Hoymiles HM-600 & HM-1500 mit Module über Speicher und Laderegler verbinden

Hallo,

mit allen Infos die Ich nun aus diesem Thread zusammengetragen habe, habe ich mein System aufgebaut und es funktioniert.

Dafür vielen Dank an diese Community und nun zu meinem neun Problem.

Mein Setup:

  • HM-1500 mit OpenDTU

  • 2x Pylontech US5000

  • Epever 5420AN. Darüber zwei Strings parallel mit je 1,6 KW Peak. Ca 150V pro String.

  • Alle "+" und "-" Anschlüsse auf entsprechende Busbars

  • Ports 1+2 vom HM parallel zusammengeschaltet und dann mit je einem Kabel für "+" und"-", weiter zum Busbar. Minus -> Positive Busbar und Plus -> Negativen Busbar

  • Ports 3+4 vom HM parallel zusammengeschaltet und dann mit je einem Kabel für "+" und"-", weiter zum Busbar. Minus -> Positive Busbar und Plus -> Negativen Busbar

  • Kabellänge habe ich penibel gleich lange verlegt zwischen HM und den Busbars.

Ich habe folgendes festgestellt.

  1. Ports 1+2 liefern stets die Hälfte der Leistung von Ports 3+4.

  2. Beim Leerlauf wenn also der HM kein 230 Netz hat, liegt an allen Ports die gleiche Batteriespannung, z.B. 49,1V

  3. Gibt der HM AC-seitig wieder Leistung ab, dann haben 1+2 stets 0,2V weniger als 3+4. Beispielweise: 49,5V und 49,7V

  4. Ich kann nicht weniger als 500W über OpenDTU runterregeln. Ging vorher problemlos als der HM direkt mit 4 Paneelen verbunden war.

Hinter dem HM hängt AC-seitig ein Shelly Plus 1 PM. Ich würde diesen automatisch bei z.B. 47V Batteriespannung abschalten um eine Vollentladung zu vermeiden.

Leider ginge das mit einem Shelly Uni nicht da dieser keine 48V messen kann. Irgendwelche Alternative ...ohne IO-Broker und Hausautomation ?

Ich hätte gerne einfach: Spannung der Batterie unter 47V, dann wird der Shelly Plus abgeschaltet und der Hoymiles liefert keinen Strom mehr ins Haus, bleibt dennoch DC-seitig angeschlossen.

Diese Spannung kann OpenDTU per MQTT bereitstellen, wie kann ich über den Shelly 1 diesen Wert abgreifen und weiterverarbeiten ?

Danke für die Unterstützung.

LG,

Daniel

Alle Fragen beantwortet ? , aber total mühsam die beiden großen Threats mit insgesamt 89 Seiten durchzukauen.

Hast Du Probleme mit der openDTU oder mit dem Shelly?
Vorab: openDTU und openHAB kommunizieren über MQTT. Dazu muss ein MQTT-Broker vorhanden (z.B. Mosquitto) und in openDTU unter Settings eingetragen sein.
Für Shelly 3EM gibt's ein Binding in openHAB, da hast Du dann Channels für den Stromverbrauch der einzelnen Phasen, etc.

@watol

Hinter dem HM hängt AC-seitig ein Shelly Plus 1 PM. Ich würde diesen automatisch bei z.B. 47V Batteriespannung abschalten um eine Vollentladung zu vermeiden.
1-Die Pylontech haben CANbus, dadurch kannst du viel besser den Ladestand % der Batterien als durch die Batteriespannung.

2-Es reicht eine Steuerung die die Hoymiles ausschaltet, wenn ein gewisser Ladestand % unterschritten ist.

