Hilfe! Victron MP2 Anlage - aufgeben oder weitermachen?

Hallo,

habe jetzt nicht vollständig mitgelesen. Aber ich habe einen 250/100 mit 400W Modulen, 5 in Reihe, 3 Strings parallel laufen.

# 250 sagt aus, wie hoch die maximale Leerlaufspannung sein kann.
# 100 gibt die Ladeleistung in Ampere an, also das was an die Batterien geht.

=> Meine Module haben einen Leerlauf von ~41V => 205V Stringspannung. Maximal ~10 A. Bei 3 Parallel folgt 30A also ~6150W (btw: 6kWp "theoretisch" auf dem Ostdach)
6150 / 56,8 = 108A => BÄNG 8A zu viel am Ausgang des Victrons. Das wird auch in der Excel Tabelle angezeigt, jedoch mit einem Hinweis, im Idealfall würde der MPPT sozusagen auf 100A runter regeln.
Kam bisher noch nie vor, trotz des guten Sommers.

Somit sagt 450 die maximal Leerlaufspannung aus und 100 A die maximale Ladeleistung bei einem 450/100. ACHTUNG der 450/200 ist meines Erachtens nur ein "2x 450/100". Kann mich aber auch irren.

Daher taugt Victron auf meiner Westseite nicht, da bekomme ich mehr als 450V Leerlaufspannung zusammen.

Welche Module genau? Ich würde mal den hier anwerfen:

https://www.victronenergy.de/mppt-calculator

den meinte ich

Vom Prinzip ist dem victron die A Zahl egal. Er kann halt nur eine bestimmte Leitung und max 100 A. Wenn man drüber kommt, gehts halt verloren.

Das was wirklich wichtig ist, ist die Spannung. Ist die höher macht es ihn kaputt.

Stefan

Verschwendete PV Leistung ist halt schade. Daher einfach mal anschließen und schauen wie oft er in der Begrenzung ist und eventuell nen weiteren kleineren verwenden.

Hi,

warum die Anlage nicht einfach AC - gekoppelt aufbauen? Einen Gritinverter z.B. Growatt MOD 10Ktl3-x hab ich in China per DDP für 999 Dollar bekommen, das Teil war in 2 Wochen an der Haustür. Dann ist der Aufbau mit MP2 - LFP Akku - und EM24 schnell gemacht. Notstrom geht dann leider nicht, weil der Growatt 3 Phasen hat und alle Phasen Netz benötigen damit er startet. Nimmst Du einen Einphasen Inverter z.B. MIN 5000tl dann kannst Du diesen an AC Out 1 am MP2 anschließen und bei Netzausfall bleibt der weiter aktiv. Den Inverter von deinem Elektiker anschließen lassen und fertig ist, EM24 auch einbauen lassen, und ne Sicherung für den MP2.
Mit diesem Aufbau brauchst Du dir keine gedanken über PV parallel Schaltung, hohe Ströme auf den PV Kabeln etc. machen. Aus meiner Sicht verkompliziert dieses den Aufbau.

Nur eine Anregung, Du kannst dir meine Anlage gerne mal ansehen, ich glaube Iscoty ist aus Köln. Grüße
Danke Lysander.
Damit ich mir das besser vorstellen kann:
Wäre der Girowatt MIN 5000tl dann der 1. oder 2. im nachfolgenden Bild? Ich vermute der 1.? Den 2. lasse ich dann natrlich weg!
![64988=10362-AC-Kopplung.png|554x506](upload://x43Bt14Ej8xdjGsPgoRCmeUjv6V.png)

Und würde ich dann die Module verteilen auf die beiden Wechselrichter oder alle an einen (welchen?) anschließen?
Gruß Kalle (lscotty), der aus Norddeutschland kommt.

Hi,
der MIN 5k hat 2 Strings die gehen bis ca. 1500V - schau einfach im Datanblatt nach, der Vorteil simple Serienschaltung der PV Module.

zum Schaltbild Gritinverter an Pos 1. oder 2. ist ersteinmal egal.

1. der Gritinverter ist inaktiv bei Stromausfall!
2. der Gritinverter bleibt bei Stromausfall solange aktiv wie der MP2 Spannung aus der Batterie bereitstellt.

