Kühlung Weinkeller

Hallo in die Runde,

ich habe ein etwas außergewöhnliches Luxusproblem:

Weinkeller mit Lichtschacht, 16m²

Der wird im Sommer durch ein mobiles Klimagerät auf 18 Grad gehalten. Aktuell ist ein DeLonghi PAC EL112 CST montiert. Das Gerät hat 2,9 kw Leistung und 11.000 BTU/h. Die Abluft geht in den Lichtschacht. Das Kellerfenster ist mit einer Siebdruckplatte mit Schlauchaussparung verschlossen.

Der Raum wird auf 18 Grad gehalten. Der Stromverbrauch ist relativ egal, da das Gerät mit der PV gekoppelt ist und nachts abschaltet. Der Raum heizt sich über Nacht nicht erheblich auf, tagsüber ist der Stromverbrauch über die PV gedeckt.

Jetzt zum Probleme: Das Gerät war nur testweise ausgeliehen und wurde dann zu einer Langzeitleihgabe. Der Verleiher möchte es nun zurück, spätestens nächstes Jahr, falls ich diesen Sommer nur überteuerte Angebote finde. (Nett von ihm!)

Zunächst dachte ich an eine Midea Portasplit. Das Außengerät passt grundsätzlich in den Lichtschacht, allerdings ist dann nicht mehr soviel Luft und ich befürchte einen Hitzestau?

Alternativ wäre ein Monoblock. Was nimmt man hier? Effizient und leise ist natürlich schön, allerdings sollte es für den Einsatzzweck auch preislich im Rahmen bleiben und haltbar sein.

Besten Dank und Grüße Fabian

Kauf doch einfach dasselbe Gerät.

Alternativ einen Weinkühlschrank.

Der Kühlschrank ist dann aber recht groß :wink:

Das Gerät gibt es nicht mehr und ein Klimaschrank für die Flaschenzahl muss noch erfunden werden. :wink:

Die Monoblock sind ineffizient.

Falls du keine Probleme mit Staub durch nachziehen von Frischluft hast und nur selten gekühlt oder gar geheizt werden muß, könnte es trotzdem reichen.

Sonst lieber richtig.
Wo geht das Kondenswasser hin?

Der Stromverbrauch ist tatsächlich nebensächlich. Geht nur um die Kühlung im Hochsommer und da ist der Strom umsonst.

Geheizt wird nie. Beim aktuellen Monoblock sammelt sich das Kondenswasser unten im Gerät und wird via Schraubverschluss abgelassen. Ist das nicht immer so?

Bei Monoblock kenne ich das so, man kann aber auch einen Schlauch anschließen.

"Größere" haben nur einen Schlauch
(Splitklima die ich kenne)

Das ist doch ein Monoblock Gerät? Wenn die Abluft in den Lichtschacht geht, dann kommt doch ständig von Aussen genauso viel heisse Luft nachgezogen?

Was meinst du mit "allerdings ist dann nicht mehr so viel Luft"? Die Luft wird ja sicher nicht weniger, meinst du weniger Durchzug?

Also für mich liest sich das so, als ob du dich erstmal etwas eingehender in die Grundlagen der Thematik einlesen musst. Und meine Vermutung wäre auch, dass eine Portasplit für dich ganz gut passen könnte. Reiner Kühlbetrieb im Sommer, Effizienz und Geräusche nicht kritisch, keine komplexe und teure Installation.

Der Abluftschlauch geht zum Kellerfenster, welches mit einer Siebdruckplatte bis auf die Öffnung für den Schlauch verschlossen ist. Die Abluft wird dadurch nach draußen in den besagten Lichtschacht geführt. Das funktioniert grundsätzlich.

Allerdings brauche ich einen neuen Monoblock. Da suche ich nach einer Empfehlung.

Die Midea Portasplit (Cool) wäre effizienter und leiser. Allerdings würde das Außengerät dann im Lichtschacht stehen. Der wiederum ist nicht viel größer als das Außengerät. Hier habe ich Bedenken, dass das einen Temperaturstau im Lichtschacht erzeugt und somit nicht funktioniert.

für jeden Kubikmeter heisse Abluft, den du raus bläst, muss doch ein Kubikmeter Frischluft von aussen nachgezogen werden. Sonst würdest du ja irgendwann ein Vakuum erzeugen, oder?

