Das hängt von deinen Akku´s ab. Es gibt welche, die schnell geladen werden dürfen, andere sollen es nicht. Solange nix bekannt ist, würde ich max. 15 A Ladestrom verwenden. Dein Akku hat 30Ah, richtig? Das ist die Kapazität in Amperstunden. Wenn er mit 15 A geladen wird, dann ist er nach ca. 2 Stunden voll.
Im Modellbau Bereich gibt es viele günstige Doppel Lader für den Bereich bis 6 Lions ( Lfp usw. ) Darüber wir es meist deutlich teurer.
Den Unterschied LiPo4 LiIon gibt es zwar, ist aber minimal und selbst da innerhalb der Typen schwankend. (4,1 bis 4,2 V Schluss)
Es sollten auch durchaus viele Werkzeug Ladegeräte gehen wenn sie für 24 V Nennspannung (28-29V) sind. Schädlich ist dann nur zu hoher Strom. Manche prüfen allerdings die Zellen auf Original Zubehör.
Allerdings muß zwischendurch wieder mal das originale oder der Modellbaulader zur Balancierung dran oder man nimmt einen externen Balancer!
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Edit. Sorry, da habe ich mich gedanklich vertan. 4,1 oder 4,2 V Gilt für die Lithium Poly Plastiksackerl, natürlich nicht für LiFePo4 mit 3,6 V max.
Das ist zu hoch für LFP. Für NMC und andere Zellchemie ist 4,2 durchaus vorgesehen und gebräuchlich. Aber bitte nicht bei LiFePo4 (LFP). 3,65V je Zelle, mehr sollte man meiden.
LiIon. Do not use lead acid charger. Klar, für Liion (NMC) wäre die Spannung daraus zu hoch bei 6 Zellen.
Andererseits gibt’s ein LFP Ladegerät mit 29,2 V , also für 8 Zellen.
Ich würde jetzt mal zur weiteren Abschätzung der Zellen die Leerlaufspannung grob eine Stunde nach dem Laden messen und versuchen die Anzahl der Zellen festzustellen.
Der Balancer dürfte intern verbaut sein und erfordert somit kein RC übliches Ladegerät mit Balancer Anschluss. Sonst wäre ein zusätzliches Flachkabel mit Stecker etwa 10 polig, sichtbar.
Bei 8 Zellen LFP wird auch die Auswahl an RC Ladegeräten beschränkt. Z.B. dieses. Kann aber am Netz nur 200 W. Die werden üblicherweise aus DC, Batterien versorgt und bieten dann hohe Ladeleistungen. Habe 2 ähnliche, ein junsi. Die können sonst fast jeden Akku behandeln, nur hier nicht erforderlich.
Hier täte es ein simples Ladegerät mit ein oder 2 LED, Strom durchaus bis 10 A auch 2 A wenn Zeit keine Rolle spielt, aber mit der richtigen Endspannung, etwa 28 - max. 29,2 V?
Es gibt relativ günstig sog. Buckconverter, die können von einer höheren DC-Spannung beliebig herunter wandeln. Du brauchst also nur ein größeres Netzteil, dass dir eine höhere DC-Spannung liefert und so einen Buckconverter. Ich nutze gerne den DPS5020, der kann bis zu 60V Eingangsspannug und liefert am Ausgang fein einstellbar 0….50V bei bis zu 20A. Auch der max. Strom ist einstellbar (CC/CV) - von daher ideal wenn man etwas variabel sein will. Empfehle sowas aber nur für Leute, die sich ein wenig mit Elektro auskennen und Strom von Spannung unterscheiden können und man sollte auch seine Batterietypen kennen.