Installationsfragen Split-Klima [abgetrennt]

Verstehe noch nicht so richtig, was dich stutzig macht. Was für eine Konusfläche? Und welche Kraft willst du auf die Dämmung übertragen?

Die Gewindestange ist im Mauerwerk fest, nur dort wird die gesamte Kraft der Konsole aufgenommen. Dadurch biegt die sich etwas, aber spanne mal eine 12 mm Stange in den Schraubstock und ziehe dran, dann siehst du, dass das nur minimal ist bei der Länge und der Kraft aufgeteilt auf 4 Stangen.

Zur Fassadendämmung hin gehts nur um eine Abdichtung. Dafür braucht es ein deutlich größeres Loch, damit der Dichtstoff Platz hat, sonst würde der bei Bewegung gleich reißen.

Die Mutter zieht die Konsole direkt gegen die Dämmung und die Dämmung wird beim Anziehen zusammengedrückt ( ohne Abstandssystem). Die Fassade arbeitet ja auch und ist Umwelteinflüssen ausgesetzt. Durch die Vibration etc der Anlage bewegt sich das und die Stange setzt sich immer mehr wegen dem Gewicht am Ende der Stange immer mehr in die Dämmung …..

Das ist meine Vermutung. Ich bin kein Maurer :slight_smile:

Ich glaub, da gibts ein Missverständnis. Schau dir die Bilder nochmal an. Die Mutter hat Abstand zur Fassade, das ist ja gerade die Idee dahinter. Die Konsole hat Null Kontakt mit der Fassade. Die hat nur Kontakt mit den Ankern und die sind unter der Dämmung im Mauerwerk befestigt.

Um diesen Beitrag gehts:

Keinesfalls. Wenn du mit Injektionsmörtel arbeitest, setzt sich da nichts. Die verbiegt sich durch da Gewicht ganz leicht, lass es 1mm sein. Und das bleibt dann auch so, weil sie sich elastisch verformt. Nimmst du das Gewicht runter, ist sie wieder in Ausgangslage.

Wenn man es schlau anstellt, verfüllt man mit Dichtstoff erst, wenn das Gerät auf der Konsole steht, weil man dann schon die elastische Verformung mit drin hat und so der Dichtstoff nicht mehr so belastet wird.

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Puh, viele Infos hier. Hab dadurch meine anze Werkzeugliste geändert :slight_smile:

Keine Ahnung ob das Thema schon wo anders besprochen worden ist. Wenn man unter 5 Meter mit der Leitungslänge ist, so gibt es ja den Lösungsvorschlag (man will kein Gas entfernen) z.B die restlichen 2 Meter aufgerollt einfach hinter die Außeneinheit zu stellen. Wenn man das ja nicht hat, werden die Übergänge vom Schacht zur Anlage umwickelt oder in flexible Schläuche gesteckt. Was mache ich mit den 2 Metern? Auch umwickeln oder ne extra Box bauen oder oder??

Und mit dem Umwickeln, da weiß ich jetzt gar nicht mehr was für ein Material man nehmen soll. Muss ja UV beständig sein.

Danke

Verstehe nur Bahnhof. "Wenn man das nicht hat..." Was hast du nicht? "Übergänge vom Schacht" Welcher Schacht?

Warum bist du überhaupt auf die 5m festgelegt?

So wie der User es gebaut hat, kann ich es nicht umsetzen. Meine Konstruktion wird wahrscheinlich komplett plan auf der Fassade aufliegen.

Kann ich dann einfach eine 100mm Bohrung in den Stein machen und dann Injektionsmörtel rein knallen und direkt die Konsole auf die Fassade setzen? Natürlich bündig und mit Acryl den Spalt auffüllen? Mein Gedanke war halt, dass dann die Konstruktion die Fassade drückt…. Der andere User hat ja ziemlich viel Abstand zur Fassade

@StefanP
Win hat es ja schon erläutert. Sinn der Aktion war es für mich, die Fassadenaußenhaut komplett zu entlasten und völlig von den Stockschrauben/Gewindestangen zu entkoppeln. So das keine Vibration in die Außenhaut übertragen wird.

Denn das ist ja, zumindest bei mir, ein riesengroßer Schallkörper für außen und innen. Wenn ich nur mit dem Handrücken die oberen Fingernägel über die Fassadenhaut gleiten lasse, hört sich das schon schlimm an. Eine vibrierende Konsole daran, würde wahrscheinlich auch die Nachbarn aus den Betten treiben. :grinning_face:

Du musst für die unteren Befestigungen auch keine Gewindestange nehmen, erfordert wieder spezielle Dübel. 10 mm Stockschrauben sind auch OK, wenn Du sie lang genug bekommst, das der Dübel noch ins Kalksandstein-Mauerwerk fast. Läuft so seit 3 Jahren, gab nie ein Problem.

