Ein paar Anmerkungen:
Der einzelne Mosfet ohnepad gehört nicht zum balancing. Balancing sind die endlosen 8pin Reihen rechts, wahrscheinlich mit den 3 Kondensatoren, ist also wohl ein Kondensatorbalancer.
Die Schalterreihen sind nicht Charge/discharge oben/ unten getrennt.
Es sind immer 2 Mosfets in Serie, im Bild senkrecht für Charge/ discharge davon eben bis zu 10 Reihen nebeneinander.
In der15 er Version sind halt 7 Reihen auf der einen, 8 auf der anderen Seite. Macht überhaupt nichts. Kannst für eine 10er Version auch alle auf eine Seite machen.
Charge und discharge getrennt abschalten geht, ist aber nicht als Betriebsschalter gedacht. Es ist die gleiche Common Port Schaltung wie bei fast allen BMS, mit dem gleichen Problem: volladen, Charge abschalten, sehr hoch belasten, und schon fackelt das BMS in einer Minute ab.
(Falls es nicht eine gute Stromerkennung in die Logik eingebaut hat, dass könnte sein, kann man aber von aussen nicht sehen)
Die Mosfets laufen als reine Schalter, das ist richtig. aber trotzdem ist nachrüsten oder tauschen nicht so einfach.
Haben die neuen eine andere Sichtschwelle, so funktioniert die stromuebernahme in der Einschalt und ausschaltflanke nicht gleichmäßig.
Haben die neuen einen anderen Ri, so werden sie höheren oder niedrigeren Strom als die anderen beisteuern. Niederiger ( höherer Ri) hilft nicht soviel, höher ( kleinerer Ri) könnte für den Mosfet schon zuviel werden.
Und beim Nachbestücken darauf achten, dass die kleinen viereckigen Widerstände auch dazugehören, oft mit 2 mOhm, das sind die Stromshunts pro Reihe.
Verstehe auch nicht so recht, warum viele die 200A Version kaufen, die 150A Version reicht doch für 80% der User aus, die max. Leistung wird doch eh selten abgefordert. Zumal ja laden und entladen getrennt gewertet wird.
Wichtig er finde ich doch, das das BMS auch geeicht wird, damit der SOC auch passt. Nur wie machen, wenn man keine großen Ströme generieren kann?
Linux,
Ein bisschen justieren kann man den Strombereich schon, aber genau wird das nie. Dazu ist der Shunt an den Mosfets zu klein, und die SMD Widerstände sind nicht Temperatur stabil.
Und Kalibrieren oder Eichen kannst du die Dinger deswegen schon garnicht. Das ist ein paar formale Ebenen höher....
:mrgreen:
Ein paar Anmerkungen:Ja, das wurde schon geklärt. Da habe ich mich verkuckt.
Der einzelne Mosfet ohnepad gehört nicht zum balancing. Balancing sind die endlosen 8pin Reihen rechts, wahrscheinlich mit den 3 Kondensatoren, ist also wohl ein Kondensatorbalancer.
Die Schalterreihen sind nicht Charge/Fischarten oben/ unten getrennt.Das nicht. Ich habe gesagt, dass oben 10 von Charge und unten 10 von Charge sind. Für Discharge das Gleiche.
In der15 er Version sind halt 7 Reihen auf der einen, 8 auf der anderen Seite. Macht überhaupt nichts. Kannst für eine 10er Version auch alle auf eine Seite machen.Das wurde ja durch sein Foto widerlegt. Er hat ein Foto der 15er Version geschossen. Die hat eben auch 40 MOSFETs.
Charge und discharge getrennt abschalten geht, ist aber nicht als Betriebsschalter gedacht.
Das nicht, aber wenn er im Undervoltage-Zustand Discharge separat abschalten kann, Charge aber nicht, ist das doch gut?
Es ist die gleiche Common Port Schaltung wie bei fast allen BMS, mit dem gleichen Problem: volladen, Charge abschalten, sehr hoch belasten, und schon fackelt das BMS in einer Minute ab.Kannst du das mal ausführen?
Solange das BMS selbst Abschaltet, sollte alles OK sein.
Man darf das nur nicht von aussen für betriebliche Zwecke benutzten.
Common Port Schaltung:
Da müsst man die Mosfetschaltung genau anschauen.
Wenn man z.b. Charge abschaltet, geht die Stromrichtung Entladen rückwärts über die Bodydiode des abgeschalteten Charge Mosfets.
Wenn man jetzt hoch belastet, ist der Spannungsabfall also >1 V, nicht mehr Strom Mal Ron. Etwa Faktor 10.
Heißt bei 200 A also mehr als 200 Watt Verlustleistung anstatt etwa 20.
wenn das BMS Stromrichtung misst und berücksichtigt, ist alles ok.
Wenn nicht , stehen 200 Watt Verluste solange, bis die Abschaltung aufgehoben wird, wodurch auch immer. Verschiedene Fälle möglich.