Die Frischluft von aussen ist dann natürlich wieder heiss. Also diese Einschlauch-Monoblöcke sind eigentlich totaler Unsinn, das nimmt man nur wenn absolut nichts anderes möglich ist. Es gibt teilweise auch "Zweischlauch-Monoblöcke", manche bauen auch Ein- auf Zweischlauch selbst um. Das ist ein Versuch das Problem mit der nachziehenden Warmluft zu verringern, aber u.a. aufgrund der Wärmeabgabe der Luftschläuche auch nur eine Notlösung.

Echte Split-Klimaanlagen arbeiten immer nach dem Umluftprinzip. Die Luft in dem zu kühlenden Raum wird nur umgewälzt und dabei gekühlt. Es wird nichts raus- oder reingeblasen. Die Midea Portasplit funktioniert nach dem gleichen Prinzip, mit ein paar Einschränkungen. Jedenfalls ist das viel näher dran an einer echten Split-Klimaanlage.

Da bin ich ja bei dir. Allerdings ist mir ein ineffizientes System, was aber dennoch kühlt, lieber, als eine Portasplit mit heißgelaufenem Außengerät. Leider gibt Midea da keine Richtwerte vor.

hast du mal etwas mehr Infos zu dem Lichtschacht? Höhe/Breite/Tiefe usw.
Reicht die Schlauchlänge von der Portasplit nicht, um das Aussengerät an eine vernünftige Stelle zu bringen? Wie lang müssen die Kältemittelleitungen sein?

Es gibt auch noch weitere mobile Splitklimas, evtl. mit längeren Leitungen. Für die Ulisse DCI13 gibt es sogar Verlängerungen für die Kältemittelleitungen.

Alternativ die Zu- und Abluft im Lichtschacht trennen und evtl. mit Lüfter unterstützen..

Ich persönlich würde hier eine ganz normale Split verbauen. Simpel, effizient, preiswert, Leitungen bis zu 10m kein Problem.

Ich möchte kein Außengerät an der Fassade. Das ist ausgeschlossen.

Entweder kommt die Midea mit dem Schacht zurecht, das wüsste ich nur gerne vorher, oder es wird ein Monoblock. Nur welcher?

Der Lichtschacht ist 85x50x140cm.

140cm ist die Höhe?

Also ICH würde kein Split-Aussengerät unten in den Lichtschacht stellen. Heisst nicht dass es nicht geht. Rausfinden kannst du es nur selbst, und wie gesagt könnte man nachhelfen durch eine Luftführung / Trennung / Lüfter

Aber nachdem du kein sichtbares AG an der Fassade willst, Effizienz egal usw., ist ein Monoblock vielleicht wirklich das richtige für dich.

Das ist immer interessant, das sagt irgendwie quasi jeder mit PV-Anlage, aber so ganz umsonst ist er ja nicht. Würde man ihn einspeisen, würde man ja auch einen gewissen Betrag bekommen und die Investitionskosten für die Anlage muss man ja auch auf die entsprechende Laufzeit berechnen.

Deswegen ist das eigentlich nie “umsonst”.

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Irgendeinen aus dem Baumarkt, die sind alle ungefähr gleich ineffektiv. Muss man fairerweise sagen.

Genau, 140cm hoch, 85cm breit und 50cm tief.

Die Midea Portasplit wäre mir auch am Liebsten. Tatsächlich bin ich nur unsicher in Sachen Temperaturstau im Lichtschacht wenn das Außengerät da drin steht. Das anfallende Kondenswasser kann man ja sicherlich nach innen führen.

Ich habe knapp 24 kwp auf dem Dach. Das bisschen Kühlung an heißen Tagen (ist ja immernoch ein Keller) und die entgangenen 7 Cent pro kwh machen den Kohl nicht fett. Ob sich die Anlage nach 10 Jahren oder 10,5 Jahren rechnet ist egal.

Hatte heute nach was ähnlichem gesucht und diese hier gefunden: https://ipk.co.at/wp-content/uploads/2025/04/Prospekt.pdf Abluft und zuluft müssten halt getrennt bis aussen geführt werden, also nahe Schachtdeckel

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Gibt zahlreiche Hersteller dieser Wandgeräte so im Preissegment 600-1500 Euro. Remko, Trotec und bei den Italienern auch noch einige, die oft deutlich günstiger sind, als in DE.

Durchmesser der 2 Anschlüsse typisch 160mm.

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