Grüße
Sascha

Hi,
der MIN 5k hat 2 Strings die gehen bis ca. 1500V - schau einfach im Datanblatt nach, der Vorteil simple Serienschaltung der PV Module.

zum Schaltbild Gritinverter an Pos 1. oder 2. ist ersteinmal egal.

1. der Gritinverter ist inaktiv bei Stromausfall!
2. der Gritinverter bleibt bei Stromausfall solange aktiv wie der MP2 Spannung aus der Batterie bereitstellt.

Grüße
Sascha
Moin,
ich hab mich mal mit den Growatt's beschäftigt. Bei den Bezeichnungen ist bis zum zB. 5000 alles klar, alles was nach den Zahlen steht, wie zB TL, X/XH etc. versteh ich den Unterschied nicht.
Egal, sehe ein anderes Problem welches ich für den Elektriker vorbereiten muss:
Ich wollte meine Module vom Dach immer 4x 2s1p auf ein 35qmm-Kabel zusammenlegen (wären dann 16 Module), da die Victron MPPT ja mehr A(mpere) als V(olt) abkönnen.
Der Growatt kann ja wiederum nur viele V aber wenig A was mit 6qmm-Kabeln zu realisieren wäre. Da ich die Kabel nicht doppelt kaufen wollte und ich 60m 35qmm schon hier habe (hat auch mal eben 350,- gekostet) quälen mich grad die Gedanken wie ich die Kabelverlegung vom Modul zum WR gestalte. Hast Du hierzu eine Idee?
Gruß Kalle

Hallo Iscotty,

wenn Du alle Panels in Serie schaltest, dann reicht ein 4 mm² oder 6 mm². Wie weit ist der potentielle Wechselrichter (Growatt for instance) von dem letzten Panel entfernt? Wenn Sie alle Panels in Serie schalten, ist der max Strom ca. 10-12A da reicht eigentlich ein 1.5 mm² Kable, doch die üblichen Kabel sind 4 mm² mit den MC4 Steckern, die reichen dicke aus. Bei Serienschaltung gibt es keine parallel Steckverbinder, das finde ich ist ein Vorteil, ja mehr Stecker und Verbinder auf dem Dach, so mehr kann defekt gehen, auf dem Dach nicht unbedingt praktisch. Ich würde es so simple wie möglich halten, sprich alles in Serie und den Wechselrichter dicht unters Dach zum Beispiel. Den Wechselrichter dann 3x2.5 mm² oder 3x4 mm² je nach Länge zum Zählerschrank. Mit einem 3 Phasen Wechselrichter reicht ein 5x1.5mm². Je nachdem wieviel Leistung Sie max von Ihren Panels erwarten, Peak Leistung erreicht man ja in der Regel nicht, also vom Peak können Sie locker 20% abziehen. Die langen 35mm² können Sie für die Batterieverkabelung nutzen oder zurück schicken.

