JK (Pb2a16s15p) BMS schaltet bei 100% SOC ständig zwischen Be- und Entladen hin und her.

Bin auch noch nicht weiter.

Konnte auch das unter 11. DVCC - Verteilte Spannungs- und Stromregelung bei Kapitel 11.6 beschriebene Verhalten mit dem Solar-Offset von 0,4V nicht nachvollziehen.

Schon mal angedacht, Andy von Andys offgrid garage zu kontaktieren?
Der hat ja auch Victron + JK-BMS....

Ja habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht.

Aktuell glaube ich auch, dass es gar nicht so schlimm ist, wie es sich darstellt:
Gestern hat sich durch das Verhalten der SOC von 100% über den Tagesverlauf auf 87% verringert (16x 280Ah LifePo4-Zellen) --> sprich irgendwas zw. 1,8 und 2,0 kWh Entladung . Habe dann gegen Abend den CVL von 54,4V auf 56V erhöht. Resultat: Es gab einen Peak von gerade ein/zwei Minuten mit max. 18A bis die 56V wieder erreicht worden sind. Nach dem Ablauf der RCV Time war das BMS dann wieder bei 100%.
So viel Energie ist also nicht aus dem Akku raus.



(Hier scheint es ein Bug im VRM-Portal zu geben. Voltage ist Orange und Current blau, nicht wie in der Legende dargestellt)

Aah, nett. Das geht auch im VRM Portal.

Also der Verlauf sieht für mich logisch nach meinen Enstellungen aus. Er läd ab 6:00h bis RCV=56,40V. Nach 1h RCV Time beginnt das Floating und er reduziert auf RFV=55,40V.
Hiermit setzt er dann auch den SOC auf 100%. Mit Erreichen von RFV=55,4V setzt er dann den SOC auf 99% und das "Spielchen" mit Laden/Entladen bei 0,7-1A hält an bis die Battery ab 19h gefordert wird.

Das genau meine Frage ob das Hin und Her in dem Zustand so gewollt ist? Kommt mir komisch vor.

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Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich habe ein ähnliches Problem. Allerdings erreicht, trotz der Einstellungen von Offgrid Andy meine im VRM angezeigte Batteriespannung nie mehr als 54 V. einzelne Zellen gingen anfangs zu 56 V seit das Balancing passt ist das auch nicht mehr. Aber die Gesamtspannung bleibt immer irgendwo bei 53,8 bis 54,2 V hängen. Und der SOC bleibt dann bei 99 %

@dieter_p Dein Hin und Her ist ja noch überschaubar, daher fällt dein SOC auch nicht wirklich ab.

Habe eben dein Widget nachgebaut. Gestern sah das bei mir so aus (tagsüber immer einen Überschuss gehabt):

Bei mir ist die Ausprägung schon größer.

Welches JK-BMS-Firmware nutzt du und was hast du für ein MPPT dran hängen?

Bei mir sieht es so aus. Mit den Werten von Andy offgrid. Das zeigt er im Victron an.

Das im BMS

Und das im mppt

Verstehe ich nicht. kann mir da jemand helfen ?

Edit. Bilder ausgetauscht, weil schlecht zu lesen

Stefan

Edit 2. Der Victron ist nur als WR aktiv. Geladen wird ausschließlich über den MPPT

Oja, da fließt ordentlich was und der SOC nimmt entsprechend ab.

Optisch wäre dennoch schön wenn Du Ordinate zur Spannung synchron aufbaust. Dann schaut es sich leichter :wink:

Nein, bei mir macht das vom Ladezustand nix. Ich frage mich nur ob dieses Hin und Her zwischen Laden/Entladen im Bereich bis 1A irgendwas negativ beeinflußt bzw. sowas wie frühzetiger Verschleiß zu erwarten ist. Die Halbleiter MOSFETs die dauernd hin und her schalten dürften das abkönnen, aber ist sonst was involviert.

Nein ich habe keinen MPPT im System. Die Wechselrichter haben bis auf ein Wattmeter dass informativ zur Victron Welt gekoppelt ist, keine Verbindung. Alles nur über das Gridmeter was der MPII macht oder machen soll.

