Huawei R4850G2 und Trucki T2HG Einsatz, Verhalten, Verbesserungsvorschläge

Du musst rausfinden warum Du so unterschiedliche Anzeigen für die Batteriespannung hast. Die T2HG Platine ließt die DC Spannung nur aus dem R4850G2 Ladegerät aus, dass grundsätzlich die Spannung schon richtig misst. Sehr oft sind günstige Trennschalter zwischen Batterie und Ladegerät für ähnliche Fehler verantwortlich. Dann kann noch einenSpannung gemessen werden, aber es fließt kein Strom mehr. Oder das BMS hat mit einem Fehler abgeschaltet.

Hier mal meine Rückmeldung, also ich habe wohl echt Glück gehabt denn es ist folgendes passiert am Victron Verteiler den ich eingebaut habe hatte ich wohl einen Kabelschuh der nicht richtig gecrimpt war, der ist so extrem heiß geworden das er direkt oberhalb des Kabelschuh sich verabschiedet hat. Da ich das Kabel sowieso wechseln wollte auf 50mm2 (hatte nur etwas Wartezeit bis es hier war) ist dieses jetzt erledigt.
Es kam also irgendwie dadurch dazu das die Spannung so hoch (über55V) angezeigt wurde.
Jetzt ist die Spannung aktuell 53,91 V und wenn der Akku an die 80% geht steigt er dann auf ca. 55 V
Ich lasse aber mal den Wert von 57,5V wie es Ciwa geschrieben hat.
Denn es funktioniert alles wieder habe es den 2. Tag am laufen.

Einen Trennschalter habe ich mit 100A der mir irgendwo mal im Forum geschrieben wurde, denke der ist OK.

Also der fehler ist damit wohl gefunden es lag also weder am T2HG noch am Ladegerät, alles wieder gut. Ich habe ja auch nichts verstellt.
Ich Danke euch für die Unterstützung.

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Hier auch noch die Anmerkung, dass Mikro Controller so billig und vergleich weiße einfach zu konfigurieren geworden sind, dass man es überspitzt gesagt schon als "fahrlässig" bezeichnen könnte keine zusätzliche Überwachung einzubauen.

Ein ESP32 mit einem 10er Pack ds18b20 sensoren mit kabel kriegt man für unter 10€ aus fernost dazu ikea usb netzteil.

Dann Sensoren mit dem Schrumpfschlauch in den Kabelschuh einschweißen und man hat mit extrem wenig Aufwand einen zusätzlichen Sicherheitsgurt.

Super Idee, hast du soetwas umgesetzt?

Geht schon fast zu sehr ins Off Topic, ich werde vermutlich dazu wenn Interesse besteht mal ein Thema aufmachen.

Aktuell liegt das auf meinem Basteltisch:

ESP32 C3 mit Stepdown Converter versorgt aus dem GPS Port eines JK BMS.
Hier lese ich aktuell schon die Temperatur Sensoren des BMS aus und zeige die Auf dem Display an. Das ganze ist schon in Home Assistant eingebunden.

Noch zu machen:
Die DS18B20 einbinden und anschließen.
Display und Software "schön" machen. (Großes Warnsymbol wenn ein konfigurierbarer Schwellenwert überschritten wird) + Push Nachricht auf Handy
Gehäuse für Board und Display designen und 3D Drucken.

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Naja das sehe ich anders. Sauber ausgeführte Quetschungen mit Rohrkabelschuhen namenhafter Hersteller sowie der passenden Quetschzange brauchen nicht live überwacht werden. Gut, ich schaue alle 8 Wochen mal mit der IR Kamera ob es Auffälligkeiten gibt, aber in der Praxis wird da so gut wie nichts dran passieren.

Ich will niemandem was unterstellen, aber dieser Zwang, in anbetracht der Tatsache das mehrere tausend Euronen in eine Anlage geflossen sind, an den Rohrkabelschuhen, den Leitungen sowie am Werkzeug den letzten Euro durch Chinaware zu sparen geht in eine völlig falsche Richtung.

Hallo @ All

Ich hatte passive Kühlkörper an der Seite angebaut und die Leistung auf 2000 W begrenzt. Das lief eine ganze Weile ohne Probleme, Temperaturen um die 70 Grad bei länger Belastung.

Jetzt hab ich 40er 4 Kantprofile mit 40er Lüftern an den Seiten befestigt und die Leistung erst einmal auf 2500W eingestellt, mit dem Ergebnis, dass das Ladegerät schon nach sehr kurzer Zeit auf 650 W zurück geht. Die Leistung geht auch nicht mehr hoch.

Hat jemand eine Idee?

Ja, vermutlich der Spalt hier:


Deckel und/oder Boden des Netzteils stehen ganz leicht über die Kühlflächen hinaus. Ein z.B. 30mm Profil passt dazwischen, ein 40mm Profil kann durch die überstehenden Blechteile keinen Kontakt zu den Kühlflächen des Netzteils herstellen.

Ich hab meine 40x80mm Profile daher planfräsen lassen weil auch die Profile ab Werk konvex verformt sind, nach dem Planfräsen liegen sie sauber an.

Ich habe 40er Quadratrohr kein Profil, die Flächen sind eben.

