Kleiner Boiler vor Durchlauferhitzer sinnvoll?

Das würde ich so nicht tun im Hinblick auf:

Da wir aktuell 2 kleine Kinder haben wird das duschen auch tendenziell mehr werden.

Mit 50l Warmwasser, gehen wir von 60°C Speichertemperatur aus (mehr ist zwar möglich, aber das wird den Kalkausfall stark erhöhen und den Boiler schneller unbrauchbar machen) und du hattest geschrieben 20°C Kaltwassertemperatur, dann sind das 100l Duschwasser. Bei einem Sparkopf mit 6l/min sind das 17 Minuten duschen. Mit 2 Leuten ok, bei 4 Personen nicht mehr. Um das zu schaffen müsste man den 50l Boiler auf 75°C stellen.

Ein 100l Boiler mit 55°C jetzt und später mit 62°C wenn wirklich alle je 10 Minuten duschen wird wohl idealer sein. Dann muss man nicht wenn die Kinder größer sind nen größeren Boiler kaufen sondern stellt die Temperatur höher. Sonst schraubt ihr da wieder dran herum, es muss ja auch ein Sicherheitsventil dran und nen Syphon etc. pp.

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Für 4 Personen und Priorität PV würde ich low cost einen 150l Boiler nehmen statt DLE. Das ist ein ca 20kWh Wärmespeicher. Stufe besser: BWWP in den Keller und schauen ob man mit dem Boiler zum duschen auskommt

BWWP im Keller ist langfristig auch der Plan. Bringt mir aber leider nichts für das Bad im 1.OG, da hier nur eine Kaltwasserleitung vorhanden ist.

100l erscheint mir trotzdem überdimensioniert, gerade weil das Bad im EG das Haupt-Bad bleiben wird. Das obere wird eigentlich außschließlich als Toilette und eben für meinen täglichen Duschgang genutzt.

Kenne ich auch so: 50l passt für 2 Personen, die sparsam sind. Für 4 Personen zu wenig.

Ok, das ändert natürlich wieder alles.

Ja und das ist fast immer das Problem. Es fehlt sehr oft an Infos, die man als Themenersteller auch nicht bedenkt. Weil: Man wohnt ja da. Also das passiert alles indirekt im Hintergrund. Für Außenstehende ist dann nicht nachvollziehbar, wie man darauf nun kam.

Ja, unter der Prämisse halte ich auch einen 50l Boiler bis maximal 80l Boiler (es kann ja sein, dass später doch mal die Räume oben geändert werden oder doch mehr geduscht wird) für sinnvoll.

Kannst du mir erklären was du tust um mit einem Durchschnittsverbrauch von 24KW zu duschen?
Bist du sicher, dass du ein Mensch bist?

Entweder du duscht bei 70°C Wassertemperatur, du hast 2 Duschköpfe gleichzeitig oder ich empfehle dringendst einen neuen wassersparenden Duschkopf. :slightly_smiling_face:
Die Invesition hast du quasi sofort wieder raus.

Alles was deutlich über 12KW hinaus geht fürs Duschen ist mir jedenfalls suspekt.
Mit nem 24KW DLE könnten hier im Haus 2 Leute gleichzeitig duschen.

Und mit einem realistisch angenommenen Verbrauch, der Tatsache dass im Winter in 3 Monaten der Strom eh nicht reicht und der Tatsache, dass auch in den restlichen 9 Monaten nicht immer nur vor Sonnenaufgang geduscht werden wird sondern auch ein bisschen Strom vom Dach kommt würde ich behaupten jegliche Umbauidee lohnt sich nicht oder so langsam, dass bis dahin eh wieder irgendwas kaputt ist und erneuert werden darf.
Denn die Bereitstellungsverluste so eines Boilers darf man auch nicht vergessen, Opportunitätskosten (Einspeisevergügung) muss man ja auch mitrechnen und nicht ignorieren.

Das einzige was sich wirklich amortisieren dürfte ist der Duschkopf und das ziemlich schnell.

Den Rest würde ich wirklich nochmal von Vorne rechnen und auch Duschzeiten und reale Verbräuche nochmal mit reinnehmen. Und auch Bereitstellungsverluste

Es sei denn du stellst Autarkie vor Kosten.
Dann ist die Entscheidung denke ich klar.
Das ist ja auch legitim. Haben wir bei der Wechselrichterauslegung auch gemacht da hier 3 Leute mit Durchlauferhitzer duschen. Amortisieren tut sich das aber nie. :sweat_smile:
Das war dann mehr.... Hobby und Spielerei.

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Der DLE wurde doch jetzt hier mehrfach ausgeschlossen.

