Welche Steuerung hast du gefunden.
Hi Habe drei Temperatur und Luftfeuchtigkeit Sensoren im Haus. Mit Home Assistent berechne ich jeweils die Taupunkte. Ich nehme den höchsten wert und addiere 3K zur Sicherheit. Diesen Wert stelle ich als Vorlauftemperatur in der WP automatisch ein. Je nach Feuchtigkeit liegt es meist zischen 13~19°C.
Da ich gar keine Steuerung habe und der Kaminofen auch gesteuert werden muss, werde ich die clima 600 nehmen die hat ein passendes Programm was ich brauche die Pumpe wird über pwm geregelt und läuft Witterungsgeführt werde ich höher stellen wie die Wärmepumpe hab Fußbodenheizung, deswegen soll sie halt nur ein paar grad über der Regelung von der wp steuern
Mein Kamin hat 8 kW Wasser und 4 Luft werde ich wohl auch nicht durchladen können, weil es zu warm wird hab ca. 900 Liter Schichtspeicher von Tuxhorn ich wollte den Magnetitabscheider an den Kamin bauen außerdem hab ich eine Friwa
Moin in die Runde,
Ich würde gerne meine Erfahrungen und Messungen mit dem Wasserführenden Kamin mit euch teilen. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden und einige grundlegende Punkte weichen doch in den Messungen von den Herstellerangaben deutlich ab. Ich betrachte hier nur den Wasserführenden Kamin.
Zu unseren Gegebenheiten:
Spartherm Varia FdH2O mit Abbrandsteuerung 200er Rauchrohr, Innenliegender Massiver Schornstein, Konvektionsluft in den offenen Flur umgelegt.
Rücklaufanhebung ca. 62-65°C, kleine Stufenlose Pumpe, 3wege Ventil im Vorlauf mittig und unten am 1000l Speicher, Fußbodenheizung über Michergruppe, im EG Einzelraumreglung über Stufenlose Stellantriebe. Eher warm 22-24°C
Zu dem Verhalten der Anlage:
Ein Abbrand, 5-6kg Holz führt zu einer Erhöhung der Raumtemperatur im offenen EG ca. 75qm bj. 1991 von ca. 1K. Danach ist der Kessel und Schornstein annähernd auf Betriebs Temperatur.
Die Leistungsangaben der Ofenhersteller sind für die Katz. Messtechnisch und rechnerisch lande ich Bereich von 15kW mittlere Leistung. Ca 15%Abgas, 15% Schornstein, 40% Raumluft, 30% Wasser.
Der Zulauf der Rücklaufanhebung schaltet beim halb beladen Speicher vom Mittlern zum Unteren Zulauf. Das ist suboptimal, Sinnvoller wäre hier ein Mischventil mit -10 bis 15°K. Im Ergebnis ein deutlich höher Volumenstrom mit wesentlich besserem Wärmeübergang im Kessel.
Wir heizen za 60% (16Srm Apfel) mit Holz, und 40% (9tkWh) mit Gas. Der Grenzwert der Rentabilität 2024/2025 liegt bei 90€/srm Laubholz.
Fazit:
Aus meiner Sicht bietet ein Wassergeführter Kamin kaum Vorteile zu einem Grundofen.
Technisch recht anspruchsvoll. Im Norden eine Niesche, kaum sachkundige Betriebe.
Sofern das Holz nicht sowieso kostenfrei vor der Hütte liegt, ist das Holzheizen unrentabel ggü. Erdgas. Komfort, Verpflichtung, Arbeit und Dreck nicht einbezogen.
Die Messwerte kann euch gerne zur Verfügung stellen wenn der Bedarf besteht.
Beste Grüße aus Hamburg, Jakub
Aber nicht unrentabel gegenüber Strom für eine Wärmepumpe. Der Strompreis ist zu hoch. Leider.
Was mehr bringen würde ist ein wassergeführter Küchenofen! Mit dem kannst du nämlich: Heizen, Warmwasser bereiten (für spätere Entnahme oder eben für das Haus/Wohnung), Warmwasser in einem Kessel erhitzen (für Kaffee, Tee, spülen, kochen), kochen und backen in einem. So spart man sich zum heizen und WW noch die Energie in Form von Strom fürs kochen und eben backen.
Ja, die Rücklaufanhebung damit der Kamin nicht versottet. Aber besser als wenn er versottet.
Würden wir im Erdgeschoss wohnen, hätten wir so einen Ofen.
Nur mit geschenktem Holz… 7ct die kWh Wärme mit der WP (SCOP3,5) und PV+Speicher.
Eine Grude in der Küche mag für Vielkocher ja toll sein, aber wer nicht Sklave seiner Heizung sein will, nutzt bestimmt kein Holz um die Bude warm zu bekommen. jeder wie er meint.
