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Das liegt aber eher an unserer ungünstigen geografischen Lage. Hier ist es nur unter gewaltiger Vergrößerung der PV möglich, eine Dauerleistung von 100W zu sichern. Und die Ursache dass man sich über einen Standbyverbrauchvon 100W ärgert, liegt daran, dass man einfach nicht wahr haben will, was schon dieser Studie entnehmbar ist. Da gibt es zum Beispiel eine tagesgenaue Angabe der durchschnittlichen Erträge. Da es durchschnittliche Erträge sind kann es, und wird auch, erheblich schlechter ausfallen. Da gibt es zum Beispiel Anhäufungen von Tagen mit weniger als 0,5kWh pro kWp. Um einen Wechselrichter mit 100W Standbyverbrauch im Dauerbetrieb ohne Last sicher zu betreiben müsste man wohl an die 10kWp haben. Nur dann würde es für 50% schlechtere Erträge reichen. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass man bei Umgeheung der Standbyverluste auch auf höchstens 100W Dauerleistung zugreifen kann. Das wäre eine Energiemenge, die man in Netz für unter 1€ beziehen kann.
Genau das führt ja zu der überragenden Effizienz. Durch die Entkopplung von MPPT und WR sinkt der Leerverbrauch stark.
Bei mir hängen 3 Stück Studer 7kW (900V) MPPT mit nur je 1W Leerlaufverbrauch. Die bringen also auch an miesen Tagen nahezu verlustfrei den kleinen Ertrag runter. Von den WR wird dann, vor allem in den 16h langen Nächten, nur einer betrieben und die anderen kommen erst Bedarf dazu.
Damit ist man um Größenordnungen effizienter als z.B. mit den Deye eierlegenden Wollmilchsäuen.
Dann andersherum gefragt. Wo ist denn das Problem, bei nur 200W generell dem Wechselrichter über beispielsweise Home-Assistant zu sagen: “Schalt ab, lohnt net” und wenn 0,5KW gezogen wird “Hey, wach auf!” ? Dann nimmt man eben die 200W aus dem Netz, man müsste sie ja sonst auch kaufen, und bei beispielsweise 500W liegt man schon bei 90% Wirkungsgrad, soviel besser wirds dann nimmer… Im Winter kommt man doch meist sowieso nicht so lange aus mit dem Akku. Ob man jetzt den Strom kaufen muss wenn der Akku leer ist, oder man verschiebt die Zeit und ist dann effizienter bei der Nutzung des Akkus.
Beispiel: 10 Stunden nachts 100W und der Akku wird um 200W geleert = 2kWh weg für 1kWh Verbrauch.
Am nächsten Tag im Akku: Eh nix weil Winter.
Andersherum: Am Tag ist die Wärmepumpe an, 500W und das mit 90%, reichen die 2kWh aus dem Akku 3,5 Std. und ersparen 1,75kWh Netzbezug.
Beim ersten spare ich 1kWh zu 30ct, beim zweiten 1,75kWh zu 30ct.
Ja aber was kostet solch eine Anlage zum vergleich des Deye, und wir gehen von neu Geräten aus das heist bei mir 6 Studer 4000-48 und dazu Mppt für 25 Kwp dazu die ganzen leitungen ect das RCC02 um das ganze einzustellen den SStuder zu LAN um mit den Akkus zu komunizieren da ist ein kleinwagen was du mal eben an die Wand Tackerst nur um effizent zusein, und wenn ich das nun gegen den 20K Deye rechne der aktuell für rund 2200-2500€ zuhaben ist wird das ca 1/10 sein da kann ich lang Strom für Kaufen oder mir nen riesiegen Akku in den Keller Stellen. dazu die Steuerbarkeit das geht ohne jetzt Basching betreiben zuwollen mit dem Deye sehr einfach mit den Studer ist das Aufwand.
Auch der Platz bedarf 6 Studer oder 3 grosse Studer und die Mppt dazu + verkabelung.