Ich sehe Deine Frage noch nicht mal. Ist nicht gerade unaufwendig sich das auf den Puzzelteilchen zu suchen. Erstelle doch bitte ein individuelles Diagramm in VRM mit dem was du uns Fragen möchtest.

Ich lese schon eine ganze Weile mit.

Sagt mal, wenn eure Systeme zwischen laden und Entladen umschalten, schalten sie dann auch laden und Entladen im BMS aus?
Also, wenn auf Entladen umgestellt wird, wird dann laden im BMS angeschaltet ?
oder wenn Laden, wird dann im BMS Entladen abgeschaltet ?

Ich frage, weil das sich so anhört:

Aktuell würde ich das mit Nein beantworten. Ich habe bisher im BMS außer durch die Stromanzeige (Positiv/Negativ) nicht erkennen können das hier das Hin und Her stattfindet.
Schaue da gleich (wenn der Akku voll ist) nochmal genauer hin.
War auch mal auf der Suche ob die Ladung zB bei vollem Akku abgeschaltet wird im BMS

, das habe ich aber nicht gesehen.

Du prüfst das am einfachsten, indem du ein DMM anschliesst an den Akkupol minus der Akkuzellen und den ausgang P- des BMS. Wenn alles richtig ist, misst du auch bei höheren Strömen nur eine Spannung unter 50 mV. Egal ob laden oder Entladen.
Du siehst das den Spannungsabfall an den geschlossenen Mosfets.
Schalten die Beide ab, ab, kann man meistens die Batterespannung messen.

Wenn die Spannung niedrig ist, aber über 300 oder 400 mV ist, dürfte die Abschaltung da sein. Eigentlich müsste die Abschaltung 1 V erzeugen. Aber schaut mal nach,

Danke und muß ich den Akku zu aufschrauben aber nicht zerlegen :slight_smile: Befürchte da muß ich bis Donnerstag warten :frowning:

Ne, laden wie auch Entladen sind in der JK-BMS-App generell immer auf an. Meiner Einschätzung nach wird das nur dann relevant wenn du in unter- bzw. Überspannungsbereiche kommst. Dann schützt dadurch das BMS die Akkus. Das diese zwei Schalter durch Victron gesteuert werden, wäre mir neu.

Danke für den Hinweis. Werde mir dann versuchen selbst zu helfen

Wenn die JK App zuverlässig ist, hat er charge und discharge auf on in der bluetooth app. Und zwar bei allen 6 Packs

hier ein Update zu meinem Problem:

1. Ursache des Oszillierens
Das Oszillieren beim Laden und Entladen scheint mit dem BMS und den MPPTs zusammenzuhängen. Wenn ich die MPPTs abschalte, hört das Oszillieren sofort auf.

2. Verhalten im ESS-Modus
Wenn ich im ESS-Modus von „With BatteryLife“ auf „Without BatteryLife“ umstelle, hört das Oszillieren ebenfalls auf.
Dann lädt der Akku bis 99 % oder 100 % und geht anschließend in den Idle-Zustand.
Problem: In diesem Modus liefern die MPPTs kaum noch Leistung – nur noch etwa 55 W, also gerade genug für den Eigenverbrauch des MultiPlus.

3. Verhalten der MPPTs bei vollem Akku
Sobald der Akku 100 % erreicht hat und das Oszillieren einsetzt, reduziert einer der MPPTs seine Leistung auf 0–5 W.
Der andere liefert weiterhin Strom, allerdings schwankend zwischen 500 W und 900 W und nicht die maximal mögliche Leistung
Durch das ständige Oszillieren schwankt auch dieser Wert deutlich stärker als üblich. Warum sich ein MPPT so gut wie abschaltet, ist mir ein Rätsel. individuell gehen beide und oszilieren jeweils, zusammen aber immer nur einer.

Ich vermute, dass das Problem am BMS liegt.
Ich verwende Version 15.10 – diese Version ist bekannt dafür, dass sie bei Auslieferung kleinere Macken hatte.
Ein Firmware-Update ist bei mir z. B. nicht möglich – der Vorgang hängt sich jedes Mal auf. Ich glaube, dass auch die anderen Probleme damit zusammenhängen.

