KWA, so habe ich meine geplant

Also, ganz so sinnlos ist das bei einem Reihenhaus nicht.!

ich habe jetzt nur die gefunden :

Soweit ich mich extrem Dunkel erinnere gibt es so was ähnliche innerhalb eines Ortes nochmal....
Es genügt ja auch Zugluft durch ein Gebäude.
Vielleicht bist du bald der Einzige der Welt mitten in der Stadt... :wink:

Übrigens: Unser China-billig-Teil wird nicht entsorgt, sondern kriegt neue Lager und Carbon-Flügel. Zusätzlich wird sie eine Vorrichtung bekommen um eine Antenne on Top zu setzen.
Dann wird sie unter einer Groundplane-Antenne als Kaskadennutzung des Mastes noch Strom für den Shack herstellen.

Glück zu.! Jörg

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Und eine Quelle von guten Infos habe ich ganz vergessen, weil sie mir für meinen Standort kaum geholfen hat.:

Allerdings, als größter "Feind" meiner Standortwahl hat er mir dennoch sehr geholfen meine Entscheidungen fachlich fundiert zu hinterfragen. :wink:

Als ich diese Quelle wahrnahm, waren die Entscheidungen schon gefallen.

Toller Link zu der Scheunenwindmühle.

Ein Satz in dem Wikipedia Dossier hat mich aufmerken lassen: ...Mehl hat Schubert allerdings damit nicht produziert...

Der Wind ist nämlich ein faules Kind. Der Wind sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstandes. Soll heißen: Die Luft strömt einfach um das Gebäude herum als sich noch die "Mühe" zu machen, über Windräder Energie abzugeben und auch noch durch eine Scheune zu strömen - na - eher kriechen.

Es gibt auf der Insel Bahrein in Manama einen Bürokomplex mit starr orientierten Rotoren.

Ich habe mir die angegebenen technischen Daten mal näher angesehen (u.a. 3 Rotoren a 29 m Durchmesser, ca. 1,2 MWh Jahresernte). Komme dabei auf Volllastvergleichsstunden von ca. 1.100 pro Jahr. Das scheint mir doch sehr optimistisch für ein kleines, starres System, Nennleistung bei 12 m/s ca. 350 .. 400 kW je Rotor. Wahrscheinlich ist die Energieernte viel geringer als angegeben. Außer einer Reuters-Meldung aus 2007 (vor Fertigstellung) hat man nie wieder von lohnenswerter Energiegewinnung gehört. Wahrscheinlich ist das mehr ein architektonischer Gag und krankt an der gleichen Leistungsschwindsucht wie die Alibaba KWA. Warum? Siehe meine Einlassung zur Scheunenwindmühle.

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So mutmaße ich das auch...

Allerdings kann ich mich an ganz dunkel an og Scheunenwindmühle mitten in einem Ort erinnern. Näheres Unbekannt.

Diese Anlage in Bahrein soll ein "Erfolg" gewesen sein. Die nutzen da den See und Landwind aus und der ist recht zuverlässig. Ich muß da mal nachhaken....

Ach komm ... ich hab mir das Teil in Manama zufällig angesehen und es ist pures Greenwashing. Soll Dummköpfe beeindrucken, die nicht erkennen, das eine richtiges Windrad wenige Kilometer daneben nur einen Bruchteil gekostet hätte und ein mehrfaches an Ertrag geliefert hätte.

Bei den Scheichs geht es um auffallen und das Ziel wurde voll erreicht. :+1:

Windräder populär zu machen ist ja schon mal ein Anfang.

Update

Heute war mal brauchbarer Wind bis ca. 13m/s in Böen aus idealer Richtung

Ich habe noch keine Registrierung der Leistung, und konnte bis 1000W+ mit bloßem Augen beobachten. Also scheint die KWA nicht ganz so schlecht zu sein.

Es gibt noch Details zu optimieren. Mal sehen ob das noch was bringt.

Nun mal was zur Verankerung.

Ich werde in Zukunft Seil-Klemmen meiden. Zumindest die aus V4A-Stahl waren sehr verschleißanfällig. Also oft kann man die nicht umschrauben, das Gewinde nutzt sich schnell ab. Gute Erfahrungen habe ich hingegen mit dem "Flämische Auge" gemacht. ist leicht herstellbar und wesentlich verschleißfester.

Meine Boden-Anker sind 120cm lang und können bis 2,5to aufnehmen. Dazu sollte man den Boden vorbereiten und aufarbeiten, sonst wird der Anker herausgezogen.

