Klimasplit als Nachspeicherersatz; Förderung

Hallo liebe Community,

nach langer “Mitlesezeit” bin ich nun auch aktiv geworden =) und bin an der Planung für die ersten Modernisierungen meines Eigenheims.

Rahmendaten Eigenheim:

  • 1969 Baujahr, Elektrohaus mit 6 Nachtspeicherheizungen (ohne Asbest - geprüft :white_check_mark: ; Energieumsatz ca. 10-12000 kWh all in), ausschliesslich Untertischgeräte für Warmwasser - relativ moderne versionen, vornehmlich Innenwanddämmung an den Außenwänden, Dachdämmung stark in die Jahre gekommen, BKW auf Außenstehender Garage (ist nach ca 5 Jahren auch bald abbezahlt =))

Was ist geplant?

  • Im August diesen Jahres wird das Dach des 1969 erbauten Reihenmittelhauses neu gedeckt und mit einer Aufsparrendämmung auch endlich oben dicht gemacht =).
  • In diesem Zuge wird eine Anker Solix Power Dock Combo mit Anker Solarbank 4 + 3 Solarbank 3 eingebaut und ca 20 Module auf dem Dach untergebracht.

Um den ganzen Solarstrom auch gut zu nutzen….

  • Das Dachgeschoss wird mit einer Split-Klima Lösung ausgestattet, die die ersten 2 vorhanden Nachspeicher ersetzen wird.
  • Ein Hybrid Auto (Skoda Superb Kombi iV) und eine voll elektro-Knutschkugel Smart for4 EQ

Ich hätte gerne erstmal eure Meinung zum Wechsel der Nachtspeicher auf Klimasplit im Dachgeschoss:

Als Angebot habe ich die Diakin 2MXM40A9 mit 2 FTXM20A Innengeräten liegen (all in runde 6000€) und eine HiSense PAC 2AMW42U4RGC mit 2 QH25XV4AG (all in 4000€) als Budget Variante. ((Ja, ich habe gefragt, ob ich die Geräte selbst beschaffen kann und nur der Einbau und Inbetriebnahme vorgenommen werden kann – Nope… haben die alle kein Bock drauf….))

Die 2 Räume im DG (Dachschräge 30°) sind 12qm und ca. 22qm groß.

Ist die Dimensionierung der Geräte soweit ok?

Zusätzlich werde ich die Förderung für den Tausch beantragen. Hatte schon jemand den Fall Nachspeicher gegen Klimasplit zu tauschen?

Ich werde den Tanz mal anfangen. Der Klimatechniker ist noch skeptisch, meinte aber “ich klicke hier ja nur die Online Formulare durch, die Arbeit liegt ja am Ende bei Ihnen”

Ich schule ihn jetzt wohl erstmal, wo bei meinem speziellen Fall die “Klicks” gesetzt werden müssen.

Die Hürden, die genommen werden müssen:

  • “mit der Maßnahme muss die Energieeffizienz des Gebäudes und/oder der Anteil der erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch des Gebäude erhöht” werden ( Ich denke, dass sollte passen)

  • “Optimierung des Gesamten Heizungsverteilsystem (inklusive Durchführung des hydraulischen Abgleichs beziehungsweise Anpassung der Luftvolumenströme” (Das sollen die mal verlangen bei einer Nachspeicherheizung =) )

  • 65% Regel: Bei Errichtung von sowie Nachrüstung mit Biomasseheizungen, Wärmepumpen, Brennstoffzellenheizungen, wasserstofffähigen

    Heizungen und/oder innovativer Heiztechnik zur Raumheizung inklusive der Nachrüstung bivalenter Systeme müssen die durch die Anlagen versorgten Wohneinheiten oder Flächen nach Durchführung der Maßnahme zu

    mindestens 65 Prozent durch erneuerbare Energien beheizt werden.(hier wirds interessant, wenn man das INFOBLATT - Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen - genauer liest. Dort wird der Punkt der Nachtspeicherheizungen eindeutig als Föderfähig für den Klimageschwindigkeitsbonus ausgewiesen; und zwar OHNE Einschränkung das nur einzelne Geräte ausgetauscht werden. WICHTIG: die 65% werden auch auf “versorgte Wohneinheiten und FLÄCHEN (siehe oben)” bezogen. Da Nachtspeicher kein Zentralheizungssystem ist gilt hier das Wort des Textes. Jede Nachtspeichereinheit ist für 100% der Raumfläche zuständig und somit ist das Tauschen jeder einzelnen Einheit eine Umstellung von 100% für die FLÄCHE des Gebäudeteils. Bei mir das gesamte Dachgeschoss.

  • Förderfähige Geräte - (sollte auch abgehakt sein)

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es voran geht.

Viele Grüße, und vielleicht hilft meine Recherche ja jemandem in der Zukunft.

Wenn es gefördert werden soll, müssen diese Steuerboxen mit installiert werden, womit der Versorger das Gerät drosseln kann. Musst mal deinen Klimatechniker fragen, ob er das kennt. Hab schon von Leuten gehört, die haben diese Technik nur auf der Rechnung, ohne sie verbaut zu haben. Denn funktionieren tut das ja eh bei fast allen noch nicht, weil die Technik vom Versorger noch gar nicht da ist.

Multisplit ist ja eh immer schon ein Kompromiss mit Einschränkungen, da würde ich auf jeden Fall Daikin nehmen. Da kann man viel mehr eingreifen, als bei anderen Geräten, um sie halbwegs effizient zu optimieren. Die 4kW sollte reichen.