Hallo Iscotty,

wenn Du alle Panels in Serie schaltest, dann reicht ein 4 mm² oder 6 mm². Wie weit ist der potentielle Wechselrichter (Growatt for instance) von dem letzten Panel entfernt? Wenn Sie alle Panels in Serie schalten, ist der max Strom ca. 10-12A da reicht eigentlich ein 1.5 mm² Kable, doch die üblichen Kabel sind 4 mm² mit den MC4 Steckern, die reichen dicke aus. Bei Serienschaltung gibt es keine parallel Steckverbinder, das finde ich ist ein Vorteil, ja mehr Stecker und Verbinder auf dem Dach, so mehr kann defekt gehen, auf dem Dach nicht unbedingt praktisch. Ich würde es so simple wie möglich halten, sprich alles in Serie und den Wechselrichter dicht unters Dach zum Beispiel. Den Wechselrichter dann 3x2.5 mm² oder 3x4 mm² je nach Länge zum Zählerschrank. Mit einem 3 Phasen Wechselrichter reicht ein 5x1.5mm². Je nachdem wieviel Leistung Sie max von Ihren Panels erwarten, Peak Leistung erreicht man ja in der Regel nicht, also vom Peak können Sie locker 20% abziehen. Die langen 35mm² können Sie für die Batterieverkabelung nutzen oder zurück schicken.
Hallo Lysander,
ich denke jetzt geht es etwas durcheinander!
Ich habe ja doch schon die Victron MPPT's 150/85 (2x) und den Victron MP2 bei mir liegen, nur der passende Elektriker fehlt!
Der Growatt soll doch nur eine Zwischenlösung sein, damit mir mein Elektriker das erst mal an meine Hausverteilung anschließt.
Für die Verkabelung der Module an den Growatt habe ich Deine Antwort ja auch verstanden. Alles mit 6qmm in Serie verkabeln und zum WR zusammenführen.
Für den Victron kann ich diese Verkabelung ja doch nicht gebrauchen weil die MPPT nur max. 150Volt aushalten, dafür aber mehr Ampere, richtig?
Für die Victron-Komponenten schalte ich immer 2 Module in Serie/Reihe (=String) jeweils 4 Strings schalte ich dann parallel auf das 35qmm-Kabel und dann an einen WR.
Verstehst Du mein Problem? Ich brauch den Growatt nur und ausschließlich dafür, dass der Elektriker ruhigen Gewissens die Module über den Growatt akzeptiert und anschließt.
Der Growatt kommt sofort ab, wenn der Elektriker das Haus verlassen hat und dann kommen die Victrons an die Hausverteilung. Dafür ist dann aber die Verkabelung vom Dach nicht passend!
Das genau ist ja mein Dilemma.
Gruß Kalle

Hi,

verstehe ich es richtig, dass Du die PV schon mit parallel Verkabelung aufs Dach machen möchtest, diese Schaltung dann auf einen Gritinverter geben um eine Abnahme zu bekommen? Ich schätze mal das wird nicht funktionieren, 2 Panels in Serie bringen ca. 80 V damit springt ein Gritinverter in der größe gar nicht an, und durch 4 parallel bekommst du dann 40 A oder 80 A für alle 16 Panels. Der Gritinverter nimmt aber (sollte er anspringen) bei 80 V nur max 12-15 A, der Rest verpufft. Das ist eine dumme Schaltung, würde ich als Elektriker nicht abnehmen. Von den Sammelschienen (+ und -) müsstest Du dann mit nem 6 mm² auf die MC4 Stecker und auf die Eingänge am Gritinverter gehen, kann man irgendwie bastelln aber.... meines Erachtens funzt das so nicht. Die MPPTs von Victron sind super, aber irgendwie nicht für große Anlagen geeignet, die Technik kommt aus der Versorgung von Segelschiffen, wo es kein 230V Netz gibt.

Wenn Du die DC kopplung weiter verfolgen solltest, dann würde ich nur eine Sicherung für den MP2 in den Sicherungskasten legen lassen, mit nem Kabel dann welches in einer Dose endet, da kannst Du dann den MP2 selber später an die Dose anschließen. Mit den richtigen Settings im MP2 kannst Du dann eine perfekte null Einspeisung erreichen. Damit würde ich auf die Anmeldung verzichten. Zähler dreht sich nicht rückwerts, Du speist nichts ein! Ist nicht ganz legal! Aber legal wäre es auch nicht wenn Du den abgenommen Growatt direkt wieder entfernst und dann auf DC Kopplung umstellst, das hat ja der Elektriker auch nicht abgenommen!

Was auch immer, ich glaube Du machst es komplizierter als es sein muss, ist nur meine Meinung - vielleicht kennen Andere hier eine bessere Lösung.

