Waren das Messing oder Stahl Verbinder. Messing könnte weicher als Stahl sein.
Die konischen Dinger in unterschiedlicher Größe und Material und Medien.
Luft/Öl/Gas/.....
Welches Drehmoment ? Handgelenk.....
Ich muß aber lernen, Menschen mit Handgelenk werden immer weniger. Es sind die "genauen" im Vormarsch, die ohne Tabellenwert nicht im Leben zurechtkommen und dann Gewinde einfach zerreißen, statt aufzuhören - Arbeitsalltag.
Also keine konkreten Lösungsvorschläge, wie es zu verbessern ist?
Was ist schlimm daran, einen Drehmomentschlüssel zu verwenden?
Ich bezweifle mal, das jemand +/- 2 Nm aus dem Handgelenk schraubt.
finde es auch was übertrieben einen DrehMo generell zu verteufeln, aber verstehe seinen Punkt.
Ich hab mich ja auch total drauf verlassen und einfach weiter gedreht; weil das Ding hat ja noch nicht ausgelöst…. Obwohl ich schon dachte „hmm ist aber was viel Kraft...“
Woran lag es denn? Etwas Toleranz ist ja normal, obwohl die recht klein ist.
War der Dremo defekt oder falsch eingestellt?
Der Dremo war/ist defekt. Die Auslösung hat reproduzierbar sporadisch nicht angesprochen. Aber auch meine Dummheit; hätte vorher mal testen sollen wie sich die 18Nm mit dem Mini-Dremo so anfühlen sollten… Kann den Dremo von Rothenberger in der roten Tasche daher leider nicht empfehlen.
Falls es ein neuer Dremo war, würde ich empfehlen immer erst einige "Trockenlauf"-Tests zu machen, und ein Gefühl für das Werkzeug zu bekommen. U.a. wie sich das auslösen anfühlt. Oft wird auch die Richtung verwechselt, oder der Einsatz verkehrt herum eingesteckt.
Zermatschter Bördel, z.B. durch falsche Anwendung des Drehmoments.
Die Überwurfmutter bzw. Rohr darf rückseitig nicht ölig sein.
Klingt zwar perfekt, aber die Kraft auf das Kupfer wird dabei zu hoch bei gleichem Drehmoment da die Reibung vermindert wird.
das der Bördel hinüber ist weil zu stark angezogen war mir ja klar.
Das der Nippel sich so verformt hat mich gewundert; aber die Überwurfmutter drückt sich halt immer weiter dagegen. Restgewinde war noch da.
Links auf dem Foto der vergewaltigte Bördel… deutlich Trompetenartig aufgeweitet.
Rechts zum Vergleich ein alter Testbördel….
Aber wenn das mit den SAE Klemmring Fittings gut klappt, dann Frage ich mich eh was dieser ganze Quatsch mit Bördeln und so soll…. Wieso nutzt man das noch?
Ich persönlich würde nächstes Mal auch nur Fittinge verwenden. Abgeschreckt hat mich die Preistreiberei für das Kalibriertool.
Ohne praktische Erfahrung wusste ich nicht, das man darauf auch verzichten kann.
Jedenfalls finde ich die Sicherheit, Einfachheit der Anwendung und Wiederholgenauigkeit bei den Fittingen um ein vielfaches höher.
Doch unbedingt. Nur das Gewinde sollte man nicht ölen. Auf die Rückseite macht man typisch Kälteöl oder Nylog, damit das Rohr beim Anziehen nicht mitdreht. Das ist gängige Praxis und wird auch bei Nylog empfohlen.
Kann man sich durchaus fragen. Ist vielleicht auch Tradition. Wer das Bördeln kann, ist damit schnell und sicher unterwegs. Und so macht man das auch schon seit Ewigkeiten. Für wenig Geübte sind aber die Armacell SAE Fittings super. Hatten wir hier ja auch schon oft drüber diskutiert.
In der Daikin ururu Inbetriebnahme Anleitung wurde extra drauf hingewiesen nicht zu ölen.
Aber mag sein daß es nur das Gewinde und nicht den Rohr Bereich betraf.
Jedenfalls ergibt das deutlich andere Werte.
Lange her. Die Anlage läuft nun bald 10 Jahre,also habe ich es richtig gemacht.
