Jetzt gilt es: Am 8.5 geht's nach Berlin

Am besten fand ich das "Eigentor" des FDP-Mannes Hanke.

Er outete sich ja als Vermieter und Handwerker und warf alle Argumente mit denen sich Mieter die ein BKW-Kraftwerk installieren wollen rumschlagen müssen in den Ring.

"Haftung,Windlast und dadurch Beschädigung am Mieteigentum".

Genau wegen solchen Vermietern wie Ihm musste es ja erst zu einer Petition kommen. Vergessen hat er anscheinend auch das die FDP, die ja eine Regierungspartei ist, die aktuelle PV-Stategie, die sich fast 1:1 mit der Petition deckt, mit abgesegnet hat. :wink:

VG,

René

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Haftung und Windlast sind doch berechtigte Punkte, und ich bin auch FAIRmieter. {green}:tears:

Ich verkaufte sogar Strom an die Mieterinnen für nur 20,5Ct/kWh

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Haften tut immer der Betreiber,also der Mieter.

Genau so haftet er wenn ein Blumenkasten runterfällt oder der Starkwind den Aschenbecher oder die Blumenvase von der Brüstung pfeift. Macht sich da ein Vermieter einen Kopf drum? Nee....

Und wenn ein Balkongeländer die Windlast eines BKW nicht aushält dann versagt es auch wenn sich drei Leute dagegen lehnen oder zwei tobende Kinder dagegen rennen. Haben Vermieter die ein BKW tolerieren oder sogar fördern eine andere Windlast oder andere Geländer?

Oder wie Andreas es so schon ausgeführt hat, ist die Windlast genau so groß wenn der Mieter einen geschlossenen Sichtschutz am Geländer montiert.

VG,

René

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Guten Tag miteinander,

Ich wollte auch noch ein mega grosses Lob hier lassen. Ihr habt das perfekt gemacht. Natürlich waren wackler drin, aber ich glaub uns allen würde der A*** auf Grundeis gehen bei so abgezockten Vögeln da, die einem vielleicht? Gut gesinnt sind.

Ich finde es.klasse und bin mega stolz ein Teil dieser Bewegung zu sein, auch wenn ich kein BKW installieren will/werde, finde ich es trotzdem super gut, da nicht jeder so eine grosse Dachfläche oder die nötigen Moneten hat sich das "grosse" Projekt zu finanzieren.

Super und weiter so. Zusammen schaffen wir das :mrgreen:

Hab mir gerade alles angeschaut. Habt ihr prima hinbekommen. Respekt für deinen Mut Andreas, das ist bestimmt eine riesen Herausforderung, so etwas das erste Mal zu machen. Gut auch, dass der Christian Ofenheusle dabei war, das war eine sehr kompetente Unterstützung.

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Sehr treffend formuliert! ?

Vielen Dank an alle, die an der Petition mitgewirkt haben, ganz besonders Andreas. Gut gemacht!

Respekt. Auch bei der Wahl des Begleitenden eine glatte 1a. Tip top vorbereitet (ohne Capy ? , aber dem Ort sehr angemessen). Eine durchaus wohlwollende und befürwortende Runde mit Ausnahme des „Quote Handwerkers“ der seine Bedenken geäußert hat. Wer könnte den jetzt noch reingrätschen, Finanzministerium wegen der fehlenden Steuereinnahmen, Energieversorger Lobby die dem Berufspolitiker etwas von gefährlichen Gleichgewicht von Gleichstrom Elektronen und Wechselstrom Elektronen in Ohr säuseln ? Auf jeden Fall ist der Geist aus der Lampe und wird nicht so schnell wieder verschwinden. Mega Cool.

Glückwunsch zu dem Auftritt in Berlin!

vielen Dank für das Engagement in unserer Aller Interesse!