Die Frage ob ich ein Mensch bin kann ich glaube ich mit Ja beantworten, wobei das Kind in A.I. das auch von sich dachte :wink:

Ich muss meine Aussage nochmal etwas relativieren, ich habe gerade nochmal einen Test gemacht. Es sind knapp unter 20kw und ca. 380W müsste ich noch für den normalen aktuellen Hausverbrauch abziehen.

Bei den 19,9kW zeigt unser DLE 50° an und die Temperatur in der Dusche hab ich eingestellt wie ich immer dusche. Das ganze ist eine Regendusche in der man nicht wirklich ein Kopfteil hat sondern ein "Wandelement" mit Regendusche, umschaltbar auf Brause und auf wie auch immer man diesen Wasserauslass nennen mag.

Laut meinem selbst gebastelten Wasser Tracker brauche ich um die 60l zum Duschen, was glaube ich einigermaßen ok ist bei 8-10 Minuten.

"Opportunitätskosten (Einspeisevergügung) muss man ja auch mitrechnen und nicht ignorieren."

Die habe ich ja oben wie beschrieben mit eingerechnet. -> "Dazu kommen die anderen 2kWh die ich mit meiner einspeisevergütung von 7 Cent rechne."

Das wäre mit 6L/min auf Super-Sparduschkopfniveau. Sowas gibts eigentlich nicht als Wandelement-Regendusche.

Da passt was nicht.

Oliver

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Habs auch mal überschlagen: Wird das Duschwasser sagen wir von 10 auf 40 Grad erwärmt (was wohl nach ner Suche schon am oberen Rand wäre, so kommt man mit 6 Litern auf 12.6 kW.
Da die Wärme ja nirgends sonst groß hin kann und Volumen und elektrische Leistung mal als korrekt angenommen werden darf, bleibt eigentlich nur die Zeit unter der Dusche? Nach dem Screenshot für den Strom wären es ja nur 2 min gewesen?

Erstmal richtig, ich hab jetzt zum testen keine 8 Minuten laufen lassen sondern ca. 2 Minuten. Dabei lag der Stromverbrauch konstant bei 19,9 kw. Abzüglich der ca 380W fürs Haus würde der DLW also 19,5 kW ziehen. Das einzige was dann nicht stimmen kann, ist die Wassermenge.

Der DLW hat mir auf seinem Display nach kruzer Anlaufphase konstant 50° angezeigt und die Wassertemperatur war genau so eingestellt, wie ich es sonst immer nutze. Das wären dann rein rechnerisch wohl eher 9l/min die durchlaufen müssten und keine 6l.

Das der Stromverbrauch groß schwankt kann ich mir nicht vorstellen.

Ich werde heute Abend aufjedenfall nochmal meinen Wasser-Tracker überprüfen. Dieser taktet nämlich in 5l Abständen. Hier könnte dann schon ein möglicher Fehler meinerseits liegen.

Berücksichtige (oder steck mal ein Thermometer rein), daß die Mischtemperatur, die Du nutzt nicht 50 Grad sein wird. Hab vorhin mal gegoogled und da wird 40-43 Grad als heiß bezeichnet, 43 Grad grenzwertig. Die 10 Grad für das kalte Wasser sollten wohl auch eher unter dem echten Wert liegen, auch wenn es ne Weile läuft.

43°C ist schon ziemlich heiß zum duschen. 38-40°C dürfte da üblicher sein, ich selbst dusche bei 36-38°C, meine Frau allerdings bei 40°C+.

Kaltwassereinlauf bei mir, gemessene 13°C am Eingang der BWWP.

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Ich meinte die Opportunitätskosten der Bereitstellungsverluste des Boilers.
Mit einem nicht kleinen Teil der Energie wird man halt den Raum heizen wo der Boiler steht und den Zusatzverbrauch der als Energieverlust wieder verloren geht muss man berücksichtigen.
Kommt sicherlich auch auf den Speicher an und wie glaubwürdig die Angaben des Herstellers sind.

Wir haben in Frankreich einen 100l-Boiler weil der Hausanschluss keinen DLE hergibt.
Der ist schon etwas älter und da ist das alles andere als Doll. Der ist mehr eine Heizung die als Nebenprodukt versehentlich auch Wasser erwärmt.
Das mag bei modernen neuen Boilern besser sein.

Vielleicht hab ich das beim schnellen Überfliegen der ersten 20 Beiträge aber auch einfach übersehen, das kann gut sein. Wenn ja, sorry dafür.
Hatte eigentlich in erster Linie geschrieben weil mich dieser Stromverbrauch so irritiert hat.

