Ja perfekt, so war auch mein Gedanke. Spannung langsam auf bspw. mal 3,45V hochziehen und den Strom auf 15A begrenzen. Danach mal schauen ob BMS+Aktiva-Balancer es packen. Danke !
Nur ein wenig komisch weil man über diese Variante fast nichts liest.
Aber bitte doch nicht gleich 15 A.... allenfalls wenn die Akkus ziemlich leer sind. Denke daran, dass idR die Verbinder noch nicht ordentlich sind oder Überprüft, usw.
Bleib mal schön unter 10, besser unter 5. Ich verwende für 100 Ah max 1 A. Das geht auch, gibt dem Thema Ruhe, und man lernt was.
Balancer können nur dann schön arbeiten, wenn der ladestrom unterm balancerstrom liegt.
Das wäre mal ein tolles ladegerät, noch besser wenns der WR so machen würde. mal ganz blöde gefragt gibt es solche laderäte die das so machen? Da mein BMS nicht mit dem WR spricht wäre das mal ein anfang
leider hat mein bms keine direkte verbindungsmöglichkeit und die bastellösung bekomme ich nicht zum laufen dafür bin ich einfach zu dumm und die ganze hardware zum testen ist zu weit weg von mir wenn ich das im haus hätte würd ich mich mehr spielen.
als ich das letzte mal ins log des bms gesehen habe waren die zellen 0,003-0,005v auseinander. auch hier leider klappt das Monitoring der Zellen nicht um das aus der ferne zu überwachen
@carolus Danke für die Anleitung. Habe ein 2p8s gebaut aus zwei 8s. Verschaltet als 2x 2p4s an einem Daly 8s. Der eine Pack besteht aus den neuen 8 Zellen. Beim Toppen den einen Block mit 12V und 100mv Schritten auf Spur gebracht. Jetzt entlädt das Teil so. Ich denke bei dem Strom ist die Differenz in Ordnung.
@ carolus, tausend Dank für deine ausführliche Erklärung und meinen allergrößten Respekt mit welcher Geduld du die Zusammenhänge 3,4,5,x- mal erklärst, hat mir sehr geholfen!
Hallo ich würde zum Verständnis gerne ebenfalls eine Fragen zum Balancieren stellen.
Es geht um viele 18650er verschaltet in Reihe sowie auch Parallel.
Gehe ich richtig in der Annahme aus das bei Einstellung einer festen Spannung durch die Verschaltung des Akkus jeder einzelne Block bei 69.78V zum Beispiel nicht mehr wie 4.105V aufnehmen kann? Sprich die vollen Blöcke nehmen nichts mehr auf und die noch nicht vollen nehmen solange auf bis die 4.105V erreicht sind?
Oder geht das nur über Einzelblockballancing oder teilweise mithilfe des BMS?
Geladen wir per Festgeregelter Spannung und die Stromstärke nimmt ab.
Aktuelle Zellunterachiede höchste Zelle 4.106V und niedrigste Zelle 4.092V im Verbund.
@carolus Die Zelle am Anfang der Reihe und die am Ende werden mehr belastet als die mittleren Zellen, deshalb ist die Aussage das alle Zellen gleich belastet werden falsch. Aber auch egal. Ich bin heute der Meinung, das die Verschaltung sofort zu einem 48V System und das langsame erhöhen der Spannung am besten ist, der Balancer macht den Rest, natürlich sollte man nicht sofort bis 58V laden wollen. Auch kann es sinnvoll sein manuell die Zellen welche zu schnell in der Spannung steigen etwas zu entladen, bis die Spannungen sich angeglichen haben. Das beschleunigt den Prozeß erheblich, oder man setzt einen 10A Balancer kurzfristig ein.
Mal eine ganz andere Frage: Was spricht gegen Bottom-Balancing? Die SoC-Spannungskurve ist bei LiFePO ja im Bereich von ca. 3,0 - 3,4V sehr flach, aber oberhalb von 3,4 und unterhalb von 3,0V wird die Kurve steiler, unter 3,0V fällt die Spannung bei Belastung schneller ab, tiefer als 2,5V sollte man nicht gehen. Anstatt jetzt oben, bei ca. 3,45V zu Balancen, könnte man auch bei 2,7 oder 2,8V ein Bottom-Balancing machen. Vorteil wäre, das im Fehlerfall nicht mehr so viel Energie vorhanden ist, also wenn es doch zu einem (ungewollten) Kurzschluss o.ä. kommt, wäre das bei 2,7V eher zu verkraften, als wenn die Zellen zu fast 100% geladen sind. Ein weitere Vorteil wäre, dass die Zellen beim Entladen nicht anschwellen (im Ggs. zum Laden) und im entladenen Zustand optimal zusammengestellt und ggf. verpresst werden können. Den Pressdruck würde ich im entladenen Zustand aber noch nicht auf 300 kg einstellen, da der Innendruck beim Laden typischerweise noch wachsen wird (gerade bei den ersten Ladungen einer neuen Zelle). Man sollte dann einen mittleren oder leicht gehobenen Ladezustand (50-75% SoC) wählen und dann auf 300 kg verpressen - wenn man es damit denn überhaupt so genau nehmen will. Manche 'Experten' behaupten, dass das Verpressen kaum etwas bringt, weil die Zellen typischerweise ab Werk schon vorgeladen und getestet werden und die Zellen hauptsächlich bei den ersten Ladungen etwas ausgasen. Das sind minimale Mengen an Gas, das auch unter Vakuum beim Befüllen mit Elektrolyt nicht den Weg aus dem porösen Graphitmaterial der Kathode gefunden hat - das läßt sich angeblich vom Herstellungsprozess nie ganz vermeiden. Die Bläschen sollten möglichst aus dem aktiven Material (Elektrodenwickel) nach oben entweichen, da sie sonst den Ionenstrom behindern und der Zelle Kapazität stehlen.
Hallo
Sehr gut geschrieben. Das hat mir sehr viel geholfen.
Eine frage habe ich aber noch.
Du sagtest das man bei fallenden Amperen die spannung bei 16s um 0.2V erhöhen soll.
Die frage wäre bis wieviel Volt maximum?
Bin jetzt bei 55.2V.