Hallo Mario,
ich bin gerade dabei eine MIDEA R290 zu installieren.
Innengerät hängt gerade an der Wand aber ohne Anschluss.
Wenn ich es das nächste Mal herunter hebe kann ich es ausmessen.
Ich glaube aber es sind keine 50cm.
Bei mir hängen die Geräte schon. Die Kanäle verlege ich gerade.
Die Kältemittelleitung werde ich jetzt bestellen. Dann geht es ans Anschließen und dann evakuieren, etc.
Das war auch mein Gedanke, die muss im Sturz befestigt sein. Befestigung mit ein paar kleinen Dübeln mag noch gehen, wenn man nicht gerade Eisen trifft. Aber ein Loch nach außen im Sturz kann ich mir nicht vorstellen.
Das Innengerät hängt an einem 50cm x 31cm Pressspanbrett, 19mm stark.
Das Brett ist am Sturz oberhalb vom Rolladenkasten befestigt.
Ein Kanal führt dann zur Zimmerecke und dort geht es raus zur Terrasse.
Rollladen ist nicht beeinflusst.
Diese Konstruktion hab ich schon im Obergeschoss umgesetzt und funktioniert prima.
Das Innengerät nimmt keinen Platz an Wänden weg und bläst entlang der Decke in den Raum.
Für mich ist jetzt mal ein "Prototyp" für die Reihenhaus Anwendung.
Es gibt millionenfach solche Reihenhäuser und überall ließe sich eine solch einfache Installation umsetzen.
Ein R290 Gerät kostet 900€. Mit Installation sollte sich das doch für 2000€ umsetzen lassen.
Und wenn es jetzt noch 1000€ Förderung gäbe, dann würden sich solche Installationen "wie geschnitten Brot" verkaufen.
Und dadurch ließen sich in jedem Reihenhaus 50% Gas einsparen.
DU hast aber für die Luft zirkulation am AG so wie am IG sehr wenig platz gelassen, gerade da IG wollte ich auch zuerst so am Rollokasten befestigen aber genau wegen dem zu geringen Abstand hab ichs dann Links davon tiefer montiert auch ist so die reinigung einfacher , und dein AG sitzt halt direkt in der Ecke ist sehr nah an der Wand da wird auch einiges an Luftdurchsatz fehlen.
Ich betreibe die Innengeräte als "Dauerläufer" auf niedriger Lüfterstufe (max 20%).
In der Regel wähle ich den Quiet-Modus.
Die Strömungsgeschwindigkeit am Eintritt ist wirklich sehr gering.
Mit einem Hand-Anemometer ist das kaum messbar.: ca. 1m/s
Der empfohlene Deckenabstand gilt für max Luftdurchsatz. Den hab ich nicht. Und keiner wird die Innengeräte auf maximaler Lüfterstufe zum Heizen betreiben. Da sind die einfach zu laut.
Ein geringer Deckenabstand ist daher vertretbar.
Auch das Außengerät läuft in der Regel auf kleiner Stufe und hat Zuströmung von allen Seiten auch von unten. Auch hier merke ich keine signifikanten Luftströmung am Eintritt in das AG. Reicht also.
Macht euch mal nicht verrückt mit den Mindestabständen ...
Midea empfiehlt halt die Bördel bei R290 im Aussenbereich. Die haste jetzt alle innen, und deine Anlagen haben auch noch keinen Sensor. Kann man aber auch noch dazu kaufen evtl.
Ich betreibe die MIDEA in einem großen Zimmer mit ca. 30m^2 Grundfläche und zudem noch Belüftung und Tür zum offenen Treppenhaus
Die zweite MIDEA hängt im offenen EG mit ca. 50 m^2 Grundfläche.
Wichtig ist natürlich sorgfältig zu arbeiten mit Drehmomentschlüssel, Nylog Blue, etc.
In einer Anleitung, die ich zu Hand habe, steht Folgendes:
2,6kW oder weniger: min 17,3 m²
zwischen 2,6kW und 3,5kW: min 25,4 m²
Da ist also hinreichend Puffer für den Fall einer Leckage. Anschlüsse draußen ist schön und gut, aber sehr oft nicht möglich, besonders in massiven Häusern.
Meine Midea hängt auf ca. 2,1m.
Mann muss ja jetzt auch sehen, dass die Bördel-Anschlüsse ja eine "bewährte und robuste Technologie" darstellen. Ein spontanes Abreißen ist erst mal nicht zu erwarten.
Dazu kommt ja, dass das Druckniveau beim Kältemittelkreislauf mit Propan in etwas nur halb so hoch ist, wie bei R32:
Ich erwarte jetzt nicht ein spontanes Bersten der Leitung.
Ja, kleine Leckagen kann es geben und das Propan kann in minimalen Mengen über lange Zeit entweichen.
Ich denke wir müssen hier die Risiken in Relation zu anderen DIY-Projekten sehen, wie Wasserinstallation oder Elektroinstallation oder auch Auto-Reparaturen.
Es gibt ein fiese Sache, die an da wissen muss: Betrifft vor allem den 1/4 Zoll Bördel. Der ist mit etwas mehr Drehmoment ganz schnell überdreht. Dabei wird der so platt gedrückt, dass der dann bei kleinster Belastung abreißt. Insofern ist hier die korrekte Installation sehr wichtig. Zwischen etwas fest und endfest darf man nur etwa 1/4 Umdrehung weiter drehen. Ist da das Drehmoment nicht erreicht, stimmt etwas nicht. Wenn man sich daran hält, ist ein Überdrehen im Grunde ausgeschlossen.
Das Material des Bördels wird sozusagen umgeformt in ein ganz dünnes Rohr, was z.B. nur noch 0,1mm Wandstärke hat und in Richtung Bördelmutter hinten rauskommt. Wackelt man dann etwas an der Leitung, reißt es ab.
Hier ein schönes Video für den ganzen Installations-Vorgang.
Die Börde-Verschraubung ist ab Min 30 erklärt.
Ich nutze einen einfachen Drehmomentschlüssel, den ich vorher mit einer Kofferwaage "kalibriert" (überprüft) habe. Und Nylog nutze ich auch.
Wichtig:
Die Standard Wanddicke der Leitungen ist 0,8mm.
Es gibt aber auch "Billigausführungen" mit 0,7mm im Internet zu kaufen (aufpassen!)
Es gibt auch extra stabile Leitungen mit 1mm Wandstärke.