Wer damit Mal rumspielen will, gefahrlos, zum lernen:
Akku laden, dabei die Akkuspannung messen, aussen am BMS. 1 bis 2 A Ladestrom, bitte nicht mehr.
Wenn man jetzt entladen abschaltet, geht die Ladespannung um etwa 1 V hoch. Um das eine V, was jetzt am BMS abfällt. Kann man da auch messen.
Jetzt kann man, kurz! Auf 10 A gehen. Geht das eine V wieder weg, hat man Stromrichtungserkennung im BMS drin.
Ich hab das eher so gesehen, dass die zwei Powercaps für das zwischenspeichern der Balancerleistung verwendet werden.
Der einzelne Mosfet ohnepad gehört nicht zum balancing. Balancing sind die endlosen 8pin Reihen rechts, wahrscheinlich mit den 3 Kondensatoren, ist also wohl ein Kondensatorbalancer.
Nachdem das BMS in der Lage ist die 2A Ausgleichsstrom unabhängig von der Spannungsdifferenz zwischen den Zellen zum Umladen zu verwenden, gehe ich davon aus, dass die Powercaps über eine DC/DC Wandler auf eine höhere Spannung geladen werden. Ansonsten kann ich mir nicht erklären wie das gehen soll, dass der Strom nicht mit Annäherung der Zellenspannungen langsam kleiner wird. Das ist eine Vermutung, muss ich mal versuchen nachzumessen. Vermutlich ist der MOSFET dann Bestandteil des DC/DC Wandlers
Irgendwie hört sich das alles nicht wirklich gut an.
Ich überlege schon eine Weile, ob ich nicht zum reinen JK Balancer wechseln soll. Die Zellwerte auslesen, extern auswerten und im Fehlerfall einfach den Batteriehaupschalter rausschmeißen.
Extern verarbeiten muss ich sowieso irgendwie, da ich am Ende 4 Akkupacks mit 4x BMS habe und da irgendwas für den Victron aufbereiten muss.
Verstehe auch nicht so recht, warum viele die 200A Version kaufen, die 150A Version reicht doch für 80% der User aus, die max. Leistung wird doch eh selten abgefordert. Zumal ja laden und entladen getrennt gewertet wird.Im Nachhinein geb ich Dir Recht, hätte ich gewusst, dass beide mit der gleichen Anzahl MOSFETS bestückt sind, hätte ich auch die 15P Version genommen. Anhand des Datenblatts bin ich aber davon ausgegangen, dass in der 20P Version mehr MOSFETS verbaut sind und dann macht es Sinn die größere Ausführung zu nehmen, da auch bei niedrigeren Belastungen diese auf mehr Bauteile verteilt werden und somit geringere Belastungen entstehen. Der geringere Ri bedeutet auch weniger Erwärmung im Betrieb.
Wichtig er finde ich doch, das das BMS auch geeicht wird, damit der SOC auch passt. Nur wie machen, wenn man keine großen Ströme generieren kann?
Das mit dem kalibrieren (eichen tut nur das Eichamt) wird in der verwendeten Schaltung nie was, da Du nur einen Betriebspunkt anpassen kannst und damit alle anderen veränderst. Willst Du den SOC halbwegs sauber haben empfehle ich einen separaten Shunt wie z..B. den Smartshunt von Victron
Man kann Kondensatoren auch zum Laden parallel an die Zelle koppeln, zum Entladen in Reihe.
Kalibrieren geht nur außerhalb, der Soc muss einen eigen eigenen Shunt haben. Der ist genauer als der Stronschätzer, seine Quelle muss eine andere sein.
Man kann Kondensatoren auch zum Laden parallel an die Zelle koppeln, zum Entladen in Reihe.Gerade bin ich darauf gekommen, und schon lese Ichs bei dir. :mrgreen:
Mein Vorschlag:
Also, die Kondensatoren werden zum Laden parallel und zum entladen in Reihe geschaltet.
Deswegen nimmt der Strom nicht ab bei kleinerer Differenz.
Mit dem doppelten 13er Feld (ein Vierzehnter für Masse oder plus) werden die jeweils an eine einzige Zelle angeschlossen, erst an der höchsten Spannung an Zelle geladen, dann an der niedrigsten entladen. Die Spannung der drei kondenstoren , 10 V, passt dazu.
Das entlarvt einen Trick:
DS Ding kann zwar 2 A, aber nur auf einer Zelle. Bzw aufhängen, der niedrigsten und der höchsten. Etwas beschränkt, aber sehr effektiv.
Der Mosfet ohne Pad gehört zur Betriebsspannungserzeugung.
1R0 ist die Induktivität des Spannungswandlers.
Danke, super Erklärung, aber für was sind dann die beiden 30F Supercap's da (hatte ich in meiner Naivität automatisch dem Balancing zugeordnet) und da die nur bis 2,7V können, dachte ich die sind in Reihe, um die max. Spannungen einzuhalten. Da geht ja Laden in parallel nicht da zu hohe Spannung, außer die begrenzen das und schalten die Ladung ab wenn ein gewisser Spannungsbereich erreicht ist.
