Klimasplit und BWWP

Hallo liebes Forum,

ich habe mich schon durch diverse Threads in diesem tollen Forum gelesen, habe aber trotzdem noch ein paar Fragen. Ich plane, mir kurzfristig eine Klimasplitanlage und eine BWWP anzuschaffen, um meine 20 Jahre alte Buderus Gastherme beim Heizen und der Warmwasserbereitung zu unterstützen. Ich habe mir auch schon konkrete Geräte ausgesucht und hätte folgende Fragen dazu:

Als Klimasplitgerät habe ich mir folgende Anlage ausgesucht:

Gibt es hier im Forum Mitglieder, welche die gleiche Anlage verbaut haben und von Ihren Erfahrungen berichten können? Ich weiß, das beim Thema QuickConnect die Meinungen kontrovers sind und es auch hier große Qualitätsunterschiede gibt. Daher frage ich speziell nach Erfahrungen mit der o.g. Anlage.

Für die BWWP kämen folgende Geräte in Frage:

https://www.siko-bad.de/ariston-warmepumpe-zur-wassererwarmung-lydos-hybrid-wei-metall-3629065/p/3629065

Auch hier die Frage, ob es im Forum Langzeiterfahrungen mit diesem Gerät gibt? Es gibt zwar schon einen Thread zu diesem Thema aber dort ist im Moment leider Funkstille.

Alternativ käme noch folgendes Gerät in Frage:

Auch hier wieder die Frage, ob es eventuell Mitglieder im Forum gibt, welche dieses Gerät betreiben und von ihren Erfahrungen berichten können.

Ich habe mir die Geräte basierend auf meinen Platzverhältnissen und dem Anwendungszweck ausgesucht und möchte auch am Anfang nicht allzu viel Geld in die Hand nehmen, da ich es momentan noch als Übergangslösung zu einer vielleicht irgendwann fälligen WP betrachte.

Vielen Dank schon mal vorab für eure Rückmeldungen und viele Grüße

Sven

Ich habe mir die Aquaboost BWWP anhand der Datenblätter in dem Link mal angeschaut.
Das sieht für mich nicht sehr vertrauenserweckend aus.
Da wird mit einem COP von 4,32 geworben, ohne Angaben, worauf der sich bezieht.
Solange die Referenzangaben von A7/W55 oder A15/W55 nicht gezeigt werden, ist der COP reine Augenwischerei und nicht mit anderen Produkten vergleichbar.
Wenn du planst, in Zukunft eine WP einzubauen, warum jetzt pfuschen und Geld zum Fenster rauswerfen?
Bau gleich eine richtige BWWP ein, dann kannst du später die WP kleiner dimensionieren, weil du die Leistung für Warmwasser in der WP nicht mehr vorhalten musst und die WP dann in den Sommermonaten komplett aus sein kann.

Zu den Kältebringer Klimas kann ich nichts beitragen, ich nutze Daikin Anlagen.

Herzliche Grüße
Eclipse

Unter 4.5 Spezifikationen im Handbuch finde ich neben dem unspezifizierten beworbenen COP 4.45 nur für die 300 Liter Maschine auch einen COP (EN16147) 20/15 C von 3.691. Wenig seriös für mich.

Hallo zusammen,

herzlichen Dank für Eure Einschätzung und Euer Feedback.

Der hohe COP bei der AquaBoost ist mir auch schon suspekt erschienen zumal die meisten BWWP eher so im Bereich um die 3 liegen. Des weiteren firmiert die Marke auch unter diversen unterschiedlichen Namen was mir auch etwas suspekt erscheint. Kurzum… die AquaBoost und die Ariston sind vom Tisch und ich bin jetzt bei der Haier HP110M8-9 gelandet:

Das scheint mir ein etablierter Hersteller zu sein und man liest auch Positives über das Gerät.

@eclipse : Was meinst Du mit richtiger BWWP…eine Premiummarke?

Ich möchte eben jetzt noch nicht so viel Geld in die Hand nehmen, da meine Gastherme trotz ihres Alters noch sehr zuverlässig ihren Dienst verrichtet. Lediglich der Speicher ist fertig und muss jetzt getauscht werden und wenn die Gastherme durch die BWWP und das Klimasplitgerät unterstützt wird hat sie ja auch nicht mehr so viel Arbeit und lebt vielleicht noch ein paar Jahre :wink: …und die CO2-Abgabe schlägt auch nicht so gravierend ein, wenn sie denn so kommt wie geplant.

