Kosten neuer Zählerschrank?


Hier der alte Zählerschrank: Ich habe den alten Zählerplatz links umgebaut und dort Hutschienen eingesetzt, dort ist:

  1. Notstrom Umschalter
  2. FI Automaten und Zwischenzähler für meine elektrische Zusatzheizung (Heizung und Warmwasser in Frühjahr und Herbst, Brauchwasser im Sommer)
  3. Automaten für die Verbindung Deye <==> Netz
  4. Automaten für die Verbindung Deye <==> Notstromversorgung

    Der neue Zählerschrank ist nah am Hausanschlusskasten angebracht, dort sind bislang erst ein paar Steckdosen mit FI und Automaten eingebaut. Der restliche Platz ist für die Wallbox und andere Erweiterungen frei. Den Zähler lese ich mit einem "Hichi" Lesekopf mit Homeassistant aus.

Hier noch die Rechnung dazu. Die Automaten und die Steckdosen habe ich erst nach dem Anschluss selbst eingebaut, das gleiche gilt auch für den Notstrom Umschalter und die Elektrozusatzheizung. Der Anschluss der beiden Wechselrichter wurde dagegen vom Elektriker gemacht.

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Ich sags immer so: Es sieht zwar schlecht aus, aber es muss sicher sein und funktionieren. Der Rest ist Gimmick. Wenn ich was Schönes will guck ich mir meine Frau an oder in den Spiegel.

Der Netzbetreiber ist zufrieden, der Elektriker hat was verdient, passt doch!

Du sagst es, hatte am Wochenende einen Umbau für PV, wo ich davor gesagt habe, ach, da ist noch viel Platz, dann habe ich den auf gemacht und dachte ich falle vom Glauben ab:

Selten so einen vollen Schrank gesehen…
Musste erst 2h lang umbauen bis ich wenigstens etwas Platz für die PV-Teile hatte… :person_facepalming:

Bei deinem Beißpiel Board, vielleicht, aber siehe oben, da ist absolut gar nichts übersichtlich, das ist Spaghetti pur, einfach nur grausam wenn man da nachhinein was verändern möchte…

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Richtig - endlich mal aus der Praxis.....

Ich versuche auch mal Bilder :rofl:

Eieiei,

man könnte meinen hier berichtet ein Altgeselle oder Meister, keine Ahnung ich kenne die Qualifikation nicht, der seit 40 Jahren nach ein und dem selben Schema vorgeht und sich wohl auch noch wehement gegen Neues wehrt. Um die Gegenwehr zu untermalen wird die Wortwahl entsprechend drastisch getroffen. So einen Kollegen hab ich auch - “Das hamwa schon immer so gemacht”….

Ob man die z.T. sehr aufwendigen Installationen in modernen KNX, HomeAssistant oder wie auch immer gesteuerten Häusern mag oder nicht, oder auch der Meinung ist das bräcuhte keiner, ist jedem seine Sache. Aber mit Blick auf eine moderne Hausinstallation ist das hier:

schlicht sowas von falsch und altbacken, eben Bullshit. Reihenklemmen schaffen eine ideale Basis für Flexibilität bei Änderungen und zur Verteilung. Klar, sie müssen sauber ausgeführt und dokumentiert sein. Und der Eli der später mal dran muss, muss gewillt sein Pläne zu lesen. Ist er das nicht, soll er sich doch einem anderen Auftrag widmen, nichtaber die Technologie als Solche verteufeln.

Ja, is halt so. Wo ist das Problem? Hier ist eben eine gewisse Flexibilität gefordert, auch was das Nachrüsten einer Hassteuerung und die damit u.U. verbundene Erweiterung einer vorhandenen Verteilung betrifft. Aber ja, das macht halt Arbeit.

Ob man nun das Kupfer aus dem NYM direkt bis zum LSS zieht, Stunden investiert um es womöglich auch noch sauber hin und her zu biegen, oder dazwischen noch eine Reihenklemme sitzt, das NYM an dieser endet und nicht der Starrdraht sondern flexible Einzelader von der Reihenklemme bis zum LSS gezogen wird ist doch wumpe. Die Länge bleibt die Gleiche. Nicht mal das dann viel zu lange N und PE Geraffel muss man abschneiden und weg schmeißen, denn das NYM ist dann nur so lang in den Schrank geführt wie man es braucht, nicht wie die LSS das vorgeben.

Den Spieß kann man auch umdrehen. Zum Objekt angepasst bedeutet, womöglich nie wieder eine umfangreiche Änderung auf einfachste Weise umsetzbar. Das mag zur 0815 Wohneinheit passen, nicht aber beispielsweise zum modernen EFH in dem der Eigner über die Jahre elektrotechnisch oder steuerungstechnisch vielleicht mit der Zeit gehen möchte. Einzig dem Planer kann man hier deutlich vorwerfen, die Verteilung nicht zeitgemäß und damit viel zu klein für moderne Anforderungen ausgeführt zu haben. Markenbashing bring da nix.

