Leak Stop

Gerade wenn du zum 1.Mal bördelst würde ich die Leitungen zur Sicherheit länger lassen, wäre sonst doof wenn die bei verhunztem Bördel zu kurz sind…

Ja, waren DEFINITIV die Überwurfmuttern. Hatte vorher keine Probleme und nachher auch nicht. Ist nat toll, wenn man „fertige“ Leitungen kauft wo man die Muttern nicht nutzen kann… (und es nicht weiß ! :face_with_symbols_on_mouth:)

Am Ende macht man sich die Anlage leer wg. so nem Müll wenn man es nicht merkt.

Zu meiner Verwunderung kam heute das Paket an mit dem Bördelgerät und den Verbindern.

Ich teste heute Abend mal wie das mit dem Bördeln klappt, auf mich wirkt das Bördelgerät mistig….

Die Verbinder sind für den Notfall, wenn ich die nicht benötige bastel ich mir ein Test Stück Leitung mit den Verbindern , fülle das ganze mit 20 Bar und lass das dann mal paar Monate in der Ecke liegen.

Interessiert mich einfach ob das auf anhieb dicht ist.

Ich melde mich wieder :slight_smile:

Grüße

Sieht eigentlich ganz ok aus bis auf die Klemmspuren vom Werkzeug.
Bei dem Versuch hab ich nicht entgratet - daher dieses Muster an den Spitzen vom Bördel.

Wenn ich den Bördel nun auf das Gegenstück halte wirkt das sehr gut, sowohl vom Winkel als auch im Beug auf wie viel der Bördel abdeckt vom Gegenstück.

Was sagt Ihr dazu?

Grüße

Was ich auf den Bildern so sehen kann, sieht das ganz gut aus. Würde mit der Lupe nochmal genauer die Bördelinnenfläche inspizieren. Auf den Bildern ist das zu unscharf.

Klemmspuren hat man immer mehr oder weniger, aber die stören nicht.

Durchmesser kannst noch prüfen, ob stimmig. Irgendwo hier den Artikeln stehen die Werte.

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Hmm boa, die Bördel werden echt nicht schön.
Iwie bildet sich am Ende vom Bördel eine Art Kragen, der Bördel selbst wirkt von der Fläche her mal “höher und man niedriger”.
Sobald man das Rohr einspannt, vor allem das 3/8 und spannt drückt es das Rohr oval.

Gut, was erwartet man sich von einem 20 Euro Gerät.
Nur schade dass das Gerät von keinem großen Multi Händler verkauft wurde sondern von einer Kältemitteltechnik spezialisierten Firma.

Nagut, geht halt wieder zurück inkl. paar Test Bördelstücke das die mal sehen was dabei raus kommt.

Ebenso erreiche ich immer nur 13mm Durchmesser beim 3/8 Bördel, egal ob mir mehr Rohrüberstand oder ob mit mehr Kraft, es werden maximal 13.2mm aber da übertreibt man es dann schon mit Überstand und Kraft (Überstand 2.2mm und viel Kraft am Ende…Dann kommt man mit Glück auf 13.2mm)

Hab jetzt das hier bestellt: VEVOR 5 tlg. Bördelwerkzeuge Set, 45° Exzentrisches Bördelgerät für Einzelbördelung, HVAC-Bördel mit Rohrschneider & Werkzeugkasten für 6-19 mm Kupfer- & Aluminiumrohre, Reparatursatz für Kilmaanlagen | VEVOR DE

Soll Dienstag kommen.

Glaube es wäre kluger gewesen einfach einen neuen Leitungssatz zu kaufen - am besten direkt bei Daikin…

Grüße

Vermute, dass das Rohr nicht sauber gespannt wird und dann durchrutscht.

Für 20 Euro bekommst du nichts Gescheites und dann noch bei einem deutschen Kältehändler, der ja auch noch verdienen will. Der muss so Kram dann für 5-10 Euro in China kaufen.

DAs Vevor sieht schon recht ordentlich aus. Obs wirklich was taugt, sieht man immer erst später.

Achtung: Du musst die Glocke ordentlich festspannen, damit das Rohr nicht durchrutscht. Da würde ich nochmal genauer drauf achten.

Also das neue Bördelgerät ist top, was ganz anderes als das für 20 Euro.

Echt sehr maßhaltig, die Bördel werden schön “breit” so wie es sein soll.

Nur eins irritiert mich, die Kelmmspuren:

Die sind schon relativ tief und vor allem die Stelle am Bördel selbst auf der Rückseite ist sicher nicht ideal oder?

Langsam bin ich am verzweifeln.

