Es wird in div. Beiträgen bemängelt, dass bei verzinnten Litzenenden noch ein zu geringes Drehmoment der Schraubklemmen hinzukommt.
Richtig ist, dass das unter Druck stehende Zinn fließt und damit der Druck abgebaut wird. Das ursprünglich verwendete Drehmoment kann nicht mehr nachempfunden werden.
Beim Herstellen einer solchen, mit recht verbotenen, Verbindung konnte ich nach Festschrauben der 3. Ader bereits eine Minderung des Anzugsmomentes der 1. Ader feststellen.
Nach längerer Zeit und dem Betrieb mit hohen Strömen (Erwärmung) kann man den Eindruck bekommen, dass vergessen wurde die Schrauben überhaupt anzuziehen.
Das ist keine Theorie, sondern die Erfahrung die ich bereits vor über 50 Jahren gemacht habe, als amerikanische Tektronix-Oszillographen (über 2 kW Leistungsaufnahme) mit deutschen Schuko-
Steckern nachgerüstet wurden.
Unverständlich dass man im Jahr 2024 noch immer mit solchem Pfusch konfrontiert wird.