Leistungsdaten gewinnen - Home Assistant?t?

Ich bin datenschutzsensibel und verzichte auf eine Cloud-Anbindung meiner Anlagen.

Derzeit sind zwei Fritz!Dect-Steckdosen im Einsatz, deren Daten einmal täglich als Pushmail zur Verfügung stehen. Zusätzlich nutze ich die SmartHome App und die Web- Oberfläche meiner Fritzbox.

Ich bin zunehmend unzufrieden mit der Lösung - die App zeigt nicht alle Daten an (bekannter Fehler), der Zugriff ist unkomfortabel und nicht fein granuliert.

Ein Wechsel auf andere SmartPlugs, zB. Shelly, scheint das Problem nicht grundsätzlich zu lösen.

In einem Forum fand ich den Hinweis auf Home Assistant, das das Problem lösen könnte. Eine Anleitung zur Integration scheint das zu bestätigen: zweimal in der Minute pollt das System, kann mit Leistungs- und Temperaturdaten umgehen, sogar mit Routinen.

(Bitte ggfs http:// ergänzen. Darf keine Links einstellen)

smarthome-assistant.info/home-assistant-fritzsmarthome-integration/

Gibt es hier Erfahrungen, eignet sich ein anderes System besser (von Datenkraken-Empfehlungen bitte ich abzusehen)?

Das Wichtigste hier ist der Zugriff auf die Daten - alles Andere kann ich selbst.

Danke!

Home Assistant ist ein durchaus mächtiges Werkzeug. Es ist bei mir auf Raspberry Pi im Einsatz. Da ich keine Steuerung mache und nur meine BKW-Daten aufzeichne ist das mehr als ausreichend.

Das Forum ist ziemlich gut https://community.simon42.com/ und der hat einige Videos auf Youtube.

Ich hatte auch mal ioBroker ausprobiert, da war mir persönlich dann die Lernkutve doch ein bischen zu steil.

Hier mal meine Übersicht, andere Dashboard zeigen mir bestimmte Details an

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Ich nutze ioBroker, damit hat man auch wie bei Home Assistant jede Menge Daten und Möglichkeiten.
Beide werden durch große Communities gepflegt und man findet auch jede Menge Anleitungen im Netz.
Ich habe beides ausprobiert und ich komme mit ioBroker besser klar.
Es ist eben auch Geschmackssache.
Hier ein Beispiel:

Installiert habe ich es auf einem Raspberry Pi5.

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Die Fritz!Dect-Steckdosen haben den Nachteil (habe ich zusätzlich im Einsatz), dass sie zwar den Verbrauch messen können, aber die Einspeisung als Verbrauch angezeigt wird.

Es gibt viele Heimautomatisierungssysteme aus dem Open-Source-Bereich, die lokal funktionieren. Du hast die Qual der Wahl.

Homeassistant bietet viele Möglichkeiten und wird mittlerweile sehr häufig eingesetzt. Mit welchen Metern Du die Daten erhebst ist Deine Wahl. Ob Zwischensteckdosen per Zigbee, Shellys ohne Cloud, etc. Man hat viele Möglichkeiten.

Wenn Du historische Daten auch fein granular erheben willst, musst Du die Daten in eine Datenbank pushen. Das wird aber auch gut unterstützt, z.B. Influx-DB. Wenn Du Homeassistant mit Homeassistant-OS auf einem Raspberry Pi einsetzt, ist das einfach machbar. Bei einem Raspberry Pi sollte man eine SSD (USB basiert) nutzen, da ansonsten die SD-Karte nach einigen Jahren wegen der vielen Schreibzyklen defekt sein kann. Das ist aber unabhängig von Homeassistant.

Homeassistant hat allerdings auch eine Lernkurve, bei der man am Anfang schon einiges an Zeit investieren muss. Manche Sachen sind nicht auf Anhieb verständlich. Aber es gibt eine große Community und wenn man ein Problem hat, kann man in den entsprechenden Support-Foren meist Hinweise zur Lösung bekommen.

Simon42 hat sehr gute Videos wie man Homeassistant installiert und konfiguriert.

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HomeAssistant und IOBroker sind so die beiden großen Systeme zum Daten sammeln, visualisieren, … Bei beiden gibts auch die Möglichkeit sehr einfach eigene ESP basierte Sensoren programmieren und einbinden zu lassen (ESPHome als Stichwort)

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ich empfehle einen alten Laptop von kleinanzeigen zu kaufen und eine kleine ssd Festplatte. Wenn auf dem Laptop nur Home Assistant quasi im standby läuft gibt es keinen grossen Stromverbrauch. Das ganze ist ultaschnell aufgesetzt. Mit balena-etcher das haos auf die Festplatte flashen, rein in den Laptop und einschalten. man hat Tastatur und Monitor dabei, gebraucht wird das selten. Ist aber schön, wenn man das direkt und einfach hat.
Home Assistant ist eine sehr gute sache, man kann so gut wie alles günstig einbinden. Einarbeiten muss man sich, von alleine geht nix. gibt extra Foren, man bekommt sehr gut geholfen. Hier haben das auch schon viele, können Code für einiges zur verfügung stellen.

