Hoymiles HM-600 & HM-1500 mit Module über Speicher und Laderegler verbinden

@solar-dau OK, ich glaube wir reden hier von verschiedenen Themen?
Es geht natürlich darum wenn man mehrere Eingänge von einem Wechselrichter an ein und die selbe Stromquelle anschließt. Dann sollten alle Kabel für jeden Eingang gleich lang sein. Ob die dann alle 3 Meter oder 10 Meter sind, ist dann egal.
Wenn du genau das gleiche meinst, dann musst du mir erklären wieso das eine Kabel so viele Meter länger ist, wenn es doch an der selben Quelle und am selben WR angeschlossen ist?
Normal kommt sowas nur vor wenn du z.B. verschiedene Module angeschlossen hast oder z.B. zwei Speicher hast und der eine Speicher wo anders steht.

@berinik
1,72kWp und ca. 60% Autarkie, glaube ich eher weniger. Im Sommer erreichst du das locker, aber im Winter zieht es die Prozentzahl gewaltig nach unten. Ich hatte bis zum Winter eine Autarkie von über 90%. Seit Ende Juli 23 zeichnet mein Cerbo auf und aktuell liegt meine Autarkie seit Ende Juli bei 38%. Wobei ich zugeben muss, dass wir mit Klimas heizen und teilweise 30kWh pro Tag im Winter brauchen.
Ich kann dir trotzdem mal meinen Ertrag so grob mal aufzählen. Aktuell habe ich 6,6kWp. Verschiedene Winkel und verschieden ausgerichtet. Leider haben wir im Winter früh lange Schatten. Im Sommer sind alle Module ab ca. 7 Uhr in der Sonne. Im Dezember ab 11 Uhr.
Heute war ein Ertrag von 4,9kW, gestern 4 vorgestern 9,9, davor 4,8, davor 1 und der Februar ist deutlich besser als Dezember und Januar. Da sind dann 2kWp am Tag ein richtig guter Tag unter 1kWp waren auch immer wieder Tage dabei.
Im Sommer dann wird meine Anlage ab 10 Uhr gedrosselt weil der 10kWh Speicher voll ist.
Ich kann mich aber auch irren: Hier kannst du ausrechnen was so dein Ertrag sein könnte. Allerdings bedenkt dieses Tool keine Verschattung wie bei mir im Winter bis die Sonne mal über dem Wohnhaus ist um die Module hinten auf den Anbauten zu bestrahlen. JRC Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) - European Commission
Victron 150/75? Gibt es die oder meinst du 150/45 oder 150/70.
Beim 150/70 überlege dir gut ob du deine Anlage früher oder später vielleicht doch erweitern willst. Denn für nur ein kleines bisschen mehr Geld bekommst du 2 x 150/45. und hättest dann am Ende sozusagen 150/90. Der 150/45 ist sowas von im Preis gefallen. Wahnsinn.
Achja, wenn so ein Laderegler, dann besorg dir den SmartSolar und keinen BlueSolar. Das sind nur ein paar Euro wert, aber ich denke früher oder später wirst du es bereuen wenn du keinen SmartSolar hast.
Mit dem SmartMicroSchalter habe ich keine Erfahrung, dazu kann ich dir leider nichts sagen. Ich steuere meine Hoymiles mit Ahoy-DTU über mein SmartHome auf dem Raspberry Pi 4.

@stiech82
Gefühlt läuft dieser thread oder ähnliche(?) seit ewigen Zeiten.
Vermutlich haben wir hier schon einmal … ich werde aber die 50 Seiten nicht mehr durchgehen.
Die Eingänge wollen ihren Strom messen. Aus einer Quelle versorgt fließen die Ströme einen nicht definierten Pfad, mal diesen, mal jenen, mal zum Teil. Das kann man machen, funktioniert aber wie beschrieben und nicht wie gewollt. Desto länger und dünner die Kabel werden, R(Kabel) zu R(shunt) umso eher könnte das zu gehen scheinen. Oder man balanciert das Ei auf der Spitze, genau gleich …