3-Und eine Steuerung, die die Leistung der Hoymiles anpasst (so lange der Ladestand % der Batterie nicht unterschritten ist), abhaengig von Daten deines Strozaehlers (MQTT Daten von Shelly 3em, oder Hichi).

guck Mal das Projekt OpenDTU-onBattery im GitHub

@watol Hast du das Problem mittlerweile gelöst?
Für mich klingt das so, als wäre ein Fehler in deiner Verkabelung bzw. bei Eingang 1 + 2 ist mehr Widerstand in den Kabeln/Anschlüssen als bei Eingang 3 + 4.
Leider fehlt mir der genaue Überblick wie du das genau angeschlossen hast, aber ratsam wäre alle 4 Eingänge parallel anzuschließen. Bei mir geht ein Kabel, jeweils Plus & Minus, vom Busbar zu einem 4er Verteiler und von dort alle Kabel gleich lang zum HM-1500.
Ich vermute da liegt irgendwo der Fehler, dass die jeweiligen Verteiler unterschiedlich angeschlossen sind bzw. unterschiedliche Widerstände haben bzw. die Anschlüsse.
Warum der Hoymiles nicht auf unter 500W gedrosselt werden kann, habe ich keine Ahnung. Ich habe mal ausprobiert mit AhoyDTU und OpenDTU und bei beiden funktioniert alles super.
Aber ich finde 49,1V etwas wenig. Hast du eine Blei-Batterie angeschlossen oder LiFePo4? Mein LiFePo4 wird bei ca. 51,9V abgeschalten. Da sind dann noch etwa 20% drin und weniger es beim LiFePo4 nicht sein. Verlängert zumindest die Lebensdauer enorm.
Bei Blei: Habe ich nichts gesagt.
Aber vielleicht liegt es an dem Spannungsbereich. Das der HM-1500 da etwas mehr Probleme macht mit dem Drosseln. Ist aber jetzt einfach nur so ins Blaue geraten.

@watol Shelly Uni kannst du schon nutzen, musst nur einen Spannungsteiler bauen.

Wird hier erklärt:




Hallo,

ich habe alle 49 Seiten gelesen und viel dabei gelernt. Ich möchte nun selbst eine Anlage mit 6 Stück PV-Modulen (ca. 2400Wp) mit einem 48V Polyntech Speicher, Hoymiles HM-800 und openDTU bauen.

Bevor ich die ersten Komponenten kaufe, möchte ich noch abklären ob die oben angeführte Anlage legal (Meldung an Netzbetreiber Balkonkraftwerk) an das Netz gebracht werden darf. Ich lebe in Österreich und meine, da ich maximal 800W mit eine TOR zertifizierten Wechselrichter einspeise, darf da eigentlich nichts dagegen sprechen.

Was meint ihr, habt ihr dahingehend Erfahrung?!

Danke Franz

Ob das bei Dir in Österreich legal ist oder nicht, solltest Du bitte selbst abklären.
Kommt auch darauf an, ob Dein Ziel eher Eigenverbrauch oder Einspeisung ist.
Kann Dir aus meiner Erfahrung schreiben, dass ich einen Pylontech 4,8kWh Speicher mit nur 2 PV-Modulen (leider keine optimale Ausrichtung,da beide nach Süden zeigen) lade und dieser in diesem Jahr noch nie "leer" war.
Ich habe ihn mit ca. 50% Ladezustand bekommen und einfach angeschlossen, ohne ihn vorher erstmal zu laden und ich lade ihn auch nur max. zu 90%.
Weiterhin habe ich einen HM-1500.
Die Frage ist somit, ob Deine geplante Anlage wirklich wirtschaftlich ist? Klar kosten die Module wenig, aber mit nur einem Pylontech und HM-800 halte ich 6 PV-Module für übertrieben, hast aber Deine Anforderungen nicht genau beschrieben.

@stiech82 Ich habe soweit alles zum Laufen bekommen.

Ich habe alles neu verkabelt. Hierzu habe ich noch einmal andere identische Kabel gleich lang geschnitten und mit MC4-Stecker konfektioniert. Die Positionen auf dem Busbar verändert. Alles nun nebeneinander bei + und -

Die Eingänge 1+2 und 2+4 haben nur noch einen Unterschied von 0.1V zueinander. Die Leistungsdifferenz je nach Auslastung bewegt sich im Bereich 1-20W.

Damit bin ich eigentlich sehr zufrieden.

