Leak Stop

Hey,

ohne viel drum rum ERRECOM EXTREME ULTRA LEAK STOP FOR AIR COND & REFRIGERATION SYSTEM

Kann mir einer das technische Prinzip erklären?

Ich verstehe eines nicht, wie soll ne Plastik Spritze gegen den druck von 110psi ankommen die ich heute gemessen hab an am Wartungsanschluss während Vollast kühlen.

Grüße

Er hat doch eine Seite geschlossen. Damit zieht sie im richtigen Modus ein Vakuum (pumpdown) und würde das Mittel einsaugen. So könnte ich mir das zumindest erklären.

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Stimmt.

Das "lustige" ist halt auch - bei dem Verbinder der bei der Spritze bei ist für den Sevice Stutzen (5/16) da gibts nicht mal mittig nen Drücker für das Drückerventil.

Sprich das Drückerventil müsste sich wohl.... durch den Unterdruck im System von selbst öffnen?

Grüße

Drücker wäre auch fatal, der würde beim Aufschrauben öffnen.
Das Schraderventil wird durch den Druck der Spritze aufgedrückt, etwas unterstützt vom Unterdruck in der späten Phase des Pumpdown. Macht aber nicht soviel aus.

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Ah, korrekt.

Gut , im Grunde kann dann ja eigentlich rein gar nichts schief gehen :slight_smile:

DANKE!

EDIT: Muss sagen rein vom Gedanken her gefällt mir die Lösung irgendwie nicht.
Angenommen man hat eine Undichtigkeit - dann ziehts wenn ein Vakkum entsteht ja Luft in das System.
Bei R32 wohl gar nicht gut, Luft, Öl, da solls schon mal "Probleme" geben dadurch das sich das Öl im Kompressor entzündet.

Besser wärs wohl man haut das Zeug in nen Füllschlauch und bringt es dann mit Kältemittel zusammen ins System.
Solche Systeme gibts wohl auch (Messing/Glas Ampulle) , da wo die Anlage steht war aber nur das Zeug aus dem Video zu haben.

Grüße

oder einfach das Leck beseitigen statt auf irgendwelche Dichtmittel zu setzen, die was auch immer mit dem System machen.
Hast du überhaupt ein Leck oder soll es einfach präventiv eingefüllt werden?

Ich habe 2 Fragen (brauche keine Antwort)

  1. Wie reagiert der Kompressor auf die Chemie
  2. Mit welchem Mechanismus findet die Chemie die undichte Stelle und dichtet dort ab.

Ich denke bei ordntlicher Arbeit und Prüfung braucht es sowas nicht.

Gibts ja in vielen Bereichen, irgend so ein Zeug, was man ins Öl, ins Kühlwasser oder sonstwo reinmacht und das lagert sich dann überall im System an Oberflächen an und kann so auch dichten. Im Kältekreislauf stelle ich es mir noch recht schwierig vor, das hinzubekommen. Ob das dann dauerhaft ist, ist auch noch so eine Frage.

Ich hatte mal einen undichten Kühler am Auto, da hab ich sowas reingemacht, das klappte über Jahre. Im Motoröl hat es hingegen nicht sonderlich gut funktioniert.

Ich würde bei einer Split-Klima auch besser die undichte Stelle suchen und ordentlich reparieren. Durch Pumpdown ist das ja recht gut machbar. Im einfachsten Fall reicht es, die Bördelmutter ein paar Grad weiterzudrehen.

1.) Gar nicht laut Hersteller des Mittels
Inwieweit das stimmt - tja.
2.) Tja...
Die Wirkung von Extreme Ultra ist mechanisch und funktioniert durch Affinität mit den Materialen von der Anlage, ohne irgendeine Art von chemischer Reaktion zu erzeugen. Das Produkt wirkt während der Wirkungsweise der Klima- und Kühlanlage.

ich weiß das du keine Antwort brauchst weils im Grunde keine Antwort darauf gibt.
ich kenne solche Mittelchen auch aus dem KFZ Bereich, hab aber ein solches nie genutzt eben da dieses Zeug oft erhebliche "Nebenwirkungen" hat.

Gefehlt haben 80 Gramm Kältemittel.
Man hat gemerkt das die Kühlleistung nachlässt, irgendwann kam es dann zum Fehler u0-00.

Die Kältemittelleitungen sind "Unterputz" verlegt - ich komm da beim besten Willen nicht mehr so einfach ran.

Bei den Bördelverbindungen wurde leider auch kein Nylog verwendet.
Ich denke damit wär das Problem schon erledigt gewesen.

Das Problem wird am Bördel der dünnen Leitung liegen, und zwar an dem vom Innengerät quasi.

Schon als die Leitungen ankamen waren die Flächen vom Bördel nicht wirklich sauber.
Kerben, der Bördel als solches wirkte auch nicht gleichmäßig.

Und da kommst du nicht ran?

