Lässt sich das 3/8 Zoll Rohr hinter dem Kernloch in diesem Fall noch biegen?

Gut das wäre die einfachste Lösung. Vielen Dank.

Was wäre denn von dem Gedanken zu halten ?:
2 x 40mm breite Flachwinkel 4mm stark besorgen, entsprechend zuschneiden und gemäß der folgenden Grobskizze mit einem Vierkantrohr zwischen den Tragarmen passgenau über 8 Punkte verschrauben.
Dann dürfte sich doch seitens beider Tragarme absolut nichts mehr bewegen oder ?

Kannst du so machen. Du hast zwar einen recht kurzen Hebel, aber viel Kraft ist ja auch nicht drauf.

Danke

Die Wirkungsweise ist deutlich schlechter, wenn der Wind von der Seite kommt. Das jackelt einfach weiter hin und her, wenn die Böen von der Seite kommen. Nur nicht so schlimm wie vorher.

Ich weiß, viele können sich die Wirkungsweise solcher diagonalen Streben einfach nicht räumlich vorstellen.

Aber probiere es aus, sammel Erfahrungen. :smiley:

Warum einfach wenn es auch kompliziert geht.
Die Wirkung einer diagonalen Verstrebung bekommt man doch recht schnell beim Aufbau des Ikea Regals mit.
Längenänderung der diagonalen! Punkte wird durch Zugbelastung einer diagonalen Strebe unterbunden.

Nun bin ich endlich mal dazu gekommen die Strebenlösung mit einer Testverschraubung auszuprobieren. Wie nachvollziehbar und auch von mir vermutet, ist nun der linke Konsolenarm fest. Wie aber von mir befürchtet, bewegt sich der rechte Arm fast noch genauso stark wie vorher. Eigentlich klar, die Stütze über den linken Arm ist aufgrund des kurzen Hebels nur mäßig und das Gerät an sich kann den Arm nicht in Position halten, da die Puffer sehr weich sind und auch in der Vertikalen nachgeben.

Außerdem biegt der Zug der Stange die Profilöffnung vorne am linken Arm auf. Da muß ich mir auch noch etwas einfallen lassen.

Bei der Stabilisierung des rechten Armes, denke ich über eine "halbe" Strebe nach, die ich vom rechten Arm außen, im rechten Winkel kommend, auf die Mitte der durchgehenden Diagonalstrebe stoßen und mit einem längeren T-Blech (2 x 2 Schrauben) verbinden könnte. Dann sollte der rechte Arm auch noch fest sein . . . 2 ganze Streben über Kreuz wird sich schlecht machen lassen, wenn man das optisch nicht noch schlimmer aussehen lassen möchte. Ich könnte höchsten 1 Strebe oben und 1 Strebe unten verlegen, aber das wird mir dann optisch doch zu heftig . . . das sieht so schon übel genug aus . . . (Das Stützbrett kommt logischerweise nach der Endmontage noch weg . . .)

Ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe. Aber wenn es dir um die optimale Steifigkeit zwischen den Streben geht, kannst du (wie im Fachwerk) zwei Diagonale Streben aufspannen, die im Kreuzungspunkt verschraubt werden (das ist wichtig).
Mehr geht nicht.

Ha, ha, ha der ist gut.

Und warum bewegt sich der linke Arm? Richtig, weil Du daran herumzerrst. Es geht aber nicht um den linken Arm, jedenfalls mir nicht. Mir geht es darum, die Bewegung des Gerätes bei Windlast zu reduzieren. Das Gerät ist so durch den stabilen rechten Arm weitgehend stabilisiert. Das die Gummis immer etwas nachgeben ist eben so und auch weiter nicht schlimm.

Im Grunde ging es hier immer nur um die Frage, welche Ausführung stabiler ist, diagonal oder rechtwinklig.