Liebe Grüße

Sven

Kannst vielleicht auch mal bei Dir in der Region auf kleinanzeigen.de schaun, da werden auch immer wieder welche gebraucht verkauft, weil jemand auf ne LWWP für alles umsteigt. Zwischen Haier und Ariston wirds wohl nicht viel Unterschied geben, auch mit Aristons sind hier viele zufrieden. Bedenke, daß die BWWP nicht so schnell nachliefert wie eine Gastherme, d.h. lieber etwas mehr Volumen nehmen.

Danke für den Tipp mit Kleinanzeigen, da werde ich mich auch mal umsehen. Ein 100 Liter Speicher sollte ausreichen, da ich nur dusche und die Woche über in der Regel alleine im Haus bin.

Und auch wenn es vielleicht absurd erscheint: Schau dir dann ggfs. auch mal die Preise für reine Elektroboiler an. Wenn du den zb. mit Timer nur 1x täglich aufheizen lässt - vor dem duschen - dann hat der auch sehr geringe Verluste und kostet kaum was… Der hat aber den Vorteil, dass er im Gegensatz zur BWWP nicht von der Wärme im Haus “lebt”. (Ob das ein Nachteil ist, dass die BWWP Wärme am Aufstellungsort “entfernt” - ist dann nat. individuell)

Immerhin kosten die 100 Liter Boiler ab ca. € 100.-… Da kann man lange Strom kaufen für den Aufpreis der BWWP…

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Die BWWP würde im Heizungsraum neben der Therme hängen und könnte von deren Abwärme leben.

So gesehen hast Du natürlich recht aber mir wären ein dauerhaft niedrigerer Energieverbrauch und die Flexibilität einer BWWP schon wichtig… und mit 4-5 Jahren Ammortisierung könnte ich auch leben :slightly_smiling_face: .

Versprich dir da aber nicht zu viel. Bei mir läuft die Therme auch - durchgehend - für WW = der Boiler ist durchgehend auf Temperatur. Dennoch nur 9°. Ev. 10° direkt bei der Heizung. Der Raum wird garantiert mehr von der Decke geheizt, als von der Heizung. Die BWWP wird jedenfalls den Raum abkühlen.

Mal stark vereinfacht (und ggfs. nicht repräsentativ) gerechnet:

Nehmen wir mal an, du nutzt so einen billigen 0815 Elektroboiler:

https://www.obi.at/p/3337680/leov-rundspeicher-ad-weiss-100-l

Der hat 1,5 kW Heizleistung. Angenommen du würdest damit dann JEDEN TAG von 15° auf 65° heizen - was lt. Anleitung 3,5 Std. dauert. Das wären dann 5,25 kWh x 365 Tage = 1916 kWh x € 0,37 (Duchschnittspreis in D lt. google) = € 709.-

(In der Praxis wird der Boiler aber ggfs. nicht komplett auskühlen bis zum nächsten Tag, je nach Nutzung)

Gerechnet auf 10 Jahre wäre das dann insgesamt € 709.- x 10 = 7090.- + 109.- (Kauf) = 7199.-

Wenn man jetzt mit der BWWP gegenrechnet und (ich denke wohlwollend?) einen SCOP von 3 annimmt, dann wäre das nur 1/3 des Stromverbrauch = € 2363 + Anschaffung (zb.) € 1200.- = 3563.-

Somit hast du völlig Recht - nach ca. 5 Jahren hätte sich das gerechnet. Nun ist aber die Warmwasserbereitung mit “Direktstrom” die teuerste. Mit Gas i.d.R. deutlich günstiger. Wenn du also bisher schon das WW mit Gas machst - rechne dir mal aus welchen Verbrauch du dabei hast?

Es würde mich nicht wundern, wenn es deutlich günstiger wäre als mit Strom.

Wie meistens wird es auch hier so sein, dass man ggfs. durch die effizientere Nutzung von dem was schon da ist mehr sparen kann - als durch Änderungen / Neukauf. Wenn du zb. nur 1x täglich mit der Gastherme WW heizen würdest, dann würden auch hier die Verluste etc. deutlich sinken.

Bedenke auch, dass die BWWP i.d.R. deutlich niedrigere Speichertemperatur hat um sparsam zu sein = für die gleiche Menge Mischwasser muss die deutlich größer sein.