Für die Steuerung läuft ein Python Skript auf einer Raspberry Pi 4 und abhängig von den Werten aus meinem Shelly3-EM im Zählerkasten, wird die OpenDTU rauf bzw. runtergeregelt.

Der Shelly-3M liefert diese Werte für drei Phasen über MQTT und diese können vom Skript abgerufen und verarbeitet werden.

Die Spannung am Eingang vom Wechselrichter wird ebenfalls über MQTT von der OpenDTU bereitgestellt und im Skript verarbeitet. Für mich wäre das quasi die Batteriesapnnung. Geht also auch ohne Shelly Uni.

Damit kann ich im Skript den Shelly-1PM beim Unterschreiten von 47.5 V ausschalten um eine Tiefentladung der beiden US5000 zu vermeiden. Ist leider schon einmal passiert.

Wiederschaltung erst bei 48V. Bisher läuft es gut und ich muss den Wechselrichter nicht mehr ausschalten. Wenn der Shelly-1PM ausgeschaltet ist, wird kein Strom produziert und der Wechselrichter bleibt dennoch an der Spannung der Batterie.

Jetzt habe ich zusätzlich noch einen Shunt und kann so den SOC visuell prüfen.

@stiech82

Was meinst Du mit 49.1 V wäre zu wenig ?

Je nach SOC variiert die Spannung der Batterie bei mir zwischen 47.5V und 52.6 V. Drunter wird der Wechselrichter abgeschaltet und drüber hört der Laderegler auf zu laden.

Laut Datenblatt von Pylontech liegt der Bereich 43,5-53,5 V. Aber ich möchte diese Grenzen nicht austesten.

Was ich im Moment leider nicht sehen kann, ist der Status der einzelnen Zellen beider Batterien. Dran arbeite ich noch. Habe aber irgendwo gelesen, dass bei Pylontech das Balancing erst bei 52,3 V startet. Ob es wirklich stimmt weiß ich nicht. Deshalb lasse ich einmal alle 4 Wochen die Batterien bei 52,5V für eine Stunde ruhen. Eventuell übertrieben aber ich bin gerade sehr vorsichtig.

Die Spannung im mittleren Bereich allein sagt nichts viel über den Ladezustand Deiner Batterie. Meine bleiben sehr lange um die 50V sowohl beim Laden als auch beim Entladen, mit meinem max 50A Ladestrom vom EPEVER 5420AN.

Die Grenzen nach oben und unten eher schon. Die sind wichtig für die Lebensdauer der Batterie.

Danke & Gruß

Daniel

[quote data-userid="18797" data-postid="156793"]
Die Spannung am Eingang vom Wechselrichter wird ebenfalls über MQTT von der OpenDTU bereitgestellt und im Skript verarbeitet. Für mich wäre das quasi die Batteriesapnnung. Geht also auch ohne Shelly Uni.

Damit kann ich im Skript den Shelly-1PM beim Unterschreiten von 47.5 V ausschalten um eine Tiefentladung der beiden US5000 zu vermeiden. Ist leider schon einmal passiert.

Wiederschaltung erst bei 48V. Bisher läuft es gut und ich muss den Wechselrichter nicht mehr ausschalten. Wenn der Shelly-1PM ausgeschaltet ist, wird kein Strom produziert und der Wechselrichter bleibt dennoch an der Spannung der Batterie.

Jetzt habe ich zusätzlich noch einen Shunt und kann so den SOC visuell prüfen.

Ich stehe genau vor dem selben Problem, das mit dem Spannungsteiler ist nicht sehr praktikabel, man müsste einen belasteten Spannungsteiler berechnen, da der shelly uni ja auch einen RL hat. Ich komme auf R1=100k und R2=200k und RL=207K gemessen, gibt dann bei 48V 24,2V am Zweig. Leider hat der Herr aus dem Youtube Video falsch verkabelt. Rot darf nicht oben und schwarz ganz unten ran, sonst ist die Spannungsversorgung 48V und meinen Uni hat es somit gehimmelt ?

wie sieht das skript aus? Hast Du direkt in der Shelly Control den Wert per MQTT aus OpenDTU eingebunden und eine Szene definiert?

