@thaistatos Ich hatte 3 ticktack so mit QC ausgeführt, aber nur 2 montiert. Waren damals spot billig und laufen nach fast 20 Jahren immer noch gelegentlich obwohl ich den schlauchartigen mit Spannbügel QC gar nix zugetraut habe. Die wurden fabriksmäßig ausgestattet, Schlauch fix am Innengerät, und nur am Außengerät "angesteckt" Da zischte gar nix soweit ich mich erinnere.
Wenn die 20 Jahre alt sind, scheinen sie mit heutigen QC nichts mehr gemeinsam zu haben. Oder hast du Bilder?
Finde auch im Netz nichts mehr auf Anhieb mit diesem QC. Wurde unter "Alaska" verkauft Sieht fast wie ein alter flacher Alu Kraftstrom Stecker, jedoch Kunststoff, aus. Ähnliche Größe.Die O‐Ringe wurden damals heftig verteufelt und sind bei heute üblichen Kältemittel vielleicht nicht ausreichend beständig und nicht zulässig.
Es gibt Lieferanten, die behaupten, man bräuchte das IG nicht zu evakuieren, würde auch so laufen. Und leider ja, es läuft wohl oft auch irgendwie. Ist aber fachmännisch krass daneben, kostet Effizienz und kann den Verdichter schädigen und es können sogar gefährliche Überdrücke entstehen.
Leider sehr verbreitet dieser Unsinn. Aber wenn du alles zusammenschraubst und dann den Kältekreislauf evakuierst, funktioniert es auch fachgerecht. Dann hast du nur sinnlos in Quickconnect investiert.
In gewissen Ländern verzichtete man öfter auf evakuieren und die Anlagen liefen trotzdem, wie lange?
Vielleicht macht es beim kühlen auch weniger Probleme.
Das soll es ja auch nicht. In den Leitungen sollte Unterdruck sein und im Innengerät auch. Zischen sollte es erst, wenn man das Außengerät aufdreht.
Stickstoffgefüllte Außengeräte und Leitungen dienen nur dazu, die Feuchte raus zu halten. Dann hat man es mit dem korrekten Evakuieren einfacher.
Diese Dinger waren aber auch komplett mit KM vorgefüllt. Sowohl Außen als auch Innengerät inkl Schlauch.
Die verzichten nicht wirklich, die zischen ein paar Sekunden Kältemittel durch den Kältekreislauf, wodurch dann auch 99% der Luft raus ist. Ist in Deutschland aber verboten, weil einiges an Kältemittel in die Umwelt gelangt.
Ganz ohne so eine Maßnahme geht es nicht.
Sehr lange, denn dort wurde dann einfach mit Kältemittel gespült und die Luft rausgepustet. Dann wurde auch ein großer Trockner verbaut um die Feuchte zu binden.
Geht auch, ist halt Klimaschädlich. Bei r290 wäre es wohl durchaus wieder eine Möglichkeit.
Darum wundert es mich bei obiger Anlage. Normal sollte Vakuum im Innengerät sein wenn für QC geplant. Auch Vakuum sollte zischen denke ich wenn man die Verschraubung löst. Nur sollte eben das Ventil hier fix fertig dran sein.
Zischen bei meiner QC, naja Undichtheit während des Steckvorgangs. Also perfekte Kupplung.
Kann durchaus sein das da entsprechend KM im Schlauch war, jedenfalls kein Stickstoff. Wäre absurd.
@jay R290, spülen. Darum hatte ich anfangs den Gedanken ob da nicht zeitliche Spülung in der Inbetriebnahmeanleitung vorgeschrieben wird.
Ansonsten wäre es verboten den Dreck einfach rauszupusten. Wenn R290 wäre es denkbar.
Denke, die haben das Innengerät einfach falsch mit Stickstoff Füllung für normale Verbauung ohne QC geliefert.
Das ist bei wirklich guten QC Anlagen auch so. Dort ist in den Rohren UND im Außengerät KM mit 0 Bar relativem Druck, oder minimalem Überdruck.
Viele Innengeräte werden mit etwas Stickstoff unter Druck ausgeliefert. Das ist völlig normal und zeigt, dass der Lieferant hier überhaupt nichts in Sachen QC vorbereitet hat. Wurde ja auch getrennt verschickt, also alles stimmig, aber eben falsch.
M.W. gibt es noch keine R290 Splits in Deutschland.
Wenn die mal verbreitet werden, braucht man auch kein QC mehr. Genausowenig wie einen abzockenden Kältebauer.
Man könnte sich folgendermaßen ein QuickConnect System bauen, das ohne Evakuieren funktioniert:
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Im Außengerät, wie üblich, R32
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Innengerät mit 2 bar absolut Propan vorgefüllt.
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Kältemittelleitungen mit 2 bar absolut Propan vorgefüllt
Propan ist bei 2 bar noch gasförmig, d.h. man hat nur ein paar wenige Gramm an Füllmenge (44g Propan nehmen bei 2 bar abs. und Raumtemperatur 11,2 Liter Volumen ein, und so viel Volumen haben Innengerät und Leitungen nicht).
Beim Zusammenstecken der Leitungen entweicht dann kurzzeitig etwas Propan, was wegen GWP=3 aber akzeptabel ist. Und im Betrieb "panscht" man sich in die 500g R32 dann so etwas wie 10 oder 20g Propan mit hinein, was die Eigenschaften (Dampfdruckkurve, Brennbarkeit) nicht nennenswert verändert.
Vorteil bei QuickConnect ist und bleibt, dass man sich nicht mit Bördelanschlüssen und deren Eigenarten (richtig bördeln, richtiges Anzugsmoment, Nylog Blue oder nicht, und am Ende doch nur 95% Erfolgswahrscheinlichkeit, dass es dicht ist) herumschlagen muss.
Ist das denn wirklich so?
Wenn man schon so rumbastelt, würde ich das so machen, dass ich den Inhalt von Rohr und IG genau feststelle. Dann beim Einlassen des r32 einen Luftballon über das andere Ventil stülpe und genau die Propanmenge in diesen reinpusten lasse. ![]()
es soll doch die Leitung und das IG gespült werden. Es müsste auch reichen, ausreichend Propan durchzuspülen und dann einfach ein Ende schließen oder anschließen. Dann hat man fast reines Propan in der Leitung, ohne das man auf Überdruck befüllen müsste. Der Überdruck ist sowieso wieder weg, sobald man die Leitung öffnet.
Die geringe Änderung beruht auf der geringen Menge an beigepanschtem R290.
Die aber auch riesig sein könnte.
Dazu müssten die Dampfdruckkurven riesig^2 auseinander sein, bei 10g zu 500g.
Kommt es bei Gasgemischen wirklich NUR auf die Dampfdrücke an?
Ich hab das so im Kopf, dass ein Gemisch je nach Verhältnis VÖLLIG andere physikalische Eigenschaften haben kann.
@win DAs ist stimmig. Allerdings haben sie die Ventile ja bei den Rohren beigelegt, was dafür spricht, dass sie wussten, dass das innengerät nicht quick Connect vorbereitet ist.
das Aussengerät ist noch gar nicht ausgepackt. Für das Ende liegen ja auch Ventile bei.
ist das überhaupt notwendig? Am Gerät sind doch ohnehin Ventile, oder nicht?