Hilfe bei Auswahl der ersten Split-Klima

Das vermute ich ganz stark ...

ist so.

D.h. der Klimatechniker der Bördelt braucht diese Mindestlänge nicht, weil er ja individuell befüllt?

D.h. der Klimatechniker der Bördelt braucht diese Mindestlänge nicht, weil er ja individuell befüllt?
Doch die benötigt er, da er ja nicht das gesamte vorhandene Kältemittel absaugt und dann die neue Anlage neu befüllt. Theoretisch wäre das möglich. Praktisch eher teuer und unsinnig.

Ob die Mindestlänge auch ausschließlich mit der Kältemittelfüllmenge zutun hat ist nicht sicher.

Mindestlänge: Scheint von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich zu sein. Zumindest habe ich bei einigen in den Install-Anleitungen noch nichts von Mindestlänge gelesen. Kältemittelfüllung als Grund hab ich bisher noch nicht gelesen. Da ging es eher um Vibrationen, die bei kurzen Leitungen übertragen würden.

3 Meter waren es häufiger als Mindestlänge in den Anleitungen. Wenn man das Gerät direkt dort montiert, wo die Inneneinheit sitzt, erreicht man die 3 Meter nicht.

Würdest Du die dann in der Leistungsklasse wie im Eingangspost beschaffen, oder eine Nummer kleiner wählen? Im Hinblick dass Zimmer 1 & 2 ja auch mit heizen?

Am wichtigsten wäre mir Effizienz und auch die niedrigste Heizleistung (wie weit der Kompressor runterkommt, um Takten zu vermeiden). Ich würde also lieber z.B. 3,5 kW nehmen, wenn so ein Gerät deutlich effizienter ist. Bei der Mitsubishi LN-Serie ist das ja z.B. so. Was du auch noch bedenken musst: Die Leistungsangabe ist die Nennleistung im Kühlbetrieb. Eine Mitsubishi 3,5 kW aus der LN-Serie kann bis 6,3 kW hoch beim Heizen (je nach Situation). Die Nennheizleistung ist immerhin 4,0 kW.

Der Wert pdesignh ist auch wichtig bei Dimensionierungsfragen. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies die Heizleistung bei der tiefsten Temperatur, für die die Anlage als alleinige Heizung vorgesehen ist (Bivalentpunkt). Dieser liegt bei den meisten Anlagen bei -10 bis -15 Grad, einige kommen auch noch tiefer.

Eine gute Quelle für die Bewertung der Anlagen ist eurovent:
https://www.eurovent-certification.com/de/

Hier mal eine Auflistung aller Mitusbishi Electric Geräte:
https://www.eurovent-certification.com/de/advancedsearch/result?program=AC&product_type=AC1/A/S/R&brand%5B0%5D=MITSUBISHI%20ELECTRIC&keyword=#access-results

Die Effiziens ist mir auch am wichtigsten. Die Winter der letzten Jahre waren mild. Wenn mal zwei Wochen lang Temperaturen von -20°C anliegen sollten, wird die Bude halt nur 17°C warm. Zur Not habe ich noch den Kaminofen den ich anwerfen kann (aber nicht will).

Danke für die Übersichtsliste, da werde ich mal vergleichen ...

Die Effiziens ist mir auch am wichtigsten. Die Winter der letzten Jahre waren mild. Wenn mal zwei Wochen lang Temperaturen von -20°C anliegen sollten, wird die Bude halt nur 17°C warm. Zur Not habe ich noch den Kaminofen den ich anwerfen kann (aber nicht will).

Danke für die Übersichtsliste, da werde ich mal vergleichen ...
Die Frage ist halt was die Anlage bei unter -15 Grad macht? Geht sie aus? Heizt sie trotzdem leicht weiter? Mich würde auch interessieren was sie vorher schon macht, also wieviel Heizleistung sie bei -15 Grad denn überhaupt noch bringt? Bei der MUZ-LN25VG steht im Datenblatt 3,0kw Heizleistung bei -10 Grad. Bei -15 Grsd konnte ich nichts finden.

Ich habe MUZ-LN25VGHZ verbaut. Da verspricht Mitsubishi Electric die volle Nennheizleistung bis -15 Grad und den Heizbetrieb bis -25 Grad.

Nur mal so nebenher: Die Panasonic VZ9 ist derzeit die Effizienteste Anlage. SCOP von 6,20.

