Kernfusion, die Alternative für die Dunkelflaute.?

Hallo Leute,

Helion Energy scheint auf einem guten Weg.

Aber was sagt die Umwel dazu.??
Ohne Müll wird das doch sicher auch nicht gehen....

Wie ist das zu bewerten.??

LG Jörg

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Ich vermute, daß solche Großmaschinen sich nur sehr träge modulieren lassen. Wenn man da schnell regelt, wirds bald Materialermüdung geben. Dürfte also eher Grundlast werden.

Ob da strahlenbelasteter Müll entsteht? Angeblich nicht

Abgesehen vom Preis und wann es kommerzielle einsatzbereit ist:

Keiner wird ein Fusionkraftwerk bauen, nur um es ein paar Wochen im Jahr laufen zu lassen.

Nur wenn die Kosten pro kWh vergleichbar mit EE wären. Könnte man überhaupt welche bauen und betreiben. Die Radioaktivität durch Neutronenaktivierung ist relativ gering und kurzlebig.

Aber! Selbst in einer Zukunft mit 100% Fusionsenergie hat man trotzdem noch das Problem dass die Last schwankt und man somit mehr Kraftwerke bauen müsste um die Peaks abzufangen.

Da werden in Zukunft Batteriespeicher die günstige Möglichkeit sein, anstatt viel mehr Fusionkraftwerke zu bauen.

In Vorbereitung auf das Fusionszeitalter sollte man also schonmal jede Menge an Batteriespeichern bauen.

In der Zwischenzeit könnten man dann auch ausnahmsweise Solar und Windstrom speichern. /s

So weit ich das Konzept verstanden habe, läßt ich das Teilt mit der Pulsfrequenz reglen. Der Output pro Puls hängt von Pumpleistung und der Plasmazusammensetzung ab.

Die Energie für die Einspeisung wird wohl der Kondsensatorbank entnommen.

Seit Dezember 2025 wird laut Pressemeldung mit Deuterium Fusion schon netto Energie abgegeben.
Das konnte noch keiner von sich behaupten.!!

Allerdings Geld wrd so noch nicht verdient.!

Aktiuell haben sie erstmals als private Firma Deuterium mit Tritium fusioniert.
Das ist eine ganz andere Welt.....

Projektierter Ouput ist netto 50MW Dauerleistung.... Puh, bei einer Fusion entstehen ne Menge schnelle Neutronen. Da sollte man nicht daneben stehen. Dem kann man nicht jedes Material aussetzen, sonst brütet man gottweiswas zusammen...

Aber alleine die forscherische Leistung. Das geht nur mit einer gesunden Portion Größenwahn. :wink: Alle Achtung.!

Wo steht das? Das lese ich da nicht raus

Ist eine andere Pressemeldung.!

Ich habe irgenwo mal gelesen, daß da vier Einheiten in Gruppe stehen.
Vor Ort wird schweres Wasser aus Leitugswasser gewonnen und
damit Deuterium. Ein Block fusioniert in erster Linie D mit D bei 100MKelvin. Dabei entsteht Tritium und Helium3. Diese Zwischen-Produkte werden dann aufbereitet und in den anderen Blocks restlos umgesetzt.

Klingt irgendwie nach einem Zuberlehrling und Märchen...

Aktuell sind bei der Kernfusion weiterhin ( oder wieder mal….) nur 30 Jahre bis zum kommerziellen Durchbruch zu bestehen.

Die eingesetzte Energie übersteigt bei allen Reaktorarten die erzeugte Energie. Das gilt weltweit für alle Projekte.

Max Planck Inst. für Plasmaphysik hat auch beim letzten Treffen im Januar

Forum Fusion 2026

keine neuen Duftmarken setzen können , so daß dort immer noch die Pressemitteilung aus 2024 gilt:

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Mitte des Jahrhunderts wird´s also was geben, dann aber ganz bestimmt….

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Das gilt nicht für den Ansatz von Helion Fusion Energy.!!
Das ist keine "Dampfmaschine"...

Das Prinzip ist alt und wurde schon in Los Alamos in den 1930er versucht.
Wie man heute weiß mit Erfolg, also Fusion...
Das Problem damals war das Fehlen geeigneter Möglichkeiten mit Röhren und Analogtechnik dieses FRC in die Tat umzusetzen.

