Können Off-Grid Wechselrichter mit AC-In (z.B. Growatt SPF6000) als Verbraucher am Hausnetz angeschlossen werden?

Na ja, das ist eine ganz andere Diskussion. Wir haben zu viel Fläche zu beheizen und das Haus ist zu alt, KfW55 oder besser werden wir nie schaffen. Was wir in 20 Jahren machen, wissen wir noch nicht. Vielleicht ein anderes BHKW, das mit Pöl läuft oder vielleicht ist das dann auch schon ein Problem für meine Nachfolger hier.

Mehr Strom erzeugen wäre auch eine Alternative, aber dann bräuchten wir eine Freiflächenanlage. Zu gross, zu teuer.

Ein Windrad? Geht nicht, Denkmalschutz und in der Stadt. Strom einkaufen? Zu teuer!

Wie ichs auch rechne, die BHKW + WP Variante ist auf absehbare Zeit die für uns sinnvollste. Klar würde ich gern komplett auf Fossile verzichten!

Hab mit BHKW's gespielt - seinlassen ist das Resultat.

Warum genau? Was war das entscheidende Problem?

Google BHKW im Eigenheim.

Es gibt Werbeveranstaltungen, da ist das prima

Es gibt abgewrackte BHKW und ehemalige Hersteller.

Würden BHKW "funktionieren" - wer hätte keins, warum wurden so viele verschrottet.

Warum ist zB. Vaillant damit gescheitert.....

Wie groß ist denn die Heizlast der kleinen Farm?

Oliver

nach Heizlastrechner ca. 20 Kw. Ich bin aber gar nicht so sicher, ob diese Berechnungen für unser Haus sinnvoll sind.

Unser Gasverbrauch in den letzten Monaten:

Dezember: 4064 kWh
Januar: 6732 kWh
Februar: 5530 kWh
März: 2417 kWh
April: 1074 kWh
halber Mai: 60 kWh

Das ist mir zu viel und wir machen einiges, damit das besser wird. Nächstes Jahr nehmen wir auch noch ein weiteres Gebäude in Betrieb, das derzeit ausgebaut wird. Das hat einen besseren Energiestandard, aber wird zentral mit beheizt werden. D.h. unser Gasbedarf steigt weiter, wenn wir nichts tun.

Das ist mir als Antwort zu pauschal. google kann ich bedienen. Ich fand Deine persönliche Erfahrung interessant. Das Du offenbar schlechte Erfahrungen gemacht hast, tut mir leid.

Es sprengt den Rahmen jedes Detail hier darzulegen oder zu erklären.

Gemini usw werden das beantworten.

Zusammengefaßt rechnet es sich nicht.

Mein Versuchblief ein paar Jahre. Fur mich war "weg von fossil" und die Vorstellung den Gasanschlus eh stillzulegen ausschlaggebend, den Kram zu entsorgen.

Ja ok, das kann ich durchaus nachvollziehen. Wünsche ich mir im grundsatz auch.

Das Hauptproblem beim BHKW ist halt wenig Strom gepaart mit sehr viel Wärme und begrenzter Haltbarkeit. Wenn man für die Wärme keine passende Verwendung hat, ist das Konzept Murks.

Bei 20kW Heizlast kann’s vielleicht klappen.

Oliver

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Das ist nur ein einziger Aspekt.....

Das Asynchronding kann nicht oder kaum modellieren, so etwas hat eigentlich schon gar keinen Sinn.....

Due Regelung dafür selbst zu bauen - ja ist möglich, aber dazu müsste man die Problematik im Vorfeld erkennen, was eigentlich sofort zu einem anderen Generator führt - Inverter/WR/Umrichter - Mppt usw

Dann das nächste Problem - start über Inverter, automatisiert.

Dann noch eine Regelung - Motortemperatur.

Dann noch dies und das und so weiter, schließlich soll das automatisiert laufen.

Was ist mit Sicherheit?????

Ok es läuft - der Wirkungsgrad ist schlecht. Die Abgasverluste sind gigantisch, es wird ein AGWT benötigt.

Das Ding ist laut - es wird ein schalldichtes Gehäuse benötigt....

Das Gehäuse ist dicht, oh die Innentemperatur ist zu hoch.......

Die Abgase wohin - ist eine Heizung mit den Abgaswerten legal ????

Dann stellt oder muß man sich entscheiden, wärmegeführt und Strom verbraten, oder stromgeführt und Abwärme ableiten

Dazu die passende Regelung bauen.....

Mein BHKW konnte das alles in Perfektion und lief leise wie ein Kühlschrank - wärmegeführt und Stromüberschuß ins Netz.