Die meisten Anlagen liegen um 4,6-4,8, um die A++ zu erreichen oder bei 5,1-5,2, um die A+++ zu erreichen. Ob sich die Hersteller da immer nur so viel bemühen, wie nötig und nicht wie möglich? :wink:

Nur mal so nebenher: Die Panasonic VZ9 ist derzeit die Effizienteste Anlage. SCOP von 6,20.

Die meisten Anlagen liegen um 4,6-4,8, um die A++ zu erreichen oder bei 5,1-5,2, um die A+++ zu erreichen. Ob sich die Hersteller da immer nur so viel bemühen, wie nötig und nicht wie möglich? ;)
Die VZ9 hatte ich auch im Auge, aber der Preis ist einfach deutlich zu hoch.
Ob die Mindestlänge auch ausschließlich mit der Kältemittelfüllmenge zutun hat ist nicht sicher.
Hatte vorhin noch ein Telefonat mit einem Techniker der bis dato den besten Eindruck gemacht hat. Die Mindestlänge wird gebaraucht damit das Kältemittel vernünftig temperiert werden kann. Daher benötigt man die 2-3 Meter
Nur mal so nebenher: Die Panasonic VZ9 ist derzeit die Effizienteste Anlage. SCOP von 6,20.

Die meisten Anlagen liegen um 4,6-4,8, um die A++ zu erreichen oder bei 5,1-5,2, um die A+++ zu erreichen. Ob sich die Hersteller da immer nur so viel bemühen, wie nötig und nicht wie möglich? ;)
Bei der Anlage frage ich mich sowieso wie das geht. Während alle anderen im niedrigen 5er Bereich rum dümpeln, soll die mit einmal deutlich effizienter sein. Jetzt kann das natürlich sein... Es könnte allerdings auch sein, dass die Hersteller jetzt langsam Anfangen die Anlagen gezielt auf die Effizienzmessungen auszulegen. Ähnlich den Autoherstellern, wo dann die Auspuffklappe genau in dem Moment zu macht, wo die Geräuschmessung durchgeführt wird etc.

Ja, so einen Verdacht habe ich auch. Diesen SCOP packt die Panasonic nur unter Laborbedingungen. Im realen Betrieb wäre die Frage, ob die dann wirklich deutlich besser abschneidet. Da bräuchte es mal unabhängige Tests.

Das sind die COP-Werte, die sie erreichen soll:
** -20 Grad 2,04
** -10 Grad 3,05
** -7 Grad 3,95
** +2 Grad 6,16
** +7 Grad 7,98
** +12 Grad 9,90

Ja, so einen Verdacht habe ich auch. Diesen SCOP packt die Panasonic nur unter Laborbedingungen. Im realen Betrieb wäre die Frage, ob die dann wirklich deutlich besser abschneidet. Da bräuchte es mal unabhängige Tests.

Das sind die COP-Werte, die sie erreichen soll:
** -20 Grad 2,04
** -10 Grad 3,05
** -7 Grad 3,95
** +2 Grad 6,16
** +7 Grad 7,98
** +12 Grad 9,90
Die Werte stammen ja von den eurovent Messungen, also sind zumindest die Geräte untereinander vergleichbar, sprich: "höherer SCOP == mehr Effizienz in mittlerem Klima".
Heizlast je nach pdesignH und Außentemperatur wird ja dabei berücksichtigt, das finde ich ganz nett.
In der Realität wird man vermutlich ein gutes Stück darunter liegen, beeindruckend sind die Messwerte dennoch (ebenso wie der Preis) :o.
** -20 Grad 2,04
** -10 Grad 3,05
** -7 Grad 3,95
** +2 Grad 6,16
** +7 Grad 7,98
** +12 Grad 9,90
Wenn ich die Werte mit den Werten meiner Mitsubishi MUZ-LN25VGK2HZ vergleiche, scheint die Panasonic Anlgage nur bei Plusgraden überdurchschnittlich gut zu sein.

LN25VGK2HZ:
** -25 Grad 2,0
** -10 Grad 2,8
** -7 Grad 3,2
** +2 Grad 5,28
** +7 Grad 6,56
** +12 Grad 8,32
** -20 Grad 2,04
** -10 Grad 3,05
** -7 Grad 3,95
** +2 Grad 6,16
** +7 Grad 7,98
** +12 Grad 9,90
Wenn ich die Werte mit den Werten meiner Mitsubishi MUZ-LN25VGK2HZ vergleiche, scheint die Panasonic Anlgage nur bei Plusgraden überdurchschnittlich gut zu sein.