Wenn der linke Arm hinreichend stabil ist in Richtung rechts/links, spielt der rechte Arm gar keine Rolle mehr. Die Anlage wird durch den linken Arm in diese Richtung stabilisiert. Mehr geht da nicht, selbst wenn der rechte Arm fixiert würde.

Das selber bei optimaler Fixierung der Tragarme die Anlage sich auf den Puffern etwas bewegt, ist völlig normal und gewünscht.

Das verstehe ich nicht. Welcher Zug? Und was genau biegt sich auf?

Und was für eine Stange hast du da verschraubt? So einen System-Regalträger?

Das sehe ich ähnlich . . .

Gut . . . es bewegt sich nun nicht der Linke Arm, sondern der rechte Arm, aber das ist irrelevant . . .

Ihr habt selbstverständlich alle Recht, daß die Hauptbewegung des Gerätes durch die fast komplette Fixierung des linken Armes zu einem Großteil zum Stehen gekommen ist. Und klar richtig ist auch, daß nun noch auftretende Bewegungen des Gerätes durch Wind durch die Bewegung der Puffer zustande kommen. Zumindest ich, denke trotzdem, daß auch durch den noch in Bewegung befindlichen rechten Arm, zumindest der äußere Puffer noch etwas gestützt werden könnte und zumindest zu einem kleinen Teil zur Reduzierung der Bewegung beitragen könnte.
Und ja . . . du hast vollkommen Recht: es geht nicht um den entsprechenden beweglichen Arm sondern um die Reduzierung der Bewegung, wobei wir aber trotzdem wieder bei der Restwirkung einer zusätzlichen Fixierung des rechten Armes wären.
Ob das nun wirklich relevant wäre oder nicht kann ich natürlich nicht sagen deshalb habe ich das ganze Thema inkl. Leitungslängen, Material, Stärke, Konsolenaufbau usw. usw. einmal über eine KI zerlegt. Was dabei herauskam ist hochinteressant und in unserem speziellen Fall hier wenig aufbauend.

Nur soviel zurück zum Thema Effizienz Armversteifung im Zusammenhang mit unserer speziellen Aufhängung hier das KI-Ergebnis zusammengefasst (gut die realen Bewegungswerte sind von mir geschätzt und evtl. etwas zu hoch):
Keine Streben: Bewegung 8–10 mm (ist evtl. etwas zu hoch von mir angesetzt)
Eine Strebe (links) 5–7 mm Reduktion faktisch –30 bis –50 %
Zwei Streben (beide Arme) 1–2 mm (max.) Reduktion –80 bis –90 %

Zum Thema Puffer, wenn man von den zuerst mitgelieferten Standardpuffern mit 40mm Durchmesser und 30 mm Höhe und angenommenen Shoregrad: Standard 55 ausgeht und nun die eingebauten 40mm x 40mm Shore 45 gegenüberstellt, gäbe es auch hier eine Reduktionsmöglichkeit:

Erwartete Seitenbewegung bei Wind ausgehend von 8mm in der Spitze: ca. 3-4mm, Senkung bis zu 50-70 %

Die Pufferthematik wurde vorher in den Chat mit eingebunden. Bisher hat der Bot alle Eingaben vorher mit berücksichtigt, also gehe ich davon aus, daß die Pufferthematik mit eingerechnet wurde.
Also resumierend kann man wohl sagen: ganz von der Hand zuweisen scheint meine Denkweise nicht zu sein.

Weitergehend wurde auch für unsere spezielle Verlege-Situation der Kältemittelleitungen, Materialausführungen, usw. die Bruchwahrscheinlichkeit nach gewisser Bewegungszahl auch im Verhältnis zum Bewegungsweg errechnet.