Alles abgedrückt bevor verbaut mit 25 Bar Argon.
Alles über 48h hinweg dicht.

Das war der testaufbau also alles angeschlossen - Innengerät lag auf einer Leiter im Raum weil sobald man das Innengerät montiert und das “Schlauchpaket” durch die Wandöffnung schiebt, verschwindet die Verbindung in der Mauer (35cm dick)…

Nach dem ich das Innengerät montiert habe , nochmal abgedrückt, Druckverlust über 12h - 5! bar….

Es muss daran liegen das die Verbindung undicht wird sobald man den Leitungsstrang bewegt.

Die Verbindung am AG hab ich natürlich mit Lecksuchmittelspray geprüft, alles dicht.

Nun bleibt mir eigentlich nur noch eine Option die aber ein Risiko birgt (ich muss die Leitung am Innengerät nochmal biegen und zwar so wie die Leitung ab Werkt war).

Ich muss die Kernbohrung rechts am IG verschliesen …und eine neue machen und zwar rechts….
Hat in meinem fall leider sehr viele nachteile (jetzt sind die Leitungen zum Ag am Balkon schön in der Ecke, danach wären die dann “mitten auf der mauer”….

Aber so komm ich halt an die Verbindung nochmal ran (wenn auch schwer).

Ärgert mich echt extrem…

Das blöde ist halt die 1/4 Leitung, die kuckt gerade so draußen raus aus der Mauer, die 3/8 Leitung aber ist ca 5 cm in der Mauer…

Also nochmal das Innengerät abbauen und schauen ob die 3/8 verbindung undicht ist.

Das problem ist halt beim testaufbau wo alles dicht war hab ich die Leitungen “fliegend” verlegt.
Nachdem der Drucktest ok war hab ich halt die Leitungen so gebogen das die gut liegen.

Wenn ich jetzt das Innengerät demontiere muss ich halt die Leitungen wieder zurück biegen da außen an der Kernbohrung natürlich ein 90 Grad bogen nach unten ist….

Grüße

Das würde ich auch echt vermeiden. Nach dem Anziehen der Bördel nicht mehr herumdrücken oder biegen. Möglichst erst alles biegen und positionieren, und dann zum Schluss anziehen. Falls möglich..

das ist echt nicht optimal, wenn man doch irgendwann noch mal ran muss.. kannst du nicht auf der anderen Seite vom IG durch die Wand? Oder eben das IG um die Breite (75cm) verschieben?

Jup, falls möglich, ist es leider in dem Fall nicht.

Hätt ich von Anfang an gewusst das es da Probleme geben kann hätt ich halt den unschöneren weg genommen und die Kernbohrung links gesetzt.

Mir kommt das ganze aber irgendwie spanisch vor, gerade nochmal alle Anschlüsse gechekt an die ich ran komme also die beiden am Außengerät und die 1/4 Leitung kurz nach der Wanddurchführung außen - dicht.
Es kann also nur die 3/8 Leitung in der Mauer sein.

Ergibt aber nicht wirklich so den Sinn, würde denken die Bördelverbindung der dünnen Leitung wird eher undicht beim bewegen vom Leitungsstrang (durchschieben).
Ging halt auch super das durchschieben, kein widerstand oder so.

Ich muss mal ne Nacht drüber schlafen….

IG verschieben geht leider nicht, die mauer hat links und rechts neben dem IG nur 50cm…

Grüße

Und du bist beim Testaubau als auch mit montiertem Geräten gleich vorgegangen beim Abdrücken. Sprich alle Schläuche, Drückerventile etc. vom Außengerät ab sobald die 25bar drauf waren und dann erst nach 48h wieder dran um auch sicherzugehen, dass nicht irgendein ein Schlauch/Ventil nicht richtig zugedreht ist und dadurch eine Leckage verursacht?

Wundert mich etwas, eigentlich sollte ein sauber angezogener Bördel unempfindlich gegenüber biegen sein. Has du einen Drehmomentschlüssel verwendet? Welche Drehmomente?

Im IG auf der linken Seite kannst du nicht rausgehen? Dann würden die Verschraubungen innen liegen, so hab ich es bei mir gemacht.

Hey,

ja ich habe einen Drehmomentschlüssel verwendet (Proxon Microclick).
Die 1/4 Leitung mit 15.5Nm (wegen Krähenfußadapter laut KI komm ich dann auf 18Nm).
Die 3/8 mit 33Nm (sollte dann 36/37 entsprechen).

@inventive könnte unter Umständen so sein.
Ich hatte die Monteurhilfe beim Zweiten mal dauerhaft dran, ebenso den “Ventildrücker” - jedoch war dieser so eingestellt dass das Ventil beim Wartungsanschluss nicht gedrückt wird.

