Kernfusion, die Alternative für die Dunkelflaute.?

Auch das ist sofort lieferbar.!! Das nennt sich Pflanze. :wink:

Die Universität Thesaloniki hat einen System entwickelt, das aus Abwasser in einer Algenzuchtanlage mit Sonnenlicht nicht nur das Abwasser klärt, sondern auch Dünger, Tierfutter und einen dieselartigen Treibstoff herstellt....

Die Leute hat keiner für den Nobelpreis vorgeschlagen....

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Solange man damit keine Bomben bauen kann und man es hinbekommen kann, dass so gut wie keine Isotope mit längerer Halbwertszeit produziert werden, ist es gut genug, oder nicht?

Zurm Verbrauch von "Brennstoff" bei der vollständigen Umsetzung von Deuterium zu Energie hab ich den Wert von ca. 1g D für 200MWh gelesen...
Ich glaub das jetzt mal.

Dieser Schwingkreis hat ca. 5% Verlust.
Helion strebt 50MW elektrische Leistung an, also muß der Reaktor bei netzsychronen 100 Zyklen pro Sekunde in jedem Bums 500kJ Überschuß erzeugen. Zusammen mit den Verlusten pro Bums von 5% der Pumpleistung von 50MJ ergibt das größer 3MJ pro Zyklus. Das entspricht incl 5% Verlust durch Neutronenenergie usw. rund 3,2MJ pro Zyklus mit 50MJ Pumpleistung.
Die Fusion muß mindestens mehr als 6% der Pumpleistung bringen.
In umgesetztem Deuterium sind das mindestens grob 50 nano Gramm Deuterium pro Zyklus.
Ergibt mindestens 320MW Fusionsleistung bei 50MW Elektrische Leitung.
Für mein Bauchgefühl passt das nicht so ganz richtig, was die da erzählen.
Es bleibt spannend.

Es klingt für mich als Elektroinsch nicht so krass nach Bombe....
Eher versönlich was die Belastung der elektrischen Bauteile angeht.

Wenn das in eine Rakete passt, wird das eine EMP Bombe.

Rest ist Wärme.

Das sehe ich auch so.!

Kommt darauf an, wieviel Zyklen pro Sekunde die fahren.
Oder bei weniger elektrisch Verluste ist die Abwärme auch viel geringer.

Die werden ihre Betriebsgeheimnise nicht ins Netz stellen.

Halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil es dafür einen sauberen Sinus mit 50 oder 60 Herz bräuchte, keine Abfolge von mehr oder weniger schmalen Pulsen mit entsprechend hohem Anteil an Harmonischen, wenn man das Fourier transformiert. Aber das ist wohl eines der kleineren Herausforderungen. Ich finde es auf jeden Fall auch sehr spannend, was sie da machen und die Tatsache, daß da ja inzwischen richtig privates Kapital reingeht und sich auch bodenständige europäische Firmen engagieren (bei gauss-fusion) finde ich doch ermutigend, daß es zu meinen Lebzeiten noch was wird.

Ob sich das dann am Ende finanziell in der Breite recht oder nur für Nischen, sei mal dahin gestellt. Energie werden wir sicherlich nie zu viel haben, sei es für Meerwasser Entsalzung, Wasserstoff für Industrieprozesse oder energetisch immer verrücktere Computersachen.

Die Detektion von Gravitationswellen war auch ein Jahrhundert Projekt und hat am Ende geklappt.

Das ist der erste ernst zu nehmende Ansatz FRC in die Anwendung zu bringen.

Ich sehe da viel Potential für Optimierungen gerade bei den Kabelverlusten.
Dennoch bis jetzt ein beachtlicher Erfolg. Die mußten ja erstmal beweisen, daß sie die Temperaturen erreichen um Fusion zu machen...

Bisher glaubte man da an deutlich höhere Temperaturen von grob 700 Mio Kelvin

Update und Einordnung der aufgeschnapten "Fakten"

Alle die Details, die ich oben mal durch kalkuliert habe, beziehen sich nicht auf den aktuellen Prototyp, sondern auf verschiedene Anordnungen.!!

Das ist "puzzeling" und damit wird die Kritik befeuert.

Fakt ist Helion ist kein Forschungszentrum.!!!
Deren Ziel ist die Entwicklung eines einsatzfähigen Kraftwerks um Geld zu verdienen. Der CEO und seine Kollegen sind unter den weltbesten Experten für Fusion und anerkannt.

Die bauen nach bekannten Prinzipien mit Bauteilen aus dem Massenmarkt das Kraftwerk zusammen. Nur wo Bauteile gar nicht extern zu bekommen sind, kommen Eigenlaborate zum Einsatz. Analog GSI in Wixhausen, eine Legende und positives Beispiel für Großforschung.

Die lassen nur raus was für Helion Energy sinnvoll ist....
Natürlich leben Pioniere gefährlich, aber den Eindruck von Hasadeuren machen die auf mich nicht.

Jede neue Entwicklung ist ein Risiko. Es bleibt sehr spannend.....

