Kohlekraftwerke länger nutzen anstatt Gaskraftwerke bauen?

Alles schon in Fachkreisen diskutiert

Quaschning erklärt: Kohle statt Erdgas

mal schauen, wie es weiter geht

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Das “wir” passt mir nicht. Als hätte man eine Wahl. Welche Wahl hast du denn im Winter? Ein Großteil dessen was produziert wird ist gefördert und subventioniert. Von “brauchen” keine Spur sondern sugeriert, dass wir das brauchen. Dazu die geplante Obsoleszenz. Wenn unfassbar viel reguliert wird, aber die Haltbarkeit nicht an vorderster Stelle steht.

Ich kann das natürlich nicht beweisen, einfach weil ich nicht weiss, ob es dazu Studien gibt. Aber ich möchte dazu einfach ein Beispiel geben.

Die meisten Menschen, die ich so kenne, die möchten mit einer Waschmaschine eine Sache machen. Ihre Wäsche reinigen. Und dazu benutzen die vielleicht maximal, 5 Programme. Waschmaschinen gibt es schon lange, und Waschmaschinen können Energiefresser sein. Wenn aber eine alte Waschmaschine mit 60°C läuft und ich würde eine neue Waschmaschine mit 60°C laufen lassen, vielleicht kann man sie optimieren was das Schleudern angeht. Vielleicht kann man sie optimieren wenn man mit Wärmespeichern wie Zeolithe arbeitet und vielleicht kann man das warme Wasser mit einer Mini-Wärmepumpe erzeugen oder an Warmwasser anschließen. Vielleicht kann man pro Waschgang so was sparen. Und vielleicht gehen die Dinger dann nach 10 Jahren ein.

Was es dann kostet, die gesamte Maschine weg zu werfen, zu recyclen, eine neue zu bauen und was kostet es stattdessen, eine Maschine mit nur 5 Programmen, die vielleicht insgesamt 50% mehr Strom und 20% mehr Wasser verbraucht zu nutzen, welche damals 25-30 Jahre gehalten hat. Nehmen wir an, wir hätten in der Richtung weiter geforscht anstatt die 50% Strom und 20% Wassereinsparung. Wir hätten Haltbarkeit gewählt. Dann würden die Dinger zwar 50% mehr Strom und 20% mehr Wasser verbrauchen, aber eine neue Maschien würde nun 50 Jahre halten. 60 Jahre. Man kauft also eine Waschmaschine für sein gesamtes Leben, der Rest ist mit einer Klappe, einer Schraube zum öfffnen sofort von jedem Laien reparierbar. Kleine Anzeige mit Glühbirne: Heizstab. Pumpe. Grobfilter. Feinfilter. Motor.
Stattdessen müssen wir im Lebenszyklus (des Menschen) immer nur konsumieren und konsumieren. Ich weiss nicht was da mehr verbraucht insgesamt. Die Herstellung der Geräte oder durch das Mehr an Verbrauch. Wenn ich mir dann die Auswahl ansehe, ne Suchmaschine wie geizhals wirft mir 975 verschiedene Waschmaschinen als Frontlader aus, ich kann doch gar nicht mehr entscheiden, was sinnig ist für mich und was nicht. Oder ich kaufe mir ein A+++ Gerät, verwende aber nur das Programm, welches mit B läuft….

Wie lang kann das so wie bisher weitergehen?

Wie lange das weitergeht entscheidet nur zu einem Bruchteil der Konsument. Selbst Maßnahmen die ich privat treffen will sind durch nur 4 Jahre Politik obsolet. Gesetze die gemacht werden, um eine private Energiewende zu blockieren oder teurer zu machen im Unterhalt als weiter Fossile zu verbrennen, die ebenfalls subventioniert werden. Nichts davon können wir aufhalten, wir können versuchen, das Beste zu tun. Wenn aber jenes blockiert wird muss man Alternativen suchen.

