Klimasplit und BWWP

Man hat keine kWh Speicherverlust bei einem 60-80l Boiler.

Hab mal recherchiert, Speicherverluste liegen wohl so um 0,5kWh pro Tag bei einem 80l Boiler/BWWP. Hinzu kommen oft noch Zirkulationsverluste.

Ich habe schon oft in Foren gelesen, dass da 2kWh pro Tag nur an Verlusten zusammenkommen.

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Welchen Zirkulationsverlust bei nem 80l Boiler in nem Bad?

Dann braucht er gar nichts anmelden und kommt mit ner Steckdose aus. Ich sehe nichts, was einfacher wäre. Extra ein Starkstromkabel und 21KW für eine Person Warmwasser. Puh. Und eben dennoch Klimbim. Da ist man dann bei knapp 700€.

Den Boiler nicht mit 60°C beheizen, dann hat man auch keine 2kWh Speicherverlust.

Zirkulationsleitung ist nicht vorhanden

.

Ich hatte zwar die 100 Liter Ariston im Auge aber die 80 Liter würde mir wohl auch reichen

(am Wochenende sind wir halt meistens zu zweit).

45°C wären ausreichend.

Man könnte es auch auf Risiko machen: Alles schon anschließen und dann erst jemanden kommen lassen, der dann eine positive Rückmeldung gibt und gleich auch die Anlage prüft. Die zweite Unterschrift kann er dann ohne Vorortbesuch noch machen.

Ich würde - an deiner Stelle - wohl das WW so lange weiterhin mit Gas erwärmen, wie das Ding eben noch läuft, denn:

Für € 250.- im Jahr lohnt es denke ich einfach nicht, hier umbauen anzufangen… Wenn es dann so weit ist, dass du tauschen musst, kannst ja immer noch reagieren. Du kannst dir auch - in Eigenregie - einen billigen Elektroboiler anschaffen bzw. ggfs. direkt mit Absperrventilen installieren, wenn du Angst hast das die Gastherme den Geist aufgibt und du dann ohne WW bist.

DLE wäre eben speziell direkt da interessant, wo das WW verbraucht wird. Das wird aber i.d.R. mit Leitung legen usw. nicht so einfach möglich sein. DLE im Technikraum geht nat. auch, aber dann gibt es über das Leitungssystem auch wieder Verluste. (Dafür kann der DLE dann aber WW für alle angeschlossenen Zapfstellen machen)

Am günstigsten ist denke ich in deinem Fall einfach das, was schon da ist…

Hast du aktuell Bedenken, dass die Gastherme tauschreif ist, der Boiler oder Beides?

Bei der Therme hab ich keine Bedenken zumal ich noch eine zweite als Ersatzteilspender unter der Treppe liegen habe :wink: . Aber der Speicher muss definitiv neu und das war ja letztendlich für mich auch der Anlass, mich mit der Materie zu beschäftigen. Wenn die Therme irgendwann mal die Grätsche macht, werde ich wohl in Richtung Monoblock gehen aber so lange sie noch läuft entlaste ich sie eben mit der Klimasplit beim Heizen und mit der BWWP bzw. DLE beim Warmwasser.

Ich glaub, das wär mir zu heiß :roll_eyes: . Wenn ich dann keinen finde, der das macht müsste ich den DLE glatt ohne Anmeldung betreiben :wink:

Wie “entlastest” du denn :thinking:

Ich meine, du benötigst ja generell nicht so viel WW? Und das was du benötigst, erwärmst du dann ja “entweder - oder” :thinking:

Also entweder mit Gas bis bisher, oder eben anders?

Oder würdest du dann - gleichzeitig - abwechselnd mal so und mal anders?

Nur damit ich “entlasten” verstehe.

Wenn es sich nur um den Boiler dreht, kannst du den doch einfach erneuern und diesmal einen mit Heizstab einbauen? Dann hast du das:

…schon mal für relativ wenig Geld und sehr wenig Aufwand erreicht. Keine umständlichen Sachen nötig und keine Fachfirma.

Ganz generell kann es Sinn machen, den Boiler erst vor Nutzung aufzuheizen, um Speicherverluste zu minimieren. Idealerweise dann sogar nur so groß wie nötig. Das hätte den Vorteil, dass der dann quasi nach dem Duschen beinahe kalt wäre und somit auch kaum Speicherverluste hätte. Wäre dann aber eben auch nicht mehr dazu geeignet wenn dann doch mal mehr WW in kurzer Zeit benötigt wird - wobei die Gasheizung aber je nach Modell schon fast “in Echtzeit” nachheizen sollte… Meine mit 22kW hält wenn die läuft den Boiler trotz Regendusche quasi stabil auf Temperatur.

Auf die Art hättest du eine günstige Lösung, Redundanz und die Möglichkeit WW mit Strom zu machen, kaum Wärmeverluste. Dennoch durch die Gasheizung die Möglichkeit schnell nachzuheizen.

Mit der Klimasplit kann ich zwei Heizkörper zumindest in der Übergangszeit komplett abschalten und im Sommer könnte ich die Therme komplett ausschalten.

Neuer Speicher mit Heizstab kostet soviel wie die Ariston Hybrid.

Vielen Dank für die vielen Vorschläge aber ich denke, die Ariston macht das Rennen. Das Thema DLE ist mir zu heiß wegen Anmeldung und Fachfirma.