Werden alle aktuell Lebenden nicht mehr erleben.

Diese Aussage ist genau so richtig, wie irgendwelche anderen Annahmen.

30j running Gag

Na ja,
in Greifswald wurde der Wendelstein X7 gebaut und am Inter in Frankreich baut man noch. Beide Anlagen dienen nur der Grundlagenforschung. Bis alles ausgewertet und "in Serie" gehen wird, das kann dauern. Doch das Prinzip ist bekannt und dass es tatsächlich funktionieren kann, belegt der Wendelstein.

Wie lange es zur Serienreife dauert, das ist Glaskugel Schauen. Was sind schon 30 Jahre? Wenn es darum geht, jetzt etwas zu tun, dann ist es zu lang. Wir sollten daher nicht weiter CO2 raushauen und hoffen, morgen wäre die Fusionsenergie als Ersatz schon da.

L.G.

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Am Ende geht es denke ich - wie immer und überall - darum, Geld zu verdienen. Nur mit Hinblick darauf, werden derartige Projekte überhaupt möglich.

Genau hier liegen dann aber denke ich - wie auch bisher - die Gefahren: Letztlich wird alles für Profit realisiert und auf maximalen Profit hin optimiert.

(Siehe AKW Unfälle wie Fukoshima)

Aus meiner Sicht wäre genau das ein Bereich, wo staatliche Regulation nötig und sinnvoll wäre bzw. eine staatliche Kontrolle wünschenswert.

Energie sollte nichts sein, womit Aktionäre Profite machen - es sollte etwas sein, was allen Bürgern für die Entstehungskosten zur Verfügung gestellt wird.

Klar, Wunschdenken. (Von mir, sicher nicht von allen…)

Aber es wäre allemal fairer, als wenn Konzerne wie bisher und vermutlich bis in alle Ewigkeit Profite erwirtschaften - für die immensen Schäden die sie dabei erzeugen dann aber die Allgemeinheit - das ganze Volk aufkommen muss. Soweit die Schäden überhaupt beseitigt werden können…

Das finde ich sehr unschön, wenn man einerseits weit überhöhte Preise bezahlt (damit viele reich dabei werden) und andererseits die Schäden abgewälzt werden.

Da wäre es denke ich sinnvoller, wenn der Staat anstatt vieler fragwürdiger Förderaktionen usw. dieses Geld in einen bundesweiten, staatlichen PV Ausbau stecken würde.

Es gibt keine Kernfusionsreaktoren zur "Stromproduktion".

Was es gibt sind Forschungreaktoren.

Forschung hat nicht unbedingt ein Ziel, zumindest nicht in der Form wie man es naiv annehmen würde.

30J - von mir aus ab heute.

Damit ist es für die keine 30J mehr leben werden eine Lüge, das Kernfusion im Sinne der Stromproduktion funktioniert. Es ermangelt nach Ableben der Überprüfbarkeit. Wenn man bedenkt, wie lange man in D an einem Flughafen baut, wobei es da eigentlich keine unbekannten Parameter gibt - .........

Das mag einigen zu pragmatisch erscheinen, aber für viele trifft es zu.

Auf die Frage ob Kernfusion in 30 Jahren was zur Dunkelflaute beitragen könnte - ist damit eigentlich irrelevant.

In 30J ist bei der aktuellen Entwicklung nicht absehbar, ob es Deutschland noch gibt, wer will denn diese "belanglose" Zeitspanne vorhersagen.

Scheitern, daß ist kein Problem, Forschung scheitert nicht, da werden Erkenntnisse gesammelt.

Gescheitert ist zB Wasserstofftechnik. Und da hatten sehr Viele sehr Großes vorhergesagt. ZB Bosch hat fleißig in Nicola Investiert, man sollte meinen, es gäbe Experten :rofl:

Nicola ist Geschichte.......

Seit 40j wird versprochen dass die Kernfusion in 10j alle Probleme gelöst haben wird.

Ich halte das für Verschwendung von Steuergeldern (oder hier Investorengeldern)

Und es lenkt genauso wie die H2 Heizung davon ab, Probleme jetzt zu lösen

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Es bleibt festzustellen, daß Groß-Forschungsanlagen der Forschung dienen....

ITER und Wendelstein 7 dienen der Grundlagenforschung.
Dort soll untersucht werden wie man eine Fusion durch sich selbst so heiß hält, daß sie sich erhält.... und dabei sind diese Anlage weit weit von so was wie Fusion weg. Die leiden alle unter vielen Verlustfaktoren und sind immer noch Dampfkraftwerke mit Turbosatz.

Fusion ist schon schon lange erreicht worden, Strom kann man auf diesen Wegen nicht machen....

Mit E-Technik Plasma machen ist simpel. Geht auch schon lang.
Das Prinzip der von Helion entwickelten Maschine vereinigt alle nötigen Komponenten in einem Gerät.

In dem Podcast von Lex Fridman #485 mit David Kirtley wird die Maschine und der Weg dahin genau erklärt.