Nur wieder als Beispiel: Ich schmeiße mit unserer PV jährlich um die 5000kWh weg. Wollte ich sie einspeisen ist man in der Lage meine komplette PV-Anlage abzuschalten und mir selbst die Möglichkeit zu nehmen, den eigens erzeugten Strom, und auch das in meinem Akku, zu verwenden. Alternative: Ich schmeiße die 5000kWh weg. Also schmeiß ich sie weg. Ich will das nicht, aber ich kann nicht anders, weil die Angst für mich pers. zu groß ist, dass man in meine Anlage eingreift obwohl das nicht nötig ist. Klar ist, ich kann auch so schon “rausgeworfen” werden wenn die Netze überlastet sind. Was vollkommen in Ordnung ist, das ist besser, als wenn das Stromnetz zusammenbricht und niemand mehr Strom hätte. Aber nur weil beispielsweise ein Energieversorger immense Überkapazitäten hat, mich dann aus dem Netz zu werfen, das möchte ich nicht.

Und das geht so lange weiter, bis sich ein Großteil wehrt. Und der Großteil hat gar keine PV. Also ist das Thema mehr oder minder unsichtbar.

So wie Balkonkraftwerke. Es ist teils unsichtbar. Und daher sind so Leute wie Herr Schmitz (Akkudoktor) wichtig. Um das nach außen zu bringen. Und man sieht, wie extrem schwer es ist zu Erfolgen zu kommen gegen eine verkrustete Politik, eine mit vielleicht auch Machern, aber nicht direkt Fachleuten. Mit Verwaltern und mit Gesetzen und Verordnungen als mit Sachverstand. Im Großen wie im Kleinen. Damit die Menschen mitmachen können muss man sie LASSEN.

Und als Bürger muss man dann überlegen, mache ich einfach und habe keine Ahnung, oder besorge ich mir Ahnung und bausche das durch vorhandene Gesetze und Verordnungen auf. Tu ich mir das wirklich an? Mit möglichen Konsequenzen? Gibt es die überhaupt? Wer kontrolliert das? Was ist besser, die Grauzone und halb legal oder lieber legal und meine Ruhe?

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Ich denke immer noch, dass das hier der Zwischenschritt ist:

Da kann man die Kohle in Gaskraftwerken verwerten. In flinken, gut steuerbaren Gaskraftwerken. In den Stollen könnte und sollte man Gasspeicher einbauen. Zum einen für die Stabilität, zum Anderen um das Speichervermögen zu erhöhen. In das Gasnetz auch “überschüssigen” Strom einbringen. Strom mehtanisieren und rein in die Speicher. Tageweise dann saisonal. Je mehr gespeichert werden kann, desto weniger Fossil.

Zudem müssen wir uns einfach über die Menge klar werden. Wieviele TWh überhaupt jedes Jahr als Energie verwendet werden in Deutschland. Diese Größenordnung schafft man auch nicht in 10-20 Jahren elektrisch oder auch in EE zu ersetzen. Das ist viel zuviel. Und die kleinen Häppchen bewirken zu wenig.

Woher das Gas kommt ist quasi egal. Wir haben zu wenige Gaskraftwerke wenn wir die Kohle abschalten. Dann müssen neue her. Und das kostet Geld.

Wenn es nur ums Gas geht, könnte man auch fracking machen. Oder vermutlich besser das Biogas das wir im Moment als Grundlast in Motoren bei den Landwirten verstromen speichern. Das wäre dann auch mal CO2 neutral. Da bräuchte es dann kein ccs und der Kram ist da. Aber das ist eine andere Frage.

Weder sind das Fachkreise noch ist das diskutiert. Das ist ein Professor der eine Meinung hat und diese kund tut. Ich präsentiere hier im Thread die gleiche Meinung. Im Gegensatz zu dem Prof frage ich nach dem Argument dagegen.

Wenn die existierende Braunkohleverstromung quasi ohne Lager vom Tagebau direkt erfolgt ist ein Standby von dem grossen ganzen zu aufwändig und teuer. Das verstehe ich. Bleibt die Frage nach der Steinkohle

Wenn es nur ums Gas geht, könnte man auch fracking machen. Oder vermutlich besser das Biogas das wir im Moment als Grundlast in Motoren bei den Landwirten verstromen speichern. Das wäre dann auch mal CO2 neutral. Da bräuchte es dann kein ccs und der Kram ist da. Aber das ist eine andere Frage.

