Ja, das ist zumindest die offizielle Vorgabe. In der Not kann man es duchaus ein zweites Mal probieren.
Aber bevor ich das machen würde, würde ich erstmal ein klein wenig nachziehen. Maximal 1/8 Umdrehung, wenn das Teil schon mit 18Nm angezogen wurde.
Nylog wird auf den Stutzen und auf die Bördelvorderseite aufgebracht. Und auf der Rückseite ganz wenig, damit das Rohr beim Festschrauben sich nicht mitdreht. Auf dem Gewinde hat es nichts zu suchen, weil es das Drehmoment verändern würde und die Verbindung sich im Betrieb wieder lösen könnte. Nylog ist ja ein Öl, was die Haftreibung stark herabsetzt.
Alles klar, danke dir
Ähm die Bördel mit Spülmittel/Wasser Lösung einsprühen während die Anlage im Betrieb ist ist wohl eher nicht so gut, korrekt?
Im Bezug auf eventuelles vereisen....
Geht auch im laufenden Betrieb. Die Leitungen sollten noch im Plusbereich von der Temperatur bleiben, sonst stimmt was nicht. Aber wozu willst du es im laufenden Betrieb machen? Ich würde das erstmal im ausgeschalteten Zustand machen. Und wenn du höhere Drücke willst, dann im Heizbetrieb testen. Wobei dir da das Lecksuchmittel schneller verdunstet.
mit vereisen hab ich mich wohl verlesen.
Da stand wo was von Rückstände von Spülmittel/Wasser könnten die Überwurfmutter sprengen wenn da was friert, sowas in der Art hab ich wohl gelesen
Ja es geht um einen höheren Druck für die Lecksuche.
Hab die Verbindung nun nachgezogen und aktuell ist es Dicht.
Trotzdem glaube ich das zum einen die Bördel des gekauften Leitungsstranges "Mist" sind, wie gesagt die sahen schon beim auspacken irgendwie vermackt und unförmig aus.
Zum anderen denke ich es kann auch an den nicht OEM Überwurfmuttern liegen.
Die die beim Leitungsstrang drauf waren sind "Kindergarten" im Gegensatz zu denen die der Anlage vom Hersteller beilagen.
Wie dem auch sei, auch wenn es jetzt dicht ist würde ich mir trotzdem gerne schonmal ein Bördelgerät auf Lager legen:
Tuts das Gerät für sagen wir mal maximal 20-30 Bördelungen in meinem Leben?
Hab die Verbindung jetzt offen sodass ich immer mal wieder drauf schauen kann.
Ich hab zudem die Überwurfmutter mit Nylog Blue benetzt, mit dem Zeug sieht man auch echt gut wenn was undicht ist, macht echt schicke Blasen die lange stehen bleiben.
Also falls da wieder was undicht wird mach ich kurzen Prozess und mach den Bördel einmal neu.
Von der Leitungslänge her geht sich das sogar aus (hab die Leitungen jetzt freigeleg).
Interessante Nutzung von Nylog. Verdunstet nicht und ist so zäh, dass sich Blasen wohl halten werden. Das klingt sehr vielversprechend. Die Idee hat Potenzial.
Du hast es praktisch dann auf der Bördelmutterrückseite auf den Spalt zwischen Rohr und Bördelmutter gegeben? Und auf der Vorderseite der Bördelmutter zwischen Bördelmutter und Stutzen?
Das CCLIFE haben glaube ich einige hier schon gekauft, ich meine, das war ok. Bei den Dingern gehts weniger darum, wie viele Bördel die durchhalten, sondern mehr, wie präzise die gefertigt sind. Du brauchst hohe Präzision, sonst wird der Bördel Murks, z.B. asymmetrisch.
leider gabs über den Winter wieder einen Druckabfall.
Gerät wurde nicht genutzt (also es wurde damit nicht geheizt).
Ich muss das jetzt angehen und einmal richtig machen.