@forest hallo zusammen, könntest du berichten, welche Erfahrungen du mit deinem Setup 2x HM-300 direkt am Akku geht wahrscheinlich morgen ans Netz. Mit Hoymiles DTU-Pro. Bin gerade dabei mir so etwas zusammen zu stellen. Nach der Lektüre hier im Forum, habe ich Bedenken HM-600 bzw. HM-1200 zu nehmen und alle Eingänge aus dem Speicher zu belegen. Deine Idee mit 2x HM-300 die dann nichts miteinander zu tun haben und sich nicht gegenseitig stören können ist sehr gut wie ich finde. Hat es auch so funktioniert wie du es wolltest? Wenn ja, könnte man einen 3 oder gar einen 4 HM-300 dazunehmen? Ich würde gerne das mit einer openDTU und Smart Micro Solar als Nulleinspeisung einsetzen. Ich hoffe, dass deine Anlage sehr gut funktioniert und du mir das bald bestätigen wirst. Ein Dankeschön dafür.

@berinik Ich habe mittlerweile 2 x HM-1500 dran hängen und alle Eingänge parallel. Funktioniert super. Wichtig ist nur: Für jeden Eingang exakt die gleichen Kabel und die gleichen Kabellängen wählen. Sobald hier Unterschiede sind, wirst du Probleme mit deiner Nulleinspeisung bekommen, da die Eingänge unterschiedliche Werte bekommen und das nimmt Einfluss auf die Genauigkeit beim Ausgang der WR.
Ich würde dir empfehlen lieber größere WR zu wählen wenn du eine Nulleinspeisung machen möchtest. Um so mehr WR in deinem System umso ungenauer wird auch hier deine Nulleinspeisung.
Ich merke das schon bei 2 WR. Wobei das meiner Meinung nach super läuft, aber man sieht trotzdem schon einen Unterschied zur Genauigkeit im Vergleich zu einem WR.

[quote data-userid="7332" data-postid="184052"]
@berinik Ich habe mittlerweile 2 x HM-1500 dran hängen und alle Eingänge parallel. Funktioniert super. Wichtig ist nur: Für jeden Eingang exakt die gleichen Kabel und die gleichen Kabellängen wählen. Sobald hier Unterschiede sind, wirst du Probleme mit deiner Nulleinspeisung bekommen, da die Eingänge unterschiedliche Werte bekommen und das nimmt Einfluss auf die Genauigkeit beim Ausgang der WR.

Ich würde dir empfehlen lieber größere WR zu wählen wenn du eine Nulleinspeisung machen möchtest. Um so mehr WR in deinem System umso ungenauer wird auch hier deine Nulleinspeisung.
Ich merke das schon bei 2 WR. Wobei das meiner Meinung nach super läuft, aber man sieht trotzdem schon einen Unterschied zur Genauigkeit im Vergleich zu einem WR.

[/quote] herzlichen Dank für deine Antwort. Habe mich entschlossen einen HM-1500 zu nehmen und alle Eingänge belegen. Danke für den Hinweis mit der Kabellänge. Freundliche Grüße

Der Kabellängen-Vorschlag ist Folklore; selbst wenn es so wäre (was es nicht ist, bzw. irrelevant), dann würde die Steuerung das am Ende ausbügeln.

ABER die Stuerung auf "Null" geht eben nicht: der Stromverbrauch muss ja gemessen und an dein Samrthome gemeldet werden, dort die Einspeiseleistung berechnet und an den Hoymiles gefunkt. Das dauert - und viel länger dauert das Einregeln des Hoymiles.

ALSO lieber auf +20W bis +50W steuern, dann speist man auch bei den ganz normalen Regelschwankungen nix ein. (oder es ist einem egal, was ja bei den geringen Leistungen auch völlig legitim wäre). Ich regele bei mir auf +20W.