VDE/FNN machen sich auf den Weg eine Nulleinspeisung (Speicher ohne Lieferung in das öffentliche Netz) zu definieren.
Dort heißt es als Sprungantwort nach 3Sek. < 10% der Leistung, nach 10 Sek. 0%.
Die Genauigkeit ist nachrangig sobald Soll und Ist nicht einmal annähernd gleichzeitig bestimmt werden.
Wenn der Sollwert nach 3 Sekunden rausgeht und mit Affenzahn umgesetzt würde sollten es eher noch ganz, ganz kurz (wenige 1/10Sek.) -100 bis -200W sein?
Grüße
SolarHeine

@solarheini Sorry aber langsam habe ich das Gefühl du willst hier trollen.
Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. So viel falsche Aussagen in so wenig Text.
Wir haben das hier definitiv noch nicht diskutiert, weil an so einen "sorry" Unsinn würde ich mich erinnern.
Ich weiß nicht wie ich dir das erklären soll damit du es verstehst. Alleine das mit den "ganz kurz -100 bis 200W". Wie kommt man darauf?
Wenn ein Sollwert an die WR geschickt wird und nicht mal 1 Sekunde später ein Verbraucher mit 100W abschaltet, es dann aber noch 1 bis 2 Sekunden dauert bis der neue Sollwert kommt. Wie zum Teufel soll der Hausverbrauch dann für wenige 1/10Sek. bei -100 bis 200W sein?
Sorry aber was ist das für eine Logik? Für mich ist das wie wenn man 0 - 1000 rechnet und dann auf -100 kommt.
Auch die Aussage mit dem Soll- und Ist-Wert. Wer zum Teufel baut eine Steuerung bei dem die Werte nicht gleichzeitig bestimmt werden?
Dazu kommt, dass genau solche falschen Befehlsketten eine hohe Ungenauigkeit verursachen.
Entweder du denkst ich frage den Istwert ab, warte 3 Sekunden und schicke dann den Sollwert an die WR. Sorry aber dann denkst du auch ich bin als Kind zu oft auf den Kopf gefallen.
Ich hätte niemals gedacht das genauer erklären zu müssen und das jemand auf so eine Irrsinnige Idee kommt.
Deswegen für dich nochmal: Bei mir werden Soll- und Istwert gleichzeitig bestimmt. Erst wenn der Befehl an den WR rausgeht wird der Sollwert ermittelt.
Das geht ruckzuck. Ich würde behaupten weniger als 1/10 Sek.
Vielleicht verstehst du es nach dieser Erklärung was es mit den 3 Sekunden auf sich hat:
Die DTU bei mir kann nicht schneller als ca. alle 3 Sekunden die Befehle für den Sollwert an den WR schicken (Rate nicht Verzögerung). Würde ich jede Sekunde den Sollwert schicken, dann passiert das was du meinst. Der Istwert wird ermittelt, der Sollwert gesetzt, dann kurz gewartet bis die DTU den nächsten Befehl rausschicken kann. Darunter leidet die Genauigkeit, weil der Istwert und Sollwert gesetzt werden und erst später zum WR geschickt werden und da hat sich ja dann der Ist- und Sollwert schon wieder geändert.
Deswegen 3 Sekunden warten und das von dir besagte Problem hat sich in Luft aufgelöst ;).

Desto länger und dünner die Kabel werden, R(Kabel) zu R(shunt) umso eher könnte das zu gehen scheinen.
Bitte was? Auch hier, auf so eine irrsinnige Theorie muss man erst mal kommen. Die Kabel sollten ausreichend dimensioniert sein und am besten so kurz wie möglich halten. Ja auch mit MPPT's parallel an einer Stromquelle. Aber vorwiegend geht es darum, dass der Widerstand der Kabel gleich ist. Deswegen die Kabellängen. Gleiche Kabellänge = Gleicher Kabelwiderstand = deutlich weniger Probleme.
weil man die MPPTs eines WR nicht parallel an eine Spannungsquelle anschließen kann.und ich schreibe es nochmal: Doch kann man. weil man die MPPTs eines WR nicht parallel an eine Spannungsquelle anschließen kann.
Ich schreibe es gerne nochmal: Doch kann man. Das was du da schreibst ist wie zu sagen: Wenn man vom Hochhaus springt, kann man nicht überleben. Aber man kann vom Hochhaus springen und überleben, z.B. mit Fallschirm etc.. Genau so ist es mit den MPPT's parallel an einer Quelle. So und damit beende ich die Diskussion mit dir. Ist nicht böse gemeint, aber ich habe wirklich das Gefühl du willst hier nur Trollen bei so komischen Aussagen. Wenn jemand keine Ahnung hat, dann ok sind die Aussagen verständlich, aber du schreibst als würdest du dich auskennen aber triffst Aussagen die in meinen Augen durch meine Erfahrung genau mit diesem Zeugs, völlig irrsinnig (sorry) sind. Deswegen hat unsere Diskussion an diesem Punkt keinen Sinn mehr für mich.