Das glaube ich nicht. Viel eher ist was Anderes zuviel. Man kann also lieber das Gas aus den Biokraftwerken nutzen anstatt speichern. Das spart die Speicherverluste. Und dafür anderes abschalten.

Woher das Gas kommt ist quasi egal. Wir haben zu wenige Gaskraftwerke wenn wir die Kohle abschalten. Dann müssen neue her. Und das kostet Geld.

Immer. Egal was wir machen würden.

Ich habe noch keinen Hochofen, keine Industrieanlage der chemischen Industrie und auch noch keinen Drehrohrofen für die Zementherstellung gesehen die mit Solar und Batterien über den Tag kommen.

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Gerade im Deutschlandfunk gehört: Deutschland hat den USA NICHTS mejr gegenüber zu setzen bei deren räuberischen Politik, weil Deutschland weder militärisch noch wirtschalftlich eine Weltmacht ist. Zumindest wirtschaftlich WAR Deutschland eine Weltmacht. Und mit einer (für mich linken) Politik wie von dir beschrieben, wird ganz Westeuropa dem Morgentau-Plan näher kommen als es der Marshall Plan je war.

Gaskraftwerke sind schnell, billig und am wenigsten CO2 belastend, wenn man auf kohlenstoffbasierte Brennstoffe zurückgreifen muss.

Und dass Solar und Wind in der derzeitigen Situation (Winter) nicht ausreichen, weiss jeder 6-Klässler.

Mir erscheint es auch so, dass es keine vernünftigen Gründe gibt, teure Kraftwerke nur als Reserve neu zu bauen.

Für wenige Stunden ist meine Präferenz kleine Motoren, die sich an Auto-Motoren orientieren und etwas nutzen, was aus Biogas gewonnen werden kann und leicht lokal lagerbar ist (DME)..

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Solar und Batterien sind skalierbar. Damit ist es möglich jede Anlage, die mit Strom betrieben werden kann, zu betreiben.

Was mir in der ganzen Diskussion hier zu kurz kommt ist Biogas, dass für die Überbrückung sogenannter Dunkelflauten gut geeignet wäre und jetzt schon dezentral eingesetzt wird.

Anstatt es direkt zu verbrennen sollte es für Bedarfsfälle gespeichert werden (Auch für Industrie/Chemie).

Mit Gülle durch die Dunkelflaute!

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An dem Problem ändert der Bau neuer Gaskraftwerke genau NULL komma Nix.

Das ist eine völlig andere Fragestellung.

Da bin ich bei dir. Aber ist hier auch am Thema vorbei. Denke das kann in einen anderen Thread

Zum Thema Geschwindigkeit und CO2 stehen weiter oben im Thread Aussagen von mir. Das sind in der Reserve und in der Kombi mit Batteriespeichern keine guten Argumente

Wieso ist der Neubau von Gaskraftwerken billiger als der Weiterbetrieb von existieren Kohlekraftwerken?

Auch Braunkohle kann man lagern, wenn es nur um wenige Stunden Betrieb geht.

Ja, aber da sehe ich das Tagebau, Lagerung und Kraftwerk ein grosses komplexes System sind das verzahnt ist. Das kann ich nicht günstig in der Reserve halten oder teile (das Kraftwerk) einfach weiter betreiben. Da verstehe ich das dann Infrastruktur fehlt

Ich denke, es liegt (wie irgendwie immer) am Blickwinkel.

Es geht ja letztlich immer um das “große Ganze” - darum, das Gesamtbild zu betrachten.

Isoliert betrachtet klingt es verrückt, Bestandsanlagen (die nur mehr negativen Wert besitzen werden) außer Betrieb zu nehmen und um sehr viel Geld neue zu bauen - von denen man aber schon jetzt weiß, dass die dann nur einen Bruchteil ihrer eigentlichen Lebensdauer laufen sollen.