Super Argumentation bzgl. der „Education“ der Bürger bzgl. der Energiewende. Den Erfolg spüre ich jeden Tag! Davon braucht es noch viel mehr. Das Beste dabei ist: Es kostet nichts!

LG

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@elektrofix Vielleicht ist das in Zukunft mal ein Qualitätsmerkmal für Wohnungen, etwa genauso wie eine brauchbare Wärmeisolierung. Kann man als Vermieter auch als Chance sehen, um seine Wohnung für die Vermietung attraktiver zu machen.

Ansonsten auch meinen Dank an unsere beiden "Rädelsführer" in Berlin: Habt ihr prima gemacht ? ?

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Fand ich nicht, nur leider hat ihm keiner geantwortet dafür war er zu konkret und auf den Punkt, hör es Dir noch einmal an.

Der Ministerfritze hat irgendwas von einem "Ferrarie Stecker" gefaselt ...

Super war Andreas Begleitperson, peinlich Andreas Einleitung mit grüner Anbiederung.

mfg, stocki

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Beide super gemacht.

Danke an euch {green}:inlove:

Ja, hab ich auch gehört. Ich dachte, ich hatte mich verhört. Wieland Stecker + Ferraris Zähler = Ferrarie Stecker. ?

Bedenken wegen Windlast und Haftung fand ich durchaus berechtigte Kritik, da muss unbedingt hingeschaut werden, dass Module sicher angebracht werden. Die Geländer selber werden recht wahrscheinlich aus anderen Gründen schon stabil genug sein müssen, damit da keiner abstürzt. Die Module müssen nur hinreichend stabil befestigt werden. Das lässt sich ähnlich hinbekommen, wie bei Dach- oder Fahrradträgern beim Auto. Die müssen TÜV oder sonstwie zertifiziert sein. Die Hersteller müssen sozusagen die Sicherheit nachweisen.

Kann auch durchaus sein, dass sich für Balkonkraftwerke sehr leichte Module durchsetzen werden. Am Besten noch zusammenrollbar, damit man die problemlos preisgünstig verschicken kann. Oder so kann man sie einfach im Supermarkt kaufen, ohne sich erst einen Transporter leihen zu müssen. Diese 25 kg Standardmodule in 1x2m Größe sind für Balkonkraftwerke einfach zu unhandlich und stellen auch eine Hürde dar.

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So, ich habe das jetzt auch soeben in der Mediathek (13.38 Uhr) gesehen. Ich fand, daß das von allen Beteiligten aller Parteien recht professionell vonstatten ging. Natürlich immer mit leichter "Färbung", wie beispielsweise der Vorschlag von der Linken, das anstelle von Privatpersonen doch lieber mit Genossenschaften regeln zu wollen, aber Schwamm drüber - deswegen nennt man sie ja auch "Parteien". Unpassend waren an einigen Stellen nur die Vermischung von Bundesrecht mit der Landesbauordnung. In die Landesbauordnung können die Bundesabgeordneten sich doch so oder so nicht einmischen, weil das Ländersache ist.

Andreas selbst war ziemlich aufgeregt gewesen, wie man es anhand der Körpersprache erkennen konnte. Dabei hatte er das wirklich absolut spitzenmäßig vorgetragen. Meinen Glückwunsch dafür! (Aber ich hab's ja gleich gewußt, daß er das ausgezeichnet macht. ?)

Wo ist denn hier der Buchmacher? ? ? ?

Ich würde wetten, daß die 800 W sicher kommen und der Schukostecker auch, ohne Elektriker. Mit gewisser Wahrscheinlichkeit auch die befristete Duldung rücklaufender Zähler. Eine komplette Anmeldefreiheit vom MaStR halte ich eher für unwahrscheinlich, aber eine Vereinfachung könnte gut drin sein, falls Klaus Müller gut gelaunt ist. Der Konflikt Mieter ./. Vermieter ./. Wohneigentümergemeinschaft könnte juristisch schwierig aufzulösen sein. Das gleiche auch bei der Haftung, wenn ein PV-Modul abstürzt, der Mieter zum Unfallzeitpunkt nicht haftpflichtversichert ist und der Anwalt des Geschädigten dann versucht, den Vermieter in Regreß zu nehmen. Das kann er auch bei einem herabfallenden Blumenkasten und der Vermieter kann auch diesen dem Mieter verwehren. (Ja, kann er wirklich!) Aber da sollen sich die Juristen mit herumschlagen.