@stiech82
Ich bin fast sicher wir hatten schon einmal das Thema.
Ich erinnere mich ...

@Stiech82: Leitungswiderstand berechnen da kommen für 1m Kupfer 6mm2 heraus: 0,002833 Ohm. Bei der doppelten Länge = 2m, um mal einen Extremfall zu rechnen, sind es 0,005667 Ohm. Das macht bei 10A Strom (mehr kann der Hoymiles nicht) keinen relevanten Abfall. Das, was Du siehst sind vermutlich Bauteiltoleranzen im Hoymiles oder Kontaktwiderstände, aber nicht NICHT der Leitungswiderstand durch unterschiedliche Kabellänge. Die eigenen Erfahrungen sind ja gut und schön - aber wir haben es letztlich mit Physik zu tun. Es wäre echt nett & konstruktiv, wenn Du das bei Behauptungen wie "total falsch" mal berücksichtigst.

Die Diskussion um die Geschwindigkeit des Raspi ist auch unnütz: natürlich ist das Ding schnell. Leider ist der Zähler langsam und die Steuerung des WR auch. UND der Hoymiles hat eben ein Limit an Befehlen/Zeit die er verarbeiten kann. Der Versuche, damit eine exakte Nulleinspeisung hinzubekommen sind zum Scheitern verurteilt. Aus meiner Erfahrung bei meiner Anlage fahre ich mit +20W gut. Das wären maximal 0,48kWh/Tag nicht-selber-produziert. Ich habe idR den Speicher nicht voll und möchte die Einspeisung vermeiden - darum diese Entscheidung. Kann ja jeder anders machen...

Übrigens ist völlig egal was Shelly 3EM misst; relevant ist NUR der Zähler des EVU. Wer eine moderne Messeinrichtung mir IR-Schnittstelle hat sollte die auslesen und sich die Kohle für den 3EM sparen.

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Das Problem IST der unterschiedliche Leitungswiderstand durch unterschiedliche Kabellängen.

Der Shunt zur Messung des Eingangsstroms liegt in der Minusleitung des Inverters. Versorgst du einen Inverter mit mehr als einem Kanal von der selben Spannungsquelle werden die Shunts der Kanäle parallel geschaltet, da intern die Masse aller Kanäle nach den Shunts verbunden ist. In reihe zu den Shunts ist dann noch der Widerstand der Zuleitung. Da der Widestand der Shunts nur 3 mOhm ist machen sich auch kurze Unterschiede in der Leitungslänge bemerkbar.

Bei deinem Beispiel mit 1m Kupfer 6mm2 und 10A Gesamtstrom würden bei einem Inverter mit 2 Kanälen und exakt gleichen Kabellängen durch jeden Shunt 5A fließen. Ist aber eines der Kabel nur 10cm länger würden durch den einen Shunt etwa 5,12A und durch den anderen 4,88A fließen. Dadurch kommt dann die Regelung im Inverter durcheinander und die Ausgangsleistung der Kanäle ist unterschiedlich.

Die gleichen Erfahrungen habe ich mit meinem HM-600 auch gemacht. Da du nur einem HM-300 mit einem Kanal hast, hast du damit auch kein Problem.

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Dazu genügt bereits die Tatsache, dass die gemessene Reaktion nicht mehr durch die Aktion eines MPPT begründet sein muss/wird.