Aber natürlich gibt es - immer und überall - auch Personen, Unternehmen, Bereiche, ganze Sparten die von sowas profitieren. Am Ende wird i.d.R. Profitabsicht eine Richtung vorgeben - Ideologie dann (mit?)entscheiden ob sie eingeschlagen wird :wink:

Aber das ist denke ich ohnehin ein Thema, dass hier eher nicht reinpasst - weil quasi großteils politisch.

Als (vermutlich schlechten) Vergleich:

Eine Familie will unbedingt ein vorhandenes “Ersatzauto” erneuern. Das ist aktuell ein alter Diesel mit vielen km, hohe Betriebskosten, hohe Wartungskosten, Reparaturkosten.

Es soll nun aber ein neuer Verbrenner werden - wohlwissend, was das bedeutet.

Tatsächlich fahren soll das Gefährt eigentlich gar nicht, nur wenn das “Hauptauto” nicht funktioniert, oder die Öffi nicht fahren (die gewöhnlich genutzt werden).

Macht das nun Sinn, in der Situation einen neuen Verbrenner kaufen, anstatt den alten Diesel als Ersatz am Leben zu erhalten :thinking:

Ich meine, wirtschaftlich lässt sich diese Frage sehr einfach beantworten, aber davon ab?

Es gibt immer Gründe für Dieses und Jenes - es kommt halt auf den Blickwinkel an und auch davon ob jemand davon profitiert - oder nicht…

Ich denke, da wäre es sinnvoller überschüssigen Windstrom zu Herstellung von Wasserstoff oder Methan zu nutzen und damit Gaskraftwerke im Bedarfsfall zu “füttern”.

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Sorry, aber ich war in den späten 1990ern schon beim Biogas mit dabei. Mittendrin, sozusagen anstatt nur dabei.

Biogas ist Mist. Schon der Name ist Betrug. Maiswüsten die Realität. Damals lief mehr als 1 Motor “nachts” mit 100% Diesel, bekamen aber den hohen EEG Einspeisepreis.

Ausserdem sind die Korrosionsprobleme immer noch nicht gelöst.

Biogas ist nur auf dem Papier eine tolle Sache. Leider.

Und mit der skalierbarkeit von Solar und Batterie: pass bloss auf damit dich niemand auslacht. Wenn 1 Paneel 0 Watt bringt, bringen 1 Million immer noch 0 Watt.

Und die Mengen an Akkus, wo du in deiner Welt bräuchtest, haben einen erhebllichen Umweltimpakt, bei Herstellung und Entsorgung, nicht zu sprechen von einem Unfall oder Anschlag. Lithium ist ein starkes Nervengift!

Auch wenn das nicht zur Fragestellung des Themas passt, da ich ursprünglich aus der Welt der Wäschepflege komme kann ich dir sagen, A+++ ist reines Marketing. Genauso wie die Verbrauchsangaben der BEV oder Verbrenner ab Werk.

Selbst der WDR hat vor einigen Jahren öffentlich in einer Doku nachgewiesen, dass selbst der teuerste deutsche Waschmaschinenhersteller beim 60°C Programm schummelt. A+++ wird nur in einem einzigen Programm erreicht. Was nützt das aber wenn die Wäsche nicht sauber wird?

Die Wäschepflege ist grundsätzlich wesentlich komplexer als nur “Dreckwäsche rein, bisschen Nass und saubere Wäsche wieder raus”. Textilreinigung wird durch den Sinnerschen-Kreis abgebildet und besteht grundsätzlich aus den 4 Elementen: Temperatur, Mechanik (Waschbewegung), Chemie und Zeit. Alle vier Elemente zusammen bilden 360° im Kreis und es müssen immer 360° durch sie Summe aller Anteile erreicht werden. Will man an einem der Elemente sparen, z.B. weniger Temperatur, muss man an anderer Stelle etwas hinzufügen, z.B. mehr oder agressivere Chemie, um wieder auf 360° zu kommen.