Schon aber dazu müsste man das Mauerwerk öffnen....
Also aufstemmen.

Wär aber wohl die beste Option.

Was auch noch ein Problem sein könnte, die Muttern der Kältemittelleitungen waren auch bei weiten nicht so massiv wie die Muttern die bei der Anlage selbst beilagen.

Hab schon gelesen dass das zu Problemen führen kann, zum einen auch wegen Dichtheit und zum anderen könnte eventuell weil die Muttern nicht so massiv ausgeführt sind eine Mutter "reißen / platzen".

Blöde Sache vor allem weil der Raum erst vor 2 Jahren komplett renoviert wurde - auch komplett neu vollflächig verputzt.

Man sieht es halt immer wenn man da jetzt die Mauer öffnet dann das wieder zuputzt und streicht.

Aber klar das wäre die beste Lösung, dann gleich ein Bördelgerät besorgen, die Bördel einmal neu machen mit den OEM Muttern die ich noch da hab.... das ist mir durchaus bewusst.

Grüße

es ging doch erstmal nur darum, die Leckage an den Bördeln zu finden. Ohne Aufstemmen. Warum sollte die Leitung in der Wand defekt sein?

Die Bördelverbindung liegt ebenso Unterputz ...
Zwar in ner isolierten Dose aber um die Muttern zu lösen etc. pp muss schon mehr als nur die Dose geöffnet werden.

Schnüffel doch erstmal am Außerngerät ab, ob da alles dicht ist.

Wenn du damit die Bördelverbindungen am AG sowie die beiden Ventilblöcke meinst, schon gemacht.
Nicht geschnüffelt da ich keinen Schnüffler hab aber halt mit Spüli/Wasser.

Am AG ist alles dicht, weder wirft es da blasen noch sieht man auch nur annähernd Öl (hab gelesen normal sieht man bzw. fühlt man das Öl bei ner Undichtigkeit über längere Zeit).

Das Extreme Ultra Zeug hat halt auch nen netten nebeneffekt, reagiert wohl auf UV Licht bzw. wird damit ein Leck auch "einfach" sichtbar.

Hilft mir zwar auch nix bei den Unterputz Leitungen aber naja.

Vl. mach ich mir die Mühe und mach wirklich die Mauer auf.

Hab halt nur echt bedenken wegen dem Pump Down.
Wenn der Kompressor nen Unterdruck zieht und er Luft über die Undichtigkeit rein zieht.... Könne das fatal enden.

Auf der anderen Seite müsste ne kleine Undichtigkeit unter Untedruck wohl mehr dicht sein als bei Überdruck.

Grüße

Wenn überhaupt, ist das doch ein extrem kleines Leck. Wenn du dann beim Pumpdown aufhörst, wenn du Umgebungsdruck erreicht hast, ziehst du dir auch nichts rein. Dann bleibt doch sowieso so gut wie nichts mehr an Kältemittel in den Leitungen übrig.

Also Monteureinheit an den Serviceport während des Pumnpdowns, dann kann an den Prozess gut überwachen.

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Ja das hast du wohl Recht.

Trotzdem hab ich von Gasen unter Druck die auch noch brennbar sind einfach enormen Respekt.

Das beste wärs aber wohl nochmal Hand anzulegen und auch gleich ein Bördelgerät zu besorgen.
Dann die Bördel neu machen da diese wie gesagt schon als die KM Leitungen ankamen echt nicht gut aussahen + die OEM Muttern verwenden + nun hätte ich auch Nylog Blue am Start.

EDIT: Was man nicht alles findet, "FlareSeal" - das sind diese violetten Dichtungen für Bördelverbindungen.
Ich weiß, braucht man nicht wenn man es richtig macht :slight_smile:

Ja, hatte ich auch schonmal gesehen. In Deutschland ziemlich unbekannt. Ich werde es mal im Wiki verlinken, falls sich mal jemand für interessiert.

Es gibt aber kritische Kommentare zu denen.

Hey,

so hab die Undichtheit nun gefunden.
Und zwar ist es an der Verbindung Innengerät zum Leitungsstrang hin undicht und zwar an der dünnen Leitung am Bördel.

So ne Bördelverbindung ist ja nur einmal dichtend , korrekt?

Mir fehlt es einfach an Leitung sprich abtrennen und neu Bördeln geht nicht es sei denn man Stückelt dann was zusammen.

Ich dachte an Verbindung trennen, begutdachen.
Wenn optisch ok dann Nylog Blue auf den Konus und den Konus vom bördel und wieder mit Drehmoment anziehen.

Was stimmt denn nun, soll man Nylog zb. auch auf den Rücken vom Bördel machen?
Manche schreiben ja aufs Gewinde, andere aufs Gewinde und auf den Rücken vom Bördel, andere schreiben wiederrum man soll gar nix drauf machen und das ganze trocken verschrauben....

Grüße