Schön das du selbst drauf kommst. In dem Video was ich 5-10 Beiträge vorher gepostet habe von Offgridgarage wird das auch so beschrieben bzw Thematisiert. Er hatte fälschlicherweise auch die 1R0 Induktivität nicht als Induktivität erkannt sondern als 1 Ohm Widerstand :). Aber egal
Warum die 2,7V Spannunsfestigkeit von den CAPs ausreichen soll, habe ich nicht verstanden.
Das Video hatte ich auch gesehen kurz nachdem es rauskam. Andi ist glaube ich in Elektronik nicht wirklich sicher, das habe ich eher in die Rubrik Vermutung eingeordnet, da die Powercaps keine ausreichende Spannungsfestigkeit dafür haben. Allerdings könnte es ja sein, dass die Ladung der Caps über einen Widerstand läuft und so die Spannung erst mal abfällt solange ein gewisser Strom fließt und man könnte dann einfach rechtzeitig die Ladung beenden. Würde aber mMn bedeuten, dass man die Spannungslage an den Caps messen muß- Man weiss ja nicht wie groß die vorherige Entladung war. Ich werde immer neugieriger wie das gemacht wird, will jetzt aber nicht mein derzeitigs System auseinandernehmen.
Linux,Weißt doch was ich meinte... das Wort ist mir gerade nicht eingefallen...
Ein bisschen justieren kann man den Strombereich schon, aber genau wird das nie. Dazu ist der Shunt an den Mosfets zu klein, und die SMD Widerstände sind nicht Temperatur stabil.
Und Kalibrieren oder Eichen kannst du die Dinger deswegen schon garnicht. Das ist ein paar formale Ebenen höher....
:mrgreen:
Klar, mir geht es um die, auch geschätzte Messung von Strom und Spannung zum Abgleich zu nutzen um halbwegs einen realen SOC zu haben, sehe aber in dem BMS nur das Problem mit der Großen Temperaturdifferenz, wenn da auch per Shunt gemessen wird.
Da die Kapazitäten der Zellen eh auch stark schwanken, wird es nie ganz genau werden, aber das Beste draus machen.
Dazu reicht mir das BMS auf alle Fälle aus.
Ich sag's doch nur Mal, manche Leute erwarten vom BMS zuviel.![]()
Ich sag's doch nur Mal, manche Leute erwarten vom BMS zuviel.Ja, ist wohl so. Ich hätte wirklich gern mal eine Einschätzung von Euch Schaltungs-Experten:
:-)
Sind diese BMS-Schaltungen sicher genug um ihm seinen teueren Akku für die nächsten 15 Jahre anvertrauen zu können? Oder sollte ich doch lieber der Überlegung folgen, die ich schon weiter oben geschrieben hatte?
Ich zitier mich mal selber:
Ich überlege schon eine Weile, ob ich nicht zum reinen JK Balancer wechseln soll. Die Zellwerte auslesen, extern auswerten und im Fehlerfall einfach den Batteriehaupschalter rausschmeißen.fragende Grüße
Extern verarbeiten muss ich sowieso irgendwie, da ich am Ende 4 Akkupacks mit 4x BMS habe und da irgendwas für den Victron aufbereiten muss.
Gert
Die Antwort ist: willst du deinen Akku ohne die Schutzfunktion in die Wirklichkeit schicken?
Im Auto fährst du auch nicht ohne Gurt und Airbag. Obwohl die Mal ausfallen können.
Und wenn du es klar haben willst: für mich niemals ohne BMS.
In der Konfig würde ich über ein Batrium oder das DIY von Stuart nachdenken. Da hast Du eine Zentraleinheit und Clients in den Batteriepacks
Vermutlich gibt es noch mehr, die ähnlich funktionieren, hab ich aber nie verfolgt, da ich nur eine max. zwei Batterien bauen wollte und da finde ich das JK BMS eine gute Lösung.
Nein, ich will das so lösen:
...die Zellwerte auslesen, extern auswerten und im Fehlerfall einfach den Batteriehaupschalter rausschmeißen.Meine Batteriehauptschalter haben einen Spannungsauslöser, damit kann ich das von einer externen Steuerung selber auslösen.
quasi das JK nur als Sensor benutzen (ist DEUTLICH billiger als Battrium für 64 Zellen ;) )
Kommt drauf an wie Du das umsetzten kannst, dass es sicher wird. Ein Raspi ist da schonmal nichts, wenn dann zwei die sich gegenseitig über Watchdog kontrollieren. Das ist mir aber alles viel zu aufwendig. Bis das absolut sicher läuft stecken da sehr viele Stunden drin. Das macht nur Sinn wenn man das anschließen auch verkaufen will. Als community gibts schon das von Stuart