Also meiner Ansicht nach ist das alles ausgezeichnet gelaufen und jetzt hat erst mal die Politik den schwarzen Peter und soll mal für unser Steuergeld was schaffen. ?

Daniel

Ich habe die Anhörung mit großem Interesse angeschaut und muss Euch einfach ein dickes Lob aussprechen. Seit 23 Jahren bin ich nun schon PV- und Solarthermiefan und bin jetzt einigermaßen entsetzt wie wenig doch unsere Volksvertreter im BT in der Sache "draufhaben". Daher hat sich die Petition auf jeden Fall gelohnt. Man hört wenigstens mal zu. Einige der gestellten Fragen waren so richtig "typisch deutsch". Nur mit eurem großen persönlichen Engagement verbunden mit einm soliden Fachwissen können wir zusammen mit einer möglichst großen Gemeinschaft die Branche etwas aufmischen. Ich kann nur sagen : Weiter so! Viele Grüße aus dem Maifeld Edgar

Danke für den Einsatz (kann mir vorstellen, dass das recht aufregend war). Ich fand die Diskussion sehr interessant. Bei der FDP meinte ich auch eine gewisse "Dagegen-Einstellung" zu spüren, die AFD hat die Gelegenheit genutzt, gegen die Regierung zu sticheln. Aber das ist halt Politik. Meine Meinung: Anmeldeverfahren vereinfachen und der Entfall der Einspeisesteckerpflicht würde den Netzanbietern eine Möglichkeit nehmen, einem Steine in den Weg zu legen. Auf die Vergütung des einspeisten Stroms würde ich nicht zuviel Wert legen. Unser BKW läuft jetzt seit ca 5 bis 6 Wochen. In der Zeit wurden 20kWh eingespeist (also verschenkt), was ca 1,5EUR "Verlust" bedeutet (bei vermuteten 7Cent/kWh Einspeisevergütung). @Andreas: Sehr guter Punkt war das mit der gesteigerten Sensibilität. Ich merke auch, dass ich meinen Stromverbrauchsverhalten etwas geändert habe.

In unserer Lokalzeitung (Südkurier) wurde dem Ganzen eine komplette Seite gewidmet. ?

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Die Abgeordneten müssen ja keine Ahnung vom Thema haben über das sie abstimmen :wink:

[quote data-userid="12276" data-postid="127628"]Die Abgeordneten müssen ja keine Ahnung vom Thema haben über das sie abstimmen ;-)[/quote]Also so wie immer? ?

Daniel

Lach. Guter Witz!

Wo wohnst du denn?

Mir rennen hier die Leute die Bude ein, für eine 2 Zimmer Wohnung eines verstorbenen Mieters, die ich nun erstmal entrümpeln und kernsanieren muss.

Waschbecken zerschlagen, Fugen verschimmelt, Türen kaputt, Elektrik unbrauchbar verbastelt, Farbe und Löcher direkt auf dem Gips, Fliesen kaputt, etc.

Die haben nur hintenrum überhaupt erfahren, dass die nun frei ist.

"Ach das macht nichts. das richt ich mir alles selber her..."

Boom! Und dann der flex mit dem Berechnungstool auf deiner Website. Ich hab mich hart kaputt gelacht.
Ich glaube denen ist weder das bürgerliche Interesse noch eure Kompetenz entgangen. Die werden sich Mühe geben.
Sehr gute Arbeit! Vielen Dank!