Lifepo4 16s Gestell oder Box Anregung gesucht

Da hast du dir ja viel Mühe gemacht. Ob alles so sinnvoll ist bezweifle ich.

Die BMS Kabel nochmal über eine Klemmleiste zu verkabeln bring nur unnötige Übergangswiderstände.

Durch die Fermacellplatten zwischen den Zellen sind die Busbars zu kurz und du kannst sie nur noch mit einer Schraube befestigen.

Ich glaube auch nicht, dass die Platten das mitmachen, weil die Flächenpressung in der Mitte der Zelle viel höher ist wie am Rand.

Da drückt sich mit der Zeit ein Bauch in die Platten und die Zelle kann sich Bauchförmig ausdehnen. Genau das soll aber verhindert werden.

Federn sollte man nicht benutzen, sieht man doch in der Anleitung von EVE.

@stromsparer99 ,

Wo finde ich die Aussage von EVE, das man Federn expliziet nicht benutzen soll ?

Wenn ich die Federn, so wie gefordert, bei 30 bis 40% SOC auf 300 kgf einstelle, dann halten diese in etwa diese 300 kgf auch wenn sich die Zellen bei max. Ladung und Alterung ausdehnen oder bei Entladung zusammenziehen, das natürlich alles im Millimeter Bereich.

Wenn ich nun bei 30 - 40% SOC die 300 Kgf anlege und sich die Zellen dann im Laufe der Zeit oder bei Aufladung Ausdehnen, dann ist die wirkende Kraft viel zu hoch.

Deswegen wären bzw. sind für mich Federn die einzig logische Möglichkeit, um nahezu immer dauerhaft die geforderten 300 Kgf auf den Zellen wirken zu lassen und diese nicht dramatisch zu übertreiben, so dass es zu Verformungen an den kurzen Seiten kommt oder zum Gasaustritt oder zu anderen Fehlern...

Gruß

          Ingolf

Wenn EVE die 300Kg dauerhaft fordern würde, hätten sie nichts von 30-40% SOC geschrieben.

Schau dir doch das aktuelle Datenblatt an, da ist sogar eine Skizze mit drin, wo man sehen kann, dass die fest verschraubt sind und nichts dehn/federbares verbaut ist.

@stefan81 ,

Also das habe ich bisher so verstanden, dass man 30 bis 40% SOC nehmen soll, da dies dann ungefähr der mittlere Wert der möglichen Ausdehnung ist, würde man 0% SOC nehmen, dann wäre die Kraft eventuell bei 100% SOC zu groß. Würde man 100% SOC nehmen, wären die Kraft bei 0% zu gering.

Jetzt frage mich trotzdem, worin der Nachteil liegt, beim Einsatz von berechneten Federn, die die Kraft über den gesamten Ladezustand sowie über die gesamte Lebensdauer konstant halten ?

Für mich bleibt es die bessere Lösung gegenüber:

Spanngurte, Gewindestangen oder gar keiner Fixierung.

Wenn sich 8 oder 16 Akkus je einen Millimeter Ausdehnen, können bestimmt erhebliche Kräfte wirken

Ich finde die 300 kgf schon echt sehr massiv.

Gruß

Weil sich die Zellen dann trotzdem blähen und bewegen können?

@stefan81 ,

Aber es liegen ja immer die 300 kgf an.

Im Gegensatz zu den anderen Maßnahmen.

Und ich hätte nicht annähernd gedacht, welch massive Kraft das ist.

Gruß

Die 300KGf sind die Vorspannung bei SOC30%.

Und da soll sich nichts mehr dehnen.

-leer-

Meiner Meinung nach ja, aus dem Grund den du nennst.
Ich würde sogar die Reihen unabhänig von einander einspannen. Denn vielleicht dehnen sich die Reihen gleichmäßig aus. Vielleicht aber auch nicht. Damit wäre das doppelte-Feder-Problem? obsolet.

Hallo Akkuspezie's ,

selbstverständlich werden beide Akku Reihen separat verpresst.

Ich finde die Lösung mit den berechneten Federn gut und werde die weiteren Pack's auch so konzipieren. Die Kraft von 300kgf ist echt enorm und somit auch über alle Ladezustände gleichmäßig vorhanden.

Das Datenblatt mit einer einzelnen Zelle zwischen 2 Stahlplatten finde ich wenig praxistauglich.

Gruß in die Runde....

-leer-

Es geht darum die Zellen daran zu hindern einen Bach zu bekommen, das Ausdehnen auf Atomarer Ebenen ist eine andere Geschichte und wie er richtig sagte unaufhaltsam.

300kgf sind eigentlich mit 6 oder 8 M6/8 Gewindestäben nicht wirklich viel Anzugmoment. Es geht halt nicht um Verpressen, sonder Verspannen. Wie beim Korsett, der Inhalt soll ja überleben aber eben keinen Bauch zeigen. Federn sind da eigentlich kontraproduktiv, davon schreibt EVE auch nix, aus gutem Grund. Damit können sich die Lufteinschlüsse halt doch ggf. Platz schaffen und den Ladungsübergang behindern anstelle abzuwandern nach oben. Werden wir aber erst in einigen Jahren sehen wie viel das ausmacht. Ohne verspannen jedenfalls bilden sich die Bäuche schnell, siehe Andy's Labor.

Heißt der wirklich Zerobrain ??

Das hat Stil.

-leer-

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@mol22

Solange man bei der Auslegung das 2.Newton'sche Axion der Kräfteverteilung beachtet, ist alles gut. Gefordert ist eine Krafteinwirkung auf die gesamte Fläche von 3000N, es ist egal dabei, ob der Aufau aus einer oder zwei Reihen besteht. Um eine möglichst homogene Kraftverteilung zu gewährleisten, sollte der gesamte Aufbau möglichst steif sein. Das ist mit der Verwendung der beiden Stahlplatten gewährleistet. Auf die Zwischenplatten, Fermacell, würde ich verzichten. Fermacell ist ein relativ weicher Werkstoff und wird mit der Zeit fließen und somit die Vorspannkraft reduzieren. Ich finde die Lösung mit den Druckfedern gelungen. Mechanisch einfach, aber trotzdem ausreichend um mit physikalischen Größen die Spezifikationswertezu erfüllen.

Lg, Waldemar