Ein Beton-Fundament war hier nicht möglich, deshalb auch hier ein Erd-Dübel mit 1,5m Länge. Auch hier habe ich den Boden aufgebessert.
Falls die KWA geklappt wird, muss man beim Dübel beachten, daß er keine Verdrehsicherung bietet. Diese mußte durch einen separaten Lenker geleistet werden.

Alles in allem steht sie jetzt stabil.

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Sehr interessant, halte uns bitte auf dem laufenden. Wie schon viele habe ich mich dafür auch mal interessiert, bin aber von der Physik und den Preisen auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden.

Um so besser dass es bei dir Strom erzeugt. Planst du eine Aufzeichnung in nächster Zeit? Wingeschwindigkeit und erzeugter Strom?

Für kleine WKA gibt es 3 Kriterien: Lage, Lage und noch mals Lage. Wenn der Wind einigermaßen unverwirbelt und kräftig genug weht, kann es was werden. Für @josyba freue ich mich, dass jetzt mit den Herbstwinden 1 kW sichtbar werden. Das ist schon enorm viel. toi, toi, toi.

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Es ist ein DC-Stromzähler geplant und eine Erfassung mit RS485 Modul.

Die Böen heute erreichen schon Auslegungsmaximum.
Dann geht sie in die Begrenzung. ich habe eine spezielle Auslegung für Schwachwindzonen.

Update

Unser Boden ist stark unterschiedlich und quillt bei Regen ungleichmäßig auf.
Das führt zu leichten Kipp-Effekten des Mastes, obwohl an den Verankerungs-Punkten keine Veränderungen erkennbar sind. Einen Einfluß auf die Standfestigkeit scheint es nicht zu haben.

Geologen vor: Was kann man da machen ??

LG Jörg

1,2 und 1,5 m nach unten finde ich sehr wenig. Trotz lehmhaltigem Boden habe ich, für meine windanfällige 12 Modul Drehanlage, mehrere 2m tief und ca. 20cm Durchmesser gebohrt und mit Beton gefüllt.

Mein Statiker: nicht rechtwinklig sondern leicht schräg bohren bringt viel und Gewicht, Gewicht und nochmals Gewicht gegen den Wind.

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Die sind schräg drin.!

Das ganze Gelände ist in Bewegung, weil unter uns eine Mineralschicht ist, wie in ganz Niedersachsen, mal dicker mal dünner; von daher ist auch der Quell-Effekt nicht gleichmäßig.!

Ich denke dem kann man nur Konstruktiv begegnen und die Anlage "flexibel" gestallten.

Alles auf drei Ankerpunkte reduzieren. Und da muss etwas Nachgiebigkeit gegen Biegung drin sein.

Das sehe ich auch so.!

Ein Mast sollte nicht statisch überbestimmt sein.

Vor allem dann nicht, wenn der Untergrund nicht steif ist.

Eben, sonst kommt es zu Verspannungen in der Konstruktion.
Ein Bekannter von mir macht kommerziell in KWAs. Er meinte die meisten hätten ein Kugelgelenk am Mastfuß. Bei mir ist werksseitig ein Scharnier vorgesehen.


Das Bild zeigt den sichtbaren Teil des Erdankers.
Ich habe bewusst auf Spannschlößer verzichtet. Bei der Entscheidungsfindung war mir der hohe Verschleiß der Seilklemmen nicht bewusst.

Die Länge von 1,2m ergab sich auch aus der Nähe zur Grundstücksgrenze. Ich darf die auch unterirdisch nicht verletzen.

Update

Inzwischen habe ich die Wetterstation direkt unter die Windturbine am Mast montiert.
Die angegebenen Kennlinien sind korrekt.
Es gibt offensichtlich auch seriöse Hersteller, die nicht dreist lügen. :slight_smile:

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Ja, die Physik lässt sich nicht überlisten. Da geht die Leistung in der 3.Potenz mit der Windgeschwindigkeit einher. Soll heißen: Bei der mittlere Windgeschwindigkeit von ca. 4 m/s in der Norddeutschen Tiefebene kommen dann nur noch (4/13)^1/3 = ca. 3% Leistung an.

Es scheinen wohl weniger die Leistungsangaben der Hersteller bei Auslegungsgeschwindigkeit fehlerbehaftet, sondern eher die Erwartungshaltung der Nutzer hinsichtlich Energieernte.