Hallo, die Module standen vor dem öffnen tagelang (oder teils über ne Woche) abgesteckt noch rum. Ich habe keinen "frisch ausgefallenen (z.B. beim Laden) zur Hand gehabt bisher. Daher ist der Zelldrifts nur dort gewesen, wo der Balancer ganz defekt war.
Was sich jedoch zeigt ist der massive Zelldrift auf den Zellen rund um 5 und rund um 10 (also 1/3 Weg zur Brücke , 2/3 Weg zum Anschlusspol) - hier waren Unterschiede von bis zu 0,15 V vorhanden nachdem die Balancer durchgebrannt sind. Das wird dann kumulierter Zelldrift gewesen sein, der irgendwann zur Abschaltung geführt hat.
Über tagelanges Balancen werden die verbauten Widerstände die Abweichungen in den anderen Bars wohl in den Griff bekommen haben - aber nur, weil sie abgesteckt wurden und damit keine hohen Ströme gesehen haben.
Ich denke auch mal, dass in der Vergangenheit mit maximal 3,7 kW Lade- / Entladeleistung die Balancer noch hinterher kamen - alles darüber hat den Kippunkt überschritten
Oder verstehe ich dich falsch? Wir hatten bei Modul 1 einen Drift von 0,157 V, bei Modul 2 von 0,158 V und bei dem dritten 0,031 V.
Nachtrag: wir haben die Module über ein Labornetzteil geladen, nachdem sie ausgefallen waren. Damit waren die Zellen alle bei ca. 4 V und haben so ggf. auch mit dem Balancing angefangen. Ein nur halb volles Modul sollte, nachdem es wegen Zelldrift >0,1V ausgeworfen wird, vielleicht (noch) nicht balancen. Dann könnte man dort mal messen., wie der Drift kurz nach Ausfall ist.