Außerdem war das Ziel damals eine Atombombe und kein Kraftwerk.
Beim obigen Konzept entsteht kein bombenfähiges Material....

Es scheint so, daß Helion Energy tatsächlich mit D-D Fusion bei 100MKelvin netto Strom erzeugt... Das glaube ich alles noch.

Inzwischen können sie auch zum ersten mal D-T bei 150MKevin Reaktionen machen. Auch akzeptiert.

Beide Reaktionen erzeugen schnelle Neutronen und die machen Ärger.
Alles in der Umgebung wird damit beschossen und erzeugt Kernrektionen, also radioktiven Abfall.! Analog klassisches AKW.
Also sind nur wenige Werkstoffe geeignet und müssen hochrein sein, also teuer.

Erst die Reaktion D-He3 bei 200MKelvin ist aneutronisch. Das geht aber nicht sortenrein.... D-D und D-T sind immer dabei.

Endpodukt ist dann He4, recht harmlos. :wink:

Der Beweis der Machbarkeit ist auf gutem Wege.
Ein Dauerbetrieb mit Druckschlägen von über tausend bar auf eine 19m lange Konstruktion mehrfach pro Sekunde ist eine ganz andere Sache...

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Das glaube ich gerne, daß die auf baldigen kommerziellen Durchbruch setzen.

Die Stories passen ja auch und damit generiert man Wagniskapital und einen großzügigen Lebensstil.

Vor allem, da jetzt bei allen (privat) betriebenen Projekten, das klassische FOMO Syndrom ausgebrochen ist. Get rich or die trying….

Sind ja inzwischen fast alle Silicon Valley Tech Granden irgendwo mit an Bord und was soll da schon schief gehen. Rechenzentren lassen grüssen. … toi, toi, toi :+1:



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Nachdem Trump Media sich jetzt noch einen weiteren ungeschliffen Diamanten in dem Segment (TAE Technolgies) unter den Nagel gerissen hat, wird da sicher bald was herauskommen.

……reverse MIDAS touch …. :face_with_peeking_eye:


Da beiße ich demnächst wahrscheinlich eher genüßlich in eine Donut Batterie… :smiling_face_with_sunglasses:

( könnte auch so ein Hungerexperiment werden, aber wer weiß das schon…)

Es bleibt unterhaltsam :clinking_beer_mugs::popcorn:

Wie gesagt die Machbarkeit zu zeigen ist eine Sache.
Bis jetzt sehe ich da Labormuster. Aber vom allerfeinsten.!

Die Akteure haben verstanden worauf es bei Forschung ankommt:
Auf eine perfekte Logistik und alles was irgend geht mit Standardbauteilen abdecken. Alles auf überschaubare unabhängige Teilprobleme aufteilen. Konsequent KISS-Prinzip.!

Was Helion da bringt ist besser als jeder Krimi.!
Ein High-Tech-Krimi unterhaltsam und spannend...

Dennoch man wirbt mit Strompreis von 0,1$ pro kWh ab Kraftwerk.
Das ist teuer. Steinkohle o.ä. ist billiger, kann nur träge reagieren.
Helion kann im Subsekundenbereich reagieren. Das paßt viel besser zu Wind und PV.

Aber! Selbst in einer Zukunft mit 100% Fusionsenergie hat man trotzdem noch das Problem dass die Last schwankt und man somit mehr Kraftwerke bauen müsste um die Peaks abzufangen.

Da werden in Zukunft Batteriespeicher die günstige Möglichkeit sein, anstatt viel mehr Fusionkraftwerke zu bauen.

Für mich bleibt folgendes Frage: WESSEN Problem? WER erzeugt denn die extremen Schwankungen, wer benötigt also ein sehr stark ausgebautes Netz und wer nicht? Wenn ich, das ist nur ein Beispiel, einen EE-Park baue, welche Energie ist erst einmal egal, und das fluktuiert zwischen 10GW und 1MW herum, dafür muss aber eine Netzbereitstellung für 10GW her, weil es KÖNNTE ja sein, dass das fließt, dann ist DAS das Problem.
Wenn jemand nach hause fährt und dort sein E-Auto an eine E-Ladesäule hängt und das dann mit 60KW laden will, die anderen Nachbarn alle über Nacht mit ner popeligen Steckdose, dann ist m.u. das 60KW laden das Problem.
Wenn jemand einen popeligen alten Boiler, mit einem Wirkungsgrad von 90% (wegen Verlusten, im Sommer nich benötigt, im Winter weniger heizen) gegenüber einem Durchlauferhitzer verwendet, der Durchlauferhitzer 21KW benötigt und der Boiler nur über einen längeren Zeitraum 2KW, dann ist DAS das Problem.