Keine Ahnung, sehr unwarscheinlich dass das Ventil vom Wartunganschluss undicht ist.
Hab jz nochmal 25 Bar drauf gegeben und alles abgeschlossen sprich den Wartungsanschluss mit der Kappe dicht gemacht.

Ich checke das mal in paar Stunden, eigentlich bin ich schon kurz davor ne neue Kernbohrung zu machen.
Wie gesagt die Leitungen am IG links nach außen zu führen hat halt den Nachteil das ich dann auf der Außenmauer den Kabelkanal “mitten auf der Wand hab”.
Führe ich die Leitungen wie aktuell rechts durch sind die Leitungen und der Kanal schön in der Ecke und stören so gar nicht.

Zudem muss ich sagen ich hab mir bei der Kernbohrung ich Mühe gegeben :smiley:
Weder Innen noch Außen broch Putz aus, dann hab ich aus dem 65er Edelstahlrohr extra ne “Hülse” “angefertigt” und diese natürlich Krafschlüssig mit Quellmörtel eingesetzt :smiley:
Ähm, ja, die Bekomm ich wohl nie wieder raus und wenn dann ist es schonmal ne heiden arbeit die da raus zu bekommen.

Dann ne neue Hülse zuschneiden in den passenden Winkeln (Bohrung hat ja Gefälle)…. Man du!

Naja, ich berichte.

Wenn der Druck bis 15-16 Uhr auch nur minimal weniger wird…. Dann wird heute kerngebohrt.

Ich mag diese Krähenfüße ja gar nicht. Hatte ich anfangs probiert und das war so fummelig und so ungenau, dass ich mir dann doch besser einen passenden Drehmomentschlüssel gekauft habe. Je nachdem, wie man drückt und wo man anfasst, gibts da starke Abweichungen und man muss teils sehr merkwürdig drücken, weil der Krähenfuß seitlich versetzt ist.

Deine 33Nm (36/37) sind auch recht niedrig. Ich hab die alle mit dem Maximalwert von 42 Nm angezogen.

Aber grundsätzlich gibts erstmal nichts, was grundsätzlich falsch gelaufen wäre und die Undichtigkeit erklärt.

Nylog hast du auch benutzt? Dann wäre es noch unerklärlicher.

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Kommt mir irgendwie bekannt vor… :rofl:

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Ja, ich hab sogar Nylog genutzt…

Einmal auf der Bördelfläche selbst und auf der Bördelrückseite das sich die Leitung beim anziehen nicht mitdreht.

Ich meine Daikin gibt 33-39Nm für die 3/8 Leitung an.
Es muss ja gepasst haben, es war ja beim “fliegeden Aufbau” Dicht.
Echt merkwürdig, das ist mir selbst klar :slight_smile:

Ja das mit den Hahnenfußapaptern ist ein bisschen fummelig und sicher nicht ideal aber hey, so viele ziehen die Leitungen einfach an ohne Drehmomentschlüssel und bei den meisten ist es direkt dicht.

Ich berichte sobald ich mehr weiß _)

Doch, in einem System wo es nur Metallleitungen gibt (wie es bei Split Klima i.d.R. der Fall ist) und dichte Kompressoren geht normalerweise wirklich nichts verloren. Die Anlagen laufen tw. sogar Jahrzehnte (!) ohne nötigem “Eingriff” was ich so gelesen habe… Wären die Bördelverbindungen nicht ganz dicht, würde da im Laufe so langer Zeit zu viel verloren gehen, als das sowas möglich wäre.

Absolut dicht sind diese Schraderventile denke ich nie, wenn man bei einer Anlage nach einiger Zeit den Deckel abnimmt (denn erst dieser dichtet wirklich 100% - wenn er korrekt angezogen ist mit richtigem Drehmoment) dann zischt es meistens sogar kurz;) War denn der Deckel längere Zeit ab bei betriebsbereiter Anlage und ohne angeschlossenem Schlauch etc. wo dann abgedreht war?

Hast du die bereits zuvor angezogenen Bördel “wiederverwendet” oder neu gemacht?

Naja… Wenn man beim Auto die Räder wechselt - sollte das Drehmoment ja auch passen. Selbst wenn man das nur 2x im Jahr macht…

Der Anspruch soll und muss hier wirklich 100% Dichtheit sein. “meistens ist es dicht” ist unangebracht.