Wie sagte es der Gasprofi:
Da kannste mit irgendetwas draufkloppen, damit sich das weitet, das wird dicht....
Hab ne Nuß ausm Knarrenkasten genommen, rin ins Rohr, mitm.Hammer druff, passt.
Das aus wirklich Allem so ein Gewese gemacht werden muß.
Jetzt nicht nur den perfekten Bördel, nun auch noch Öl, aber nur an eine Position und dann "vollsynthetisch 0W40" und nur von Castrol, es sei das ist ne Klima von Bosch, da muss es Aral ATF II sein, gerührt und nicht geschüttelt......
Dabei soll nur etwas Kupferrohr auf Messingkonus gematsch werden....
Handgelenk und Sachverstand sind auf dem Rückzug.
Das ist doch gerade der große Vorteil vom Drehmomentschlüssel: Jeder weltweit kann so einen Bördel genau mit dem richtigen Drehmoment anziehen, wenn man ihm lediglich eine zweistellige Zahl mitteilt und er einen brauchbaren Drehmomentschlüssel hat.
Versuch dagegen mal jemanden zu lehren, was ein richtiges Gefühl zum Anziehen eines Bördels ist. Du kannst dieses Erfahrungswissen einfach nicht transferieren. Es hilft niemanden, wenn du es weißt, wenn du dein Erfahrungswissen nicht vermittelt bekommst.
Wenn jemand 100 Bördel mit Drehmo angezogen hat, hat er vielleicht auch mal ein Geühl entwickelt, was ein passendes Drehmoment ist. Wobei es da auch Studien zu gibt, dass selbst Profis je nach Tagesform stark daneben liegen.
Autos würden heute viel öfters ausfallen, würde heute nicht alles exakt mit Drehmomentschlüssel angezogen. Nur so kann man die Qualität sichern. Selbst wenn der Arbeiter am Band am Abend davor etwas viel getrunken hat.
Es lassen sich nicht alle Probleme mit zwei Rohrzangen, Hammer und etwas Hanf lösen ![]()
Da steht auch nichts von spezifischen Ölsorten für Klimaanlagen, sondern es werden lediglich auf die korrekten Positionen für das Schmiermittel hingewiesen. Das eine geölte Schraubenverbindung andere Drehmomente benötigt, ist keine Erfindung der ultragenauen Klimatechnik.
Und wenn man das Rohr beim Anziehen nochmal um 360° tordiert, weil eben kein Schmiermittel aufgetragen wurde, und man das möglicherweise dann undichte Rohr ersetzen muss, hat man wenig gewonnen.
Aber du schreibst es ja schon treffend: Sachverstand auf dem Rückzug oder nie vorhanden gewesen.
360° - was soll eine so realitätsferne Darstellung ?
Welche Gewindesteigung hat der Überwurf - >1mm ?
Nach 360° ist das Kupfer durchtrennt......
Da ermangelt es an technischem Verstand und Gefühl.
Nehmen wir mal an 1/20mm Stauchung - kann man nun abschätzen, wie das toridiert.
Wie macht man das nur beim Bremssystem im KFZ.......
Der technische Verstand sagt einem, das dass Drehmoment in axialer Richtung auf die Bördelverbindung wirken soll. Also will man die Reibung zwischen der rotierenden Überwurfmutter und der Rückseite des Bördels möglichst klein halten. Wieso sollte man darauf bestehen das sich die Leitung mitdreht, egal ob es 30 oder 180 Grad sind?
Macht technisch absolut Sinn, oder?
Komische Verweigerungshaltung. ![]()
Wie geschrieben, es gibt keine erwähnenswerte Torsion. Da zu ölen ist also sinnfrei.
Öl an einem Ort auftragen funktioniert. Öl zu erklären, sich nur dort aufzuhalten nicht.
ich glaube ihr bringt auch Torsion und Rotation etwas durcheinander. Die Überwurfmutter wird einfach gedreht (rotiert) und der Bördel wird gestaucht bzw. auf den Nippel gepresst.
-> Torsion tritt in der Kupfer-Kältemittelleitung auf, wenn die Rückseite vom Bördel trocken angezogen wird.
Rotation bezieht sich auf die Bewegung um ein Zentrum, während Torsion die Verdrehung eines Objekts unter dem Einfluss eines Drehmoments ist