Zurück zum A++ Programm heißt dies, das Supersparprogramm heizt nur einmalig auf z.B. 40°C und hält die Temperatur nicht. Bei starker Verschmutzung kann es also sein dass der Stoff nicht ausreichend aufquillt und das Textil damit schlicht nicht sauber wird. Es ist also u.U. notwendig das “standard” 40°C Programm zu nehmen da hier im Hauptwaschgang 40°C über eine gewisse/notwendige Zeit gehalten werden. Die Haltezeiten die für verschiedene Textilien erforderlich sind definieren sich bei guten Herstellern über den Programmnamen. Was halt mehr Energie braucht.

Zur weiteren Einsparung wie z.B. Wassermenge einsparen (was indirekt auch elektr. Energie beim Aufheizen spart) indem man versucht den sog. Totraum zwischen Trommel und Heizkörpern so klein wie möglich zu halten sind irgendwann einfach mal am Ende. Da gibts dann schlicht nichts mehr zu holen. Ganz im Gegenteil, wenn die Heizkörper noch kleiner würden und damit die Oberflächenleistung in Watt pro Quadratzentimertern noch höher würde, würde noch mehr und schneller Kalk ausfallen und die Heizkörper noch schneller einen Defekt erleiden.

Aus eigenen Versuchen vor knapp zehn Jahren weiß ich aber, dass durch Zuführen von warmen Wasser eine Einsparung von bis zu 83% des elektr. Energiebedarf eines standard 60°C Programms möglich waren. Das 60°C warme Wasser könnte da also aus einer BWWP kommen.

Back to topic :grinning_face:

Meine persönliche Meinung zum Thema, “Warum Gaskraftwerke statt vorhandener Kohlekraftwerke” nutzen: Zum einen sind die Gaskraftwerke wesentlich schneller und damit flexibler. Zum Anderen arbeiten sie meines Wissens nach mit Gasturbinen wo der Treibstoff direkt die mechan. Energie erzeugt und die Abwärme soll wohl weiter genutzt werden. Im Kohlekraftwerk muss der Wasserdampf erstmal erzeugt werden, das dauert entweder ewig oder den Dampfdruck konstant zu halten verschlingt Unmengen an Heizenergie/Treibstoff im Standby. Soweit die technische Sichtweise.

Dann kommt da sicher noch die kapitalistische Sichtweise dazu. Hier unterstelle ich einfach mal, dass die verantwortlichen Politiker, die sich wehement für den Bau der Gaskraftwerke aussprechen, in welcher Art auch immer ihre eigenen Eisen im Feuer haben und auf einen gewissen Profit schielen. Gasturbinenhersteller, Generatorhersteller, Baufirmen, Planungsbüros, Gaslieferanten, Gasinfrastrukturunternehmen usw. haben nichts von der Nutzung vorhandener Kraftwerke. Die haben nur was von Neubauten.

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Sry, nur kurz:

Wieviel H2 kann denn den Gaskraftwerken ins Gas gemischt werden, ohne das sie spezifisch 100% H2 Ready sein müssen?

Nict wirklich, denn die Kernkraftwerke laufen nicht mehr... hätten Kosten verursacht und Brennstoff von extern. Dann dind das Dauerläufer und können die Punktuell notwendigen Leistungen nicht bringen. Allso alle sin allem unbrauchbar für den Zweck der benötigt wird.
Bei Kohle hätten wir den Brennstoff zumindest mal im Land. Steuerbar sind sie in gewissen Grenzen schon, Prof. Quasching hat auch die Kohle länger gesehen als unnötige teure Gaskraftwerke zu bauen. Aber da die Planungen jetzt schon so weit sind, wird es da aus Betrieblicher Sicht Probleme geben diese weiter zu betreiben, denn da braucht es Fachkräfte...

Nicht nur Kohle, auch Gaskraftwerke werden ausgemustert.
Viel wichtiger würde ich sehen EE ausbauen und Speicher ans Netz zu bringen, Netze Intelligenter zu nutzen um Ausbaukosten zu sparen. Strompreiszonen einführen um teurer Redispatch zu vermeiden. Könnte man aus technischer/wirtschaftlicher Sicht alles machen, will man politisch aber nicht machen. Da liegt das Dilemma.