Auch der Ratschlag "großer" WR ist so eine Sache: die Dinger laufen oft im Teillastbereich - und je weniger Teillast desto ineffiztienter (mein HM300 lügt immer die gleiche Effezienz, aber das kann eben nicht sein). Großer WR = weniger Effizienz. Die WR-Leistung richtet sich nach der Tagesproduktion: bekomme ich eine vollen Akku mit meinem WR in 24h leer? Habe nur 2,5kWh-Akku; den bekomme ich mit einem HM300 ganz locker in 24h leer.

@mager Ich weiß ja nicht woher du diese Infos hast, aber deine Aussagen sind komplett falsch, aber wirklich total. Ich vermute mal du sprichst nur aus Theorie und hast nie die Erfahrung gemacht? Denn sonst würdest du sowas nicht schreiben.
Jetzt mal meine Rechtfertigung wie ich auf diese Aussagen komme und warum deine total falsch sind:
Die Kabellänge war genau mein Problem warum bei meiner Nulleinspeisung die Werte so daneben lagen. Das war beim HM-600, der hat ja nur 2 Eingänge statt beim HM-1500 4-Eingänge.
Mein HM-600 hat bei 100% nur so etwa 500W geliefert. Egal ob intern über DTU oder extern über Messgerät am AC-Kabel gemessen.
Ich habe ewig nach dem Fehler gesucht und siehe da, es war die Kabellänge. Ein Kabel war 20cm länger als die anderen.
Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich rumprobiert hatte und die 100% dauerhaft habe laufen lassen. Da hat sich nichts ausgebügelt.
Auch beim Drosseln und das fix eingestellt, lagen die Werte total neben den Sollwerten. Bei etwa 50% Drosselung lag der AC-Wert bei ca. 220W.
Und jetzt rate mal wie ich das Problem behoben bekommen habe! Ich habe vieles probiert und siehe da, alle Kabel der Eingänge gleich lang gemacht und das Problem war behoben.
Das Problem dabei ist nämlich, der Hoymiles teilt die Drosselung auf alle Eingänge gleich auf. Bein unterschiedlichen Kabellängen kommen unterschiedliche Werte an den jeweiligen Eingängen an. Bei 20cm Kabellänge Unterschied waren das bei einem Eingang statt 300W dann nur noch so ca. 200 bis 220W und beim anderen Eingang waren es 300W. Hat man auf 50% gedrosselt, war an den Eingängen der gleiche Unterschied zu erkennen. Egal ob die Drosselung über Watt oder Prozent erfolgte.
Weniger Spannung an einem Eingang (wegen der Kabellänge) als am anderen bedeutete auch weniger Watt an diesem Eingang und genau das wirkte sich so auf den AC-Ausgang aus.
Ich muss zugeben, ich hätte es wie du nicht für möglich gehalten, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Keine Ahnung warum das so läuft obwohl der HM-600 bei 2 Eingängen 2 MPPT-Tracker hat. Trotzdem scheinen die Eingänge so zusammen zu hängen, dass dieses Verhalten dann passiert.

Deswegen bist du vermutlich auch der Meinung das es mit den großen WR so eine Sache ist. Denn statt 2 Eingänge wie beim HM-600 sind es dann plötzlich 4 Eingänge. Wenn man dann so wie du der Meinung ist die unterschiedlichen Kabellängen bügeln sich von selbst aus durch die Steuerung, dann ja, dann hast du ein Problem mit deiner Nulleinspeisung, wegen den vielen Eingängen. ABER AUCH NUR DANN.
Das Dauert?

