ich habe ein JK Inverter BMS (JK-PB2A16S20P) in meinem Wohnwagen. Der Akku versorgt meinen Victron MultiRS sowie alle DC Lasten über einen DC-DC Wandler.
Wenn nun das BMS den Discharge deaktiviert (entwerder in der App, durch Smart Sleep, oder durch Erreichen von Protections), geht der Wechselrichter zwar aus - die DC Lasten können aber weiterhin Strom ziehen (bsw. Kühlschrank, das CerboGX, der DC-DC Wanlder).
Aufbau ist wie Folgt:
Akku --> JK BMS --> Victron Smart Shunt --> DC Schiene
DC Schiene --> Wechselrichter --> AC Verbraucher
DC Schiene --> Cerbo GX
DC Schiene --> DC-DC Wandler --> 12V Verbraucher
Interessant ist auch, wenn ich Discharge deaktiviere, fällt die Spannung auf 49,9V am SmartShunt - egal ob die Batterie 55,2V oder 53V hat. Nur wenn die Batterie unter 50V hat fällt auch dort die Spannung weiter ab.
Ich dachte zuerst, dass das BMS einen weg hat - deshalb habe ich es quer getauscht mit anderen - das Phenomen ist bei allen das selbe.
Habt ihr das auch? Habt ihr eine Lösung, wie das BMS sauber alle Lasten trennen kann? Gerade bei Undervoltage Protections bspw. will ich auf keinen Fall, dass die DC Lasten weiter versorgt werden.
Irgendwas stimmt da mit dem BMS nicht. Wenn Discharge deaktiviert wurde, darf das BMS keinen Strom mehr liefern, alle Verbraucher, WR und Buckwandler müssen abgeschaltet werden.
Miß mal die Ausgangsmosfets durch, kann sein das da einer durchlegiert ist, dann ist er dauerleitend.
Sehr eigenartig, wenn das beim Tausch des BMS ebenfalls passiert Gibt es evtl. noch Leitungen um das BMS herum, wo also Buckconverter etc. direkt an die Batt. angeschlossen sind mit Überbrückung des BMS? Ansonsten bleibt es ein Rätsel...
Wie gesagt, ich habe es mit einem neuen getauscht - selbes Phänomen. Große Lasten werden ja auch sauber getrennt (der Wechselrichter geht sofort aus). Nur die "Standby Lasten" auf dem DC Bus saugen weiter an der Batterie.
Hab gerade gemessen - hab noch Licht eingeschaltet und bei 1A fällt die Spannung zwar auf 44V - bedeutet aber, dass dennoch 44W kontinuierlich entnommen werden.
wie gesagt, hängt direkt an der Batterie das Cerbo GX (Das braucht einen Teil des Stroms) und auch der DC-DC Wandler der die 12V Komponenten (Kühlschrank, Licht, Wasserpumpe, USB-Ports) versorgt.
Ist ein Wohnwagen - daher keine Starter Batterie oder klassische KFZ Komponenten.
Gemessen habe ich die 1A auf Leitung vom BMS zum SmartShunt. (Strom Messzange). Da hier die Spannung eben 44V Betrug (ist wie beschrieben abgefallen durch die zusätzlichen Lasten wie Licht) war der Verbrauch bei 44V. Im "Standby" - heißt Cerbo und DC-DC Wandler laufen werden irgendwo um die 10 - 15 W verbraucht - kann ich nur schwer messen, da meine Messzange bis 1000A kann und bei so wenig Last eben sehr ungenau ist.
O.k. jetzt verstehe ich: du hast eine 48V-Schiene und eine 12V-Schiene, aber alles hinter dem BMS.
Ja, schalte mal das Laden ebenfalls ab, dann müßten alle Mosfets gesperrt sein. Vielleicht leitet die Body-diode in den Mosfets noch und das reicht für die kleine Last. Aber sollte eigentlich nicht sein.
Im Zweifel das BMS auch mal ganz ausschalten, dann sollte absolut zero sein!
Wenn dem so wäre, dass charge auch abschalten müsste, wäre das BMS komplett Sinnlos - es würde die Zerstörung der Batterie bei voller Entladung zulassen. Denn bei UVP wird Charge logischerweise nicht deaktiviert.
Aber: Ich habs getestet - wenn ich beides abschalte (egal ob durch Smart Sleep oder Manuell) - habe ich exakt das beschriebene Verhalten.
die JK Inverter BMS haben in den Settings eine Funktion für's Parallelschalten, bzw. für Precharge, die geht meines Wissens mit bis zu 10A am BMS vorbei. Kann man in den Settings / Control aktivieren bzw. deaktivieren.
