Jetzt gilt es: Am 8.5 geht's nach Berlin

Bin sehr zuversichtlich, daß unser Anliegen im BT durchkommt. Danke für Euer Engagement, Andreas!!

Staatssekretär glänzt durch Unwissenheit:

Ferraristecker : Eintopf aus ferraris zähler und einspeise Stecker.

Der Mann beweist eindeutig Sachverstand!

Die berechtigte Frage von dem AFD Typen: Warum braucht's überhaupt diese Petition wenn alle Parteien das sowieso schon immer so machen wollten.

Kann sich jemand an die Antwort darauf erinnern?

Ich Wette nicht, da kam nämlich nur ein CO2 Ausstoß an Politiker Geschwafel ohne jeglichen Bezug zur Frage.

Fazit1: Auch AFD ler können gute fragen stellen

Fazit2: Auch Staatssekretäre können leere Früchte sein.

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Ich weiß das eine Einspeisung in ein Stromnetz etwas anderes ist als Strom zu beziehen.
Dennoch fand ich die die Bemerkung des Staatssekretär Stefan Wenzel amüsant.
"Wir sprechen hier von 800 Watt. Um ein 2000 Watt Toaster anschließen zu dürfen braucht man ja auch keinen Elektriker."
Mit der Bemerkung ging es ihn wohl darum zu deomonstieren das es keine Raketenwissenschaft ist.
Thema Geländer:
Die Frage ist nicht ganz anwägig.
Zitat Wikipedia:
..müssen neben dem Eigengewicht des Geländers auch Horizontal- und Vertikallasten berücksichtigt werden, die durch Windkraft und das Anlehnen von Personen entstehen. In der Norm werden für verschiedene Nutzungskategorien drei verschiedene Holmdrücke (Horizontallast in Höhe des Geländerholms) angegeben. Für Wohnungen und Büros gilt eine Belastung von 0,5 kN/m (entspricht rd. 50 kg je Meter Geländer). ... Die Lasten sind an der obersten Stelle des Geländers bzw. dem Handlauf anzusetzen.
Ab einer Windgeschwindigkeit von 29 m/s = Beaufortskala Windstärke 11 ist dieser mit 0,526 kN/m überschritten.
Oder einfach: Ein Geländer hat mit 90cm -110 cm die gleiche Höhe wie ein Solarpanel.
Nach Bauforschrift muss das Geländer mit 0,5 kN/m ausgelegt werden.
Egal ob die Fläche zwischen den Holmen geschlossen ausgeführt wird oder mittels senkrechte Stäbe.
Somit kann ein Solar Panel auch wie ein geschlossenes Geländer behandelt werden.

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interessant, an das habe ich noch nicht gedacht

Das macht aus einem bestimmten Blickwinkel durchaus Sinn. Es geht darum, dass man hier wegen 600-800 Watt so einen Aufriss macht, die über die Stromleitungen fließen. Erstmal ganz egal, in welche Richtung der Strom fließt. Das ist und bleibt einfach Peanuts, ist technisch wenig relevant. Die Gefahren eines 2000 Watt Toasters sind da deutlich höher, wenn die Netzleitungen in einem schlechten Zustand sind.

Wenn man es genau nimmt, gibt es natürlich einen gewissen Unterschied, weil ja durch die Einspeisung sich Ströme addieren und man Leitungen mit z.B. 19 A belasten könnte, ohne das der 16A Schutzschalter auslöst. Hier braucht es eine technisch fundierte Bewertung, ob diese Überschreitung zu ernsthaften Problemen führen kann oder nicht. Vermutlich läuft es darauf hinaus, dass das in 99% aller Fälle keine Rolle spielt, aber man muss eben auch die 1% der Fälle im Auge behalten, wo Leitungen eh schon wirklich am Limit sind bei 16A. Da wird der VDE Antworten drauf geben müssen.

Moin. Hier eine schöne schriftliche Zusammenfassung vom Petitionsausschuss:

Oben geht es um die LNG Terminal, etwa Seitenmitte um die BKW.

