JK Inverter BMS grob falscher SOC - bringt neue Firmware was?

BSC ist eigentlich eine Überwachung der Überwachung.

Kann aber auch Daten modifizieren / manipulieren bzw. Protokollumsetzung - JK BD BMS auf Deyen

BSC hat keinen Shunt: Aber du kannst hier Datenquellen mixen :wink: Du kannst ein (JK) BMS anschließen + SmartShunt und das dann an den Umrichter geben.

Am besten selber nachsehen / lesen was alles möglich ist: 03 Software · shining-man/bsc_fw Wiki · GitHub

Mir ist SOC vom BMS egal. Hab jetzt in einen SmartShunt investiert Und wenn's der auch nicht gebacken bekommt. Einfach "Bat. V" :stuck_out_tongue:

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Was ist eigentlich der Nachteil von Bat auf Volt? Eigentlich ist es doch perfekt für die Batterie, oder?

Der einzige Nachteil war ich jetzt entdeckt habe ist, dass in der App der Akku nur mit Strichen angezeigt wird, anscheinend kann die App nur die % anzeigen. Aber sonnst hat alle super funktioniert...

Das habe ich auch schon mehrfach gefragt, die Antworten waren für mich meist nicht sonderlich aufschlussreich. Die Lithium Einstellung würde für mehr Sicherheit und bessere Ladekurven sorgen. Das alles kann ich aber auch über Batv einstellen, von daher verstehe ich dieses Priorisieren von Lithium nicht wirklich oder es konnte einfach noch niemand verständlich erklären. Und für die Sicherheit ist das BMS zuständig und wenn man da eben Mist in den Einstellungen des BMS hat, dann hilft auch die Lithium Einstellung nicht.

Das ganze bezieht sich bei mir auf einzel Akkus, eventuell ist es bei mehreren gleichen Akkus/BMS , die per rs485 untereinander verbunden sind ja auch besser mit der Lithium Einstellung. Da ich 3 verschiedene bms hab kann ich das nicht ausprobieren.

Aber es kann ja jeder selbst entscheiden, man sollte aber auch die ganzen "Fachleute" auf Youtube und Co vielleicht mit einer gewissen Portion Skepsis betrachten.

Eine saubere Kommunikation mit dem Umrichter + BMS kann schon Vorteile bringen:

  • Einfach "Bat. V" hat nur die Gesamtspannung der Batteriebank. Sprich wenn z.B. eine Zelle ein Problem hat, merkt der WR nichts davon. Als Beispiel: 300mV in der Gesamtspannung macht nicht viel aus. Aber eine Zelle könnte 3,6V anstatt 3,3V haben.

  • Gegen Ende der Ladekurve den Strom reduzieren um nicht bis 99% SOC mit 100% Ladeleistung in den Akku zu ballern.

  • Wenn du einen Zellendrift hat, ebenfalls den Ladestrom reduzieren um dem Balancer mehr Zeit zu geben.

  • Eine Kommunikation kann auch mit BMS + WR kann auch sonst noch Errors / Warnungen abfangen

  • mehr ist mir auf die schnelle nicht eingefallen :wink:

ABER:

Wenn die Kommunikation nicht fehlerfrei läuft und SOC basierte Ereignisse aufgrund fehlerhaften SOC nicht tun, kann man diese auch gleich weglassen und mit Bat. V arbeiten.

@tsg Sehr gut zusammengefasst :+1:

Meinst du im ernst, das geht mit SOC besser als mit Spannung? Und mit CV Kennlinie?

@carolus

Geht schon auch über die Spannung, bei erreichen der Ladeschlusspannung, kannst du genauso reduzieren, ober beim überschreiten einer Spannungsdifferentz. Dafür brauchst du in der tat kein SOC. Aber im Deye mit "Bat V." hast du keine Kommunikation. Mit Kommunikation ist meines wissens mit Deye Protokoll / pylontech der SOC die Kenngröße nach der geschaut wird, oder bin ich da falsch dran?

Also Kommunikation WR + BMS über Spannungswerte anstatt SOC wäre mir nicht bekannt. Wobei ich hier jetzt komplett falsch informiert sein kann...

Das Thema, gute SOC Werte zu bekommen wird leider unterschätzt:

SOC ermittlung (bewusst nicht Messuung) normaler BMS machen das i.d.R. eine über einen Shunt Widerstand, welche dann mit einem 12Bit internen ADC versuchen zu Tracken, was an Ladung entnommen / zugeführt wurde. Also das JK hat den https://geehy.com/product/fifth/APM32F103 Chip drauf. einen Dedizierten ADC konnte ich bisher nicht finden.