Mit dem Gas hat das nichts zu tun, das bleibt natürlich im Außengerät. Die wickeln das nur auf, weil das Rohr zu lang ist. Ist allerdings absoluter Pfusch. Besser und sauberer ist es, das Rohr passend einzukürzen und Armacell flare Fittings für den Anschluss zu verwenden. Das bleibt (bei richtiger Anwendung) dann auch dauerhaft dicht und ist mechanisch viel stabiler, als die üblichen Bördelverbindungen, welche sowieso nichts für Anfänger sind.

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Mir fällt kein Grund ein, warum nicht mit etwas Abstand die Konsole aufgeschraubt werden kann. Du musst ja nicht so viel Platz lassen, da reicht Mutterdicke aus.

Wenn du Styrodur oder Styropordämmung hast, sollte es aus 2 Gründen entkoppelt sein: Geräusche, die sich blöd übertragen und die Weichheit der Dämmung, Wenn du da direkt die Konsole aufschraubst, kann dir der Putz brechen.

Ob du Siebhülsen beim Injektionsmörtel brauchst oder direkt kleben kanst, hängt vom Stein ab. Ist der massiv, gehts ohne Siebhülse.

Ist Kalksandstein ( Vollstein ) somit keine Hülse hierfür nötig. Ist auch Styropor 100mm Dämmung. Dann muss ich Mal gucken, wie ich es befestigen kann mit ca 10mm Abstand zur Fassade wegen Rissgefahr und ähnliches

Hast Du es nicht gesehen? Der andere User hat hinter der Konsole und dem Außengerät noch einen Kabelkanal, (damit er dort eine Rohrschleife hereinlegen konnte, damit eine zu kurze Rohrlänge keine Vibrationen an das Innengerät überträgt). NUR deshalb ist der Abstand zu Fassandenhaut so groß, 2 oder 3 cm reichen auch.

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Ich weiß nicht mehr wo, aber es wurde gesagt, die Heizleistung würde evtl darunter leiden, weil das Gas für 5 Meter ausgelegt sei.

Also, die Leitung kommt doch aus der Wand und wird in einem Schacht (Montagekanal) verlegt. So, wenn man die 2 Meter nicht hätte die man aufrollt, dann würden die paar cm zur Klimaanlage ja umwickelt (UV Beständig). Nun meinet Ronnie (youtube) die restlichen 2 Meter eben hinter der Außeneinheit stellen. Weil R290er Klimaanlage auf diese Länge vorbefüllt sind.

Das ist technisch blanker Unsinn. Vielleicht war es ein Klimabauer, der eine Ausrede für seinen Wickelpfusch gebraucht hat. :grinning_face:

Ne im Ernst, kürzer geht immer, aber besser nicht unter 1,5 oder 2 m, da können sich sonst Geräusche ins Innengerät übertragen.

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Sehe ich auch so. Es ist ja auch so, daß jeder zusätzliche Meter Kältemittelleitung die Reibungsverluste erhöht, die der Kompressor mit Energie wieder überwinden muss. Bei einer dämlichen Wickelei können sich auch noch Probleme bei der Ölrückführung ergeben.

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Ich denke auch, da gibts ein Missverständnis. Wenn eine Anlage auf 5m vorgefüllt ist, dann kannst du alles zwischen Mindestlänge und 5m anschließen, ohne aufzufüllen. Es gibt also überhaupt keinen Grund, die Leitung 5m lang zu lassen.

Mindestlänge muss man schauen, bei Daikin sinds 1,5m, bei manch anderem Hersteller 2-3 m.

Schacht - bei dem Begriff wäre ich nicht auf Kabelkanal gekommen, den du meintest.

Wenn du aber doch eine Schleife irgendwo legen musst, dann alles umwickeln, was nicht in einem Kanal liegt.

Eigentlich kann und darf man davon ausgehen, daß alle Geräte über genügend große Sammler verfügen, daß Flüssigkeitsschläge auch bei beliebig geringen Leitungslängen in der Praxis nicht möglich sind. Daher geht es maximal noch um eine Übertragung von Körperschall. Da das Schnurtelefon aber in der Praxis auch nicht zufrieden stellend funktioniert, darf man das nicht über bewerten. Auch wenn länger oft besser ist, hier nicht.

Geht wohl auch um eine Mindeststrecke, wo sich Kältemittelflüsse beruhigen sollen.

Wenn die Anlagen im Winter abtauen, hört man die Unterschiede stark. Bei kurzen Leitungslängen sind die Kältemittelgeräusche sehr viel lauter.