30ct die kWh Strom. JAZ4 sind 2500kWh Strom = 750€ Stromkosten
Holz 120€ der RM. 5 RM = ca. 10 000kWh Wärme inkl. Wirkungsgrad + 100€ Rauchfangkehrer = 700€
“Sklave der Heizung”. Ich weiss nicht wo du bist während des Kochens, ich steh da in der Küche. So 1-1,5Std. Einzig beim Verbrauch hatte ThorstenKoehler recht. Da brauche ich weniger als erwartet, kann das aber, momentan noch, nicht beziffern. Das ist in den o.g. Holzkosten dann mit drin.
Hi,
Über die Grundlagen, Sinnhaftigkeit oder Fehlerfreiheit könnte man ewig debattieren.
Gehen wir mal beispielhaft die Rechnung mit meinen gemessen und nicht aus einer schlecht warmgelaufenen Glaskugel Werten durch.
1srm Apfelholz 18% Restfeuchte wiegt 400kg
Heizwert liegt bei 3,5kWh/kg
400kg x 3,5kWh/kg =1400kWh
Verbrennungswirkungsgrad 70%
0,7 x 1400 kWh =980 kWh
Preis 70/120€/srm
Energiebedarf 10000kWh
10000/980x70=714€
10000/980x120=1.224€
Sollte das Zauberholz zu besagten 120€/RM! In großen Mengen verfügbar sein, so nehme ich umgehend einen vollen Sattelzug.
Nun ja jeder kann entscheiden und tun und lassen was er möchte. Ich wollte an der Stelle helfen in dem ich meine quantitativen Erfahrungen mit euch teile. Gerade wenn eine Neuanschaffung im Raum steht.
Es ist eben wesentlich effektiver und in der Anschaffung sowie Betrieb günstiger eine Wärmepumpe direkt in die Fußbodenheizung speisen zu lassen und einen Grundofen ohne Wassermantel für die Behaglichkeit und oder kalten Tage zu installieren.
In unserer Kita gilt jedenfalls, dass die schlauen Füchse auch ganz leise sind.
In diesem Sinne einen schönen Abend vorm Kamin.
Heize mit Kamin und Luft-Luft Wärmepumpe. Habe dieses Jahr ca 20 Schüttraummeter Feuerholz gemacht. Einen Teil verkauft, das zahlt mir die Stromrechnung.
Habe noch ca 30 ster hier liegen.
PV + LLWP + Kamin.
Äußerst günstig
Danke, wenn du aus dem Hamburger Raum kommst, das Holz getrocknet ist und der Preis stimmt gerne. Wobei ich für diese Saison versorgt bin.
Schweden
Zauberholz.
Ist kein Zauberholz. Meine Schwiegermutter kauft immer noch Holz für ihren Küchenofen (nur Küchenofen). Da kostet der RM Buche 120€. Sind ca. 2000kWh Heizwert. *5 = 10 000kWh Heizwert.
“In diesem Sinne einen schönen Abend vorm Kamin.”
Ah, also Gemütlichkeit. Die kann man natürlich nicht aufwiegen. Mir geht es um Zweck und weniger um Behaglichkeit. Sonst würde man punktuell auch keine Wärmepumpe nehmen sondern IR-Heizungen.
Und musst dann alles dazurechnen: Was kostet die Grundsteuer für den Wald, was kostet der Wagen zum Transport, du musst das fällen (evtl.) kleinsägen, hacken, lagern (Lagerplatz Grundsteuer), und natürlich die ganze Zeit dafür.
Ja, ist schon klar. Fixkosten, sprungfixe Kosten, variable Kosten, Grenzkosten. ![]()
Am besten Stütze beantragen und Sofa. ![]()
Du verstehst das falsch. Wenn ich eine Wärmepumpe berechnen will, die Stromkosten z.B., dann muss ich dabei die Grundgebühren nehmen, den Strompreis pro kWh und das ergibt dann den Preis für die kWh Strom/Wärme für die Wärmepumpe. Käme Wartung dazu muss ich das auch einpreisen. Wenn ich sie mit einem Mittel reinige auch. Alle Kosten werden dort eingepreist.
Und genau dasselbe muss ich beim heizen mit Holz auch machen. Wenn ich sowieso in der Küche stehe, dann ist das Einwerfen von einem Stück Scheitholz ein Vorgang der mich soviel Zeit kostet wie einmal beim Topf umzurühren. Also kein Aufwand. Kauft man aber 100cm Scheite die man dann auf 33cm oder 25cm runtersägt muss man die Zeit mit kalkulieren. So muss man auch kalkulieren beim Lohn und der Fahrtstrecke. Wer 2 Stunden im Auto oder Bus/Bahn sitzt hat keinen 10Std. Job, sondern 12Std. Erst dann kann ich vergleichen.