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[quote data-userid="8074" data-postid="127718"]Wenn man es genau nimmt, gibt es natürlich einen gewissen Unterschied, weil ja durch die Einspeisung sich Ströme addieren und man Leitungen mit z.B. 19 A belasten könnte, ohne das der 16A Schutzschalter auslöst. Hier braucht es eine technisch fundierte Bewertung, ob diese Überschreitung zu ernsthaften Problemen führen kann oder nicht.[/quote]Falsches Vorzeichen! Der Strom, den Du beziehst, hat üblicherweise ein positives Vorzeichen (also vom Netz in Richtung Verbraucher). Der Strom, den Du einspeist, hat ein negatives Vorzeichen. Wenn der berühmte Toaster also 2 kW zieht und das BKW demnächst 800 W (eigentlich VA) einspeist, dann ist die Differenz 1,2 kW und das ist weniger als die 2 kW.

Übrigens auch dann, wenn das BKW verbotenerweise in einer Mehrfachsteckdose steckt: Ist das BKW am Ende der Leitung, bekommt der Toaster 800 W vom BKW und zieht die 1,2 kW aus dem Netz. Ist das BKW in der Mitte der Mehrfachsteckdose, liefert es seine 800 W an den Toaster und die 1,2 kW vom Netz kommen hinzu. In allen Fällen aber werden es nie mehr als 2 kW sein und diese auch nur beim Toaster nachts bei Neumond.

Wenn die Leitungen in der Wand nicht zu sehr vergammelt sind, kannst Du da tatsächlich mindestens 16 A drüberschicken. Sogar die Schukosteckdosen halten das aus und sogar noch viel mehr. Hier der Beweis:

Jetzt fehlt nur noch der Beweis, daß die Mehrfachsteckdosen das aushalten:

(Warum kommen Videos dieser Art eigentlich immer nur aus Österreich?) ?

Also, macht Euch nicht zuviel Sorgen wegen den lausigen 800 W oder VA. ?

Daniel

Mal sehen was vom Politikersprech tatsächlich übrig bleibt.

Die geforderten Erleichterungen wären mehr als wünschenswert. Gerade das mit dem rückwärts drehenden Zähler wäre der Turbo.

Wahrscheinlich aber auch die Pleite der großen Versorger.

Was mir jetzt erst noch einfällt:

Ein BKW für jede Phase im Haus wäre der Burner. Dann wären immerhin 2,4kW möglich und kein Unterschied zu 800W auf einer

beliebigen Phase.

Naja, Wunschdenken.

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Viel zu kompliziert. Hatte jetzt ein Gespräch mit Nachbarn, die sich für PV interessieren. Die wussten nix von 3phasigem STrom.
Und auch in der Praxis nicht mit Stecker rein und fertig vereinbar.
3 BKW an 3 Stellen mit 3 unterschiedlichen Phasen an der nächsten Steckdose....nie und nimmer gibt es das in der Realität. Also dann wieder Elektriker und 3phasig in Verteilung anklemmen.
Ich fände eine Midi Anlage interessanter. Von 800W bis 2400W oder so.
Dann zwar mit Elektriker und Anbindung an Verteilung, aber ohne Abnahme und Anmeldung bei Energieversorger.
Und mit Einspeisevergütung.

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Wo wir gerade beim Wunschdenken sind:

Der Elektriker setzt mir ne Einspeisesteckdose die es in 5kw/10kw/15kw/20kw/30kw gibt und meldet die an.

Ich stöpsel dann da meine selbstgebaute PV-Anlage ein ohne was anmelden zu müssen. Quasi das gleiche wie bei starken e-geräten nur halt zum Einspeisen.

Bei ner 32Amp Starkstrom Steckdose, die mir der Elektriker setzt, schreibt mir auch keiner vor was ich da einstöpseln darf und was nicht. Geschweige den das ich das anmelden muss.