LN25VGK2HZ:
** -25 Grad 2,0
** -10 Grad 2,8
** -7 Grad 3,2
** +2 Grad 5,28
** +7 Grad 6,56
** +12 Grad 8,32
Bei -7°C über 20% besser finde ich schon beachtlich.
Das sind doch die Temperaturen, wo wir in Deutschland heizen müssen.
Den Wert bei +12°C, das ist doch die Heizgrenztemperatur von Neubauten, das ist dann eher für Altbauten interessant.

Die Kosten sind jedoch exorbitant, da kostet ja ein Innen- mit einem Außengerät in der 25er Ausführung mehr als meine Multisplit von Daikin mit drei Innengeräten.

Herzliche Grüße

Wenn man annimmt, dass man 1000 kWh pro Jahr damit verheizt und man spart gegenüber der MUZ-LN25VGK2HZ 20% Strom, dann sind das bei 40 Cent/kWh * 200 kWh = 80 Euro. Dafür zahlt man für die Panasonic etwa 1500 Euro mehr. Amortisiert sich dann erst nach 19 Jahren. Lohnt sich also nicht.

Kommt auch noch das Defekt-Risiko hinzu. Bei einer Anlage für 1000 Euro kann ich es verschmerzen, wenn die nach 5 Jahren nicht mehr funktioniert. Bei 3000 Euro Anlagenkosten wäre das schon bitter. Ok, muss nicht ein Totalausfall sein, aber wer weiß, was an solchen Anlagen überhaupt noch repariert wird und wer das überhaupt kann.

Wenn man annimmt, dass man 1000 kWh pro Jahr damit verheizt und man spart gegenüber der MUZ-LN25VGK2HZ 20% Strom, dann sind das bei 40 Cent/kWh * 200 kWh = 80 Euro. Dafür zahlt man für die Panasonic etwa 1500 Euro mehr. Amortisiert sich dann erst nach 19 Jahren. Lohnt sich also nicht.

Kommt auch noch das Defekt-Risiko hinzu. Bei einer Anlage für 1000 Euro kann ich es verschmerzen, wenn die nach 5 Jahren nicht mehr funktioniert. Bei 3000 Euro Anlagenkosten wäre das schon bitter. Ok, muss nicht ein Totalausfall sein, aber wer weiß, was an solchen Anlagen überhaupt noch repariert wird und wer das überhaupt kann.
Der Aufschlag ist üppig.
Aber 1000kWh bedeuten bei Mitsu 4600 kWh Heizleistung und bei der Pana 6200kWh. Die 1600kWh durch den SCOP der Mitsu sind 380kWh mehr Strom oder 152€/a.
Bzw. wenn man mit 4600kWh Wärme auskommt ca. 260kWh oder 104€.
Immer noch grenzwertig.

Hätte ich nur eine Anlage benötigt, hätte ich die Pana genommen. Da ich aber 4 Stück brauche, wird das ganze dann einfach zu teuer.

Hi,
ich bin auch gerade dabei einmal meinen Altbau komplett auf Klimasplitgeräte umzustellen bzw. zu planen.

Soweit ich es verstanden habe, gibt es doch bei der Klimaanlagengeräte folgendes zu beachten:
1. Leitungswege zum Innengerät min. 2-3m und was wäre die Maximale Länge?
2. Wie sieht es überhaupt mit der Lautstärke aus? Kann man die über ein Sofa oder Bett hängen?
3. Der Scop bzw. Cop Wert ist mitentscheidend und ggfs. bis zu -20 Grad in Norddeutschland.
4. Zeitschaltuhr in dem Gerät um takten zu vermeiden.
5. Preis

Wie laut MUZ-LN25VGK2HZ ist diese Anlage? Gibt es einen maximalen Leitungsweg? Ich plane gerade mit 15-16 Innengeräten und 15 kwp Solar und 7 bis 10 kWh Speicher.
Ich hoffe, dass das in Ordnung ist, dass ich hier zusätzliche Fragen stelle. Der Lärmpegel ist glaube ich nicht zu verachten.

Die maximale Länge findet sich in den Datenblätter / Installationsanweisungen. Vorgefüllt sind die meist bis 5m bei Single und bis 25 / 30m bei Multis.
Lautstärke hat AuTarkie auf YT was veröffentlicht.
SCOP ist ausschlaggebend für den Strombedarf. NAT lässt sich hier ermitteln.
Takten hänggt auch von der Auslegung ab.
Je überdimensionierter die Anlage ist, umso mehr muss die takten.
Die minimale Heizleistung ist dafür ausschlaggebend.