Irgendwann ist der Testbetrieb abgeschlossen und das Fazit, ich mache das nicht offiziell und verscherbel das Ding - hat mit Fossil keine Zukunft.

Unterm Strich plus minus Null, eine Erfahrung weiter folgte PV2, die Ersparnis mit BEV gigantisch und unerreichbar mit BHKW.

Das mit der PV läuft reibungslos, effizient, leise, stinkt nicht, braucht weder Öl noch Kraftstoff oder Kühlwasser, der Wartungsaufwand ist minimal.

Was also tun im Winter - mehr PV - Hochkant ohne Schnee und Akku - mehr Akku und noch mehr Akku.

Alles ist besser, als ein BHKW

Ein BHKW ist ein Rückschritt, im privaten Bereich uninteressant.

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Ok, danke für die ausführliche Darstellung. Ich verstehe Dich, habe aber etwas andere Rahmenbedingungen.

Mein Weg ist, eine ausgereifte Maschine (EC Power XRGI) wieder in Betrieb zu nehmen und nicht selbst zu bauen. Ich halte die Maschine für durchdacht. Die Dänen machen sowas schon ein paar Tage. Damit gibt es einige Probleme nicht, die Du beschrieben hast. Auch nicht mit dem Schornsteinfeger.

Und ja, maximal viel PV zu bauen, ist auf jeden Fall auch eine weitere wichtige Komponente. Jede Stunde, die das BHKW nicht laufen muss, ist eine gute Stunde.

Wir können hier noch 90-100 qm senkrecht ohne Verschattung belegen. Ich möchte auch das gern tun, kann aber nicht alles gleichzeitig machen.

Wie an anderer Stelle gesagt, wäre es der mechanisch und technisch einfachste Weg, die Module noch an die existierenden WR (2x Deye Sun12k) anzuschliessen. Geht aber nicht, weil ich mit der Anlage am Netz bin und mit den neuen Modulen locker die 30 kWp Grenze sprengen würde. Das würde (obwohl ich gar nicht mehr einspeisen möchte) so deutliche Konsequenzen haben, das ich das eher vermeiden möchte.

Leistungsmodulation......

Meint von 0,8kW bis 6kWel - fließend - inertertechnik.

Das vorgeschlagene kann Stufenweise:
3 - 4,5 - 6kWel.

Klingt nach Asynchrongenerator.

24H x 3kW = 72kWh el. täglich :wink:
Die Abwärme oder Heizenergie - wohin damit ?

Sehr interessant - mit "Brennwerttechnik" erhöht sich der Wirkungsgrad drastisch.

Das wird der AGWT oder sogar LAS sein ???

Mein Gerät konnte modellieren - Inverter-Technik - und hatte AGWT und LAS.......

Es war viel kleiner und lief dann zumeist bei geringst möglicher Drehzahl.

Aber 3kW el. - das muss schon ein paar hundert qm Wohnfläche befeuern ???

Jetzt kommt's - die Energie will eingekauft werden.

Wie hoch ist denn die Einsparung?
Wie hoch der Wartungsaufwand ?

Das bedeutet, um die jährliche Wartung bezahlen zu können, muss das Ding 2000h laufen, um auf null kommen zu können ?

Nur geraten, nicht belegbar.......

Der Ölvorrat ist 20l ?
Das ist kein 15W40 - 10....20€/l

Abgekürzt - mit BHKW in dieser Größe, braucht es keine PV mehr.

Hatte beruflich einen kurzen Ausflug und bin in diverse Forschung zu Motorentechnik geschlidert.

Es ist für ein BHKW Gift, nicht durchgängig zu laufen. Das Ding verschleißt und beim Diesel verkokt's unglaublich. Die Anforderungen an BHKW Motoren sind extrem. So ein "blöder Automotor" hält gar nicht durch.

Es gibt oder gab BHKW mit PKW Motoren. Die liefen dann stark gedrosselt. Der Vorteil, ein PKW Motor ist billiger Kram, Ersatz war günstig und schnell lieferbar. Nur daß auch PKW Hersteller die Motoren schnell aus dem Programm nahmen, wurde nicht bedacht :rofl:

BHKW laufen im Idealfall durch, werden einmal im Jahr gestartet.

Täglich mehrfache Starts - ein NoGo

Ich fasse das nochmal zusammen: Seinlassen

Ok,

danke für Deine Meinung. Ich denke, Du hast gute Gründe dafür. Ich habe allerdings eine andere Meinung und auch dafür ein paar Gründe.