Die Dose kostet dann halt mit entsprechender Absicherung nen 1000er und Fertig. Ich muss keinem mehr in den Ar****** kriechen für ne Unterschrift, wenn ich denn überhaupt jemanden finde.

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Stress in den Rathäusern:

die Förderbedingungen (Zuschuß fürs BKW) müssen bei Gesetzesvorlage geändert werden:

https://www.akkudoktor.net/forum/rechtliches/hilfe-eilt-wenn-ihr-buergermeister-waert-und-steckerfertige-balkonkraftwerke/#post-127736

Auch auf Golem wird berichtet:

https://www.golem.de/news/photovoltaikstrategie-so-einfach-soll-der-betrieb-von-balkonkraftwerken-werden-2305-174013.html

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Ne, war anders gemeint. Du kannst 19 A ziehen, wovon aber die Sicherung nur 16A sieht, weil dein Balkonkraftwerk voll einspeist. Das ist ein Problem, wo es theoretisch zu Leitungsüberlastung kommen kann. Deshalb ja die Empfehlung, auf 13A Sicherung zu wechseln.

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@lemmy01

Wallboxen mit 22kW / 3~400V 32A benötigen die Freigabe des Netzbetreibers oder war's der Versorger?

Das wird für einen so großen Verbraucher wahrscheinlich ähnlich sein.

@Sonnenhut

Wenn der Elektriker die Abnahme macht, dafür nen Obulus bekommt und es dann weitermeldet und Schwupps fertig.

Das wäre einfach.

Letztlich rührt die Beschränkung auf 800W ja aus der Strombelastung der einzelnen Leitung her. Das wäre bei 3~ umgangen.

Aber, Bück Dich fee, Wunsch ist Wunsch.

Kommt bestimmt nicht.

[quote data-userid="2378" data-postid="127762"]Wenn der Elektriker die Abnahme macht[/quote]Ich dachte, das sollte der Schornsteinfeger machen. ? ? ?

Daniel

Ich habe solche CEE Steckdosen schon gesetzt, viele Bauernhöfe haben sowas einfach außen am Haus um ein Stromaggregat anzuschließen.

Allerdings musste immer ein Netztrennschalter mit verbaut werden. Es ging also nur Entweder Netz, oder Einspeisung.

Wenn du jetzt also deine PV da rein drömelst müsstest du "theoretisch" sehr wohl die Anlage anmelden. Aber ganz ehrlich. Die Idee ist super und hätte ich den Platz würde ich es wahrscheinlich genau so machen :slight_smile:

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Artikel auf giga zum Ergebnis der Petition:

[quote data-userid="17950" data-postid="127462"]
Wenn sich aber die FDP als Regierungspartei mal wieder als schärfste Opposition darstellt und nach meinem persönlichem Empfinden mal wieder versucht einen sinnvollen Schritt im Bereich Energiewende zu blockieren,[/quote]

Alle Achtung! Andreas und Cristian haben einen super Job gemacht. Das war echt beeindruckend. Vielen Dank für Eure Arbeit! Ihr habt Euch perfekt ergänzt.

Das mit der FDP ist mir auch aufgefallen. Die fallen mir in letzter Zeit verstärkt als Verhinderer auf. Seltsam. Aber Christian Ofenheusle hat perfekt pariert: "...nehmen Sie morgens nicht den Kühlschrank mit zur Arbeit. Der steht weiterhin zu Hause und braucht Strom..." Ich bin fast vom Stuhl gerutscht vor Lachen. Aber genau so muss man das ungläubigen Politikern erklären :slight_smile:

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Puh, eigentlich wollte Morgen, am 11.05.2023, der Bundestag sich dem Thema annehmen.
Jetzt habe ich erfahren das dieser Tagesordnungspunkt abgesetzt wurde (danke Jens)!
Das wird dann wohl nix mit "schnell" und "kurzfristig".

Quelle: Bundestag /dokumente/textarchiv/2023/kw19-de-balkonkraftwerke-945468

@docemmettbrown der Schorni prüft nur ob der abgasweg der Steckdose frei ist. ?

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