Das neue an Polaris ist, daß man einen stabilen Plasma-Ring gerade so viel Fusion machen läßt, daß der "turn around Verlust" etwas überkompensiert wird. Das kann man erst mit modernen Transistoren aus der Windkraft. Der Rest ist E-Technik.!!! Die Kernphysik dazu ist lange bekannt.

Mit Trenta konnte man man schon Stromüberschuß erzeugen, so alle 20 Minuten. Mit den gewonnen Daten kann man sich heran iterieren. Beim Tokamak / Wendelstein geht das nicht so einfach.

Ergebnis ist Polaris. Das läuft offenbar "rund", die Anlage wird gerade eingefahren. Bisher ist D-D Fusion mit Netto Stromerzeugung wohl gelungen.
D-T Fuson ist auch nachgewiesen....

Alles mit Kram von Ebay ( teilweise gebraucht ) und dem lokalen Baumarkt.
Der Rest wurde selbst im Wald geschnitzt.!

Helion Energy hat eine "mission" : ein Kraftwerk.

Dieses Ziel hat man aus bekannten validierten Prinzipien "top down" Zeit- und Kostenoptimiert entwickel. Das ist alles andere als Grundlagenforschung.!

Hat welche Bedeutung ?

Wenn "wir" unsere Anlagen "einfahren" benötigt das bis zum zuverlässigen Betrieb 2...3 Jahre. In der Zeit zeigen sich "Probleme" und bis dato noch nicht fertiges wird fertig.

"Wird eingefahren..... " - passt zu jedem Fusionsreaktor - ist im Vergleich genau nicht terminiert.

Hab in den Nachrichten nichts davon gehört, daß die Fusion läuft und damit die Technik soweit wäre - wäre doch eine Sensation ???

Daher der Schwenk zu Wasserstoff. Überschaubar einfach und irgendwie vollkommen ohne Belang, obgleich das wie ein heiliger Gral der Energiewende gehypt wurde - ergebnislos.

Und nur zum Spaß

Sollte jetzt schon fertig sein, aber es wurde dann "bemerkt", ist ja gar kein Stromkabel da, ok dann 2027. Es wird so getan als ob eine Hochspannungstrasse in wenigen Monaten geplant, genehmigt und gebaut wird, muss quasi nur noch "eingefahren werden" - .....

Wir brauchen genau jetzt und sofort Kram wie Speicher für EE. Der ist sofort verfügbar, im Vergleich günstig wie funktional. Dort wären meine! Steuergelder besser eingesetzt.

Der Fusionsreaktor liefert genau gar keinen Beitrag gegen Dunkelflaute und das bleibt bis auf Weiteres auch so. Im Gegenteil - es werden Recourcen verschwendet.

Ich halte es für naiv anzunehmen, "Fusion funktioniert schon" und es gibt keinen benannten Zeitpunkt, wann dem so sein könnte, außer eben immer 10 oder 30J ab jetzt.

Das wirtschaftliche Unternehmen ebenso schlecht beraten werden - Bosch mit/bei Nicola ist doch ein gutes Beispiel, wo tote Pferde gesattelt wurden....

Also ich habe das alles mal von Oben bis hierhin gelesen.

Ich kann nur anmerken wir haben einen gut funktionierenden Fusionsreaktor (gut 8 Minuten von hier). Der ist wartungsfrei wird seit langer Zeit betrieben und ist nach allen Erkenntnissen auch noch lange in Betrieb.

Wir haben verschiedene wirtschaftliche Verfahren die von diesem Fusionsreaktor zu uns gesendete Energie zu nutzen. Ja, mit dem Ertrag gibt es kurzfristige und Jahreszeiten bedingte lokale Schwankungen aber hierfür gibt es bereits bekannte Technik diese zu handhaben.

Und noch eine klare Anmerkung, ich bin absolut dafür die Kernfusion zu erforschen denn zu verstehen wie etwas geht und nachzuweisen das dem so ist, ist immer sinnvoll. Aber darauf zu setzen das uns das den Arsch rettet ist grob fahrlässig.

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Vielleicht gibt's da "interessante" Definitionen vom funktionsfähigen Fusionsreaktor.

:wink:

Am Thema vorbei......

Danke, du hast Recht. Dennoch gehört das nicht als Beitrag geschrieben.

Wenn wir Kernfusion für Dunkelflauten nutzen könnten, und die wirklich schnell regelbar wären, könnte sich der Einsatzzweck später verschieben. Gaskraftwerke wären damit überflüssig und man könnte sie auch außerhalb der Erde einsetzen. Das wird auch deswegen interessanter, weil eine Kühlung im Weltraum ggf. einfacher herzustellen ist wie auf der Erde. Was den Wirkungsgrad steigern würde.

Das in Kombination mit dieser Idee hier:

würde dafür sorgen, dass das Thema “Gefahr” verlagert wird. Sozusagen ein AKW im Weltraum….

Im Weltraum kannst Du Wärme nur durch Strahlung abgeben, sehe nicht, wie Du da ein großes thermisches Kraftwerk betreiben willst.

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