@mager Ich habe den Tipp mit den Kabellängen hier aus dem Forum und einige bestätigen das. Das sind dann schon komische Bauteiltoleranzen.
Du hast bei deiner Physik übrigens die Funktion der MPPT's vergessen. Genau die sollen ja einem gewisses physikalisches Problem beim dem was an Energie am Eingang reinkommt, entgegenwirken und genau dieser Vorteil der MPPT's wird beim parallelen Anschluss an einer Energiequelle zum Problem bei unterschiedlichen Kabellängen.
Ich rate dir es einfach mal auszuprobieren du wirst schnell sehen: Um so unterschiedlicher die Kabellängen der einzelnen Eingänge sind um so mehr weichen die Eingangsspannungen der Eingänge ab. Wir reden hier also nicht nur vom Strom. Also 2 Faktoren und nicht nur der Faktor Strom.

Zum 3EM.
Wie geschrieben habe ich den 3EM aus den dir besagten Gründen deaktiviert. Allerdings kann man nur eine IR-Schnittstelle an den Zähler hängen und da hängt der Pulse von Tibber dran. Wie geschrieben kann ich aktuell die Daten nur über API abrufen und das ist mein aktuell größtes Problem mit der Zeitverzögerung.
Ich hatte den 3EM übrigens besorgt als ich noch so einen alten Ferrariszähler hatte. Da war der 3EM erst einmal die einzige Lösung für mich.
Klar zu 100% Nulleinspeisung ist nicht möglich. Wie geschrieben ist aktuell mein größtes Problem die Zeitverzögerung durch die API abfrage. Aber eines Tages komme ich vielleicht dazu den Pulse zu knacken um direkt ohne Internet die Daten abzufragen. Es soll zumindest gehen.
Dennoch ist es aktuell garnicht mal so schnell. Ich mache keine +20W sondern einfach 0. Denn ob das jetzt ins Netz geht oder ob die Anlage dadurch gedrosselt wird weil der Speicher voll ist und diese von dir besagten 0,48kWh/Tag weniger produziert werden. Spielt dann für mich auch keine Rolle mehr.
Gestern hatte ich ein Minus am Zähler von 0,189kWh bei 7kWh AC-Leistung der PV, ca 0,04 bis 0,1 kWh pro Stunde muss ich durch die Ungenauigkeit kaufen.
Wie du sehen kannst, schwankt das auch pro Stunde sehr stark. Das ist weil wir bis zu 3000W AC PV-Leistung haben und wir leider sehr viele Verbraucher haben die gerne mal von einer auf die andere Sekunde um 1000W das Hausnetz belasten und entlasten und das immer und immer wieder über den Tag verteilt.
In diesem Fall bringen mir die +20 halt auch nicht viel wenn immer wieder der Hausverbrauch um 1000 oder sogar 2000W hoch und dann genau so schnell wieder runter geht.
Um so wärmer es wird und um so weniger die Klimas takten um so kleinere Minus- und Pluswerte habe ich am Zähler.
Ich denke aber auch, wenn ich nicht via. API abrufen muss sondern lokal, dann läuft das auch nochmal deutlich genauer.
In dem Sinne läuft doch die Nulleinspeisung mit 3000W AC-PV-Leistung super ;). Wer erwartet auf eine 0 zu kommen, der lebt in Utopia.
PS: Wir haben einfach total unterschiedliche Bedingungen vorliegen, so z.B. ist im Sommer mein 10kWh Speicher so ab 10 Uhr morgens voll und da hatte ich noch 2kWp weniger auf dem Dach als jetzt.
Meine Anlage ist für den Sommer total überdimensioniert. Mir geht es hierbei um die Übergangszeiten zwischen Sommer und Winter, dass ich hier noch mehr rausholen kann wenn die Klimas zum heizen benutzt werden. Im Winter sind wir gerne mal bei 30kWh am Tag und ich bin dabei noch mehr Klimas zu installieren.
Im Sommer dann habe ich den positiven Effekt die Klimas kostenlos zum kühlen laufen zu lassen. Ich kann also sehr gut mit knapp 0,2kWh Minus am Zähler pro Tag leben bei knapp 8kWh die ins Hausnetz gingen.