Grüße Sascha

Hi,

verstehe ich es richtig, dass Du die PV schon mit parallel Verkabelung aufs Dach machen möchtest, diese Schaltung dann auf einen Gritinverter geben um eine Abnahme zu bekommen? Ich schätze mal das wird nicht funktionieren, 2 Panels in Serie bringen ca. 80 V damit springt ein Gritinverter in der größe gar nicht an, und durch 4 parallel bekommst du dann 40 A oder 80 A für alle 16 Panels.
Das hast Du richtig verstanden, denn das habe ich schon in meinem aller ersten post gesagt, dass genau das mein Problem ist!
Der Gritinverter nimmt aber (sollte er anspringen) bei 80 V nur max 12-15 A, der Rest verpufft. Das ist eine dumme Schaltung, würde ich als Elektriker nicht abnehmen. Von den Sammelschienen (+ und -) müsstest Du dann mit nem 6 mm² auf die MC4 Stecker und auf die Eingänge am Gritinverter gehen, kann man irgendwie bastelln aber.... meines Erachtens funzt das so nicht.
Ich möchte ja eigentlich keinen Gritinverter zusätzlich einbauen müssen, da der Victron MP2 das ja auch alles alleine kann, (nur halt leider mit Speicher)
Genau das ist mein Problem! Ich hatte ja Hoffnung mit dem von Dir empfohlenen Growatt, was ich echt gut fand. Den wollte ich aber nur haben um dem Elektriker "ein gutes Gefühl" zu geben, dass er einbaut was er auch akzeptiert bzw. kennt und gut findet.
Die MPPTs von Victron sind super, aber irgendwie nicht für große Anlagen geeignet, die Technik kommt aus der Versorgung von Segelschiffen, wo es kein 230V Netz gibt.
... daher kenne ich die Victrons und finde sie perfekt!
Wenn Du die DC kopplung weiter verfolgen solltest, dann würde ich nur eine Sicherung für den MP2 in den Sicherungskasten legen lassen, mit nem Kabel dann welches in einer Dose endet, da kannst Du dann den MP2 selber später an die Dose anschließen. Mit den richtigen Settings im MP2 kannst Du dann eine perfekte null Einspeisung erreichen. Damit würde ich auf die Anmeldung verzichten. Zähler dreht sich nicht rückwerts, Du speist nichts ein!
Habe ein Balkonkraftwerk beantragt und Zweirichtungszähler kommt bald. Dann wäres zumindest bis 600W schon mal ok rückeinzuspeisen.
Ist nicht ganz legal! Aber legal wäre es auch nicht wenn Du den abgenommen Growatt direkt wieder entfernst und dann auf DC Kopplung umstellst, das hat ja der Elektriker auch nicht abgenommen!
Leider ist ein DiY-Speicher ja grundsätzlich "illegal" und ich hoffte hier im Forum dazu einen Tipp zu bekommen wie es evtl. schon jemand realisiert hat. Wenn illegal, dann ist das wohl leider so...
Was auch immer, ich glaube Du machst es komplizierter als es sein muss, ist nur meine Meinung - vielleicht kennen Andere hier eine bessere Lösung.

Grüße Sascha
Ich danke Dir sehr für Dein Mitdenken für mein Projekt und ich hoffte es halt mit nicht noch mehr Investitionen hin zu bekommen. Ich werde meinen Elektriker mal fragen ob er ein Problem mit der Steckdose (was überhaupt für eine? Eine "normale" Schukosteckdose?) neben dem Hausanschluss hat.
Vile Grüße Kalle

Hallo Kalle, ich glaube, du hast irgendwo noch einen Knoten in den Vorstellungen, der verhindert, dass du das verstehst, was dir hier empfohlen wird. Ist manchmal so. Lass mal alles fallen, und fang nochmal von vorne an mit deiner Planung.

Versuche, dich mit dem Gedanken anzufreunden, dass dein Grid-Wechselrichter (Growatt z.B.) bleibt, und eine tragende Rolle in deinem System spielt. Denn der kann genau das, was du brauchst, und was der MP2 NICHT kann: Solarstrom zu 230V AC zu machen.

Plane 3 Strings.

2 davon etwa gleich, mit hoher Spannung, auf den Growatt zugeschnitten. Kenne jetzt deine Anlagengröße nicht, aber am besten wohl alle Panels in Reihe, wenn der Growatt das hergibt. Diese beiden Strings kommen an den Growatt (als String-Wechselrichter). Verschattung beachten, vielleicht bekommt ein String eher mehr Schatten, und der andere gar nicht?

Der dritte String ist auf den SmartSolar zugeschnitten, also da vermutlich nur 2 Panels in Reihe, dafür 2 oder 3 Reihen parallel. Damit bleibst du unter den 150V. Der dritte String darf gerne kleiner ausfallen.

