Howto - Seriell balancieren von Akkus


Danke, dann lass ichs einfach mal so laufen ausser das das bms die ladung zu macht kann ja nichts passieren oder?

Da frag ich mich aber ernsthaft wie lange dauert das erst bei einem bms mit 500ma balancerstrom

Danke ich wollte nur auf nr sicher gehen

Schöne Grüße

4 Mal solange. :slight_smile:

Ja, das BMS sollte trennen, notfalls.

Aber du schießt die ladespannung schrittweisen, richtig? In 100 mV Schritten? Dann kann garnichts passieren.

Halte diezelle mit roter Spannung im Auge, wenn die anfängt hochzugehen bist du fast durch. Ab da dann weniger als einen Tag.

ähm nein ich habe nur die spannung aus dem Wechselrichterladegerät zur Verfügung und ob man da eine Spannung einstellen kann. Ganz ehrlich keine Ahnung ich hab das zwar wo anders schon gefragt aber keine Antwort darauf bekommen. Und regelbares netzteil in der größe steht mir leider nicht zur verfügung

Dann lies mal über die Kamikaze Methode, findest du mit der Suche, da hab ich das ziemlich genau beschrieben.

@carolus ,

danke hab mir das mal durchgelesen, verstanden, teilweise.

auf jedenfalls hab ich die A....karte denn der akku steht jetzt 200 km weit von mir weg ich kann dort nicht tage verbringen um das zu beaufsichtigen. Grundlegend habe ich alle Zellen gemessen, bei Lieferung 3.3 v mit 0,28 - 0,35 mohm, beim verbauen nach einem Monat (die Busbars dauerten so lange zum liefern) hatten alle zellen 3,28V.

Das jk hat schön bei 3.65 abgeschalten balanciert und wieder eingeschalten. Am besten und gleichmäßigsten ging es mit 2-3a lade Strom die Spannung war eben vom WR vorgegeben.

Das einzige was ich habe ist ein SteP UP Adapter. Würde das auch gehen? also netzteilersatz? und sonnst hilft eben eh nur warten bis sich der Pack einmal durchbalanciert hat.

oder wird das nie sein?

EDIT: Das habe ich noch wo ich was einstellen könnte aber was das macht

danke im voraus

conci

Lass es laufen. Das wird schon und scheint ja so zu funktionieren.

Hallo

Bevor ihr das ganze Gerödel mit dem Top-Balancen macht, solltet ihr erst einmal probieren, ob das überhaupt notwendig ist!

Die letzte Batterie, die ich vor zwei Tagen in Betrieb genommen habe, hatte das nämlich nicht nötig.

Zu den Zellen: 12x EVE 280 Ah, gekauft bei Dongguan Blackcell über Alibaba. Die Zellen stammten alle vom gleichen Produktionstag.

BMS JK, mit 2A Balancer. Balancen habe ich eingestellt ab 10 mV Spannungsdifferenz.

Die Spannungen der Zellen waren bei der Lieferung bis auf 5 mV identisch.

Die Batterie war fertig zusammen gebaut, die Glühbirne und das 3,6V Netzteil standen bereit.

Beim Laden mit 20 A stieg die Spannung der Zellen auch nach dem überschreiten von 3,4 V Zellspannung weiter so gleichmäßig an, das die Spannungsdifferenz von 10mV zum Einschalten des Balancers nie erreicht wurde. Bei 3,45 V Zellspannung habe ich dann die Ladung beendet,

Höher wird sie im Betrieb nie geladen.

Der Balancer ist dann für schlechte Zeiten da.

So ein Verhalten erwarte ich von guten Zellen.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

Schön für dich.

Sowas nennt man Glück.

Hast dein Glück für diese Woche aufgebraucht, Lottospielen lohnt nicht.

1 „Gefällt mir“

@leverkusen3

Ich habe meinen Akku vor 3 Wochen zusammen gebaut. Eve LF280K Zellen von Nkon im EEL Gehäuse stehend. Die Zellen kamen mit 2mV Differenz aä. Alle bei 3314 +- 1 mV.