@mager

Bzgl. Kabellängen: Ein eingestelltes Limit wird an einem 4 Kanal Hoymiles je zur Hälfte von der Kanal 1/2 und Kanal 3/4 geliefert. Wenn also z.B. Kanal 2 nicht verbunden ist liefert Kanal 1 genau die Hälfte von dem eingestellten Limit.

Das Problem ist das die Strommessung in einem Kanal ab ~11.5A irgendwann nicht mehr funktioniert. Der Wechselrichter liefert dann irgendeine Leistung. Ich habe daraus geschlossen das alle Kanäle verbunden sein müssen. Außerdem muss die Eingangsspannung hoch genug sein. Der Wechselrichter hat darüber hinaus je einen MPPT Tracker für Kanal 1/2 und 3/4. Ich übersetze das mit "1 Leistungteil" pro 2 Kanäle. Ich vermute das das Gerät (4 Kanal) vereinfacht so aussieht:

Wenn jetzt die Kabellängen unterschiedlich sind fließt Strom nicht mehr symmetrisch über die Shunts sondern vor allem über einen Shunt. Dann gerät man schneller in den Bereich in dem dieser Shunt über die Stromschwelle kommt und in dem der Wechselrichter nicht mehr richtig regelt.

Messungen sind hier: Sammelthema: Erfahrungsaustausch Betreiber Hoymiles Mikrowechselrichter an Akku - #213 von maltes - Hoymiles Wechselrichter - Akkudoktor Forum

Sofern mir jemand ein anderes Modell zeigt bin ich gerne bereit meine Meinung zu ändern. Folklore ist das jetzt aber nicht. Das ist durch Daten / Messungen und eine Erklärung begründet und nicht einfach nur eine Meinung.

@maltes Danke für die Erklärung. Genau das meinte ich. Die MPPT's regeln nun mal und genau diese Reglern sorgt dafür, dass die genannte Physik, von der @mager geschrieben hat, ganz anders funktioniert.

@solarheini

Ich verstehe weiterhin nicht warum du immer MPPT hier ins Feld führst. Der Wechselrichter hat ein Limit gesetzt und braucht daher nicht tracken. Was sollte ein MPPT da tun? Der WR regelt doch nur die Summe der Ströme durch die Shunts auf die geforderte Leistung. Also entsprechend Beispiel oben: P_kanal1/2 = U * (I_shunt 1 + I_shunt2)

Ich verstehe nicht wo die Abhängigkeit zu dem anderen "MPPT" da ins Spiel kommt. Also jedenfalls nicht an einer fetten Batterie bei der wir U = konstant annehmen können.

@stiech82

Jou ich dachte mal es wäre gut das Modell mal darzustellen und zu helfen.

Für jemand der so etwas schon einmal entwickelt, gebaut und/oder programmiert hat ist es (eigentlich) offensichtlich.
@Telekatz hat es doch auch schon erklärt.

Mein Schwanengesang…
Ein shunt misst keinen Strom.
Um Strom zu messen wird die Spannung an einem Widerstand (shunt) gemessen.
Typischerweise sind diese Messwiderstände in der Minuszuleitung der MPPTs und enden an der gemeinsamen Masse (intern Minus der MPPTs).
Für jeden zu messender Strom benötigt das Gerät eine Spannungsmessung am zugehörigen shunt.
Wenn man jetzt eine Seite der shunts miteinander verbindet (internes Minus) und die andere Seite auch (DC Zuleitungen parallel), dann ist es dem Zufall überlassen was da gemessen wird.
Wir haben aber Stellglieder die sich darauf verlassen, dass die Spannungsmessung an ihrem shunt (~der Strom) nur von ihnen beeinflusst werden kann.

dann duck ich mich aber wirklich weg ...

Du kannst das MPPT nennen oder wie du willst.
Es gibt nur einen Weg rein und der führt durch den Schaltungsteil "MPPT", das Stellglied des MPPT.
Abseits der MPPT Funktion wird da sowieso die Stromaufnahme geregelt und dort sind die Sicherheitsvorkehrungen verwirklicht.
Das Tracken lassen sich die Dinger auch nicht abgewöhnen ...