Das BHKW wird nicht allein betrieben werden, sondern in Kombi mit

  • großem Akku für den erzeugten Strom
  • WP um aus dem Strom weiter Wärme zu machen
  • großem Wassertank für die Wärme

Wir brauchen bei derzeitigem Zustand unseres Hauses in der Spitze mehr als 250kWh Wärme an kalten Tagen. Ich habe die Daten seit Nov tagesgenau gesammelt. Unser Wärmedarf wird sich weiter erhöhen, weil wir nächstes Jahr nochmal 360qm Gebäudefläche in Betrieb nehmen werden.

Das BHKW leistet max 14kW el und 30kW th und es muss im Winter pro Tag 4h laufen, damit wir genug Wärme und Strom haben. Die Batterie wird so dimensioniert, das die den Strom speichern wird. Der Wassertank wird so groß sein, das wir die Wärme für den Tag speichern können.

Wenn das zweite Gebäude dazu kommt, muss es 8h laufen Da es nur 4 Monate im Jahr benutzt wird, kommen so pro Jahr ca. 1000h Betriebsstunden zusammen. Viele dieser Maschinen haben schon mehr als 60.000h nachweislich durchgehalten.

Der Motor ist ein 4Y von Toyota. Das ist ein Gasmotor, der wieder auf 0h gesetzt wird. Alles wesentliche neu. Und ja, der Generator ist ein Asynchongenerator. Gefällt mir auch nicht, aber fast alle BHKW verwenden Asynchongeneratoren. Wenn ich das selbst bauen würde, hätte ich das anders gemacht. Aber ich nehme eben kein Eigenbau sondern eine marktgängige Maschine.

Die Kombi spart pro Monat für 300 Euro Gas ein. Klar müssen wir immer noch Gas kaufen. Aber nur noch die Hälfte!

Selbst wenn wir unser Grundstück mit PV pflastern würden (Baugenehmigung?), könnten wir im Winter allein mit PV und WP den Energiebedarf nicht decken.

ich denke, es wird eine Insel werden und wir werden Stück für Stück die Verbraucher in die Insel integrieren und dann eines Tages den Stromanschluss abmelden.

Na ja, irgendwas skalierbares. Wir fangen ziemlich sicher mit 32kWh an und bauen dann weiter dazu, bis er gross genug ist, um mindestens die benötigte Leistung der WP bis zum nächsten Betriebsintervall (nächster Tag) abgeben zu können.

Übrigens das XGRI 15 moduliert laut Datenblatt stufenlos von 6-14kW el.

Zum Lesen...

32kWh Akk ist heute fur ein EFH eine eher durchschnittliche Akkugröße.

Bei dem hier geplanten Vorhaben - einen unabhängigen Sachverständigen dazuholen. Den gleich 1000€ in die Hand drücken und eine ehrliche Einschätzung erbitten.

Mit 32kWh und 60kWP - das ist ein microskopisch kleiner Akku, meiner ist dtastich größer. Mit so einer Pfütze bin ich nicht ansatzweise zurechtgekommen.....

Eine Insel in dem Bild wie es sich hier gerade eröffnet erscheint es zumindest mit sinnvoll mit so 240kWh anzufangen. LV macht eher keinen Sinn mehr.

Das sprengt auch jeden Growatt SPF - macht keinen Sinn mit Spielzeug zu hantieren.

Auch ist die Installation einer Wandlermessung eher Kleingeld.

Allein das BHKW möchte mit ca. 50000€ installiert werden.

Hier werden andere Maßstäbe als das was man sonst so mal eben am WE bastelt benötigt.

Mit geplanten 1000h im Jahr ist jedes BHKW unwirtschaftlich - jedes

Nur noch die Hälfte Gas einkaufen ??
Zuerst ca. 1,4 x soviel wie vorher, im gleiche Wärme zu erhalten.

Ein auf null gesetztes Gerät - oh Graus. Das ist was Gebrauchtes, ohne Gewährleistung. Katastrophe incl. Es ist unvorstellbar, was alles wie verschleißt - hab ein paar BHKW zerlegt. Interessant waren von großen die Zündkerzen - Stückpreis um 1000€ - dafür zumindest standhafter wie übliche. Wobei die kleinen BHKW mit auch robusteten aufwarten als das was man kennt. Auch interessant, bei großen Dingern wird das Motorol "mitverbrannt" und automatisiert frisches nachgefüllt :wink:

I'm out....

Mail an die Impressum Adresse?

-wenn keine Antwort, dann halt nicht.

Hi,

vielen Dank für Deine Hinweise. Ich denke, wir parken die Diskussion hier, da wir auch schon wieder weit am eigentlichen Thema vorbei sind.

Und ich will Dich nicht überzeugen, warum auch. Du hast Deine Erfahrungen gemacht und gibst sie hier zum besten. Das ist auch gut so!

Danke,

Peter

Ja, danke für die Ratschläge. Ich hatte den Artikel schon mal gelesen.