Da ich doch sehr viel Respekt hatte und keine Fehler machen wollte habe ich die 4 Tage lang mit 5 A geladen bis die über 3,4 V gingen. Waren ca 145 Ah Zuladung. Dabei waren sie maximal 20 mV auseinander. Dann habe ich weiter geladen bis 3,45 V und letztlich bis 3,5 V. Da ich immer unter 20 mV Differenz war habe ich ein wenig balanced, aber am Ende bei 10 mV aufgehört. Der Akku läuft top und aktuell hat das Seplos die Zellen bei 3mV. Ich habe dem Deye 40 A Ladestrom zugestanden damit das Balancing Zeit hat. Morgen baue ich mir trotzdem den Neey v4 ein. Mit Schalter um den auszuschalten. Die paar Euro fallen nicht ins Gewicht.

Ich hatte viel mehr Arbeit erwartet und am Ende hätte ich das Balancing auch lassen können.

Ich habe bei meinen 16 LF280K Zellen im Ladeschluss maximal 40mV Differenz. Beim Laden mit 56A gehen sie maximal auf 20mV hoch.
Hab meinen Neey Balancer schon vor Wochen abgeschaltet und habe deutlich bessere Ergebnisse als mit Balancer.
Die Bilder sieht man hier ein paar Seiten vorher. Bin Absolut zufrieden wie es aktuell läuft.

Danke Mal für die Bestätigung.

Wenn's einmal richtig balanciert ist, wird der alancer selten gebraucht.

Ausnahme sind Zellen mit erhöhter Selbstentladung, darüber haben wir oft gesprochen.

Hier noch eine Bestätigung, Balancer aus, alles gut:

Wohlgemerkt, das ist kein Credo, aber die Bestätigung, dass falsch benutzte Balancer genauso viel kaputtmachen, wie sie dann mühsam wieder hinbiegen.

Hallo Leute,

ich erzähle mal hier wie ich das gemacht habe, vielleicht kann ich einigen von Euch damit helfen.

Meine Batterie LiFePo4 48V Pack x2 ca. 500Ah (200Ah + 304Ah)

Die erste Batterie vor ca. 2Jahren 16x200Ah Zellen habe ich bei der Lieferung, direkt aus China, mit einem Prüfgerät auf Spannungsgleichheit und Innenwiderstand vermessen, da alle relativ gleich waren, hab ich mit dem zusammenbauen begonnen.

Nach dem mechanischen Zusammenbau und Verspannen habe ich die Zellenverbinder (Reihenschaltung), das BMS (Daly) als auch gleich ein aktiver Balancer (bis zu 6A Zellenausgleich)verkabelt. Um das ganze zu testen, habe ich ein 60V Labornetzteil angeschlossen, auf 58V und 3A Begrenzung eingestellt. Da die Ladeprozedur einige Tage dauert (nur tagsüber 10h)

bleibt genug Zeit, die Zellen zu überwachen (mit BMS Spannungsanzeige und ext. Voltmeter)

Eine Beobachtung war sehr interessant, die anfängliche Spannungsdifferenz der neuen Zellen von ca. 0,04V hat sich über die lange Ladezeit durch den aktiven Balancer auf 0,002V ausgeglichen.

Jetzt, nachdem ich seit 4 Monaten eine zweite Batterie parallel dazu angeschlossen habe und damit in gleicher Weise damit verfahre, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, alle Zellen werden bis auf 0,002V bei geringer Belastung ausbalanciert. Der aktiver Balancer kostet ca.50 € und ist sein Geld wert.

Die Batterie hängt an einem Deye 12kW, mit der Batterie-Einstellung max. 3kW Laden und max. 7kW Entladen.

Den Balancer habe ich mit einem Schalter versehen, um bei längerem Stillstand eine vorzeitige Entladung der Batterie zu verhindern oder damit das Abdriften der Spannungsdifferenz einzelner Zellen mit den Jahren zu ermitteln, was zur groben Bewertung der Zellenkapazität beitragen kann.

Übrigens, die anfänglich etwas größerer Spannungsdifferenz der Zellenspannungen bei neuen Zellen, ist mit der Zeit, nach ca. 10 Vollladezyklen immer besser geworden.

Grüße

Jürgen

Hallo,

habe alle Seiten durchgelesen, bräuchte aber doch etwas Unterstützung. Habe mein EEL Gehäuse fertig montiert und es läuft, jetzt wollte ich den Akku voll laden und balancen.

Alle Zellen (EVE280) haben eine Spannung von 3,292 +-0,001. Hätte jetzt mein EBC-A40L an die Gehäuse Anschlüsse angeschlossen und mit 16x3,4V und 20A geladen, danach auf 16x3,5V und 10A den Rest und fertig.