Am Ende entnimmt dann aber eben die BWWP Energie aus dem Haus - was die anderen Heizungen nicht machen. Wieviel das ausmacht, weiß aber wohl keiner…

Deshalb die Anmerkung, dass Investition / sparen für PV dann ggfs. nachhaltiger und sinnvoller sein könnte… Bei den WP ändert sich ja auch ständig was und es gibt Neuerungen.

wir nutzen u.a. einen relativ günstigen 80L Clage Boiler, vor 20 Jahren beim OBI gekauft. Selbst dieser alte Boiler hat eine "Niedertarif" Schaltung, die ich mit einem Shelly steuern kann. Im Normalfall lädt der also automatisch mit PV Überschuss, gesteuert über Home Assistant.

An den ganz schlechten PV Tagen heizen wir dann manuell vor dem Duschen auf. Wenn er mit 6kW lädt, kann er in ca. 15min die Normaltemperatur erreichen.

Funktioniert gut und soll in einem Teil des Hauses auch so bleiben. Eine andere Wohnung hat FBH und WW zentral, da plane ich jetzt auch eine Kombi aus WP und Klimasplit. Ich warte und hoffe aber noch auf günstige R290 Split LWWPs..

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Ich habe das Gefühl, wenn man sich näher mit dem ganzen Thema beschäftigt, neigt man ggfs. irgendwann dazu - es ev. zu “übertreiben”.

Geht mir auch so, habe schon zwanghaft nach einem Vorwand gesucht zusätzlich LWWP und /oder BWWP einzubauen :laughing:

Nur wenn es sich nicht wirklich lohnt, dann steckt man das Geld (meiner Ansicht nach) in Maßnahmen die in jedem Fall nachhaltig und sinnvoll sind.

PV ist da eine gute Sache denke ich, wenn man “sinnvoll Geld loswerden” möchte :wink:

Ich bekenne mich schuldig :joy: .. man braucht ja was neues zum basteln :sweat_smile:
Allerdings bin ich auch sehr froh, nicht das ganze Haus an einer komplexen Zentralheizung hängen zu haben. So wird ein technisches Problem nicht gleich zum Notfall.

Da ich gerade Bad neu mache, habe ich mir da echt schon alles überlegt… Von BWWP IM Bad, über BWWP im Abstellraum UNTER dem Bad, zu BWWP im Technikraum. Oder eigene LWWP für Bad als Split Version für FBH+WW etc. Aber es lohnt alles nicht am Ende;)

Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für die angeregte Diskussion und die damit verbundene Inspiration, mir vor der Investition nochmal Gedanken zu machen :slightly_smiling_face: .

Ich werde mir heute mal im Baumarkt einen Warmwasserzähler besorgen und montieren, damit ich mal mit halbwegs reellen Werten rechnen kann. Grob überschlagen hatte ich bisher Kosten für Warmwasser von ca. 250€/Jahr bei 600€ Gasverbrauch/Jahr (inkl. Heizen). Beim Strom lieg ich bei ca. 700€/Jahr da ich noch zwei kleine BKW betreibe :wink: . Mir ist klar, das ich mit diesen Verbräuchen zu den absoluten Kleinverbrauchern gehöre, aber da jetzt wegen dem defekten Speicher eh eine Investion ins Haus steht möchte ich das Thema Heizen und Warmwasser etwas flexibler gestalten, zumal die Entwicklung der Gaspreise bzw. die Sicherstellung der Versorgung mit großer Unsicherheit behaftet ist.

Die Klimasplit als Heizunterstützung ist gesetzt, beim Thema Warmwasser gehe ich nochmal in mich. Der Hinweis mit dem Elektroboiler ist jedenfalls sehr interessant, daher werde ich jetzt erst mal meine reellen Warmwasserverbrauch ermitteln.

Zusätzlich habe ich am nächsten Donnerstag noch einen Termin zur Energieberatung…vielleicht kommt da ja auch noch eine interessante Alternative ans Licht.

Natürlich spielt das Interesse an Technik und nachhaltigen Systemen bei diesem Thema auch für mich eine große Rolle und ich kann nachvollziehen, das man dabei auch gerne mal etwas über die Stränge schlägt. Daher habe ich mir jetzt erst mal ein Investitionslimit von ca. 3000€ gesetzt und ich denke, das man mit diesem Budget schon etwas erreichen kann. Das Wichtigste für mich ist die alleinige Abhängigkeit vom Gas beim Thema Heizen und Warmwasser zu eliminieren und auch für den Fall der Fälle eine gewisse Redundanz zu schaffen.