Da ich für ein Bördelgerät aber sicher um die 70 Euro zahle welche ich faktisch wohl nie mehr brauche bin ich auf der Suche nach ner anderen Methode auf 2 Optionen gestoßen:
Die sind zugelassen für R32 - geprüft bis 53bar.
Ähm, man steckt da einfach nur das Rohr rein und das wars…
Hat damit schon jemand Erfahrung?
Ich hab schon viele Bremsleitungen gebördelt sowohl Stahl als auch Kunifer.
Hatte da nie Probleme mit Dichtheit.
Trotzdem ist ein Bördel schon ziemlich fehleranfällig, wenn da etwas nicht passt ist es halt schnell undicht.
Die Wigam Verbinder haben einen Vorteil, ich bekomme die hier lokal.
Bei den Armacell Verbindern sieht die Sache ganz anders aus, nur per bestellen und dann aus dem Ausland + wenig Bezugsquellen.
Hmm muss sagen da bin ich mir unsicher wie es da mit der Dichtheit aussieht.
Klar wird das dicht sein aber eben auf Dauer.
Bin da nicht so im Thema aber glaube auch ne Bördelverbindung ist nicht zu 100% dicht eher so 99.9999%
Wenns so einfach ist wäre das natürlich echt fein aber ich hab da etwas bedenken weil die Dinger ja nicht im Bezug auf Kältemittel / Klimaanlage getestet/geprüft werden oder?
EDIT: Wegen dem bördeln, ich hab halt bedenken das vl. das Gegenstück vom Bördel iwie beschädigt ist , dieses welches an die Leitung ab Werk gelötet ist.
Nicht das ich jetzt den Bördel neu mache aber das Problem ist das gegenüber vom Bördel…
Daher wär wohl ne Verbindung ohne Bördeln in meinem Fall “besser”.
Ist Wigam wirklich gummidichtend. Kann mir nicht vorstellen, dass Gummi hinreichend dicht ist für Kältemittel. Da nimmt man eigentlich immer rein metallische Dichtflächen.
Wigam - klingt schon etwas magisch, gerade wenn da Metall auf Metall dichten soll, kann ich es mir nicht so recht vorstellen, wie das System funktioniert.
Armacell Fittings haben sich bewährt, wurden schon vielfach hier im Forum von Leuten genutzt.
Viele anderen Klemmringverschraubungen sollten auch gehen bzw. für Kältemittel getestet sein.
Schneidringverbinder sind hingegen unüblich im Kältebereich.
Jup das mit Armacell ist mir bewusst, wie gesagt der Bezug ist schwer.
In AT finde ich gar keinen Händler was die anbietet, nur in DE.
Der Shop bietet die Dinger überteuert an und will 22 Euro Versand von mir
Der selbe Händler verkauft auch auf Ebay, auch überteuert, ebenso 22 Euro Versand….
Ja das mit den Schneidringverbindern war mir fast klar
Ich schaue mal ob ich irgendwo die Armacell Verbinder her bekomme ohne 22 Euro Versand zu zahlen.
Naja auch Menschen machen Fehler.
Will da jz kein Fass aufmachen aber ich hatte schon genug fälle wo die KI goldrichtig lag.
Klar sollte jeder sein Gehirn nutzen und nicht alles blind glauben.
So, hab jetzt das Innengerät nochmal demontiert (musste dazu die Mauer öffnen - fragt nicht warum….)
Pump Down hat gut funktioniert.
Komisch ist - die Bördel an der Verbindung zum Innengerät sehen gut aus.
Lediglich der Bördel der dünnen Leitung am AG Stutzen hat eine komische Form, nicht rund sondern iwie komisch verdrückt (ich poste später ein Bild).
Es ist aber sicher so das am AG die Anschlüsse an den Stutzen dicht waren.
Mehrfach getestet, erst mit ner Spüli Lösung und dann mit Nylog.
Dass das Nylog nicht dafür gedacht ist ist mir bewusst aber ich habs mehrfach mit nem Druckluft Versuchsaufbau getestet, auch nur ne minimale undichtigkeit zeigt sich sofort durch mini Blasen die auch über eine lange Zeit sichbar sind (nicht platzen quasi).