PCL ist bei mir deaktiviert - der Wechselrichter kann 100A der Akku 157A - sollte auch ohne gut gehen. Ich habe euch die Settings des BMS mal angehängt.
Was ich nochmals getestet habe:
Sobald ich Discharge auschalte, geht der Wechselrichter aus und damit auch alle AC Lasten. Die DC Lasten bleiben an - Verbrauch mit Licht war etwa 1 Ampere dabei ist die Spannung - gemessen vom SmartShunt 15 CM hinter dem Akku auf 44V (An den Zellen habe ich 53,2V gemessen) eingebrochen.
Wenn ich den MCCB trenne ist logischerweise alles aus - kein Verbrauch mehr.
Schalte ich dann den MCCB wieder ein, obwohl discharge deaktivert bleibt, funkt es am MCCB und die DC Lasten werden sofort wieder versorgt. Ich habe dazu auch einie kurze Videos aufgenommen, die das Verhalten zeigen sollen.
Hier der Link zu den Videos:
War laut BMS bei 46°C.
Wie gesagt, dass es am Mosfet liegt kann ich mir nicht vorstellen - 2 nagelneue V19 BMS haben exakt das selbe Phänomen. Die sind nicht mal aus der gleichen Charge laut Seriennummer.
Kann das jemand nachstellen? Also so niedrige Verbräuche und schauen, ob das BMS das wirklich verhindern kann?
Was meinst du mit Kondensator Start? Die Settings vom BMS hatte ich im letzten Post angehängt. Verkabelt habe ich es gemäß der EEL 48V V6 Pro Anleitung.
Selbst wenn der Wechselrichter manuell aus ist habe ich ja das Phänomen - die DC Lasten sind ja unabhängig vom Wechselrichter. Vom Gefühl würde ich sagen es braucht ca. 200 Watt damit die Spannung so stark sinkt, dass sich alles trennt (liegt dann ja aber auch nicht am BMS, sondern an der massiven Unterspannung).
Hat der Cerbo eine Masseverbindung über RS 485 oder Canbus zum JK BMS? Eigentlich kann das aber auch nicht sein, denn der Kühlschrank sollte dann das dünne Kabel dunkelrot leuchten und brenzlig riechen lassen.
Wenn du nicht alle mit irgendwinem Trick gleich kaputtgemacht hast:
Dann hast du einen Schaltungsfehler.
Klemm mal alles ab.
Die Masseleitungen gehören dazu. Die datenVerbindung auch. Dann miss die spannung am bms ausgang, da muss die normale spannung des akkus rauskommen.
Jetzt bring das bms zum abschalten: zie einen Thermosensor ab. Jetzt glaubt das bms, dass die Temperatur minus 32 grad ist, und schaltet alles ab.
Jetzt miss die Ausgangsspannung, da kann noch was rauskommen weil ein Messgerät wirklich kaum Strom zieht . belaste die spannung mit einer kleinen last, ein paar millampetere, und die spannung geht ganz weg.
Vielleicht weil die Abschaltspannung (LVD) des Wechselrichters unterschritten wird schaltet er ab? Das BMS liefert aber den Strom weiter aufgrund eines Schaltungsfehlers oder Verkabelung.
@SolarBKW ja der Wechselrichter schaltet wegen Low Voltage ab. Die Abschaltspannung liegt hierbei bei 41,2V.
@carolus Ich habe alles abgeklemmt - Problem besteht weiterhin.
Das Problem liegt wo anders:
Die Heizmatten sind laut Hersteller der Matten am BMS sowie am Batterie Minus Pol anzuschließen.
Sobald ich die trenne, funktioniert die Abschaltung wie gewünscht - heißt die Spannung an der Batterie außen fällt auf wenige Millivolt innerhalb von Sekunden ab.
Ich habe nun eine andere Anleitung gefunden, die sagt, dass ich die Heizmatten zwischen Batterie Plus und dem BMS anschließen muss. Kann das jemand von euch bestätigen?
Falls ja, die große Frage: weiß von euch jemand ob die Heizmatten auch "falsch herum" angeschlossen werden dürfen? Also Heizmatte Plus an BMS und Heizmatte Minus an der. PlusPol der Batterie? Denn damit würde ich mir sehr viel Aufwand sparen den Akkublock aus dem Wohnwagen aufzubauen. Ich kann die Front nämlich nicht abbauen, ohne das gesamte Gehäuse auszubauen, was mit Zellen bekannter Maßen extrem schwer ist.