Zum Thema ADC hatte ich erst vor kurzem ein interessantes Gespräch mit dem Entwicklungschef für ADCs von TI. Für eingen guten ADC (Analoge Schaltungstechnik) brauchst du ganz andere Prozesse auf Silizum/Halbleiterebende wie für digitale Schaltkreise. Sprich ein ADC in einer MCU welche in der gleichen Technologie gefertigt wurde kann nie die Auflösung / Stabilität wie ein dedizierter ADC Baustein erreichen.

Und ein guter ADC kostet richtig Geld. Da wird in den günstigen BMS einfach gespart...

Daher der mieße SOC eines JKs... Klar kann hier in SW mit Hilfe von Min/Max Spannung der SOC resettet werden. Aber das ist nur eine Notlösung. Zuverlässige / Hochauflösende Strommessung/Ladungsmessung kostet richtig Geld. Da hier im 200A bis im m/µA Bereich gut zuverlässig gemessen werden muss. Da sind 12Bit einfach zu wenig. Temperaturen / Langzeit stabilität muss auch berücksichtig werden.

Das FAKE JK BMS von Andy (Off Grid Garage) hat wohl Chip von MPS an Board (MP2793), wenn man sich die Datenblätter und Application Notes so anschaut, dann da einiges an Know How notwendig einen SOC dauerhaft und zuverlässig zu ermitteln / tracken:

https://www.monolithicpower.com/en/learning/resources/optimizing-state-of-charge-accuracy-and-battery-management-system-design

Der starke Drift des vom JK Inverter BMS an das ESS übermittelten SOC-Werts kann nur durch gelegentliches Volladen korrigiert werden, weil dann neu auf 100% kalibiriert wird.

Anscheinend hat JK dank Andys OffGridGarage die Firmwäre speziell bzgl des SOC verbessert: https://www.youtube.com/watch?v=7vEtdS8F9k0

Ich werde mal die neue Firmware installieren und hoffe, dass sich das Problem verringert hat. Andernfalls bleibt nur, SOC und Spannung ständig im Auge zu halten, und bei Bedarf eben mal für einige Wintertage die Entladung zu deaktivieren, um den SOC wieder auf 100% zu bringen.

Hallo,
ich habe auch so ein Problem mit meinem Seplos V3 BMS und zwar noch viel massiver als hier beschrieben.
Beispiel: Vor drei Tagen war das Teil komplett leer, danach (ich war im Urlaub, kaum Strombedarf, aber die Sonne schien), hat es sich laut BMS auf über 92% aufgeladen, das korreliert auch mit den Daten, die ich im Victron-Web auslese (hab einen Multiplus II 48/3000). Heute dann entladen und bei SOC 57% ist das Teil plötzlich leer...
Wie kann denn das sein? Momentan hab ich den Eindruck, dass ich 2kWh reinladen muss, um weider 1kWh rauszubekommen...
Hat dazu jemand eine Idee? Das BMS hat nicht mal den SOC korrigiert, vielleicht weil die Abweichung so riesig ist?

Ihr könntet auch SerialBattery von LouisDV nehmen...

Zu finden hier:

Auf dem GX/Cerbo/VenusOS installieren und dann ber die config.default.ini die SOC Calculation anpassen.

Es gibt zwei Möglichkeiten die SoC Calculation zurückzusetzen.
Entweder über SOC Reset Voltage analog zu dem OVP Setting im JKBMS oder wie im angehangen Code über den Strom in Verbindung mit der Max_Cell_Voltage.
Bei mir wird der SOC also resettet, wenn mindestens 60 Sekunden der Strom <7A fließt und mindestens eine Zelle über 3.53V erreicht.
Zusätzlich kannst du auch noch Anpassungen der Strommessung vornehmen, wenn z.B ein Smart Shunt andere Werte ausspuckt, als ein JKBMS (der untere Part vom Code).