Wenn du wirklich 20kw Leistung beim Duschen brauchst bist du ein starker Sonderfall.
Darum hatte ich den DLE nochmal in den Raum geworfen.
Aber in dem Fall... bist du mit nem Boiler vermutlich tatsächlich nicht so schlecht dran.

Wir brauchen bei beiden DLE immer zwischen 9.5-12KW Leistung.
Bora pulsify eco smart Duschkopf.

Ist natürlich irgendwo schon auch krass.
Wenn man mit 3 Personen fiktiv jeden 2ten Tag 10min duscht sind der Duschkopf einfach mal 800-900 Kilowattstunden Unterschied pro Jahr nur wegen der Art des Duschkopfes.

Gut ich gebe zu, ne Regendusche ist schon angenehmer. :sweat_smile:

Nach dem es jetzt ja plötzlich doch wieder ok zu sein scheint, wenn man VOM VORHANDENEN DLE spricht:

Es erscheint mir sinnfrei, wenn du aus einer einzigen Zuleitung (KW) das Wasser erhitzt mit DLE und dann wieder mit KW runtermischt (weil zu warm).

Keine Ahnung ob sich das energetisch auswirkt, aber ich würde mal den DLE auf die max. nötige Temperatur stellen (wenn Armatur auf ganz heiß)

Auf den Druck / Durchfluss wirkt es sich bei einer Zuleitung ja vermutlich nicht aus.

(Bei 2 Zuleitungen wäre das ggfs. anders)

Was du mit dieser Aussage meinst verstehe ich leider nicht.

Nochmal für s Verständnis.

Ist Zustand: 1 Kaltwasserleitung geht ins 1.OG Bad. (Hier befinden sich WC, Waschbecken und Dusche + DLW mit 24kw)

Der Plan war: Vor den VORHANDENEN DLE einen Boiler zu hängen, der mit PV Überschuss bedient wird.

Dies ist aber nicht möglich, da der DLE eine maximale Zulauftemperatur von 20° erlaubt - Daher war der neue Plan, den DLE komplett rauszuwerfen und mit einem Boiler zu ersetzen, da hier wenigstens die Möglichkeit bestünde, den PV Überschuss von 238 Tagen in denen mehr als 3kWh eingespeist werden stattdessen in Warmwasser in Form eines Boilers umzuwandeln.

Die knapp 20kW die der DLW braucht sind ein Messwert, die der DLW braucht wenn ich Dusche. Die von mir angenommene Wasserdurchflussmenge von 6l/min scheinen falsch zu sein und es werden rein rechnerisch wohl eher 9l/min sein.

Ob der DLW tatsächlich die 50° liefert und dann mit Kaltwasser runter regelt weis ich nicht, ich wüsste auch nicht wie ich das beeinflussen soll. Ich kann zwar Stufen am DLW einstellen, aber wenn diese nicht auf mind 80% stehen wird mir das Wasser nicht warm genug.

Selbst wenn der DLW durch Abwärme und Standby einige kWh mehr brauchen sollte als der DLW, wäre immernoch der PV Überschuss der hier genutzt werden kann mit einzurechnen.

Ich pack das später alles mal in eine KI und lass mir das durchrechnen. Trotzdem schon mal danke für den ganzen Input!

Ich schreibe es ja....

Bei 6 Minuten duschen mit 10l/min (was für eine Regendusche schon wenig wäre) und insgesamt 60 Liter Verbrauch bei einer Kaltwassertemperatur von 10°C auf 38°C spuckt mir die KI (weil ich zu faul zum selber nachrechnen bin) 19,5KW aus, was exakt dem entspricht, was du da misst.

Du verbrauchst nun 60 Liter Wasser mit 38°C, und das ist ungefähr ein 50l Boiler. Nun kannst du da einen 50l Boiler hinsetzen, oder du dimensionierst den größer falls doch jemand anders außer nur dir dort duschst. Das kann dir keiner beantworten.

Ein 50l Boiler wird an Verlusten vielleicht 1kWh pro Tag haben, die Oberfläche ist sehr klein und daher die Abstrahlung gering.

einige kWh mehr brauchen sollte als der DLW, wäre immernoch der PV Überschuss der hier genutzt werden kann mit einzurechnen.

schreib ich die ganze Zeit. :wink:

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Nein, du warst natürlich nicht gemeint :+1:

Gemeint war mein Beitrag heute Morgen, der angeblich OT ist.

Da rate ich dir, mal die ganze Heizung komplett zu betrachten und ggfs. den schon vorhandenen DLE zu belassen, falls dann ev. später eh was komplett Neues kommt :+1: