Kühlung Weinkeller

Darf man an diese Wandgeräte aussen noch Schläuche anschliessen? Das wird wohl Luftgeschwindigkeit und Volumen deutlich reduzieren. Mit zusätzlichen Lüftern sicher machbar, aber wenn dann mal einer ausfällt?

Muß ja kein Schlauch sein. Da im Lichtschacht rechts und links ein 200er KG-Rohr oder sowas, da läßt sich der Meter bis Oberkante Schacht locker überbrücken.

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Schon, aber woher kommt die Luft, die du nach außen pustest? Ziehst du die dann aus dem Erdgeschoss nach zum Keller? Ansich brauchst du ein Monoblockgerät mit 2 Löchern nach draußen. Ansaugen und wegblasen.

Die Geräte haben zwei Luftanschlüsse (Zuluft, Abluft), an die entsprechende Verrohrung angeschlossen wird. Also zwei Rohre durch den Luftschacht und dafür sorgen, dass die Abluft möglichst nicht wieder angesaugt wird.

Genau, dass sind 2-Rohr-Systeme, eine Seite saugt an, eine bläst raus. Man muss nur schauen, dass man keinen Kurzschluss hat und die ausgeblasene Luft wieder ansaugt.

Die Innenluft zirkuliert nur innen, wie bei einem Splitgerät.

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Hab interessehalber mal geschaut bei einem Markenhersteller, Panasonic sagt max. 1m Länge für die Luftkanäle. Die Verringerung von Luftgeschwindigkeit und Durchsatz ist nicht zu unterschätzen.

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Auch an jeden Bogen denken. Jede Luftumlenkung kostet Energie.

Ich halte das ggf. für keine gute Idee: Günstige Splitklimaanlagen entfeuchten die Luft und Du kannst die Entfeuchtung nicht steuern. Mit entsprechend negativem Einfluss auf den Kork.

Wenn du also Wein mit Naturkork Verschlüssen lange lagerst, dann würde ich eventuell auf eine Kühlung achten bei der die Luftfeuchtigkeit konstant gehalten wird.

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Ich fasse zusammen:

Midea Portasplit geht nicht, weil Schacht zu klein = Luftstau

Monoblock mit Zuluft und Abluft geht nicht, weil Schlauch / Rohr zu lang plus 90 Grad Bogen

Monoblock mit einem Schlauch: geht, ist aber ineffizient, welches Modell man nimmt ist im Prinzip egal

Das Thema Luftfeuchtigkeit habe ich natürlich im Auge. Wird dauerhaft gemessen, im Sommer klimatisiert mit dem Monoblock liege ich aktuell bei 60%. Das passt gut. Im Winter geht es deutlich runter, teilweise unter 30%, dann wird zusätzlich befeuchtet.

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Das würde ich so nicht sagen. Es wird Einbußen geben, aber es ist gut möglich, dass das noch hinreichend gut funktioniert. Insofern die Anlage da nicht streikt, wird das deutlich effizienter sein, als ein Einschlauchsystem.

Allerdings: Wenn du bisher Einschlauch hattest und das gut funktionierte und Effizienz egal ist, wozu dann mehr Geld ausgeben, in eine technisch bessere Lösung?

Doch, das geht. Die Abluft kann ja direkt in den Schacht, und die Zuluft mit einem deutlich größeren Rohr durch den Schacht von oben holen. Die Geräte brauchen 2x 160mm Bohrung, wenn man da außen mit 200mm oder 250mm weiter geht, dann ist der erhöhte Strömungswiderstand für den Meter Rohr zu vernachlässigen.

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Monoblock mit einem Schlauch hattest du bisher, und wenn das funktioniert wird es auch weiterhin funktionieren.

Die Zuluft von außen zu ziehen würde warme Luft von außen anziehen und ineffizienter sein. Dann wird aber nichts aus dem Haus gezogen.

Es geht also entweder wie bisher ein Einschlauchsystem oder eine wirkliche Klimasplit bei der Kältemittelleitungen liegen. Und da das ausgeschlossen wird würde ich einfach ein Einrohrsystem nehmen.

Ich hab das mal bei geizhals eingegrenzt.
Trotec PAC 3000 X A+ oder Midea Comfee Friendly Pro kam da raus. 11 000BTU ist ein wenig größer als “normale” Einrohrsysteme. Alternativ natürlich 2 Geräte und dann 2 Löcher nach draußen. Ob das dann mit der bisherigen Luftzufuhr klappt kann keiner sagen.