; --------- SOC calculation ---------
; +++ This has nothing to do with "SOC reset voltage" in a section above +++
; This is one of the possibilities to reset the SoC to 100%, because of SoC drift.
; Description:
;     Calculate the SOC in the driver. Do not use the SOC reported by the BMS
; SOC_CALCULATION:
;     True: Calc SOC in the driver, do not use SOC reported from BMS
;         - The SOC is calculated by integration of the current reported
;         - The current reported can be corrected by the map
;           (SOC_CALC_CURRENT_REPORTED_BY_BMS, SOC_CALC_CURRENT_MEASURED_BY_USER)
;         - The SOC is set to 100% if the following conditions apply for at least SOC_RESET_TIME seconds:
;             * Highest cell voltage is higher or equal to MAX_CELL_VOLTAGE
;             * Current is lower than SOC_RESET_CURRENT
;         - The SOC is set to 0% if the following conditions apply for at least SOC_RESET_TIME seconds:
;             * Lowest cell voltage is lower or equal to MIN_CELL_VOLTAGE
;             * Battery is discharging
;         - The calculated SOC is stored in dbus to persist a driver restart
;     False: Use SOC reported from BMS (none of the other parameters apply)
; More info: https://github.com/Louisvdw/dbus-serialbattery/pull/868
SOC_CALCULATION   = True
SOC_RESET_CURRENT = 7
SOC_RESET_TIME    = 60
SOC_CALC_CURRENT_REPORTED_BY_BMS  = -300, 300
SOC_CALC_CURRENT_MEASURED_BY_USER = -300, 300
; Example to set small currents to zero
;     SOC_CALC_CURRENT_REPORTED_BY_BMS  = -300, -0.5, 0.5, 300
;     SOC_CALC_CURRENT_MEASURED_BY_USER = -300,    0,   0, 300

Andersherum wird der SoC auf 0% gesetzt, wenn Min_Cell_Voltage (aus dem Treiber heraus) erreicht wird und die Batterie gerade dabei entladen wird.

Ich bin mit JK-Inverter-BMS mittlerweile ziemlich zufrieden, mann muss den Strom einwenig "zerkalibrieren" Hab bei 60A auf 55A kalibriert. jetzt passt es einigermaßen. Wenn die Zellen die RCV Spannung erreicht haben, steht 98% auf dem Display, und nach der RCV Time springt der auf 100%

Was soll das denn bringen?

Wurde hier schon mehrmals besprochen...
Im Prinzip kalibrierst du das BMS auf deine Umgebung.
In meinem Fall ist es so, wenn es 1:1 kalibriert ist, dann wird SOC 100% angezeigt, obwohl der Akku noch nicht voll ist, beim DEYE WR ist es egal, da der weiter lädt bis es voll ist... Ich wollte trotzdem die Anzeige "richtig" haben

er möchte den Fehler bei der SOC Berechnung verringern. Der SOC ergibt sich aus der Ladungsmenge in Ah gemessen. Also über die Zeit aufintegriert den Lade- und Entladestrom. Ergo: bei fehlerhaftem SOC steht zu vermuten das das BMS den Strom nicht ausreichend genau misst.

Leider kann das JK-BMS keine Mehrpunkt-Kalibierung der Ströme und Spannungen. So wie es jetzt ist kalibriert man auf diese Weise immer nur auf ein "Anwendungsszenario" hin.

Ich habe mittlerweile festgestellt, dass mein Problem mit dem Seplos V3 wohl vom Entladevorgang kommt. Der Ladevorgang scheint zu stimmen (hier lädt der Speicher mit ~33A und das wird auch als Zuwachs von rund 11% pro Stunde bewertet.) ABER: Beim Entladen sind die Werte massiv falsch! Ich habe beispielsweise auf dem Victron-Web eine Entladung über mehrere Stunden mit einer Verbrauchsanzeige von 1,5kWh (wobei ich vermute, dass aufgrund der Verluste die Speicher-seitige Entnahme sogar höher sein müsste), was rund 10% meiner Speicherkapazität ist. Der angezeigte SOC sinkt aber nur um 6%. Das ist an anderen Tagen auch so. Entladung wird massiv falsch berechnet, Faktor zwei Drittel. Woran kann das liegen? (Multiplus II 48/3000, Seplos BMS V3, Batterie 48V, ca. 300Ah)

Es sollte doch mittlerweile bekannt sein das der SOC von den ganzen China BMS für die Tonne ist. Selbst wenn man mittels SerialBattery Treiber auf 100% SOC wenn voll synchronisieren lässt, und auf 0% SOC wenn leer, was soll das bringen? Dann hat man genau zweimal einen genauen SOC nämlich einmal wenn voll und einmal wenn leer. Sorry aber ich verstehe diese immer wieder aufkommenden Diskussionen Null weil es zu keinem vernünftigen Ergebnis führt und zumindest mit den derzeitig erhältlichen China BMS auch nie führen wird. Die Leute stecken "unmengen" an Geld in die PV Anlage aber diskutieren dann wie man ein günstiges China BMS so kalibrieren (oder was auch immer) kann damit der SOC stimmt :thinking:.

Kauft euch doch einfach vernünftiges BMS wie das REC oder wenigstens einen vernünftigen Shunt. Als ich meine kleine Anlage gebaut habe war das, das erste was ich dazu gekauft habe (Victron BMV-712), und das Ding ist jeden Cent wert. Und ja ich nutze auch ein JK-BMS, meine Anlage hat aber auch nur 820Wp :grinning:. Wäre sie größer hätte ich wohl sowas wie ein REC gekauft und würde garnicht erst mit einem JK-BMS rumeieren.