Solange nicht Verursachergerecht, bei Einspeisung wie Entnahme berechnet wird, wird es nie “fair” und auch nicht finanziell gerecht. Und ja, dann muss eben neben einen Windpark oder eine PV-Flächenanlage entweder ein Akku, Speicher, oder ein Verbraucher, der in jener Zeit den Überschuss abnimmt/abspeichert o.ä. Wenn eben in jener Zeit gekoppelt mit einem Biogaskraftwerk bei einem Landwirt in der Nähe jene Anlage dann das Gas verdichtet und einspeichert, und das mit “Überschussstrom”, das Gas hat dann einen schlechteren Wirkungsgrad, weil zur Kompression Energie aufgewendet wurde, aber die Spitzen wurden dadurch geglättet und es wurde das Gas nicht “verschwendet”. Etc. pp.

Bei nahezu unbegrenztem Strom kann man damit andere Dinge tun, den Strom wird man immer los. Man benötigt dazu aber eben ein vorhandenes Netz. Ist das nicht da, muss teuer ausgebaut werden. Und genau das erleben wir. Zu Lasten des Endkunden, des Privatkunden, der Privatpersonen. Weil die Kosten auf jene, die auch hohe Lasten BENÖTIGEN, das würde der Wirtschaft schaden. Und das will man nicht. Daher würde auch Fusionskraft wieder nur für eine Verteuerung sorgen. Selbe Argumente, andere Technologie.

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Hier wurde das Grundproblem gut beleuchtet.

Man braucht ein Gesamtkonzept, Manchester-Kapitalismus kann dieses Problem nicht lösen. Kommunismus aber auch nicht.!

Es wäre an der Zeit zu hinterfragen, wie ein gutes System aussehen könnte.
In der Globalisierung kann kann der Heuschreckenschwarm halt schlecht weiterziehen....

Helion Energy wird da nichts beitragen können.
Halt nur einen weiteren Kraftwerkstyp, der mit Leitungswasser als Brennstoff auskommt.
Ein perpetuum mobile ist das trotzdem nicht.

Warten wir mal ab, ob die 200MioKelvin für D-He3 kommen und wie lange der Reaktor durchhält....

Am WE lief bei mir kein Radio sondern "Helion"

Ergebnis:

Das Teil hat mehr Potential als ich dachte....
wenn die eine Pulsrate von 100/120 Hz hinkriegen, könnte man mit einem Trafo direkt ins Grid speisen.

Vor allem sind alle von Helion aufgestellten Behauptungen schon zertifiziert worden und offiziell anerkannt. Das sind jede Menge US-Bundesmittel drin, mit Kontrolle durch deren Rechnungshof mit eigenem Geheimdienst. :wink:

Helion ist eine straff organisierte Unternehmung mit einem klaren Ziel: ein Kraftwerk. Dieser Reaktor ist Top-Down-Design vom Feinsten. Da waren von der ersten Sekunde an Profis am Werk, die wussten was sie tun.

Das Konzept "FRC" war bekannt und validiert. Die Zeit war 1930 nicht reif...
Das Konzept war schon lange in Arbeit bei Vorläufer-Firmen. Deren Arbeit war getan, als die Machbarkeit eines Kraftwerks gegeben war...

Iter und Wendelstein sind Großforschungseinrichtungen. Da wird geforscht und jeder Bericht endet mit dem Bedarf an weiterer Forschung.
Da ist der Weg das Ziel. Diese Einrichtungen haben die Materialparameter geliefert, damit Helion entwerfen konnte. Dennoch Dampfkraft war gestern.!

Fusion in der Garage können inzwischen einige und damit auch Wärme machen, weit entfernt von der Stromerzeugung als Kraftwerk.

Mit D-D Fusion hat Helion zertifiziert seit Dezember 2025 nach dem Schuß mehr Ladung in der Kondensatorbank als vorher. Das ist entscheidend...
Ohne Dampfmaschine und Generatorsatz.