Wir sind hier ja bei einer Insel. Dann würde doch der Strom ausfallen. Und wie Home-Assistant dann erfahren, dass 0,5kW gezogen werden.? Es ist ja kein Strom da, der gezogen werden könnte.
Wohl wahr, da habe ich gerade nicht aufgepasst.
Dann fällt mir noch ein 3 inselfähige Balkonkraftwerkinselwechselrichter. Die haben je 800W maximal, der Eigenverbrauch müsste dann jedoch gering sein. Idealerweise läuft natürlich alles, was nachts läuft auf einer Phase.
Dann sind wir wieder bei der Idee die ich letztens hatte. Alles kleine auf nur eine Phase legen oder wenigstens das, was nachts benötigt wird und dafür dann einen BKW-Inselwechselrichter und bei mehr Bedarf wird die große Kiste eingeschaltet.
Die muss ja nicht autark sein.
Oliver
Können die denn ohne Netz mit 120° Versatz arbeiten? Und warum sollen die viel weniger Eigenverbrauch haben? Normale Wechselrichter werden doch auch weiterentwickelt. Der Standbyverbrauch verhält sich mit Sicherheit nicht proportional zur maximalen Leistung. Wenn man einen modernen 3kW Dauerleistung Sinus “Chinaknaller” an ein Labornetzteil anschließt, wird man mit Erstaunen feststellen dass er nur etwa 11W aufnimmt. Wenn man eine Belastung langsam steigert, erhöht sich die Leistungsaufnahme etwa paralllel dazu. Allerdings nur bis etwa 15W. Dann steigt sie srunghaft um etwa 14W zusätzlich an.Das Gleiche passiert, wenn man die Betriebsspannung etwas absenkt. Er nimmt dann plötzlich 25W auf. Das hängt sicherlich mit der Ansteuerleistung der Leistungstransistoren zusammen, denn es kommt vom Wert gut hin. Die Wechselrichter enthalten, abhängig von ihrer Höchstleistung, eine Anzahl von Zwischenkreiswandlern. Die 3000W Ausführung hat 4 Stück davon, die 1800W Ausführung nur 3. Auf einem der Ferrit-Transformatoren findet man einige zusätzlich aufgewickelte Windungen Draht. Vermutlich dienen sie dazu, die Ausgangsspannung eines Wandlers etwas anzuheben. Das hat zur Folge, dass die andreren Wandler dann abschalten weil die Spannung schon erreicht ist. Und schon entfällt deren Ansteuerleistung. Das funktioniert gut, bis man zu viele Standbygeräte angeschlossen hat.
Das stimmt. Aber die Reduzierung des Standbyverbrauchs soll doch sicherlich die Nutzungszeit bis zum Rückbau verlängern oder sogar ganz vermeiden. Wobei man dann ja immer noch nicht autark wäre.
Ja Auttark ist so ne Sache, Ich darf mich glücklich Schätzen mit Eiegnheim großem Grundstück hang Westlage aber wirklich Auttark werden keine Chance schon gar nicht im Allgäu und das obwohl ich mit in der Sonnereichstend gegend Deutschlands Wohne. Bis 80% Auttark sein ist Finanziell noch stemmbar vor allem DIY mäßig aber die restlichen 20% kosten soviel wie die 80% davor.
Paretoprinzip, 80/20 Regel
Was kostet denn deine Kombi?
Ja, ist aber (nicht nur) unter Hobbiisten ein ab und zu vernachlässigtes Prinzip. Macht ja nichts, wenn es Spaß macht.
Um die traurigen letzten Milliwattstunden bei trostlosem Winterwetter zu erhalten, bräuchte es halt Umrichter mit Verlustoptimierung durch stufenweise Leistungsschaltung o.ä.
Wenn nur Licht an ist, läuft die kleine Stufe, wirft jemand Herd und Backofen an, schaltet die dicke Umrichterstufe nahtlos zu.