Auch das ist, sorry ich musss es so sagen, quatsch. Ich habe einen Raspberry Pi 4. Die Dinger sind verdammt schnell in der Verarbeitung. Wenn man dann keinen billig Mist am Zähler verbaut hat, dann kommen von dort auch sehr schnell die Signale. Ich hatte es zuerst mit einem Shelly EM3 probiert. Der war schon verdammt schnell. Aber der ist leider nicht so genau wie der Zähler, eine leichte Differenz war da.
Da ich aktuell bei Tibber bin, habe ich mal ausprobiert die Daten vom Pulse zu nehmen und was soll ich sagen. Aktuell greife ich die Daten noch via. API vom deren Server ab. Das ist mit Abstand die größte Verzögerung die ein Problem darstellen könnte bei der Nulleinspeisung und trotzdem habe ich meine Nulleinspeisung weiterhin mit dem Pulse laufen, da die höhere Genauigkeit das wieder ausgleicht.
Wir haben seit Mai 23 einen neuen Zähler und auf dem steht es wurden 52kWh Eingespeist. Von der PV kamen seitdem etwa 1500kWh. Also weniger als 4% der PV-Leistung gingen ins Netz.
Wobei ich dazu sagen muss, dass wirklich das größte Problem der Pulse ist weil ich die Daten über API abrufe und den benutze ich seit etwa September 23. Also die meiste Zeit.
Es soll aber eine Möglichkeit geben die Daten lokal abzurufen, das ist leider etwas umständlich das einzurichten und bis dato bin ich noch nicht dazu gekommen.
Es könnte also sein. Das ich damit dann sogar unter 3% Verlust durch Ungenauigkeit der Nulleinspeisung komme. Diese 3 Prozent sind locker wieder drin wenn meine Anlage mehr ins Hausnetz einspeist und dadurch weniger gedrosselt wird.
Auch dieses lieber auf "+20W bis 50W". Das ist Energie die weniger ins Hausnetzgeleitet wird die wieder dazu führt, dass meine PV früher gedrosselt wird weil der Speicher voll ist und die Energie nicht abgerufen wird.
Leider kann ich noch nichts genaues sagen, da ich meine Anlage 2023 nach und nach erweitert habe und auch erst richtig die Daten ab Ende Juli erfasse. Daher weiß ich nicht genau ab welchen Monat es anfängt in dem mein Speicher ruckzuck voll ist. Aber im Juli hatte ich noch 4kWp weniger auf dem Dach und ab 13 Uhr war mein Speicher voll. Ab Ende August wurden es dann so knapp 5kWp und der Speicher war spätestens um 10 voll. Trotz dauerhafter Nulleinspeisung mit einem HM-600 und einem HM-1500 also ca. 2100W AC-Leistung.
Jetzt bin ich aber bei über 6kWp.
Wobei man dazu sagen muss, dass der meiste Anteil von diesen 53kWh eher davon kommt wie stark bei uns der Verbrauch schwankt. Wir haben eine Heiluftfriteuse welche die Kinder extrem oft benutzen. Die funktioniert zwar Energieeffizient aber nicht PV-freundlich. In 10 Minuten kommen es so locker 6 bis 7 mal vor, dass diese ihren Verbrauch auf über 1000W setzt und dann wieder für eine kurze Zeit total runterfährt.
Dazu kommen im Winter die Klimaanlagen. Ab und zu kommt es im Winter vor, dass die PV etwas liefert. Wenn dann die Klimas takten, kommt es immer wieder vor, dass unser Hausverbrauch schnell mal hin und her um 1000 bis 2000W schwankt.
Ich denke du weißt worauf ich hinaus will. Geht der Verbrauch um diesen Wert runter, geht der Hausverbrauch erst einmal ins Minus. Da ich festgestellt habe, dass Ahoy-DTU mit meinen Chips maximal auf 3 Sekunden Befehlsrate eingestellt werden sollte.
Ob ich dann auf 0 oder 15 bis 20W plus einstelle, spielt dann auch keine Rolle, wenn mein Hausverbrauch für wenige Sekunden bei -1000 bis -2000W liegt.
Ineffizient?

Also Hoymiles ist ja wirklich extrem gut und das bisschen Unterschied ist echt zu vernachlässigen. Alleine wenn ich bedenke, dass ich ab April meinen Speicher mit über 10kWh nur noch selten leer bekomme und ab da dann meine PV sich drosselt weil die Energie nicht abgerufen werden kann. Mit 3000W kann sie dann noch mehr abgerufen werden, die PV drosselt weniger und ich habe deutlich mehr davon, selbst wenn die Verlustrate 10% höher wäre.
Wo du aber recht hast!
Klar kommt es auf die Größe der Anlage an, nicht nur Speicher auch wieviele kWp man hat. Das stimmt.