Die Temperatur ist auch nicht gestiegen. So schnell wie die Leistung runter geht, kann das auch nicht sein.

Das ändert nichts daran dass die BLECHTEILE, boden und Deckel, des Netzteils überstehen und dein Quadratrohr möglicherweise die Kühlflächen nicht berührt. Das war am Ende nur eine Idee weil du nach Ideen gefragt hast und in diesem Zusammenhang nicht erwähnt hast dass die Temperatur gar nicht so schnell steigt wie die Leistung zurück geschraubt wird.

Dann erzähl doch lieber noch mal ein bisschen Mehr über die Ansteuerung, wenns nicht an der Temperatur liegt ist entweder der Akku voll oder die Ansteuerung murks.

Okay. Neuste Firmware ist aufgespielt.

Wenn die Leistung auf 2200 Watt eingestellt ist, läuft das Ladegerät durch.

Wenn ich aber sie Leistung auf 2250 Watt einstelle, wird die Leistung binnen Sekunden auf ca. 650 Watt runter geregelt.

Ich meine das kann nicht am Kühlkörper liegen.

Jetzt mit Lüfter und gutem Temperaturübergang Gerät / Kühlkörper.

Poste doch mal ein paar mehr Informationen, technische Daten zum Akku, ein paar Screenshots der T2HG GUI in denen man die Einstellungen und Sollwerte sehen kann usw.

Wird das Netzteil nur über die GUI manuell gesteuert oder hängt eine Nulleinspeisung dran? Oder kommt die Sollwertvorgabe über MQTT oder oder oder?

48V, 16 kW Akku, Nulleinspeisung, Sollwert direkt über die IP des T2HG

Zur Zeit genügend PV-Power zum Testen



Deine Ladespannung ist 57.6V, deine Batteriespannung 57.65V . Da kann nicht mehr der volle Ladestrom fließen!

Bei Full Delay fehlt der Wert 1min. Deshalb wird die Batterie vermutlich nicht als FULL erkannt und die Ladung abgeschaltet!

Bei Standby würde ich entweder -1s oder 20s eintragen.

Vielen Danke, ich hab es mal wie folgt eingestellt

Hatte ich noch nicht drauf geachtet.
Jetzt fällt es mir auch schon auf.

Jetzt ist mir das Verhalten des T2HG plausibel.
Ich hatte immer nur auf Ladeleistung und Temperatur geachtet,

Edit:
Ich habe noch einige Versuche gemacht. Wenn der Akku nicht ganz leer ist und ich >40 Ampere Ladestrom gebe, springt die Spannung auf > 57,6 V und das Ladegerät regelt zurück was ja auch richtig ist.
Ich habe Eve LF280K v3 Prismatic 280Ah - LiFePO4 - 3.2V Zellen und die sollten man mit 1 C laden können.
Habe ich hier einen Denkfehler?

Kurze Anmerkung meinerseits zur Temperatur. Im Mobilfunkbereich laufen teilweise 3 von den Dingern (PSU4850A) ohne irgendwelche zusätzlichen Kühler in nem Metallkasten. Sommer, Winter, you name it. Ich kenne keinen Fall, wo die Systemtechnik ausgefallen weil ein Netzteil abgeraucht ist. Zusätzliche Kühlung bedarf es eigentlich nicht.

Macht mit dieser Info, was ihr wollt :smiley:

Dazu gehören an sich noch einige weitere Informationen. Wie oft und wie lange laufen die PSU in den Mobilfunkstationen auf Volllast? Welche Aufgabe haben sie eigentlich? In welchem Turnus werden sie nach Wartungsplan komplett getauscht?

Zugegeben, die Dinger sind jetzt auf dem Gebrauchtmarkt nicht gerade teuer aber auch nicht umsonst. Was haben wohl die meisten Benutzer also für ein Ziel? Das die Netzteile möglichst lange durchhalten, ohne Defekt. Im Inneren gibt es Bauteile deren Standzeit sich durchaus immens verkürzt wenn sie unter hoher Umgebungstemperatur (Kondensatoren) oder unter hoher Kerntemperatur (Halbleiter) arbeiten.

Da kann es wohl einen Unterschied machen ob die Netzteile, hypothetisch, ein mal im Monat die Pufferbatterien in einer Mobilfunkstation wieder aufladen, oder z.B. sechs Monate lang PV-Überschüsse von A nach B schaufeln sollen.

Also ja, man kann das RG durchaus auch einfach auf den Tisch legen und laufen lassen. Bleibt halt die Frage, wie lange.

Die Laden keine Batterie. Darüber läuft die Systemtechnik 24/7, 365 Tage im Jahr. Ich will es nur gesagt haben. Allerdings immer 3 in Kombination mit einer PMU.

Am Ende kann es jeder für sich entscheiden. Will damit nur sagen, die Geräte sind für 24/7 Einsatz vorgesehen. Vielleicht nicht dauerhaft unter Vollast, aber Teillast in jedem Fall.

Wie funktioniert das ohne Batterie? Soweit ich es verstanden habe wird der Can Bus und auch der Controller des R4850G2 über die DC Seite versorgt. Oder liege ich da falsch?