Egal wie gut sich das lagern läßt, muss extern eingekauft werden, da kann man es auch lassen.

Na ja, Vattenfall fand es besser still zu legen als unrentabel weiter zu betreiben. Die notwendigen Stunden sind wohl nicht mehr zusammen gekommen. Und wer will schon ein unrentables Projekt finanzieren? Die haben bestimmt Steinkohle verbrannt, denn einen Tagebau gibt es da ja nicht.
Ich glaube da war wenig Ideologie im Spiel, einfach die Wirtschaftlichkeit. Genau wie in anderen Kohlekraftwerken, die Betreiber schalten lieber früher ab als später... je mehr EE im Netz sind, je teurer werden die Kosten für die Kohlekraftwerke. Wenn sie dann noch eine Entschädigung vom Bund bekommen, weil sie CO2 einsparen, nehmen sie das noch mit.

Du lebst nicht im Sozialismus, da musste das so lange halten und repariert werden können, weil es nix neues gab. Wir leben aber noch im Kapitalismus, das System beruht darauf immer neu und mehr zu verkaufen und damit "Wirtschaftswachstum" zu generieren. Entweder die Dinge gehen schnell kaputt oder dir wird eingeredet du brauchst was neues.

Warum so kompliziert, wir haben BIO-Gas und viele Anlagen, die müssten nur an die neuen Gegebenheiten angepasst werden, das wäre mal eine Strategie, diese für die Dunkelflaute vorzuhalten. Bei allen wird das nicht so einfach gehen, weil Fernwärme oder so auch genutzt wird.
Zumindest könnte man hälfte der geplanten Gaskraftwerke die neu gebaut werden sollen damit ersetzen. Geld bleibt auch da im Land. Passt aber den Handelnden Firmen nicht und dazu ist Gaskathie ja da das umzusetzen.

Na ja, Wirtschaftlich ist Deutschland noch gut aufgestellt, aber diese Neoliberale Politik aktuell verspielt das alles und gibt es den Konzernen. Aber D alleine egal wie stark oder auch nicht, ist ohne ein geeintes Europa nichts.
Die USA stellen sich gerade wirtschaftlich beide Beine gleichzeitig, wie lange sie so ihre Militärische Macht erhalten wollen bleibt offen.
Russland verausgabt sich in der Ukraine, die USA mit ihrem Planlosen Gehampel in Zöllen und Co, freuen tut sich China und Indien und die profitieren davon.

Na gerade da würde ein BEV die beste Lösung sein... :wink:

Und hier ist dein großer Irtum, du scheinst auch keine PV zu haben, sonst wüstest du aus eigener Erfahrung, 0W gibt es nur in der Nacht, selbst im Winter bei bedecktem Himmel ist es nie 0W.

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Oh, eine solch spannende Unterstellung musste ich in der Kommentarspalte vom YT Kanal des Andreas auch schon mal erdulden.

Gestern, 7 Stunden voller Sonnenschein, leider 10cm Schnee und rund 3mm Eis auf den 28 Paneelen. Ausbeute? Leistung lag um 12Uhr bei 20Watt - von theoretisch 12300W möglicher. Sicher, das ist nicht 0, aber selbst wenn ich das achtfache der Modulanzahl hätte, was dann rund 500m² Fläche entspräche, und die Gesamtgeneratorgrößes dann mit den 0,0016% multipliziere hätte ich dennoch nur 160W. Angenommen die 160W wären die vollen 7h vom Dach gekommen (was sie nicht tun, der Verlauf ist ja bekanntermaßen Parabelförmig) dann hätten wir wahnwitzige 1,12kWh geerntet. Randinfo: 1,8kWh gönnen sich allein schon die WR nur damits grün leuchtet.

Edit: Heute, ganztags bedeckt, Spitzenleistung gegen 12Uhr 5W. Da kann man dann schon mal von Multiplikation mi 0 reden.

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