Bin raus.

Das Problem ist leider, das hier viele Leute mit reiner Theorie ankommen und keinerlei Erfahrung mit der Praxis haben und dann den Leuten widersprechen die aus reiner Erfahrung sprechen.
Vermutlich haben Leute wie ich das nur geträumt oder bilde mir das ein.
Das was mich aber nervt, genau wegen solchen Leuten die aus reiner Theorie sprechen und den Leuten mit Erfahrung widersprechen, genau die machen es den Leuten schwer die sich sowas aufbauen möchten.
Ich weiß noch meine Anfangszeit, ich habe da leider Leuten geklaubt die dieses reine Theoriewissen weitergeben als wüssten sie alles. Genau deren Empfehlungen gingen nach hinten los und dann kommt sowas wie: Hä, wieso, das kann nicht sein........
Sorry aber das nervt total, wenn Leute so tun als wüssten sie es und liegen total falsch.

... kann ich mir jetzt nicht verkneifen:
Man muss nicht "Krieg und Frieden" geschrieben haben um das Alphabet zu kennen.
Aber sicher 2000 Seiten werde ich in >45Jahren in der Mess- und Regeltechnik "verbockt" haben ...

@solarheini wenn du meinst. Vermutlich habe ich dann auch das alles nur geträumt und vielleicht wache ich auf und stelle fest, dass ich keine eigene PV habe. Nur so lässt sich für mich erklären warum meine Erfahrungen weit von deiner Theorie entfernt sind ;).

Und wer sagt uns jetzt abseits jeder Theorie was technisch machbar ist und was sicher (!) (auch im Sinne von Sicherheit) geht?

Beispiel:

2 Hoymiles 1500 parallel mit je 4 Anschlüssen an einem (demselben) Akku 52 V Lifepo4 16S mit Daly BMS 200A,

Schaffen die tatsächlich 2x 1.500 W?

Würde mich freuen darauf eine Antwort zu bekommen. Falls Details fehlen, liefere ich die gern nach.

Ich hab eine eindeutige Antwort dazu bisher hier nicht gelesen (oder überlesen?).

@solarheini

Ich vermute mal in deinem Bild stehen die Amperemeter für die Shunts oder?

Dein Bild oben zeigt eine interne Masse nach dem MPPT / Lastwiderstand, aber vor dem Shunt. Ich habe die Masse aus dem oberen Bild von dir in meine Darstellung eingezeichnet. Dabei kommt dann das raus:

(Für alle anderen: Eine Masse für alle - Anschlüsse ist nicht sinnvoll)

Fließt jetzt Strom über die interne Masseverbindung z.B. von Kanal 1+ nach Kanal 3- sieht 3/4 mehr Leistung als da tatsächlich in 3/4 umgesetzt wird. 1/2 sieht weniger Leistung. Das ist erst mal ein Problem.

Jetzt kommt die Regelung und reduziert in 3/4 die Leistung bis die Summe der Ströme in 3/4 der angeforderten Leistung entspricht. In 1/2 passiert das gleiche nur wird hier die Leistung erhöht. In gewissen Grenzen leistet der Wechselrichter dann die eingestellte Leistung weil die Regelung das ausregelt, 1/2 und 3/4 tragen aber unterschiedlich viel dazu bei.

Ich vermute das ist dein Punkt? Das bedeutet es kann in der Praxis funktionieren wie hier einige zeigen wenn die Symmetrie gegeben ist und die Regelung den Fehler noch ausbügeln kann?

Im Grunde müsste man das Prüfen können indem man Kanal 1+ und Kanal 3- anschließt. Dann müsste der WR völlig ungeregelt auf ca. 50% der maximale Leistung laufen und sich nicht steuern lassen.

Oder man misst mal den Strom der durch Plus in 1/2 reingeht und durch Minus in 1/2 wieder rauskommt. Da kann man auch sehen was dann fehlt. Im Grunde müsste ich ja nur mal alle 4 Leitungen einer Seite mit meinem Zangenamperemeter umfassen.

Beim Modell wo die Shunts in der Plusleitung sind könnte das gehen (ist aber auch nicht meine Annahme das das so gebaut ist)