Klar, es gibt auch Länder, wo es üblich ist, die Leitungen direkt mit dem Klimagas zu “spülen”. Es gibt auch Länder, wo der Ölwechsel am Strassenrand stattfindet und das alte Öl direkt in die Erde läuft… Aber ist eben alles nicht erlaubt, nicht erstrebenswert und nicht angebracht.

Bevor man bei der Klima das benötigte Werkzeug nicht nutzt oder eben unpassendes nutzt, dann rächt sich das oft schneller als man denkt… Da ist es sinnvoller, ggfs. passendes Werkzeug zu leihen (wenn man es nicht laufen will) oder eben wieder verkaufen wenn man “fertig” ist bzw. ggfs. direkt jemanden für die Inbetriebnahme beauftragen.

Wie @win schreibt, ist es gewöhnlich besser die Anlage so einzubauen, dass die Bördel innerhalb vom IG sind. Dann kommt man später jederzeit problemlos ran. Bedeutet aber nicht, dass es dann automatisch problemfrei ist wenn man zb. die Bördel neu machen will / muss. Das kann später dennoch ein Problem sein.

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Ja, ich habe die Bördel am AG neu gemacht nachdem ich die Leitungen nochmal gelöst habe (nach dem fliegendem Aufbau).

Jetzt kommt mir grade ein Gedanke…
Kanns sein das ich mir den Druck selbst minimiere durch das erneue Öffnen vom Drücker?
Es muss dann jedesmal quasi die Monteurhilfe und der Schlauch gefüllt werden, ebenso entweicht ja immer etwas wenn man das Rädchen dreht welches den Drücker betätigt.

Ki sagt sowas wie:

Das "Pssst" beim Drücken: Wenn du den Schraderventil-Drücker (das kleine Rädchen am Schlauch) aufdrehst, drückt ein Stift auf das Ventil der Klimaanlage. In der Millisekunde, bevor die Gummidichtung des Schlauchs 100 % greift, entweicht immer ein kleiner Stoß Luft. Wenn du das mehrmals machst, "melkst" du die Anlage regelrecht leer.

Zudem war er dämliche China Schlauch undicht, nicht da wo die Verschraubung ist sondern am Übergang Metallstück / Schlauch - eben da wos verpresst ist.
Also immer wenn ich den Druck gecheckt hab musste zum einen erstmal der Schlauch gefüllt werden und weil der Schlauch auch minimal undicht war…. verlor ich so auch immer wohl einiges an Druck während dem Druck prüfen.

Ich denke also durch das viele prüfen hab ich immer bissl Druck abgelassen.

Hab jetzt den Schlauch getauscht zur Monteurhilfe, Schrader mit dem Rädchen gedrückt, 20 bar drauf gemacht, Schrader geöffnet gelassen, Ventile an der Monteurhilfe aber zu.

Das ganze steht jetzt so seit 24h und der Druck ist nicht abgefallen.

Grüße

Wie so oft gilt mal wieder: wer misst, misst Mist​:sweat_smile:

Dann muss der Schlauch eine große Undichtigkeit gehabt haben und du den Schlauch sehr oft wieder “aufgefüllt“ haben, damit die Anlage über 12h 5bar verliert. Aber wenn bei jedem erneutem Öffnen des Schraederventils ein Zischlaut hörbar war, spricht das schon dafür, dass irgendwo eine große Leckage gewesen sein muss, ob am Schlauch oder an der Monteureinheit eventuell ein undichtes/nicht richtig geschlossenes Ventil.

Aber das zusätzlich über das Drückerventil Luft verloren geht, erklärt sich mir nicht, denn das Rädchen bzw. die Achse die man reindreht ist ja mittels Gummidichtung abgedichtet. Ich glaube was die KI erklärt/meint, ist wenn du mit dem Schlauch direkt an den Serviceport gehtst ohne Drückerventil, sodass das Schraederventil direkt geöffnet wird sobald der Schlauch weit genug drangedreht wird. Dann macht die Erklärung auch Sinn, da die Schlauchdichtung erst greift, wenn man den Schlauch weit genug draufgedreht hat und dabei geht dann halt immer was verloren.

Du solltest den Schlauch schon unter passenden Druck setzen, bevor du den Ventildrücker öffnest.

ABER: Lass den am besten offen bis zur Monteureinheit. Der Aufbau sollte eigentlich dicht genug sein, so dass du keinen relevanten Druckverlust nach 24 h hast. So undicht können Schläuche nicht sein, nur die Verschraubungen der Schläuche müssen dicht sein. Da hilft etwas Nylog.

Was auch mal undicht sein kann: Der Ventildrücker. Falls es da Hinweise drauf gibt, auch den mal rausnehmen, im Schlauch ist ja auch ein Drücker eingebaut.

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