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Danke. Auch ESP möglich (versucht, klug auszusehen:)) ).

Dann weiß ich die grundsätzliche Richtung, in die es geht und versuche, mehr über die Systeme zu erfahren.

Hier spielt sich alles in sehr bescheidenen Rahmen ab; für meine 4 kWh-Produktion brauche ich keine raffinierten Dashboards.

Danke.

In die Richtung habe ich auch schon gedacht. Wenn das mit den Energieverbrauch stimmt, dürfte das eine bequeme Variante sein.

Leistung ist hier kein Thema.

Danke für die Hinweise.

Ich werde mir die Hardware anschauen - bisher hatte ich noch nie mit Raspberrys zu tun.

Danke für Ihre/Deine Einschätzung.

Natürlich ist das schon ein wenig komplex, was da von Dir/Ihnen verwaltet wird:)

Hier habe ich Solxpect als App, die auch in iobroker eingebunden werden kann, um Erträge vorauszusagen.

ich hab ein lenovo x230 und ein futro S920. Der Futro brauch noch weniger strom als der x230. Trotzdem finde ich den x230 besser. Denn für den Futro musste ich ein Monitor und Tastatur extra ran karren. Der Futro ist auch schwächer in der Leistung. stromverbrauch vom x230 ist echt total gering. bildschirm ist ja aus, home assistant braucht nix an rechenleistung

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Vielen Dank für Einschätzung und Dashboard.

Das wäre auch hier völlig ausreichend. Ich brauchte nicht einmal ein Dashboard, hätte ich nur schon Daten.

ich nutze das hauseigene Energie Dashboard von Home Assistant. gibt massig bilder im Internet wie das aussieht.

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Lenovo liegt nahe:) Und stimmt - den Bildschirm braucht man nicht (dauernd). Ggfs kann man sogar Fernzugriff einrichten? Aber das sind Details…

Ich glaube fast, das Ist ein oft geübtes Hobby:) Morgens mein erster Griff: wie geht’s den Modulen?

Trotz meines Alters und der entsprechenden festen Gewohnheiten, stelle ich fest, daß ich allmählich auch an die Produktion denke, wenn ich Verbraucher einschalte. Also netzdienliches Verhalten übe.

Bin ganz stolz auf mich.

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Klar, wenn man das Notebook ständig laufen lassen will, ist das ok, auch wenn er mehr als ein Raspberry Pi verbraucht.

In meinem Einsatzzweck will ich allerdings Homeassistant auch nach Stromausfall ohne händischen Eingriff weiterlaufen lassen. Persönlich bevorzuge ich einen Raspberry Pi 4 mit 3-5 Watt und einer günstigen USB SSD von der der Raspberry Pi bootet.

Jeder wie er will. Gibt massig Alternativen Homeassistant laufen zu lassen.

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Lenovo Q556 geht auch, ähnliche Systeme gibts auch von Dell und Lenovo. Stromverbrauch unter Linux um die 7-10 Watt.

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Das scheint mir bei solchen Verbrauchsdaten eine sehr bequeme Lösung zu sein.

Zumindest, wenn man ungern frickelt wie ich.

Danke.

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Den x230 kann man einstellen, dass er nach netzausfall home assistant automatisch wieder hoch fährt. Nehmen wir an, der x230 braucht doppelt so viel steom wie ein raspberry. Das sind unglaubliche 100 Prozent. Nur von was reden wir bei genauerem hinsehen ?
X230 braucht 5 watt mehr, das sind 0,12 kw pro tag. 44 kwh im jahr. Macht bei 30 cent 13 euro im jahr an mehrkosten. Ich habe von märz bis september strom im überfluss von meiner PV Anlage. Die hälfte der 13 euro muss ich nicht bezahlen. Bleiben 7 euro mehrkosten in jahr. Das gönne ich mir, für 7 euro im jahr die enorme bequemlichkeit.
Gesamte stromkosten sind 10 watt x 24h x 365 tage x 0,30 euro. Das wären 26 euro wenn man den strom das ganze jahr bezahlen muss. Wir kaufen schon länger jede woche für 150 euro lebensmittel ein. Das vergleiche ich mit den jährlichen stromkosten von 13 euro für meinen x230. Ich hab jetzt auch noch den futro 24h parallel mit home assistant 2 laufen. Mit guter pv Anlage schlage ich jetzt kein salto mehr und versuche paar euro im jahr zu sparen.

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Zum Verständnis: die Systeme unterscheiden sich wesentlich im Energieverbrauch, nicht?

Ob ein Reboot von der SSD, extern oder der Disk im Laptop kommt, dürfte egal sein. Oder übersehe ich da etwas?

Ich muß mich da etwas einlesen.