Ist die Vorgehensweise so richtig?

Hätte hier noch ein NEEY 4A liegen, brauch ich den oder weglassen?

Und noch eine Frage, passen die Einstellungen vom EEL so, waren Standard so eingestellt oder sollte ich was ändern?

dann macht es puff und dein EBC-A40L geht in Flammen auf.. es verkraftet nämlich maximal 5V. Mit welchem Inverter soll der Akku später verwendet werden? Es lohnt sich auf jeden Fall mal ein Blick auf diesen Artikel.

Da dein Akkupack schon endmontiert ist, macht es zumindest Sinn den Neey 4A für das Top-Balanceing zu nutzen, der passive Balancer vom Seplos BMS zu schwach ist..

@mdkeil

Danke für die schnelle Antwort. Hab mir den Artikel durchgelesen.

Es wird ein Deye 12kw verwendet.

Werde den Neey dann zum Schluss verwenden.

Bau den NEEY einfach mit ein, macht das ganze einfacher und du hast ihn eh da, wenn der richtig eingestellt ist. Dann mit dem Deye mit Strombegrenzung laden, am Anfang kannst schon mal mehr Strom drauf geben, wenn er sich der 3,4V nähert, Strom runter und langsam weiter laden. Am besten mit PV Leistung.

Grüss euch,

Nach anfänglichen hin und her und mangels lade equipment hab ich Vaters batterie 16s 230ah nun ein einhalb monate im pv Betrieb ohne die zellen vorher geladen zu haben.

Ich hab mich auf nkon verlassen das die zellen gleich verbaubar sind. Geliefert wurden sie mit 3.3v.

Ich hab den block dann verschalten und mit jk bms in betrieb genommen.

Da sein Wechselrichter nicht bzw noch nicht( weis nicht ob ich das überhaupt noch mache) mit dem bms spricht regel ich nur mit dem bms nach oben und unten ab.

Und die zellen waren immer gut dabei mit 0.05v abweichung zu einander.

Da ich nicht an der anlage wohne kann ich das nicht genau mitverfolgen.

Was klar ist im % modus regelt, wo der wr selber seine % des soc selbst errechnet ohne bms verbindung klappt es besser als im voltage modus.

Ich schalte die entladung bei 2.8v und die ladung bei 3.55v mit dem bms. Das funktioniert wunderbar. Eventuell kann ich noch 0.05v nach unten oder oben. Ich dachte das schadet der zelle nicht. Mein maximaler ladestrom Betrug jetzt 52.4a von pv.

Und gestern war das erste mal das die Batterie bis 57.2v durch auf geladen hat ohne das vorher eine bms mässige covp ausgelöst wurde.

Wenn ich das so Resümiere hatte ich mit meinen zellen anscheinend glück gehabt.

Ich danke den Mitgliedern für die Unterstützung und Aufmunterung.

Auf den weg alles gut und gute pv erträge so wie immer ein paar % in der batterie.

1 „Gefällt mir“

Sowas macht man nicht, und es gibt einen guten Grund dafür. Das BMS ist ein Sicherheitssystem zum Schutz des Akkus. Es soll eingreifen, wenn die äußere Ladung oder Entladung falsch läuft.

Jetzt benutzt du es aber als Steuersystem, und hast kein sicherhetsbackub mehr. Das ist wie der Kletterer ohne zweites Sicherheitsseil.

Davon abgesehen ist 3,55 V / Zelle zu hoch, das geht auf die Lebensdauer. Würde hier lang und breit diskutiert.

Such Mal nach "Nordkyn" hier, findest du massig Info darüber.

Ich hab das thema gesucht,

Eine gespaltene welt die dort herscht.

Ich muss mir dann den kleinen kinesen schnappen und mal kräftig schütteln. Ich hab jetzt als versuch die float und Absorption geändert mal sehen ob der laderegler im deye sich dran hält. Bein entladen tut er es jedenfalls im voltage mode nicht und fährt die batterie voll in die cuvp.

Mal sehen ob es in seinem internen soc mode besser geht. Danke auf jeden Fall für den hinweis. Und der herr a... oder wie auch immer von nkon hat dan keine ahnung er meinte selle kanne ohne problem gelade bis die 3.6v nix mehr aber 3.65

Tjo wem glaubt man dann ? oder ?

Danksche und servus