Oliver
3 St. Studer VS120 MPPT mit je 7 kW=21 kW, kosten z.Z. Neupreis rund 6500€.
Ich habe pro Stück, Neuware aus Insolvenzmasse, 414€ also 3 St.zusammen 1242€ gezahlt.
Als WR laufen z.Z. 3 St. Victron RS 48/6k zu rund 1000€ je Stück. Studer XTM wären als gebrauchte zwar deutlich günstiger, aber es sind keine reinen Insel-WR. Und solange ich den Stromanschluß, als Notstrom noch behalte, finde ich reine Insel-WR dem VNB gegenüber sicherer. Es ist eben absolut unmöglich eine Verbindung zum Netz herzustellen ohne das sich die Anlage in Rauch auflößt.
Da die 3 RS aber, im laufenden Betrieb, einzeln zu und abgeschaltet werden können, ist auch damit ein sehr effizienter Betrieb in der Dunkelflaute machbar.
Hab nach gesehen bei Geizhalz kostet einer 3500€........
Dann nimm noch 3 Studer xth 6000-48 dazu den die braucht man ja um die selbe kw bereit zu stellen kostet in neu das Stück rund 7000€ also sind wir bei 21000+10500 sind das ohne Verkabelung und instalation 31500€ der Deye kostet 1/10 davon und der hat soweit alles rin und ist Easy Steuerbar, dann braucht man auch noch eine RCC02 Steuerung das schnuklige teil kostet ebenfalls 200€ dazu noch ein Studer to LAn damit die WR it der Batterie komunizieren können kostet auch nochmals 200€ so dan reden wir hier mit Verkabelung 1500€ von rund 33500€ Hardware ohne Instalation Wirtschaftlich ist etws anderes soviel können die Studer gar nicht einsparen damit sich das rentiert.
Bitte etwas sorgfältiger suchen:
Und XTM gibt es ständig als sehr gute Gebrauchte zu einem Bruchteil des Neupreises.
Da stellt sich allerdings die Frage: warum?
Oliver
Tja weil Studer dinosaurier Sind Software mässig nicht einfach zusteuern sind ausser man hat gute Programierkenntnisse, und in Neu sind diese hlt Teuer, und @ Uschi ja ich weis gebraucht bekommt man sie auch und im Prinzip laufen sie ja auch gut nur der Vergleich hinkt.
Wenn ich von einem neuen Deye usgehe und die selbe Peformance haben will muss ich von Stuer ebenfalls Neu kaufen und eben alle daz gehörigen teile um das Studer System zusteuern bzw Software aufspielen zukönnen, und dann schaut es Preislich halt ganz anders aus da kann Studer nicht mit halten.
Wenn du das so hast und es funktioniert Super dann freu ich mich für dich, ich habe 2 xth4000 und hätte hier deutlich aufrüsten müssen weil für die Zukunft eben ein E Auto kommt.
Und bevor ich mir einen Kleinwagen vom Wert her im Keller an die Wandschraube hab ich lieber den Chinesen genommen der kostet eben einen Bruchteil nimmt nur einen Bruchteil an Platz ein und ist wesentlich komfortabler einzustellen.
Es ging doch hier erstmal grundsätzlich um eine möglichst effiziente Solar.
Und da ist Studer nun mal einfach unschlagbar. Das die Software nerftötend ist habe ich geschrieben.
Und genau wie ein Dacia Spring nur den Bruchteil eines CLA kostet haben beide ihre Daseinsberechtigung. Der CLA ist effizienter ![]()
Ich hatte auch einen 12 kW Deye am laufen, ich kann also gut vergleichen.
Hab ihn nach einem Jahr wieder rauschmissen, da der Wirkungsgrad unterirdisch im Vergleich zu Studer ist. Bei einer EEG oder Netzparallelen Anlage fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Bei einer reinen Insel ist Deye für mich ein absolutes Nogo.