Liebe Grüße

Sven

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Das ist sicher eine gute Sache :+1: Im Grunde ist es immer auch eine Sache von “Bewußtseinsbildung”. Da kann dann eben alleine schon der Umstand, sich damit zu beschäftigen, zu einer Einsparung führen;)

Für mich persönlich sind speziell solche Investitionen “toll”, die einerseits zwar darauf abzielen Energie zu sparen - andererseits aber auch einen “Mehrwert” mitbringen. Das ist bei den LLWP genial, denn die können auch kühlen, entfeuchten, sind ein 2. redundantes System zusätzlich.

Bei der BWWP ist es eben so, dass die i.d.R. den vorhanden Boiler ersetzt und dann quasi keine “Zustatzfunktion” mitbringt. Die macht dann im Bezug auf das Ergebnis nichts besser, deshalb sollte die Ersparnis dann wirklich entsprechend groß sein.

Das macht die Sache dann eben schwieriger… Das wären dann in 10 Jahren (fikitv) € 2500.-. Wenn du hier die Anschaffung BWWP mit € 1200,. abziehst + deren Energiekosten mit ca. € 2300.- dann übersteigt das - selbst auf 10 Jahre gerechnet - schon die Heizkosten die du aktuell hast (hochgerechnet).

Also deine aktuellen WW Kosten sind dann (fiktiv) nicht höher, als die Verbrauchskosten mit der BWWP. Wie die Zahlen dann real aussehen, musst du nat. messen.

Letztlich kommt es nat. darauf an ob die Gasheizung raus soll - oder nicht.

Wenn Gas nicht raus soll, dann könnte nat. auch ein Boiler mit Heizstab eine option sein. Dann ist WW mit Gas oder elektrisch möglich - die sind nat. günstiger als BWWP.

Aber ganz generell: Wenn ohnehin der Boiler neu muss, dann spricht das ggfs. nat. schon auch für BWWP. Denn die Anschaffung eines “normalen” Boiler kostet auch Geld…

Macht Sinn :+1: Ich habe das aktuell damit gelöst, einen Durchlauferhitzer anzuschaffen.Der sitzt nach dem Boiler. Der kann über App oder Schalter im Bad aktiviert werden, sollte die Gasheizung nicht geheizt haben (die musste repariert werden). Das Ding hat im Baumarkt € 140.- neu gekostet, zieht aber bis 27kW - ist also dann genau mit Elektriker zu prüfen wie sich das umsetzen lässt und auch mit dem Energieversorger (Muss denke ich in D angemeldet werden)

Der Vorteil ist dann aber, dass es nur dann Energie verbraucht - wenn man Warmwasser nutzt. Es gibt (fast) keine Speicherverluste, nur minimal in den Rohren - nicht ständig im Speicher.

Mir ging es darum, dass ich vermutlich auf eine R290 LWWP in Split Ausführung warten werde - die dann ev. auch WW macht.

Da bist du aber schon absolut im Bereich für Panasonic R32 LWWP :thinking:

Ohne laufender Gasheizung (LLWP) ist das dann aber ohnehin erledigt…

Die Frage ist dann eben: Wie sehr kühlt die BWWP den Keller zusätzlich aus? Also ich habe für mich entschieden: Ich möchte da kein Gerät, dass den Keller noch kälter macht - als er ohnehin schon ist.

Eine LWWP lässt die Kälte draussen und bringt Wärme rein - auch wenn sie WW macht…

Die Angst wg. Gas haben seit dem Kriegsbeginn fiele. Aber in Wirklichkeit ist die denke ich unbegründet. Man denke alleine an die vielen MFH und auch Betriebe die mit Gas heizen. Da wäre ein Umstieg auf elektrische Heizung ja kurzfristig aber vermutlich auch mittelfristig nicht möglich - weil dafür vermutlich oft die Elektrik gar nicht ausreicht. Ev. dann nicht nur im Haus, sondern auch in der Strasse etc.

Was die Preise angeht wird man sehen, ich befürchte aber da wird Gas und Strom immer ganz beinahe liegen und zusammen steigen (oder ggfs. fallen)

Passt zu BWWP. entweder Zeitgesteuert z.B. 10-16 (oder wenn idR das meiste produziert wird) oder nach Ertrag einschalten

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Das wäre natürlich auch hochinteressant mit z.B. einer Panasonic Aquarea LT Monoblock 5 kW Heizen und Warmwasser zu realisieren. Wenn ich das richtig sehe, könnte so eine Anlage das bestehende Leitungsnetz nutzen, lediglich Kalt / Warmwasserleitung und Stromversorgung wären nach außen zu legen. Etwa so nur ohne Fussbodenheizung…

Hallo zusammen,

nachdem ich gestern einen Termin beim lokalen Energieberater hatte hier mal ein kurzes Update zu meinem Vorhaben.