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Das stimmt natürlich - die ist echt billig. Hier sogar unter € 600.- (ohne Prüfung vom shop…)

https://www.siko-bad.de/ariston-warmepumpe-zur-wassererwarmung-lydos-hybrid-wei-metall-3629065/p/3629065

Ist halt eine andere Art der WW Erwärmung. Die BWWP kühlt den Aufstellungsort eben aus - die Kosten dürften gleichzeitig bzgl. Verbrauch aber nicht geringer sein wie bei der Therme? (Gas ist - noch - billiger?)

Ist dann am Ende irgendwo auch einfach die Frage was man will.

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Zumindest ist die BWWP flexibler und bei dem Preis auch nicht teurer als Gas.

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Das kommt immer auf den Blickwinkel an.

“Flexibler” in welcher Hinsicht?

Mit Gas hat man eben den “Vorteil”, dass man vergleichsweise günstig und schnell Warmwasser machen kann. Ängste, es würde mittelfristig “abgeschafft” sind denke ich unbegründet. (Das wird noch SEHR lange dauern, denke ich). Der Preis wird weitgehend mit dem Strom gekoppelt sind, steigt Gas, steigt wohl auch Strom (weiter…).

So gesehen ist man ein Stück weit “redundant” auf die Art mit zusätzlich elektrischem Heizstab, weil man als Heizenergie dann entweder Gas - oder eben Strom direkt nutzen kann.

Mit der BWWP geht eben nur “Strom”. Schnell “nachheizen” geht nicht, dort wo sie steht entzieht sie dem Raum Wärme.

Hat also immer alles Vorteile wie auch Nachteile. Wie ein DLE auch. Es gibt quasi generell nicht “die perfekte Lösung” in der Hinsicht.

Am Ende ist dann eben die Lösung sinnvoll, wo man von den Vorteilen in der persönlichen Situation am meisten profitiert und die Nachteile idealerweise keine Rolle spielen - so weit möglich.

Bei dem Preis und wenn der Gasofen erstmal bleiben soll ist ne kleine BWWP erste Wahl. Den Strom kriegst ja großteils von deinen kleinen BKW, wennst die BWWP passend einschalten kannst. Wenn 100l nicht viel mehr kosten als 80l nimm 100. Wegen Verlusten: Einpacken des Ding wenns aussen merklich / messbar warm ist

Jetzt mach ich mein warmes Wasser mit Strom und Gas, denn ohne Strom läuft auch die Gastherme nicht. Mit der BWWP mach ich es eben mit Strom und Luft.

Seh ich ganz genau so und danke nochmals für dein Feedback.

Danke, seh ich mittlerweile auch so und werde mir die 100 Liter Ariston am Montag bestellen.

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Ja… Ich hatte schon daran gedacht, ob ich das noch mal extra schreiben soll - dass eine Gastherme auch Strom benötigt um zu funktionionieren… :roll_eyes:

Naja - nicht ganz. Mit Strom und Raumwärme würde ich sagen. Aus der Raumluft entnommen.

Keine Ahnung ob es relevant ist - aber dieses Gerät nutzt noch 134A Kältemittel. Mir fehlt der Durchblick, ob es noch erlaubt ist Geräte mit dem Kältemittel zu verkaufen - vermutlich schon :thinking: Tw. steht auf Internetseiten “Anlagen mit 134A sind ab Jänner 2025 verboten”.

Jedenfalls scheint das 134A in dieser Hinsicht “noch schlechter” zu sein wie R32 - weil das GWP mehr als doppelt so hoch ist wie bei R32.

Aber ob das dann in der Praxis irgendeinen Unterschied macht, keine Ahnung.

Und damit schließt sich der Kreis. Wenn er die Kiste nicht isoliert, dann gehen die Verluste 1:1 in die Raumluft. Nun spielen wir mal:

Er braucht im Jahr 500kWh für das Warmwasser an Gas. Gehen wir von 1:1 aus. Das sind dann mit einer BWWP mit einem COP von 2 ca. 250kWh Strom und 250kWh Wärme. 250kWh sind ungefähr 0,7kWh am Tag. Also genau jene Verluste des Speichers in die Raumluft? Und damit egalisieren sich die Verluste. Der Rest wird dann aus Heizleistung gezogen, Raumluft und Wände.

Übrig bleibt dann eine Erhöhung beim heizen von 100kWh und dafür Warmwasser (bei 500kWh Gasverbrauch überschlägig) mit 250kWh Strom. Das sind insgesamt, würde man die 100kWh heizen über nen Keramikheizer im Bad machen, 350kWh el. Strom mit der BWWP gegenüber ca. 700kWh el. mit einem Boiler (dafür 100kWh weniger Heizen), gegenüber 500kWh mit einem DLE.

Im Sommer BKW mit DLE? Kaum möglich bei der Leistung.
Im Sommer BKW mit Boiler? Klasse für Überschüsse, könnte reichen, wenn der Haushaltsstrom nicht sowieso schon alles frisst.
Im Sommer BKW mit BWWP? Bad wird gekühlt, Warmwasser warm, und das mit wenig Leistung. Es wird nicht optimaler gehen.

Kann schon nicht optimaler gehen, weil es keine Steigerung von optimal gibt :wink:

Doppelplusgut!

Du weisst was ich meine. Weniger Strom verbrauchen als DLE und Boiler, im Sommer damit noch kühlen können.