Der Rektor ist elektrisch gesehen ein Schwingkreis analog einem Freischwinger-Stirlingmotor. Statt Kolben mit Spule, hat Helion einen Plasma-Ring. Wenn ich diesem was Geeingetes antu, kann man damit auch Strom erzeugen. Das ist der simple Ansatz.
Helion hat es gepackt einen Plasma-Ring so zu formen, daß da drin Fusion stattfindet. Die entstehende Wärme verformt den stromdurchflossenen Plasma-Ring im Magnetfeld und so wird direkt Strom erzeugt und zurückgespeist. Das passiert in weniger als einer tausendstel Sekunde, mit Halbleitertechnik beherrschbar.
Damit fallen die meisten Verlust schon mal weg. Das haben die meisten Kritiker nicht verstanden.
Der Rest ist Technik die schon vorhanden war und jetzt für den Dauerbetrieb fit gemacht werden muß. Auch eine sehr hohe Hürde.!

Fusion wird zwar viel besser als Kernspaltung sein, aber es bleibt Atomtechnik mit Strahlung.!!!! Es ensteht auch Tritium, strahlend und bioaktiv. Das will man definitiv nicht im Körper haben.

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Niemand will für ein par Monate IRGENDEIN Kraftwerk bauen.

Da helfen nur lokale Dieselgeneratoren. Ist nun mal so, egal ob das irgendeinem gefällt oder nicht.

OK man hat die Kernfusion geschafft, und es kommt mehr elektrische Energie raus als rein. Das ist schon gut.

Ich sehe aber noch nicht, wie mit der thermischen Energie umgegangen wird. Die dürfte größer sein als die elektrische. entnahme thermischer energie darf aber die Felderzeugung nicht beeinflussen. Damit vermute ich entfällt Wärmeabfuhr über flüssige Metalle.

Doch. Aufs Dach. Nur 3 Monate kaufen müssen ist besser als 12 Monate kaufen müssen.

Da helfen nur lokale Dieselgeneratoren. Ist nun mal so, egal ob das irgendeinem gefällt oder nicht.

Hat mit gefallen weniger zu tun. Besser immer weniger davon, so nach und nach. Großflächig. Und dann die Nischen füllen mit irgendwas.

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Na ja die Kapitalbindung ist das Problem nicht unbedingt.

Soweit ich das in Erinnerung habe ist der Strompreis von 10 $Ct pro kWh schon beim Einsatz als Ergänzung zu Wind und Solar.... das wäre sensationell.

Bez Abwärme
Die entsteht in erster Linie in den Kabeln zwischen den Reaktorspulen und der Kondensatorbank durch ohnmsche Verluste, so ca. 5%.
Der Reaktor soll durch Gasaufbereitung nur 5% der freigesetzten Energie als schnelle Neutronen abgeben. Diese Neutronen werden effektiv nur durch Wasserstoff gebremst. Heizen den Reaktor kaum auf und bleiben erst im Kühlwasser hängen, praktisch... :wink:

Zusammen 10% der elektrischen Leistung. Das ist sehr sehr wenig.
Gibt gleich noch Fernwärme.

Dieser Kraftwerkstyp hat extremes Potential.

Bisher ist das alles Labormuster. In Großserie wird das noch besser, einfacher und vor allem billiger.

Selbst wenn die Elektronik, Gasaufbereitung usw. funktioniert, bleibt die Strahlung enorm.

Wenn man die "Werbefilme" ankuckt, sieht man die filigrane wirkende Maschine in blitzsaubere Halle und außen riesigen Mengen von Beton-Klötzen.
Ein Schelm wer sich böses dabei denkt.....

Auch Fusion ist nicht "sauber". Besser ist noch lange nicht gut...

Tja was wäre denn Ideal? Eine Maschine welche aus Sonnenlicht und CO2 flüssigen Treibstoff herstellt. Wirtschaftlich.

Aber selbst daran würden sich einige Weltverbesserer und Ideologen stören, kann man dann ja nicht mehr lenkend in deren Leben eingreifen.

Wir sind am Arsch. Oder doch nicht. Letztendlich wird sich der Stärkere doch durchsetzen. Darwinismus halt.

Das interessante und spannende am Leben ist, daß niemand so genau weiß wie es weitergeht und welches Gen sich durchsetzt.

Frei nach dem Motto: Die Behinderten von heute sind die Genreserve von morgen.

Oder die Variante für die Forschung:
Was gestern undenkbar war, ist heute normal, und morgen die größte Dummheit aller Zeiten....