Dein Elektriker soll die drei Strings umsetzen, die beiden ersten an den Growatt anschließen, und den dritten frei hängen lassen. (Wichtig ist, dass du das von Anfang an richtig planst, damit du nicht später nochmal auf's Dach musst.)
Nun hast du eine netzgekoppelte Eigenverbrauchsanlage mit Überschusseinspeisung.

Nächster Schritt ist der MultiPlus2 mit den Akkus. Den kannst du vermutlich selbst installieren.(Oder soll/will das auch der Elektriker machen?)
Der MP2 nimmt dann den vom Growatt erzeugten Überschuss, und speichert ihn im Akku, bzw. stellt ihn bei Bedarf wieder deinem Hausnetz zur Verfügung. Jetzt hast du ein ESS-System.

Schritt drei wäre dann noch den SmartSolar an den letzten String zu hängen, und vom MP2 steuern zu lassen.

Also so würde ich das bauen, das wäre eine gut austarierte Anlage, Schwarzstart- und Notstrom-fähig, der SmartSolar lässt sich wunderbar abregeln... beim Growatt weiss ich das (noch) nicht so genau. Fronius ist da erste Wahl, leider aber z.Z. nicht herzukriegen.

...upps, das hier habe ich schon vorbereitet und abgeschickt bevor ich den post von saugnapf gelesen hatte. DEnnoch lass ich ihn mal als Nachtrag so stehen.

Hier noch mal meine Dachflächen mit den Modulen und die angedachte Verkabelung.
Dünne Linien: 6qmm
Dicke Linien: 35qmm
Die zwei noch nicht verbundenen Module auf der Gaube in der Mitte sollen separat mit 6qmm verkabelt werden und ein erstes Jahr auf den einen MPPT, das nchste Jahr auf den anderen MPPT gelegt werden um zu sehen auf welchem MPPT mehr dabei rauskommt.

:thumbup: :thumbup:
So kann man sich das viel besser vorstellen.

Das in der Mitte ist die Gaube, mit links > west und rechts > ost Ausrichtung? Die solltest du nicht in einem String miteinander koppeln.
Die beiden Flächen außen links und rechts sind dein Hauptdach mit süd-Ausrichtung?

Alles über SmartSolar MPPT Laderegler anbinden würde ich, wie gesagt, nicht machen.
Letztlich willst du ja 230V AC haben, und so müsste alles auf 48V gewandelt werden, und dann durch den MP2 wieder auf 230V AC.

Die beiden Flächen außen links und rechts würde ich dem Growatt geben, ein String links, ein String rechts.
Voc um die 50V wären in Reihe 6 x 50V = 300V.

Die Gaube werden auch zwei Strings... einer Ost, einer West. Mit 3x 50Voc wird das aber schon (zu) eng für einen 150er SmartSolar, finde ich.
Wenn du zwei mal 4 Panels drauf bringst, würde es mit 2s2p west und 2s2p ost wieder gehen.
Sonst vielleicht nur 2x2=vier Panels auf die Gaube?

Jedenfalls würde ich nicht drei Strings (wie oben geschrieben) sondern vier planen. Hauptdach links (=1) und Hauptdach rechts (=2) an den Growatt (oder welchen String-WR auch immer), Gaube west (=3) und Gaube ost (=4) an den SmartSolar. Sofern der zwei getrennte MPPTs hat.

:thumbup: :thumbup:
So kann man sich das viel besser vorstellen.

Das in der Mitte ist die Gaube, mit links > west und rechts > ost Ausrichtung? Die solltest du nicht in einem String miteinander koppeln.
Die beiden Flächen außen links und rechts sind dein Hauptdach mit süd-Ausrichtung?
Fast, die Gaube hat die gleiche Ausrichtung wie der Rest des Daches nur mit einem anderen Neigungswinkel.
Gaube:35° - Dachfläche: 50°

Markiert habe ich hier schon mal meine "neuen" 3 Strings :wink:

Alles über SmartSolar MPPT Laderegler anbinden würde ich, wie gesagt, nicht machen.
Letztlich willst du ja 230V AC haben, und so müsste alles auf 48V gewandelt werden, und dann durch den MP2 wieder auf 230V AC.
...verstehe! Kann ich nachvollziehen.
Die beiden Flächen außen links und rechts würde ich dem Growatt geben, ein String links, ein String rechts.
Voc um die 50V wären in Reihe 6 x 50V = 300V.
Alternative zu dem 1x Girowatt?!:
Gehen auch statt des einen Girowatt lieber 2x Außen-WR direkt an den Modulen, also je ein WR am String 1 und String 2
Aus Platzgründen müsste ich am liebsten den einen Girowatt gegen 2 WR für den Außenbereich ändern und direkt außen an den Modulen anbringen.
Die Gaube werden auch zwei Strings... einer Ost, einer West. Mit 3x 50Voc wird das aber schon (zu) eng für einen 150er SmartSolar, finde ich.
Wenn du zwei mal 4 Panels drauf bringst, würde es mit 2s2p west und 2s2p ost wieder gehen.
Sonst vielleicht nur 2x2=vier Panels auf die Gaube?
Die Gaube würde ich nun 3x 2s1p verkabeln und an den Victron-MPPT 150/85 verbinden mit entsprechen dickem Kabel (35qmm)
Jedenfalls würde ich nicht drei Strings (wie oben geschrieben) sondern vier planen. Hauptdach links (=1) und Hauptdach rechts (=2) an den Growatt (oder welchen String-WR auch immer), Gaube west (=3) und Gaube ost (=4) an den SmartSolar. Sofern der zwei getrennte MPPTs hat.
Hättest Du einen Tipp für die Außen-WR. Suche ich da nach Mini-Konverter. Die müssten je ca. 300V aushalten, richtig?
Hab auf die Schnelle so einen gefunden: klick (zu Amazon)

Ganz lieben Gruß und nochmals vielen lieben Dank!
Kalle ![67115=10677-EcoDelta-Datenblatt.jpg|838x452](upload://4ud8tnftWJcVqnrblCN3MDuYdKt.jpeg)

Vielleicht sowas sechs mal: https://www.amazon.de/Inverter-Steuerung-Waterproof-Automatische-Identifikation/dp/B0BB3F68F3

... wenn es Mikroinverter werden sollen.


Ich werde meinen Elektriker mal fragen ob er ein Problem mit der Steckdose (was überhaupt für eine? Eine "normale" Schukosteckdose?) neben dem Hausanschluss hat.
Ich dachte an eine Installations Dose die Dinger für 65 Cent, da legt der Elektriker ein Kabel hin, mit Dosenklemmen klemmst Du dann den MP2 daran an, weil wie ich meine gelesen habe, der Elektriker den MP2 nicht anschließen will weil er das Ding nicht kennt. Sind die Elektriker wirklich so vorsichtig, dass sie nichts anschließen was die nicht kennen?

Der Vorschlag mit AC und DC Kopplung finde ich auch gut, der MP2 lädt die Batterie mit dem AC Überschuss genauso wie die Victron MPPT's.
Im Sommer bei Batterie voll, geht der Überschuss vom Gritinverter ins Netz, die MIN Modelle von Growatt haben RS485 oder einen COM port damit müssten die sich auch steuern lassen, um im Sommer die Leistung reduzieren zu können, ich weiß aber bislang nicht wie das geht. Und ich verstehe auch den Sinn nicht Überschuss Energie nicht ins Netz einzuspeisen, auch wenn es keine Vergütung gibt.

Ich beziehe mich auf die Schmata von hier:
https://greenakku.de/Wechselrichter/Kombiwechselrichter/Victron-MultiPlus-Kombigeraete/MultiPlus-II-48-3000-35-32::1763.html

Der TE wollte eigentlich eine Installation nach dem Schema "Topologie parallel zum Netz mit MPPT Solar-Lade-Regler" mit einem DC gekoppelten Speicher
Solarmodule an MPPT-Laderegler, diese Laden die Batterie.
Der MP2 arbeitet als Wechselrichter Netzparalell mit Null-Einspeisung und wird von der Batterie beliefert und hat zusätzlich einen Notstromausgang, der auch bei Netzausfall in Betrieb bleibt, so lange die Batterie liefern kann. (Das Laden der Batterie von der AC Seite aus sollte man abschalten.)

