Eieiei,
man könnte meinen hier berichtet ein Altgeselle oder Meister, keine Ahnung ich kenne die Qualifikation nicht, der seit 40 Jahren nach ein und dem selben Schema vorgeht und sich wohl auch noch wehement gegen Neues wehrt. Um die Gegenwehr zu untermalen wird die Wortwahl entsprechend drastisch getroffen. So einen Kollegen hab ich auch - “Das hamwa schon immer so gemacht”….
Ob man die z.T. sehr aufwendigen Installationen in modernen KNX, HomeAssistant oder wie auch immer gesteuerten Häusern mag oder nicht, oder auch der Meinung ist das bräcuhte keiner, ist jedem seine Sache. Aber mit Blick auf eine moderne Hausinstallation ist das hier:
schlicht sowas von falsch und altbacken, eben Bullshit. Reihenklemmen schaffen eine ideale Basis für Flexibilität bei Änderungen und zur Verteilung. Klar, sie müssen sauber ausgeführt und dokumentiert sein. Und der Eli der später mal dran muss, muss gewillt sein Pläne zu lesen. Ist er das nicht, soll er sich doch einem anderen Auftrag widmen, nichtaber die Technologie als Solche verteufeln.
Ja, is halt so. Wo ist das Problem? Hier ist eben eine gewisse Flexibilität gefordert, auch was das Nachrüsten einer Hassteuerung und die damit u.U. verbundene Erweiterung einer vorhandenen Verteilung betrifft. Aber ja, das macht halt Arbeit.
Ob man nun das Kupfer aus dem NYM direkt bis zum LSS zieht, Stunden investiert um es womöglich auch noch sauber hin und her zu biegen, oder dazwischen noch eine Reihenklemme sitzt, das NYM an dieser endet und nicht der Starrdraht sondern flexible Einzelader von der Reihenklemme bis zum LSS gezogen wird ist doch wumpe. Die Länge bleibt die Gleiche. Nicht mal das dann viel zu lange N und PE Geraffel muss man abschneiden und weg schmeißen, denn das NYM ist dann nur so lang in den Schrank geführt wie man es braucht, nicht wie die LSS das vorgeben.
Den Spieß kann man auch umdrehen. Zum Objekt angepasst bedeutet, womöglich nie wieder eine umfangreiche Änderung auf einfachste Weise umsetzbar. Das mag zur 0815 Wohneinheit passen, nicht aber beispielsweise zum modernen EFH in dem der Eigner über die Jahre elektrotechnisch oder steuerungstechnisch vielleicht mit der Zeit gehen möchte. Einzig dem Planer kann man hier deutlich vorwerfen, die Verteilung nicht zeitgemäß und damit viel zu klein für moderne Anforderungen ausgeführt zu haben. Markenbashing bring da nix.
Ich weiß ja nicht wann und wie dir Hager offensichtlich mal in die Suppe gespuckt hat, geht mich ja auch wenig an. Aber dein Bashing geht an die Nerven. Hager verbaue ich seit Ewigkeiten, Andere sicher auch, keine Probleme, Preisleistung weder besser noch schlechter als Andere Hersteller - einzig den HIM408 habe ich wieder raus schmeißen müssen da er nicht wie von Hager propagiert allpolig exakt zeitgleich die Kontakte öffnet/schließt.
Du meinst also wirklich RCBO ist besser als FiLS? Ich hege da Zweifel…. 
Da bin ich vollkommen dabei, zumal bei aller Kritik und Wortwahl die man sich aus der Richtung schon reintun musste noch nie nicht wenigstens ein bildlicher Nachweis der eigens vermeintlich hochqualitativen Arbeit übermittelt wurde. Schade.