@head Ok, das finde ich ungewöhnlich. Der Akku kann zumindest das liefern, was als Limit eingestellt ist. Sieht jetzt auf dem ersten Blick für mich so aus, als ob der MPPT des HM versucht, den Akku zu regeln. Bei mir liefert der Akku konstant die Leistung die der WR "anfordert", allerdings habe ich den Akku auch nur an zwei Eingängen parallel angeschlossen. Die anderen Eingänge speise ich direkt über die Module.
Schon mal parallel den Strom auf den Leitungen von Akku zu WR gemessen und verglichen? Evlt. gibt's da Unterschiede und der MPPT versucht das auszugleichen und zu regeln. Könnte sein, dass die Verbindungen nicht optimal passen.
@aromedia leider nein. Vom Akku zur Busbar ist ja alles "zu" und von der Busbar zum HM auch. Also kann ich nur an der Busbar messen und das bringt mir ja herzlich wenig. Seltsam ist ja auch, dass es unter 200W oder über... 400W(?) perfekt läuft, nur in einem bestimmten Bereich so stark schwankt. Glaube ich muss mal Schritt für Schritt die Leistung anheben und genau tracken wo das passiert und den Bereich evt. im Regel-Script "blacklisten".
@head Habe die beiden Eingänge des WR über Y-Verbinder (also extra ohne Kabel dazwischen verbunden).
Dann sind mir auf beiden Eingängen Unterschiede in der Leistung aufgefallen, bis ich rausgefunden habe, dass ein Y-Verbinder offensichtlich fehlerhaft war und zum zweiten Ausgang keine ordentliche Verbindung hatte. Bei niedrig eingestelltem Limit fiel es mir erst gar nicht auf. Deshalb hatte ich empfohlen, die Eingänge mal mit einem Zangenampermeter zu messen, damit Du es besser eingrenzen kannst.
Ich muss hier nochmal anknüpfen, mit einem konkreten Szenario: ihr hattet mir geraten, eher auf 48 V Akku zu gehen. OK, dann mache ich das mal. So wäre meine Planung, 2 Module mit 400 Watt in Reihe an einem Victron Smart Solar 100/20 mit 48 V Systemspannung.
Wenn jetzt der Akku voll wäre und der Victron erreicht bei Sonne trotzdem mit den beiden Modulen annähernd seine maximale Leistung mit 20 A: wäre das denn dann nicht für den Hoymiles Wechselrichter zu viel, der ja nur 11,5 A kann bzw. müsste man dann wegen 2 Eingängen mit 23 A rechnen? Was wäre aber, wenn der Hoymiles gerade ein Limit gesetzt hätte, sagen wir mal 50% oder auf Standby wäre und der Victron würde 20 A abgeben?
Zum Verständnis für mich: "Wenn aber ein Wechselrichter am Speicher hängt und da der Strom hin kann, dann ist das für den Strom die 1. Wahl." -> warum geht der Strom dann zum WR statt in den Speicher?
Hallo,
wie dick habt ihr die Kabel von der Pylontech zum Wechselrichter dimensioniert?
Dachte zunächst ebenso wie zwischen Laderegler und Speicher mit 6qmm.
Welche Sicherungen habt ihr verwendet. Ich habe hier bei den mehr als 46 Seiten den Überblick verloren.
meine Anlage soll aus einem Smartsolar 150/35 mit zunächst 3 und später 3S2P Modulen bestehen. Als Start habe ich einen Us 3000 er Pylontech gekauft, welcher durch meinen bereits vorhandenen HM 800 einspeisen soll.
vielen Dank im Vorweg
Der Strom fließt quasi immer "überall" hin; aber wie viel genau, das hängt von der Spannungsdifferenz und dem Widerstand ab. D.h. der Strom will sowohl zum Akku, als auch zum WR fließen. Wie viel dann tatsächlich dort hin fließt, hängt von deren Zustand ab.
Vereinfacht erklärt:
Wenn der Akku ziemlich weit entladen ist, hat er an seinen Anschlüssen weniger Spannung, d.h. die Spannungsdifferenz zwischen der Spannung des Victrons und der Spannung des Akkus ist größer, es fließt mehr Strom in den Akku.
Wenn der Akku schon ziemlich voll ist, ist die Spannung an seinen Anschlüssen auch höher, d.h. die Spannungsdifferenz zwischen der Victron-Spannung und seiner Spannung wird immer kleiner, und damit fließt immer auch entsprechend weniger Strom. Ist der Akku voll, dann ist seine Spannung genauso hoch wie die beim Victron eingestellte Ladespannung. Dann hast du keine Spannungsdifferenz mehr, und dadurch fließt auch kein Strom mehr.
Beim WR ist es ähnlich: Der regelt seinen Eingang abhängig von der Leistung, die er einspeisen soll. Soll er wenig einspeisen, dann begrenzt er seinen Eingang, es kann weniger Strom in ihn rein fließen. Soll er viel einspeisen, regelt er seinen Eingang auf, und es kann viel Strom hineinfließen.
Und es geht auch beides (Akku und WR) gleichzeitig: Der Strom teilt sich dann entsprechend auf die beiden auf. Und wenn die beiden mehr Strom wollen, als der Victron liefern kann, dann bricht die Spannung des Victrons ein, die Spannungsdifferenz zu Akku bzw WR wird kleiner, und damit fließt auch weniger Strom zu beiden.
Und wenn Akku und WR weniger Strom "wollen", dann ist deren Spannung höher als im vorhergehenden Fall, deswegen wieder weniger Spannungsdifferenz und in Konsequenz fließt dann auch weniger Strom.
Und wenn der Victron weniger Strom liefern soll, fragt er auch weniger bei den Panelen nach. D.h. die Spannungsdifferenz zwischen seinem Eingang und dem Ausgang der Module wird geringer, womit die Module weniger Strom liefern können.
Und auch die Module erzeugen nicht einfach Strom, der dann da ist und irgendwohin muss. Die Sonnenstrahlung erzeugt Spannung im Modul. Strom entsteht erst durch die Spannungsdifferenzen, und wenn du einen "Leiter" hast, über den ein Ausgleichsstrom zwischen den verschiedenen Spannungen fließen kann.
Steck die Module ab, und es entsteht/fließt kein Strom mehr, weil kein Leiter mehr da ist.
@forum2023: das war eine ganz wunderbare, verständliche Erläuterung. Vielen Dank dafür!
Vorweg: ich bin kein Experte in Sachen Elektrik. Da aber noch niemand geantwortet hat, will ich versuchen, meine Gedanken dazu zu schreiben. Kompetentere können dies dann gerne noch korrigieren ![]()
Also ... der Pylontech hat ja eine Spannung von 48 V (soweit ich weiß) bzw. 51 V LiFePo4 genau genommen. Der Hoymiles 800 kann max. 800 Watt / 51 V = sagen wir mal großzügig 17 A, da sollten meinem Verständnis nach 6 qmm locker reichen. Als Sicherung würde ich dann 25 A vorschlagen.
@gudde288 Habe zwei Eingänge meines HM-1500 parallel über gewöhnliche 20A Leitungsschutzschalter (mit B Charakteristik) über 6mm2 Kabel angeschlossen.
AFu hatte ja ebenfalls 6mm2 empfohlen.
Bei mir in der Praxis traten nie höhere Ströme auf. Hatte vorher 16A und der hatte ab und zu ausgelöst. Die 20A bislang nicht. Der WR könnte zwar etwas mehr, aber so ist das für mich absolut praxistauglich.
Hab mir auch den Luxus gegönnt und einen Cerbo GX reingehängt. Man braucht das zwar nicht zwingend, finde ich aber trotzdem sehr komfortabel, weil der Pylontech nun den MPPT sagen kann, wie er denn geladen werden möchte und man zusätzlich Infos des Pylontech, wie Temperatur, höchste/niedrigste Zellspannung, SOC, etc. auslesen kann.
Schön zu sehen dabei ist, dass die Werte die man über openDTU vom WR angezeigt bekommt auch einigermaßen mit den Werten des Cerbo GX übereinstimmen.
@afu hallo, also grundsätzlich gesagt: wenn du dir dickere Kabel leisten kannst 12 Quadrat statt 6 Quadrat dann tue das wenn das aus irgendeinem Grund ein Problem ist folgendes beachten: jeder Quadratmillimeter mehr hilft in deine Richtung
@stiech82 Hallo, ich bin neu hier und auch absoluter PV Dummie. Kannst du mir bitte genau ( wenn möglich mit skizze und Daten ) sagen wie das mit dem Speicher zu verschalten ist. Vielen lieben Dank schon mal. Kannst auch an meine Email : bernd-ruediger.theele@t-online.de schicken. Gruß Bernd
@bernie307
Also erst mal alles ohne Gewähr und daher keine Garantie das es richtig ist was ich da gemacht habe.
Aktuell sieht es bei mir so aus:
Von den PV-Modulen geht es in einen Lasttrennschalter und von dort in einen Victron Laderegler. Vom Laderegler Batterie + geht es dann zu einer Sicherung und davon dann in den Pluspol des Speichers.
Vom Laderegler Batterie - geht es dann in einen Victron Smart-Shunt und von da zum Minuspol des Speichers.
Vom Pluspol des Speichers geht es dann in eine Sicherung und von da einfach zu allen Pluspolanschlüssen der beiden Hoymiles.
Vom Smart Shunt geht es zu allen Minuspolanschlüssen der beiden Hoymiles.
Die Sicherungen habe ich so dimensioniert entsprechend dem was durchfließen soll. Für beide Hoymiles habe ich jeweils eine Sicherung benutzt. Der HM-600 kann ca. 30A Kurzschlussstrom bei beiden Eingängen addiert. Dafür habe ich eine 30A Sicherung.
Zwischen Laderegler und Speicher ist eine 80A Sicherung. Aktuell zu hoch dimensioniert da der Laderegler maximal 45A laden kann, aber ich wollte in naher Zukunft noch einen Laderegler mit 20A dran hängen.
Wenn ich richtig gesehen habe, braucht man beim benutzen solcher Laderegler keinen Überspannungsschutz, da der in den Victron MPPT's integriert ist und es ist auch eine entsprechende Sicherung eingebaut.
Ich habe aber die Sicherungen eingebaut die einen Schalter haben, so wie der Lasttrennschalter für die Module. So kann ich, wenn ich an der Anlage arbeiten will einfach mit dem Schalter umlegen die Last trennen.
PS: Da ich meine Hoymiles via. DTU steuere, werden diese niemals abgeschalten. Sollte der Speicher zu weit geleert werden, dann schicken die DTU's die Hoymiles in eine Art Standby. So entstehen auch keine hohen Einschaltströme und deswegen habe ich zwischen Speicher und Wechselrichter nichts weiteres verbaut. Um einen defekt am Wechselrichter zu vermeiden, wäre nach dem trennen beim wieder verbinden mit dem Speicher eine Art vorladen mit Kondensatoren zu empfehlen.
@Stiech82
hi, wie lange läuft dieses System bei dir schon?
Ich überlege auf den HM-1500 umzusteigen.
Ich betreibe eine Nulleinspeisung mit zwei Soyosorce 1200 (die jeweils auf 700W begrenzt sind) seit 8 Wochen an einer Batterie
und beide sind mir jetzt mit 2 Wochen Versatz, trotz Leistungsreduzierung auf der DC-Seite durchgebrannt. Jeweils 4 MOSFETs defekt.
Hi All, melde mich auch mal wieder. Ich habe mich jetzt dem chint dtsu 666 und der dtu pro entledigt und betriebe meine 2 HM 1500 jeweils an einer opendtu. Ich bin begeistert wie gut das geht. Eine dtu deckt die Grundlast und die zweite wird Richtung Nulleinspeisung mit einem Raspberry Pi und einem phython Script gesteuert. Wenn ich mal 3000w brauchr, zum Beispiel Holz sägen, drehe ich den hoymiles mit der Grundlast auf 1500w auf.....
@stiech82 Hallo, vielen lieben Dank, du hast mir sehr geholfen. ![]()
Hallo, ich habe nochmal eine Frage zum Thema DC Vorladen bei Erstinbetriebnahme. Ich hab die technische Umsetzung mit einem Widerstand noch nicht ganz verstanden. Vielleicht kann das nochmal jemand Schritt für Schritt erklären. Überhaupt erstmal welchen Widerstand, also wieviel Ohm und Watt bei 16S Akku und HM-800. Zwischen WR und Akku ist bei mir ein 2-poliger DC Trenner, wenn ich nur Plus brücke mit den beiden Enden des Widerstands fließt doch immer noch kein Strom, da Minus ja auch noch aus ist oder? Kann man den Widerstand dabei die ganze Zeit in der blanken Hand halten oder muss ich einen Handschuh einziehen? Sorry für die doofen Fragen aber ich habe wirklich nicht viel Erfahrung bei diesem Thema bisher ![]()
Zusatzfrage: Wenn ich max. 600W einspeisen will kann ich dann trotzdem nur einen Eingang (12.5A) nehmen oder würdet ihr lieber 2 Eingänge empfehlen und macht das beim Vorladen einen Unterschied (welchen Widerstand brauche ich dann)?
Also ich hab einen 500Ohm mit 50W
Richtig
Ja, kein Problem. Zumindest mein Widerstand wird nicht heiß.
Alle Eingänge an die Du den Akku angeschlossen hast, solltest Du "vorladen". In d. Regel hast Du ja an beiden Eingängen parallel den Akku angeschlossen.
Also halte ich in der einen Hand den Widerstand und in der anderen einen einfachen draht zum Brücken von Minus? Wie lange denn?
Ich versteh auch nicht was die Wattangabe beim Widerstand sagt, ist mehr Watt besser, geht es dann schneller? Wie bekomme ich raus ob ich genug vorgeladen habe?
Gibt es auch Glückbirnen für 48V die ich die mit einbinden kann?
@theo-loge Bitte nicht böse sein, aber Grundkenntnisse der Elektrotechnik wären schon von Vorteil. Auch wenn man sich hier im Niederspannungsbereich befindet, können sehr hohe Ströme fließen, die ggf. zu schweren Verletzungen/Verbrennungen oder Bränden führen.
Wenn Du z.B. eine openDTU o.ä. hast, siehst Du die Spannung am Eingang des WR und weißt somit auch, wann Du das Vorladen beenden kannst. Geht natürlich auch nach "Gefühl" bzw. lieber länger als zu kurz.