Zusammengefasst kann man sagen: wenn man nicht versucht die Bewegung über alle möglichen Details zu reduzieren, ist wohl früher oder später mit Leitungsbrüchen zur rechnen. Für mich also keine Grund zum Lachen . . .
Ob wir das noch erleben werden oder nicht ist ein anderes Thema. Gut ist die Bewegung für die Leitungen jedenfalls nicht, das ist Fakt.

man liest aber extrem wenig über gebrochene Klimaleitungen, auch wenn die KI das vorhergesagt hat. Oder gibt sie auch einen ungefähren Zeitraum an, wann das eintritt? 10 Monate, 10 Jahre, 100 Jahre?

Eine zweite Strebe bringt auf jeden Fall zusätzlich noch mehr Stabilität rein. Mach einfach einen Test, geht auch erstmal mit Schraubzwingen, dann bekommst du ein Gefühl dafür.

Ich hab bei mir nur eine Strebe drin und das ist optimal, aber vielleicht ist das bei dir aus irgendwelchen Gründen anders.

Richtig . . . liest man eigentlich wenig darüber. Was die KI ausgibt sind natürlich theoretische Werte die untereinander in Beziehung stehen. Das kann je nach Konstellation und Leitungsdicke von wenigen hundert bis 50.000 Bewegungen gehen bis ein Bruch eintritt. Interessant ist es aber schon sich mal intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Man erkennt zumindest, daß das Thema nicht ohne ist.

Ich denke ich lass das jetzt mal ruhig beobachtend angehen. Ich bringe jetzt die 1 Strebe erst einmal in ordentliche Fixierung. Dann werde ich mir die Bewegungswege der Leitungen an sich mal bei verschiedenen Windsituationen ansehen und dann entscheiden welcher Handlungsbedarf notwendig ist.
Dann habe ich ja die Möglichkeit die effektiven Bewegungswege der Leitungen in mm im Verhältnis zu Windstärke, die ich ja messen kann und Böen zu ermitteln. Wenn man dann einmal genauere Werte hat, kann man dann das Bruchrisiko oder wann ein Schaden eintreten würde, doch schon ganz gut abschätzen. Das ist nachvollziehbar und logischerweise, doch deutlich von der Stärke der Leitungsbewegung und der Häufigkeit abhängig. Es gibt ja nicht nur stürmische Tage :wink:. . .

Ich möchte jetzt eben nicht mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen, aber realistische Sicherheitsmaßnahmen für einen problemlosen Betrieb möchte ich, falls doch nötig, schon vornehmen. Das wäre dann als nächstes eine 2. Strebe.
Bin gespannt was sich da weiter ergibt.

Danke für die Tipps

Verstehe es nicht als Kritik, ich schreibe nur mal was mir so durch den Kopf geht, nachdem ich mir deine Fotos angeschaut habe.

Da ich selbst mehrere Perfera habe, ist mir zunächst das hohe Gewicht der Aussengeräte aufgefallen. 30-40 kg sind schonmal nicht so leicht durch Wind in Bewegung zu versetzen.
Das ist schonmal gut.

Deine Befestigung an sich macht schon einen sehr stabilen Eindruck, ich wüsste nicht was da nicht halten sollte. Ich persönlich habe weniger Aufwand betrieben.

Was mir aufgefallen ist, das die Puffer extrem hoch scheinen. Das Thema Schwingungen ist sehr komplex. Ohne die Frequenzen und Amplituden zu kennen, kann das etwas positives oder auch negatives bewirken. Zumal man überhaupt nicht weiß, wo die Eigenfrequenzen liegen. Viel hilft nicht unbedingt viel, kann auch kontraproduktiv sein.

Ich bin einen anderen Weg gegangen. Habe erstmal die mit der Halterung gelieferten, relativ flachen Standardpuffer drunter. Wenn mir irgendwas mal zu laut vorkommen sollte, kann ich das immer noch ändern.
Aber zumindest bewegt sich da auch bei Wind nicht wirklich etwas. Bis jetzt auch ohne weitere Versteifungen.
Gerissene Leitungen müssen wohl ein extrem seltenes Problem sein, sowenig wie man darüber findet.