Bei der nun vorgeschlagene Lösung soll die Batterie sowohl vom MP2 als Laderegeler AC gekoppelt geladen werden als auch DC Seitig über einen der Solarstränge via MPPT-Laderegler.
Das heisst der größere Teil des Solarstromes wird in 220/230V Wechselspannung umgewandelt und dann wieder in Gleichspannung für die Batterie.
Allgemein gehe ich davon aus, daß AC gekoppelter Speicher ineffizienter ist als DC-gekoppelter.
Der MP2 arbeitet aber auch als Wechselrichter, wenn vom PV-Wechserichter nicht genug Strom kommt. (Der MP2 arbeitet halt in beide Richtungen, je nach Konfiguration.)
Das entspricht im Prinzip dem Anschlusschema "Topologie parallel zum Netz mit PV-Wechselrichter" erweitert um einen MPPT-Solarladeregler, der die Batterie zusätzlich speist.

Wo diese Konstrukt "Schwarzstartfähig" sein soll erschließt sich mir nicht, da sowohl der PV-Wechselrichter als auch der MP2 netzparalell angeschlossen sind. der MP2 hat natürlich weiterhin den Notstromausgang, derr im Falle eines Stromausfalles aber nur noch vom kleinen Solarstrang via MPPT-Laderegler versorgt wird

Danke für Eure Beiträge!!!!
Um es auf den Punkt zu bringen:
Ich sollte von meiner Planungsidee, dieser:

wechseln zu deser:

richtig???

Deine erste Grafik ist eine serielle / "Insel" Variante....

Dieses ist deine Ausgangsplanung
https://greenakku.de/images/xmgtop3.jpg

Genau genommen ist dieses der alternative Vorschlag

Der Solarwechserichter mit den beiden "Hauptarrays" speist ins lokale Netz ein ein, was von den Panelen kommt.
Der MP2 nimmt sich davon den Überschuss, um den Speicher zu laden und die am Notsrom angeschlossenen Verbraucher zu versorgen (Volkszähler, Shelly EM3 usw.), wenn Speicher Voll und Last am Notstromausgang gedeckt, geht der Überschuss ins öffentliche Netz (Es sei denn, der Solarwechselrichter kann dann abgeregelt werden.)

Der Solarladeregler mit dem kleinerem Array speist nur den Speicher bis dieser Voll ist,versorgt ebenfalls die Last am Notstromausgang und speist bei "Unterdeckung" der Hauptlast ebenfalls ins lokale Netz ein (also wenn der Solarwechselrichter die Last nicht alleine decken kann)

Bei Stromausfall des öffentlichen Netzes sind Solarwechselrichter und die Hauptarrays aus derm Spiel und der MP2 versorgt nur noch den Notstromausgang via Batterie und Solarladeregler.


Vielleicht habe ich den Alternativen Vorschlag aber auch falsch verstanden.

Nein, genau so wie du geschrieben hast, ist es gedacht. :thumbup:

"Bei Stromausfall des öffentlichen Netzes sind Solarwechselrichter und die Hauptarrays aus dem Spiel und der MP2 versorgt nur noch den Notstromausgang via Batterie und Solarladeregler."

Ja, das stimmt, so wie es im Schema angeschlossen ist. Man kann das aber auch so vorsehen, dass man den Solarwechselrichter dann auf den AC-out umklemmen oder umschalten kann. Und dann (je nach Witterung :wink: ) einen oder beide Arrays nutzen kann.
So ist das bei mir umgesetzt.

"Netz vorhanden" ist ja zum Glück noch immer der Normalfall.
Sollte der Strom tatsächlich mal ein, zwei, drei oder mehr Tage ausfallen, dann haben wir alle ganz andere Probleme...
Ein paar Kabel umklemmen und zwei MC4-Stecker zu lösen, wäre da vermutlich für die meisten von uns nicht das Thema.

Und mit EINEM SmartSolar MPPT ist man 100% schwarzstartfähig... auch bei völlig leergesaugtem Akku.