Die Klimasplitanlage als Heizunterstützung ist auf alle Fälle sinnvoll und wurde auch schon bestellt.

Beim Thema Warmwasser meinte der Berater, ich sollte mir bei meinem geringen Verbrauch auch nochmal elektronische Durchlauferhitzer ansehen. Ich hatte mich ja eigentlich schon auf die Ariston Lydos Hybrid Wifi 100 festgelegt, da dieses Gerät meiner Meinung nach ein guter Kompromiss zwischen BWWP und Elektroboiler ist und auch gut zu meinen sehr beengten Platzverhältnissen im Heizungsraum gepasst hätte. Auch wäre die Investition moderat gewesen, da man das Gerät aktuell für 630€ bekommt.

Nun habe ich mich gestern Abend nochmal mit dem Thema Durchlauferhitzer beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, das dies auch, trotz der hohen Leistung, eine durchaus sinnvolle Alternative wäre (ich bin wie gesagt Kleinverbraucher und hatte im letzten Jahr einen Warmwasserverbrauch von ca. 15 Kubikmeter).

Nun kommt der Knackpunkt: Den DLE muss man sich aufgrund der hohen Leistung von sagen wir mal 21kW vom Energieversorger genehmigen lassen. Dies wiederum geht nur über eine Fachfirma, die das Gerät letztendlich auch installieren und in Betrieb nehmen muss. Den DLE bekommt man zwar für ca. 300€ aber das Gesamtpaket ist natürlich um einiges teurer. Da ich passionierter DIYer bin tue ich mich sehr schwer damit etwas von einer Firma machen zu lassen was ich eigentlich ohne Probleme selbst hinbekomme. Das Thema mit der Anmeldung beim Energieversorger kann ich ja nachvollziehen, da der ja seine Netzleistung kalkulieren muss aber den damit verbundenen Fachfirmenzwang deninitiv nicht.

Ich bin nun am überlegen, ob ich das Risiko eingehe, einen DLE selbst zu installieren, was vom technischen Standpunkt bezüglich Absicherung, Leitungsquerschnitt etc. absolut kein Problem für mich wäre oder ob ich doch zur Ariston greife, die bei meinem WW-Verbrauch vielleicht doch nicht so sinnvoll ist und außerdem auch viel mehr Platz beansprucht.

Bitte nicht falsch verstehen…ich mache nur Sachen selbst, bei denen ich weiß was ich tue. Ich habe mein Haus fast komplett in Eigenleistung gebaut und musste bisher sehr wenig auf Fachfirmen zurückgreifen.

So, das war nun viel Text und ich würde mich über das ein oder andere Feedback sehr freuen.

Bis dahin viele Grüße und ein schönes Wochenende.

Sven

Was du machen könntest: Alles selbst installieren und dann einen Betrieb finden, der nur noch die Endabnahme macht und dann unterschreibt. Vielleicht findet man da jemanden, der das für 300 Euro macht. Sind ja vielleicht nur 1 Stunde Arbeit.

DLE dürfte in deinem Fall eine sehr sinnvolle Alternative sein. Da hast du im Jahr nur etwa 500 kWh Euro. Du hast Null Speicherverluste. Bei einem Warmwasserspeicher kann man pro Tag schon von 1-2 kWh Verlust ausgehen. Da bist du nur mit den Verlusten in einem Bereich, was du verbrauchst. Also die Hälfte der erzeugten Wärme ist schon Verlust.

Danke für die schnelle Rückmeldung. Das hatte ich mir auch schon überlegt aber der Energieversorger möchte im Antrag schon eine Fachfirma sehen, die sich erst mal die Gegebenheiten vor Ort anschaut (ob z.B. das Hausnetz für diese zusätzliche Last überhaupt ausgelegt ist) und erst nach dessen positiver Rückmeldung wird die Genehmigung zur Installation erteilt. Entsprechend schwer bzw. unmöglich ist es, eine Firma zu finden, die sich darauf einlässt.

Alleine aufgrund der von Dir genannten Speicherverluste ist ein DLE eigentlich alternativlos :roll_eyes: