Howto - Seriell balancieren von Akkus

Ja. schau, ob durch die kleinen Stufen der Strom hochgenug ist. Mach vernünftige Mittelwerte wenn nicht. Einfach mitdenken, was passiert .....

So, ich bin jetzt endlich dazu gekommen weiter zu machen. Und was soll ich sagen, nach Tausch der Zellen 1, 8 und 12 ist das Ergebnis unverändert, es bleibt bei den Zellen auf der Position 1, 8 und 12.

Eigentlich möchte ich das ganze nun langsam mal in Betrieb nehmen, allerdings interessiert mich jetzt auch, was passieren würde, wenn ich die Zellen 1, 8 und 12 auf die Position 2, 3 und 4 stelle. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, warum die drei getauschten Zellen ein nahezu identisches Ergebnis liefern.

Das ist komisch....

erste Idee falsche Spannungsmessung des BMS, zweite Idee Uebergangswiderstand in den verhindern. Trotzdem komisch. Ich schau morgen Mal genauer hin.

Erstmal ein herzliches Dankeschön an @carolus für die vollständigen howtos. Diese haben meinen anfangs Frust mit Einzel Zellen Laden von 8 100ahs und weiteren 16 280ah schnell zerstört!

Dann habe ich dank jk 150a bms jeweils Vierer Blöcke zu 12v konfiguriert und dann Kap Tests gemacht.

Viele haben ja bereits "gewarnt" Vor top balancing in ihren yt Kanälen. ???

Bisher sind drei von vier Blöcken unauffällig und eine Zelle rennt etwas voraus, eine Wechselt als spannungsniedrigste. Die Zell Spannung s Differenz ist aber nach Laden und dem. Kap Test mit dem ebc20a sehr sehr gering und gibt mir doch echte Zuversicht und Sicherheit für das Projekt des ersten diy Akkus.

Hole mir jetzt noch ein Backup bms für den Notfall bzw. Initialisieren für 12v Konfiguration.

Ich habe echt und viel gelesen und dann mit den 100ah mini Akkus angefangen und schon viel über bms und Co gelernt. Das war sehr hilfreich.

Toller support von euch für den Anfang und bei Problemen. ???

So, jetzt habe ich mal schnell richtig gelesen.

Du bist beim Entladen, und es geht um Zellen, die zuerst leer sind. Aha.

Damit dass überhaupt Aussagekraft hat, müssen zum Beginn des Entladens auch ALLE voll gewesen sein. Und angesichts von Erfahrungen, dich ich gerade mit schlechten Zellen gemacht habe, heisst das Spannung der Zellen über 3,45 V. Top balancing gemacht, auch mit den neuen zellen. nochmal. Ich hoffe das war bei dir so.

Weiterhin, die drei Zellen hast du wohl nicht im Block vertauscht, du hast welche aus deinem Vorrat genommen.

Dass davon alle schlechter sein sollen als die 13 Besten ist schon komisch, aber nicht unmöglich.

Weiterhin, die Entladekurven .... bei welchem Strom sind die ? Kann da irgendwo noch ein Spannungsabfall drin sein, der einzelnen Zellen niedrigere Spannung vorgaukeln lässt ? Verbinder ? lange Verbindungsleitungen zwischen Blöcken ?

Das ists, was mir monentan einfällt, bitte kommentiere doch mal.

Ja genau, ich habe mit den getauschten Zellen ein erneutes top balancing bei 3,55 V gemacht.

Richtig, ich habe noch 4 Zellen hier liegen, davon habe ich drei genommen und getauscht. An die selben Positionen. Wie wahrscheinlich es ist, dass alle drei getauschten, schlechter sind als die Restlichen 13, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich hatte mir aus den 20 Zellen, nach Messung, natürlich auch die augenscheinlich besten 16 rausgesucht. Was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass von den verbleibenden alle schlechter sind. Wie du schon sagst, komisch, aber eben nicht unmöglich.

Die Entladekurve ist bei einem geringen Strom von 3 A aufgezeichnet. Bei 14 A zeigte sich bei den anderen Zellen das gleiche Verhalten. Mehr als 17 A könnte ich mit meiner jetzigen Anlage nicht entnehmen.

Zwischen den Zellen 8 und 9 habe ich eine Zellverbinder mit circa dem doppelten Querschnitt, im Vergleich zu den Restlichen. Weiterhin ist mir bei den Zellverbindern aufgefallen, dass dies gestanzt sind und auf der einen Seiten einen Grad habe. Diese habe ich gedreht unter anderem bei Zelle 1 - 2. Auch ist mir aufgefallen, dass ich die Spannung jeweils am Ende des Zellverbinders messe. Was allerdings beim balancing keine Rolle spielen dürfte, da ja hoffentlich gemessen wird wenn kein Strom fließt. Könnte allerdings Auswirkung auf die angezeigte Spannung beim Laden und Entladen haben. Jedenfalls messe ich da jetzt auch direkt am Zellpol.

Wenn du Lust hast, kannst du den 3 armen Zellen ein paar Rundzellen parallelschalten das erhöht nicht nur die entnehmbar Kapazität, sonder die entladeschlusspannung wird niedrige und der Abfall dahin deutlicher.

Und die armen Zellen werden geschont.

Interessiert dich eine Anleitung?

Auf jeden Fall hätte ich Interesse an einer Anleitung.

Ich habe jetzt noch mal die Ausgangslage hergestellt, also die ursprünglichen Zellen eingebaut. Diesmal allerdings auf eine andere Position. Überraschungen erwarte ich hierbei keine, will allerdings ausschließen können, dass es an der Position liegt.

Teil 1 Erklärung

Das die Zelle mit geringster Kapazität die insgesamt entnehmbare Kapa bestimmt, dürfte klar sein.

Also reduzieren dir wenige Zellen das, was die guten Zellen können.

Entladeschlusspannung

Angenommen, eine Zelle ist richtig schlecht.

Während die anderen noch bei 3,1 sind, fällt eine ins Bodenlose, 2,5.

Gesamtspannung Entladeschlusspannung ist 15 Mal 3,1 plus 2,5 V, also 48,6 V, das ist nur 0,5 V niedriger als kurz zuvor, wo der Akku bei 3,1 V / Zelle friedlich gearbeitet hat.

Angenommen, wir peppen die Zelle mit soviel zusatzkapa auf, das sie etwas bester ist als die beste der anderen.

Jetzt geht das entladen weiter herunter als 3,1V, sagen wir bis 2,7, wenn eine der Zellen 2,5 hat.

Jetzt ist Entladeschluss 14 Mal 2,7 plus 2,5 plus 3,1V von unserer vormals schlechtesten Zelle . Spannung dabei 43,4V ,das sind 43,4 V im Vergleich zu 49,1 V, alle Zellen bei 3,1 V.

Klar ist, das der Unterschied in der Kapazität u.U. garnicht so gross ist.

Aber der Abfall der Spannung ist gegen Ende viel deutlicher, UND unsere ehemals schlechte Zelle kriegt zumindest nicht mehr den Stress, unter 3 V runtergezogen zu werden.

Kapazitätstbestimmung

Um wie oben gesagt vorzugehen, muss man die Unterschiede der Kapazität zwischen den schlechtesten, die man aufpeppen will, und den anderen bestimmen.

Wie viele man aufpeppen, hängt einfach von der Situation ab. Es ist logisch, dass es wenig Sinn macht, 13 von 16 Zellen aufzupeppen, irgendwo muss man einen sinnvollen Schnitt machen.

Zur Bestimmung entlädt man, aus dem gut top initialisieren und vollen Zustand, zum Schluss ganz langsam, mit kleiner 0,05 C bis die erste Zellen gefallen ist, und sagen wir 2,6 V erreicht hat..

Jetzt lädt man diese Zelle mit, sagen wir, 5 Ah für 280er, wieder auf. Die genaue zugeladene Energie ist unwichtig.

Jetzt entlädt man langsam (!) weiter. Dabei weitere entladene Kapazität messen, und wieder stoppen, wenn die nächste Zelle 2,6 V erreicht hat. und wieder diese aufladen, weiter entladen usw.

Wenn man will, kann man das für alle 16 Zellen machen, damit hat man ziemlich genau die Kapazitätsunterschiede aller Zellen.

Wieder fortgesetzt.

Teil 1 Erklärung

Das die Zelle mit geringster Kapazität die insgesamt entnehmbare Kapa bestimmt, dürfte klar sein.

Also reduzieren dir wenige Zellen das, was die guten Zellen können.

Entladeschlusspannung

Angenommen, eine Zelle ist richtig schlecht.

Während die anderen noch bei 3,1 sind, fällt eine ins Bodenlose, 2,5.

Gesamtspannung Entladeschlusspannung ist 15 Mal 3,1 plus 2,5 V, also 48,6 V, das ist nur 0,5 V niedriger als kurz zuvor, wo der Akku bei 3,1 V / Zelle friedlich gearbeitet hat.

Angenommen, wir peppen die Zelle mit soviel zusatzkapa auf, das sie etwas bester ist als die beste der anderen.

Jetzt geht das entladen weiter herunter als 3,1V, sagen wir bis 2,7, wenn eine der Zellen 2,5 hat.

Jetzt ist Entladeschluss 14 Mal 2,7 plus 2,5 plus 3,1V von unserer vormals schlechtesten Zelle . Spannung dabei 43,4V ,das sind 43,4 V im Vergleich zu 49,1 V, alle Zellen bei 3,1 V.

Klar ist, das der Unterschied in der Kapazität u.U. garnicht so gross ist.

Aber der Abfall der Spannung ist gegen Ende viel deutlicher, UND unsere ehemals schlechte Zelle kriegt zumindest nicht mehr den Stress, unter 3 V runtergezogen zu werden.

Kapazitätstbestimmung

Um wie oben gesagt vorzugehen, muss man die Unterschiede der Kapazität zwischen den schlechtesten, die man aufpeppen will, und den anderen bestimmen.

Wie viele man aufpeppen, hängt einfach von der Situation ab. Es ist logisch, dass es wenig Sinn macht, 13 von 16 Zellen aufzupeppen, irgendwo muss man einen sinnvollen Schnitt machen.

Zur Bestimmung entlädt man, aus dem gut top initialisieren und vollen Zustand, zum Schluss ganz langsam, mit kleiner 0,05 C bis die erste Zellen gefallen ist, und sagen wir 2,6 V erreicht hat..

Jetzt lädt man diese Zelle mit, sagen wir, 5 Ah für 280er, wieder auf. Die genaue zugeladene Energie ist unwichtig.

Jetzt entlädt man langsam (!) weiter. Dabei weitere entladene Kapazität messen, und wieder stoppen, wenn die nächste Zelle 2,6 V erreicht hat. und wieder diese aufladen, weiter entladen usw.

Wenn man will, kann man das für alle 16 Zellen machen, damit hat man ziemlich genau die Kapazitätsunterschiede aller Zellen.

Und dann natürlich wieder Vollladen... Und top balancieren. Aber das kennt ihr ja schon.

Wieder fortgesetzt.

Danke für die ausführliche Beschreibung.

Ich frage mich, ob es nicht sogar noch einen Tick besser geht. Für meinen Fall zum Beispiel, kenne ich die Unterschiede in der Kapazität relativ genau. Ich habe die Zellen zuvor gemessen. Mit den von dir beschriebenen Verfahren, ermittle ich die fehlende Kapazität und ergänze diese durch parallelschalten einer Rundzelle. Damit verschiebe ich letztendlich den Zeitpunkt, bis die Zelle entladen ist. Im unten stehenden Bild habe ich mal eine gute Zelle (7) und eine schlechte Zelle (8) übereinander gelegt. Der unterschied in der Kapazität liegt bei 3,78 Ah. Allerdings ist der Verlauf der Kurven nicht für beide Zellen gleich. Wenn ich nun Zelle 8 um die fehlenden 3,78 Ah ergänze, sind sie zwar zum selben Zeitpunkt leer (gelber Verlauf), aber eben nicht zum selben Zeitpunkt bei einer beliebig gewünschten Spannung, sagen wir einmal von 3 V. In meinem Beispiel müsste die Zelle dafür um eine größere Kapazität als 3,78 Ah ergänzt werden.

Zelle 7 benötigt zum Entladen 9882 s bei 40 A -> 395280 As -> 109,8 Ah.
Zelle 8 benötigt zum Entladen 9542 s bei 40 A -> 381680 As -> 106,02 Ah.

Zelle 7 benötigt zum Entladen bis 3 V, 9570 s, Zelle 8 benötigt nur 9076 s. Es müsste also dafür gesorgt werden, dass Zelle 8, 494 s später die 3 V erreicht.

494 s bei 40 A -> 19760 As -> 5,48 Ah.

Zugegeben, das ist ein eher theoretischer Ansatz. Zumal man eben nicht genau die Kapazität zu kaufen bekommt die man auch errechnet hat. Für mich bedeutet das aber für meine Zelle 8, dass eine 5 Ah Rundzelle "besser" ist als eine 4 Ah. Zumindest bezogen auf die Zielspannung von 3 V.

Es kann natürlich auch sein, dass ich mit meinen Überlegungen völlig daneben liege. ?

@nadors na wenn die Zusatzzelle größer als dein Gap ist, um so besser, diese Zelle wird dich unten nicht mehr stören... vermutlich doch in ein paar Jahren, weil die sicher schneller altert (Vermutung). Durch die Zusätzliche Kapazität verschiebt sich ja die blaue Kurve nach rechts, vermutlich weiter als die grüne derzeit ist... wie du schon festgestellt hast, genau wirst es nicht schaffen. Da hättest A Zellen kaufen müssen.

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Vollkommen richtig!

Also etwas , oder je nachdem auch deutlich überkompensieren, um dir kommende schnellere Alterung der Zelle gleich einzubeziehen.

Anschluss der Runzellen einfach mit extra Mutter oberhalb der Verbinder Verschraubung, ohne die verbinder mutter zu öffnen.

Hast das schon mal gemacht? Würde mir blöd vorkommen da eine kleine Zelle dazu zu wurschteln... doch besser gleich zu ordentlichen Zellen greifen. {green}:cool:

Die, die unordentliche Zellen haben, haben bestimmt nicht absichtlich danach gegriffen.

Und wer auf so einem Problem sitzt, sollte doch wenigstens eine Methode kennen, damit fertigzuwerden.

Doch, wer hier ein wenig gelesen hätte, wüsste, die B Zellen sind alles andere als immer geeignet. Und wer nach B Zellen gegriffen hat, hat es absichtlich getan, genau wegen dem Preisvorteil. Das war auch meine Motivation... in 2023 mit wegfall der MwSt würde ich etwas mehr ausgeben und Garde A kaufen, wird sich auf die Laufzeit von 20 Jahren rechnen. Klar gibt auch gute Zellen am Markt, aber die zu finden.

Sicher wird es dich überraschen, dass es wohl auch Leute gibt, die erst gekauft, und dann hier gelesen haben.

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Wie vermeidet ihr den Funken beim anschließen des 60v ladegerät an einem 16s Block?

Wpa605h ladegerät.

Zischt ordentlich - hab nun 8s angeschlossen. Funkt auch kurz beim 2. Pol. Denke is das günstige Ladegerät, toll find ich das nicht...

Von Würth? Automatisch einstellen des?

Das hat wohl ein paar Kondensatoren im ausgang.

Genau wie beim Wandler, erst ne Autobirne dazwischen, dann anschließen.

Suche hier Mal "vorladen".

Und kaufe dir ein Labornetzteil.

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Andy von Off-Grid-Garage hat ein Video dazu gemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=Cor4-B7pZ84