Konzeption für ein Mehrfamilienhaus - Elektromobilität

Ja, sind aber nur 9 Parteien. Ein Parkplatz an sich verbraucht keinen Strom…

Dynamisches Lasrmanagement ist obligatorisch, das ist klar :slight_smile:

Wir brauchen im Haus niemals mehr als 30Kw, über Nacht von 22-6 Uhr etwa 12 Kwh Strom + WP im Winter dauerhaft 11 Kw.

Danke, guter Artikel.

Ich denke, dass es ähnlich wie bei Keba ist. Nur ist Keba etwas einfacher, da kein RPI verwendet werden muss. Dafür muss aber die Master-Box immer eingeschaltet sein… So habe ich es zumindest verstanden.

Es geht ja um Gleichzeitgkeit der Leistung, das abendliche Kochen ist da eine große Lastspitze, wenn auch nicht über einen sehr langen Zeitraum. Da kommen u.a. auch mal 3-4 kW pro Wohnung zusammen.

12kWh kommen mir sehr wenig vor. bei 8 Stunden wären das 1,5kWh pro Zeitstunde oder eben 1500W dauerlast für 9 Parteien, das wären 166W pro WE. Schön wenn es so ist, würde mich aber Wundern. Aber selbst wenn es das doppelte ist macht es für die WB keinen unterschied.

Hättest du lieber eine All in One Lösung von einem Hersteller? Der die WB und das Lastmangment liefert? oder einen externen Lastmanager der mit WB von Drittanbietern zusammen arbeitet.
Beides hat seine Vor und Nachteile.

Meines Wissens bietet EVCC auch ein Lastmanagment an, wenn ich das richtig gesehen habe.
Ansonsten hätte ich auch cFos in den Raum geworfen. Die Wallboxen sind relativ offen für Fremdeinbindung oder Fremdanbindung.

Ich hätte es gerne möglichst simpel für die Eigentümergemeinschaft.

Aus dem Bauch heraus würde ich also sagen, dass sich das am besten bei einem Hersteller realisieren lässt.

Externer Lastmanager gibt wohl mehr Flexibilität und Komplexität, oder?

Keba kann kein Überschussladen mit Sungrow…

Kommt am Ende auch auf die Kosten an…

Das müsste aber dann vom Elektriker (oder von mir…?) aufgesetzt werden auf einem RPI, oder? Ich weiss nicht, ob der Netzbetreiber das mitmacht.

Kann cfos mit Sungrow sprechen?

ein Nachteil an der all in one Lösung ist, dass du vom Hersteller abhängig bist. So müssten ggf. alle 9 Wallboxen gleichzeitig angeschafft werden, könnte ja sein dass die WB in 4 Jahren nicht mehr mit dem "altem" System zusammenarbeitet.
Und die Eigentümer hätten etwas mehr Auswahl was die AB angeht, einer braucht nur ne simple WB um sein Auto zu laden, ein anderer aber eine MID fähige damit das mit dem Arbeitgeber bei Dienstwagen abgerechnet werden kann.

Wie hoch sind denn die einzelnen Wohnungen abgesichert?

35A SLS.

Verstehe. Das wäre dann aber Sache eines jeden Bewohners selbst. Die Eigentümer werden gleich mit anschaffen, die Mieter müssten sich ggf. selbst etwas suchen. Macht ja keinen Sinn eine WB zu kaufen, die er nächste nicht nutzen kann.

Sind denn die externen Lastmanager für alles offen? Oder auch mit Einschränkungen?

Hast du eine Empfehlung? Und was kostet das?

und um noch nen Punkt einzuwerfen

wie sieht es mit dyn ladetarifen aus? denke das wäre zukünftig auch ein gewichtiger Kostenvorteil, wenn die Mieter dies nutzen könnten (haut natürlich beim Lastmanagement dann irgendwie zwischen, wenn es alle so machen würden :smiley: . spannend!

Wie muss ich mir das vorstellen?

na mit octopus go bsplw kannst du ja per app flexibel einen ladezeitraum vorgeben, und der ladevorgang wird dann automatisch zu zeiten von günstigeren netzentgelten ausgeführt

hängen die Wallboxen am allgemeinstrom und es wird nachträglich abgerechnet, oder wie ist da die Idee? direkt mit dem Zähler der Partei verbunden?

Jede Box hängt hinter dem Zähler der jeweiligen Wohnung. Ich denke nicht, dass es Sinn macht, als Eigentümer das zu berücksichtigen. Das muss jeder Nutzer selbst machen.

Wie sind denn technische Vorausetzungen? Oder variieren die auch?:sweat_smile:

das hängt am Stromanbieter und benötigt natürlich eine intel. Messeinrichtung
ansonsten brauchts soweit ich weiss nix, hab aber auch nur von gehört, nicht selbst in Betrieb

okay, da wir Mieter Strom haben, werde ich das bei meiner Planung nicht berücksichtigen können

Dort wird gerade eine vergleichbare Fragestellung bearbeitet.

Ich würde mal beim Netzbetreiber nachfragen.
Bei und rechnen die so:
Einfamilienhaus 15kW
Wallbox 11kW
Wärmepumpe 7kW

Macht insgesamt 33kW - ergo 40kw Hausanschluß, Baukostenzuschuß 365€.

Daher beim Netzbetreiber nachfragen, welche Kapazität noch genehmigt werden kann und dann mal schauen was wie umsetzbar ist.

Okay, ich frag beim Elektriker nach.

Man braucht das in der Theorie doch nur, wenn man kein Lastmanagement hat, oder?

Dewegen ja beim Netzbetreiber nachfragen, wie die es gerne hätten. Die haben bestimmt eine Regelung dazu. Leider hat da jeder Verein seine eigenen Sachen, so dass man nicht von einem auf den anderen schliessen kann.

1 „Gefällt mir“

Was man überlegen konnte: Trennen der Lastmanagement Funktion von der Kopplung mit dem Sungrow.

Ich glaube es wäre machbar ein Dynamic Load management z.B. mit Wallbox Pulsar zu bauen und damit den Hausanschluss zu schützen.

Darauf aufbauend könnte jeder Eigentümer die Steuerung der WB vornehmen und dynamische Tarife oder PV Überschuss laden steuern

1 „Gefällt mir“

Hallo,

vermutlich ist es günstiger das Lastmanagment nicht direkt über die PV laufen zu lassen sondern über die Gesamtlast am Hauptzähler, ob und wie dann die jeweilige WB zugeordnet werden kann bleibt dann zuklären. Anbieter gibt es sicher einige, Webasto hat da auch ein Lastmanagment im Angebot.