ABER: Er hat ja von 3 bis 4 HM-300 gesprochen. Wenn jeder einen Verlust von etwa 5% hat. Dann sind wir bei 4 Stück bei einem Verlust von etwa 20%. Der HM-1500 würde sogar 5 HM-300 ersetzen und glaub mir, von den 20% bin ich weit entfernt und ich habe 2x HM-1500 also 10 x HM-300.

Deinen letzten Absatz mit der Tagesproduktion der PV und der Größe des Speichers ignoriere ich jetzt mal. Denn ob der Fragesteller jetzt 4 x HM-300 oder einen HM-1500 benutzt, spielt dann überhaupt keine Rolle in diesem Fall.

Herzlichen Dank für deine Antwort. Ich merke du hast schon länger mit diesen Sachen zu tun. Gerne würde ich erfahren was du von meinem Vorhaben hältst.
Meine Komponenten sind:
4 x Solarpanel =1720 Wp
Laderegler Victron 150/75
Batterie Lifepo4 7,2 kWh
WR HM-1500
openDTU und smart micro solar für Nulleinspeisung
Damit möchte ich einen ca. 60% Autarkie Grad erreichen. Das ist mein Wunsch, wahrscheinlich wird es nicht zu erreichen sein.
Hältst du das für möglich? Mein Hausverbrauch ist 5 - 8 kWh/Tag
Liebe Grüße
Berinik

Hallo,

was müsste es dann bei meiner Anlage Probleme geben, denn an einer Stelle sind die Kabel nicht nur ein paar cm zu lang sondern irgendwas um 3m. Bisher läuft es ohne große Leistungsunterschiede.

Grüße

[quote data-userid="7332" data-postid="185211"]

Ich muss zugeben, ich hätte es wie du nicht für möglich gehalten, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Keine Ahnung warum das so läuft obwohl der HM-600 bei 2 Eingängen 2 MPPT-Tracker hat. Trotzdem scheinen die Eingänge so zusammen zu hängen, dass dieses Verhalten dann passiert.[/quote]

Das die Kabellängen einen Einfluss haben ist verständlich, weil man die MPPTs eines WR nicht parallel an eine Spannungsquelle anschließen kann. Voodoo Kabel sind Gemurkse am Symptom.
[quote data-userid="7332" data-postid="185211"] Er hat ja von 3 bis 4 HM-300 gesprochen. Wenn jeder einen Verlust von etwa 5% hat. Dann sind wir bei 4 Stück bei einem Verlust von etwa 20%.[/quote]
Prozentuale Verluste addieren sich nicht

100W + 100W + 100W + 100W = 400W

5%/W 5%/W 5%/W 5%/W = 5% o. 20W
SolarHeini

@solarheini Wieso kann man die MPPT's nicht an einer Spannungsquelle anschließen?
Für mich heißt: Kann nicht = geht nicht. Bei mir geht es aber seit über einem Jahr ;). Verstehe nicht was da nicht gehen kann?
Ohja mit den Prozenten hast du recht. Haha ich ...... Natürlich müsste ich an dieser Stelle die Wattzahl nehmen und nicht die Prozentzahl.
War wohl noch zu früh am Morgen, vor meinem Kaffee :smiley: :D.
Na gut, dann sagen wir die Verluste sind vermutlich beim HM-1500 prozentuell etwas höher als beim HM-300. Aber dann kommt wieder das Thema mit dem das meine Anlage gedrosselt wird wenn nicht so viel AC-Leistung da ist. Ich aber dann Strom kaufen müsste bei gleichzeitiger Drosselung der PV.
Demnach sind diese Mehrverluste relativ. Da ich ja dann auch mehr von der PV habe.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass 1 HM-1500 am Ende Prozentuell eine höhere Verlustrate hat als 4 HM-300 zusammen.