Zusammenhang zwischen Spannung und Wechselstromproduktion
Der MultiPlus entscheidet anhand einer festgelegten „Endspannung“, wann er Wechselstrom (AC) erzeugen soll:

  • Liegt die Batteriespannung unterhalb dieser Schwelle, speist er keinen Strom ins Netz ein – der Strom geht in der Batterie.
  • Liegt die Spannung oberhalb, beginnt er mit der Einspeisung, bis die Spannung wieder auf die Endspannung sinkt.

Die MPPTs sind mit dem Multi verbunden, kennen diese Endspannung und reagieren entsprechend:

a) Sie optimieren ihre Eingangsspannung für maximalen Ertrag.
b) Sie setzen ihre Ausgangsspannung etwa 0,4 V über der Multi-Endspannung.

Dadurch beginnt der Multi mit der Einspeisung, bis die Spannung wieder sinkt. Die MPPTs liefern in dieser Zeit möglichst viel – bis zum Multi-Maximum.

Was ich denke, was schiefläuft:
Das BMS kommuniziert ebenfalls mit dem Multi und teilt ihm mit, welche Spannung es für die Batterie haben möchte.
Die MPPTs liefern aber ihre Spannung 0,4 V über dieser Vorgabe.
Das führt zu folgendem Kreislauf:

  1. MPPTs liefern zu viel Spannung.
  2. Das BMS fordert eine niedrigere Spannung.
  3. Der Multi beginnt mit der Einspeisung.
  4. Die Spannung sinkt.
  5. Das BMS fordert wieder mehr Spannung.
  6. Der Multi fährt wieder hoch.
  7. Die MPPTs überschießen.
  8. Das Spiel beginnt von vorn.

Sämtliche Einstellungen von Shared voltage/amp/temp sense, oder im ESS haben keinen Unterschied gemacht.

Meine Schlussfolgerung ist das ich ein neues BMS brauche das damit klar kommt das die Endspannung die es dem Multi vorgiebt 0,4v höher sein wird durch die MPPTs.

Wenn jemand eine andere Idee hat, gerne her damit.

Nachtrag:
ebenfalls komisch ist das in DE nach den Einspeiseregelungen kein Strom export aus der Batterie ins Netz erfolgen darf (aus subventions-erschleichungs Gründen). Der Multi hat dafür extra in der DE Ländereinstellung ein Feature das die Einspeisung aus der Batterie ausschließen soll. Warum er aber, obwohl manchmal 10+kw vom Dach exportiert werden, trotzdem noch die Batterie mit z.b. 1,5kw entläd obwohl er das nicht dürfen/können sollte ... :face_with_spiral_eyes:

Wie ist denn die Frequenz dieser Schingung ? Stimmt das mit der geschätzten Schwingungszeit bzw. Frequenz aufgrund Totzeiten und Tiefpässen in dem Kreis überein?

Und zweitens: MPPT Laderegler überschiessen nicht. Und zuviel Spannung liefern sie auch nicht. Allenfalls als spikes.

Darin sehe ich eine Chance. zwei Laderegler könnten sich schon gegenseitig in eine Regelschwingung bringen. Sind die genau auf die gleiche Ausgangsspannung eingestellt? Dann stell mal den, der jetzt früher mit dem Strom runtergeht, ein zehntel Volt tiefer.

Mit "überschiessen" meine ich 0,4v höher als der Multiplus möchte. Wie im Post beschrieben damit der Multiplus weiss wann er exportieren muss.

Sie schwingen bzw das laden/entladen schwingt in 1-2 Sekunden tackt. Also mit der Updategeschwindigkeit des VRM.

Es sollte nicht an den zwei Reglern liegen. Ich hab jeweils einen ausgeschaltet und die Schwingung bleibt erhalten. Ausserdem sind Sie im external control, also bringt die manuelle Einstellung einer Spannung im MPPT nichts. Wird überschrieben (vom BMS).

Aber an sich gute Ideen woran es liegen könnte. Danke