Bei der WP stelle ich, sofern eine LWWP nur einmal ein, hydr. thermischer Abgleich, Heizkurve, und evtl. noch Anfang der Heizsaison. Fertig. Beim Holz MUSS ich was tun.
Dann kommt noch hinzu, wie man es berechnet. Bei Strom sieht es so aus: Strom muss ich auch beziehen, wenn ich keine Wärmepumpe hätte. Ansich sind die Grundgebühren abzuziehen, weil diese Grundgebühren hätte ich auch ohne. Beim E-Auto dasselbe. Die Grundgebühr bleibt gleich, egal ob mit oder ohne E-Auto. Eine andere Heizungsart: Schon muss ich alles mit einpreisen.
Das ist nicht gegen deine Rechnung, oder die der Anderen. Sondern soll nur eine Vergleichbarkeit ergeben.
Hallo!
Neh, ehrlich. Alles das was Du schreibst ist mir bewusst.
Ich sage immer: “mit Feuerholz ist es leicht sich selbst übers Ohr zu hauen.”
Ich halte 54 Euro für den Schüttraummeter Birke für das absolute Maximum, was man bezahlen sollte. Wenn ich Leute sehe, die mit Ihrem Mercedes Feuerholz für 1.000 SEK (ca 90 Euro) abholen muss ich immer an den Spruch denken.
Ich bewerte das selbst erzeugte Feuerholz mit dem Wert, für den ich es verkaufen könnte. Da ich recht gemischtes Holz, was Sorte und Größe angeht mache, sind dies 750 SEK (ca 68 Euro).
Bevor ich den Kamin anmache wird kurz überschlagen, was günstiger ist: Wärmepumpe, oder Feuerholz.
Ich habe dynamischen Stromtarif. D.h. Preis des Spotmarktes.
Was die Grundgebühr angeht es ist hier bei uns anders: ich bin in einen Tarif gewechselt mit einer sehr niedrigen Grundgebühr, dafür aber hohes Netzentgeld. Bei 8.000 kwh/Jahr und drunter lohnt sich das. Ich beziehe ca 3.500 kwh/Jahr.
Wenn PV Überschuss da ist wird natürlich mit der Klimasplit geheizt.
Ich staubsauge auch den Markt / Kleinanzeigen nach “Schnäppchen” habe z.b. 60 Sack Pellets für einen Appel und eine Ei abgestaubt, die wir aus einem Kellerloch hoch tragen mussten. Wollte keiner machen, nachdem der Eigentümer von Pellets auf Wärmepumpe gewechselt hatte.
Im Nachbarort haben wir von jemandem der umgezogen ist ca 6 Schüttraummeter Feuerholz geholt. Der war froh über die Hilfe weil er kurzfristig seinen Job verloren hat und zu seinen Eltern ziehen musste. Habe ich bei einem Kumpel weggestapelt, der es nicht so dicke hat. (Langzeit krankgeschrieben)
Bei meinem Bruder lagere ich jedes Jahr 5 ster ein. Der arbeitet in Tourismus. Der hat im Sommerhalbjahr keine Zeit. Ich habe Lust und finde man kann sich auch mal helfen.
Also, wirklich: ich rechne und Du hast recht
PS.: Stämme säge ich übrigens mit einer Elektrosäge (mit Kabel) und spalte es mit einem 400V Holzspalter. Immer mit PV Überschuss.
Dann musst du aber auch die eingesparten Kosten fürs Fitness-Studio einrechnen, was man durchs Holzhacken spart. Und die eingesparten Arztkosten, weil man sich mehr bewegt und damit gesünder lebt. Und vielleicht hält einen diese vernünftige Beschäftigung davon ab, sein Geld als Spieler zu verlieren oder sich regelmäßig zu betrinken.
Kurzum, da hängt vieles von vielem ab und manchmal ist es besser zu schauen, mit welchern Lebensweise man sich wohl fühlt.
Das ändert aber nichts an den Kosten für den Brennstoff. Wenn dieser Kosten erzeugt, gehören die eingepreist. Andernfalls kostet der Wärmepumpenstrom auch weniger. Netzkosten sind ja keine Stromkosten…
Das auf jeden Fall. Kosten sind Kosten, da gibts nichts dran zu rütteln.
Ich Stimme allen zu. Was bleibt ist der Spaß an der Sache.
Wer in der Marketing Abteilung arbeitet greift gerne zum Grundsatz “Shit in - Shit out” und vermarktet das Ergebnis entsprechend…