Hab mir nun die Iper Link Verbinder bestellt und ein Bördelgerät.
Ich versuch es erstmal mit Bördeln da ich ja jetzt sowieso auch die Bördel am AG erneuern muss da ich diese nun lösen musste.
Ich werde auch mal alle Firmen die in dem Bereich Dienste anbieten lokal abtelefonieren, vl. erbarmt sich ja jemand das er mir die Leitung schnell bördelt….
Positiv ist daran - ich kann die OEM Muttern verwenden die bei der Daikin beiliegen.
Die wirken massiver.
Die Leitungen hab ich extra bei Vetall bestellt - die Muttern wirken gegenüber der OEM Muttern “schlank”….
Zum abdrücken hab ich Helium und Argon da (mal schauen was ich nehme).
Vakuumpumpe ist ach vorhanden (Vevor 100 Euro) - ebenso eine Monteurhilfe.
Hast du ein Testo552 oder ähnlich? Das wäre sehr wichtig, um zu sehen wie gut dein Vakuum ist. Das gibt schon sehr gute Hinweise auf die Dichtigkeit der Anlage.
Das Bördeln ist auch keine Hexerei. Du solltest nur einige Testbördel machen, bis du den Bogen raus hast. Das Entgraten ist z.b. ganz entscheidend. @win hat dazu einen super Wiki Artikel geschrieben, hier im Forum unter Anleitungen.
@redhot hatte da mal Überwurfmuttern, wo jeder Bördel nach hinten aus der Mutter rauswanderte, weil die Bohrung zu groß oder irgendwas mit der Geometrie nicht stimmt. Das kann auch bei dir die Ursache gewesen sein, dass der Bördel komisch aussah.
Achte beim Anziehen darauf, dass du den Bördel nicht überdrehst. Wenn schon mit 5-10Nm angezogen, maximal noch 1/4 Umdrehung weiter, sonst stimmt was nicht mit dem Drehmomentschlüssel.
Hab nur so ne billige Vevor Monteurhilfe.
Ich denke aber wenn ich mit 20 bar abdrücke, 2-3 Tage das so stehen lasse und die verschraubten Bördelverbindungen mit Nylog einstreiche (wie gesagt da sieht man direkt ob was undicht ist) “sollte das passen”.
Höher komme ich leider mit dem Argon nicht (also über die 20 bar) - denke das liegt am Druckminderer der halt fürs Schweißen ausgelegt ist.
Die Flasche gäbe ja mehr Druck her
Ich weiß, was Digitales zum messen wäre besser da die China Monteurhilfe echt schlecht/ungenau ist.
Nicht nur das mir ist klar das man digital einen Druckabfall besser sieht als mit was analogem.
Was mir noch eingefallen ist was wohl sehr suboptimal war:
Ich nutze einen Drehmomentschlüssel + Krähenfußadapter + Adapter von 1/4 auf 1/2….
Leider ist der 1/4 der einzige Drehmomentschlüssel den ich habe der unter 30nm einstellbar ist…
Jo der Bördel der komisch aussieht (aber wohl dicht war) wirkt plattgedrückt und die Außenseite ist nicht mehr rund sondern sieht aus wie ne “Blume”.
Übertrieben gesagt so: 3439754.png (512×512)
Ich werde diesmal aber auch Nylog verwenden (minimal was auf den Konus und auf den Rücken vom Bördel).
Das hab ich damals auch nicht gemacht, das Nylog kam paar Wochen später nach Montage erst an.
Naja Positiv denken, wird schon werden.
Auch positiv, ich werd die 1.5M Leitung los die zu viel sind und aufgerollt hinter dem AG “standen”.
Ich denke ich melde mich dann wieder sobald das Werkzeug da ist, dann auch mit Bildern der erstellten Testbördel + Bilder der alten 4 Bördel (bevor ich die neuen entgültigen Bördel erstelle).
@frankdrebin -glaub mir , ich kenne mittlerweile fast jeden Wiki Artikel von @win zum Thema Klimaanlage