Achja und wir haben Winter da entlade ich persönlich nur bis 70% SOC, und voll war der Akku schon über 2 Monate nicht mehr ergo Null Synchronisation. Trotzdem läuft alles ohne jegliche Unterbrechung vor sich hin. Wie viele male es wohl abgeschalten hätte wenn ich nach dem SOC vom JK-BMS gegangen wäre :thinking:?! Was ich damit sagen möchte: So eine Anlage muss wenn richtig konfiguriert und aufgebaut einfach laufen, auch wenn man sich mal nicht darum kümmern kann. Man muss sich halt einfach mal mit der ganzen Materie richtig auseinander setzen dann weiß man schnell das es mit den ganzen China BMS und derren SOC Berechnung nie passen wird. Zudem bekommt man mit guten Shunts/BMS auch noch andere sehr hilfreiche Infos und Möglichkeiten geliefert die ich zumindest nicht mehr missen möchte.

Wo der SOC nach über 2 Monaten nicht voll laden wohl liegen wird :thinking:... es können gerne Tipps abgegeben werden denn ich weiß es nicht, da ich wie geasagt trotzdem Null Unterbrechungen gehabt habe. Ich kenne allerdings meine Anlage auch bis ins Detail (nicht nur was den SOC betrifft) und weiß das ich selbst nach über 1 Woche nur 0,5% Abweichung im SOC hatte/habe.

Hier was zum lesen was den SOC eines sehr guten Shunts betrifft:

Im selben Thread auch ein paar Links und Beiträge zu dem Eigenbau BMS von @nimbus4, was sicher jedes China BMS und so manche andere BMS/Shunts in den Schatten stellt :wink:..

Just my 2 Cents :upside_down_face:

So, ich habe auf meinem JK-Inverter-BMS vor ca 4 Wochen das Update auf die neueste Firmware-Version V15.35 vollzogen und mir die Wirkung genau angesehen: die SOC-Werte scheinen jetzt völlig OK zu sein.

In der alten Version wurde der SOC nach mehreren Teilzyklen (ohne Kalibirierung durch Vollladung) viel zu hoch angegeben, zuletzt wurden bei nahezu Null Ladung/Entladung bei ca 50V satte 50% SOC gemeldet, anstatt des dann gegebenen realen Werts von vielleicht 10%.

Mit der neuen Version bleibt der SOC-Wert, obwohl er täglich mehrfach zwischen 50% und 53% pendelt und selten mal auf 55% hoch geht, relativ konstant bei 52,5 bis 52,6 V, wenn das ESS bei 50% die Entladung abstellt.

Hintergrund: im Winter stelle ich für meinen 16s-280Ah-Akku den Mindest-SOC auf 50% ein. Von der PV kommt dann so wenig, dass der Akku sowieso nicht mehr voll wird, und die dauerhaften ca-50% sind wesentlich schonender als z.B. 10%.
Die geringe PV-Leistung im Winter liegt fast immer unterhalb meiner Hauslast, wo dann auch eine Wärmepumpe arbeitet und für hohe Grundlast sorgt. Das ESS schaltet bei 50% die Entladung ab, so dass die geringe PV-Leistung alleine zum Akku-Laden genutzt wird. Bei 53% schaltet das ESS dann wieder ein, wobei wg der hohen Grundlast der SOC dann bald wieder auf 50% sinkt. An einem sonnigen Tag kann dieser Zyklus schon mal 3 oder 4 mal durchlaufen werden. Dank neuer Firmware bleiben die SOC-Angaben des BMS in einem realistischen Bereich.

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V15.35 oder meintest du V15.38 ?

Heute gabst bei uns auch einwenig Sonne, da ich Anfang der Woche mein BMS auch 1:1 bei Strom kalibriert habe (20A:20A) konnte ich heute leider das als Verhalten feststellen, die 99% standen an, obwohl die Spannung noch bei 3,43V war, kann natürlich sein, dass die was in der Logik geändert haben, aber wen du am Stück lädst, hat sich nichts verändert.

Gibt's schon eine noch neuere Version? Ich habe vor etlichen Wochen die 15.35 als damals neueste Version gezogen. Und bei der sind meine bisherigen SOC-Probleme vollständig behoben.

Nach der Abschaltung der Entladung durch das ESS wg Erreichen des gesetzten Minimal-SOCs von 50% gibt es abends weder Ent- noch Beladung des Akkus, und die Akku-Spannung dürfte dann sehr nahe der Leerlaufspannung sein. Die ist seit Installation der V15.35 konstant zwischen 52,5 und 52,6V. Der früher starke SOC-Drift existiert also nicht mehr.