Ich weiß ja nicht wann und wie dir Hager offensichtlich mal in die Suppe gespuckt hat, geht mich ja auch wenig an. Aber dein Bashing geht an die Nerven. Hager verbaue ich seit Ewigkeiten, Andere sicher auch, keine Probleme, Preisleistung weder besser noch schlechter als Andere Hersteller - einzig den HIM408 habe ich wieder raus schmeißen müssen da er nicht wie von Hager propagiert allpolig exakt zeitgleich die Kontakte öffnet/schließt.

:sweat_smile: Du meinst also wirklich RCBO ist besser als FiLS? Ich hege da Zweifel…. :grinning_face:

Da bin ich vollkommen dabei, zumal bei aller Kritik und Wortwahl die man sich aus der Richtung schon reintun musste noch nie nicht wenigstens ein bildlicher Nachweis der eigens vermeintlich hochqualitativen Arbeit übermittelt wurde. Schade.

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Platz?

Wo ist die Flexibilität auf Seiten der Netzbetreiber? Warum sollte ich als Hauseigentümer Platz vorhalten für Dinge, die ich nie brauche (Platz für irgendwelche Multimediafelder, Router etc.)?
Wo ist die Flexibilität beim Netzbetreiber auf die Kundenwünsche/-gegebenheiten einzugehen?

Ich habe hier sehr den Eindruck, dass maximal teuere Lösungen favorisiert werden.

Was hat denn der Netzbetreiber damit zu tun wenn ein Feldverteiler heute 240PLEs hat weil KNX, Leistungsteil und Verteilung der Abgänge schlicht so viel Platz braucht?

Naja, VDE halt - der schafft die Lizenzen zum Geld drucken. Das ist ja nun warlich kein Geheimnis.

Nicht dass es hier zu Mißverständnissen kommt, ich halte die Forderungen nach Erneurung des Zählerschranks weil nicht mehr Norm-Konform auch für absolut übertrieben. Ich empfinde den Platz in unserem 91er Striebel & John Zählerschrank im OAR über den Zählern mehr als ausreichend, keine Ahnung warum die Norm da jetzt plötzlich 300mm fordert.

Aber, hier ging es ja unter Anderem über Sinn und Unsinn von Reihenklemmen und “viel zu großen” Verteilern. Also, am Ende um ein natives Smarthome (nicht die Iobroker/HomeAssistant/Shelly Nachrüstlösung). Da ohne Smart auch eher keine Reihenklemmen und kein KNX Gedöns gebraucht wird.

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Ich sehe den Vorteil der Reihenklemmen ganz klar in der flexibilität und auch das ein bzw Ausklemmen man nimmt den schrauben dreher und öst das kabel fertig, simpel und einfach auch die Reihenklemmen untereinande zuverbinden steckbrücke rein fertig, und die Reihenklemmen mit Federzug lösen sich nicht so einfach, was mir bei Schraubklemmen gerade bei Maschinen schon öffters vorgekomen ist, ja Phönix und co kosten Geld aber der Aufwand und auch Instalationsaufwand ist einfacher, Übersichtlicher wenn man es Dokumentiert und auch der Anschluss der leitungen ist Saubererer zuverlegen weil klar nach vollziehbar ist welche 3 Adern zu welchem Kabel gehören. Ich bin wie schon geschrieben dazu übergegangen Pro Stockwerk ein Zwischen verteiler und von da aus runter zum Nachzählerschrank wo ich nochmals je Stockwerk mir EHZ felder eingebaut habe um eben jedes Stockwerk von vorneherein zu Zählen ob da nun etwas eingespeis wird oder nicht, erst dann davor kommt mein HAK mit dem Haupt Zähler, so kann ich alles zuordnen auch in Home Assitant auslesen und Visualisieren und auch gezielt Steuerungen mir machen, das nenne ich dan Smart da sind dann die Prezensmelder das kleinste übel und alles funktioniert Sauber wie durch geister hnd ohne gross eine Alex Sharvis oder sonst etwas zubemühen. Auch Heizung und Wärmepumpe einmal suaber eingestellt muss ma nichts verstellen, dnn läuft es am effektivsten. ich schweife aus*

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RCBO ist ein standardisierter Begriff dafür, kannst du überall im Netz und Fachbüchern finden. FiLS ist eine Eigenkreation, lässt sich nirgendwo nachschlagen und bleibt damit eine unklare Benennung.

Anders beim FI-Schalter, das ist ein sehr geläufiger Begriff, auch wenn RCD korrekt ist.

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Den Vorteil von Klemmen sehe ich darin, dass man Verteiler vorkonfektionieren kann.
Als Klemmen habe ich Phoenix-Etagenklemmen benutzt.

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Ja und man braucht das teil nur an die Wand schrauben und Anschliesen fertig und muss dann niht unzällige leitungen ringsherum zuschneiden anklemmen ect, auch die Anschlussleitungen 10mm2 für die unterverteilung habe ich mit Phönixklemmen gemacht und die etagen klemmen an der Seite dazu ich finde es halt auch mit dem PE Praktisch da das alles über die Hutschiene geht, und N Brücke je nach bedarf.

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