Heizen mit Monoblock + Split Klimageräte

Das Thema ist ja echt komplex.
Eigendlich bräuchte man dafür ja fast ein Studium dafür.
Kein wunder das die meisten Gas Wasser Leute keine Ahnung haben, wer hat den zeit so viele Schulungen zu machen :smiley:

Bin gerade am Überlegen ob ich nicht einfach eine BWWP Installiere und den Rest des Hauses Stück für Stück mit Splitklimageräte zuklastere, da kann ich zumindest einen großen Teil selber machen.
Kriege zum beispiel ein Mitsubishi Electric mit 3,5kw (SCOP 4,3)für 660€ mit 3m Kälteleitung kabel etc.
6x660€ = 3960€
BWWP = 2800 + 500€ einbau = 3300

Gesamt= 7260€

Fragen über Fragen.... :crazy:

SCOP < 5 ist verbranntes Geld. Berechne deine Energiekosten pro Jahr, davon 20%. Nach wieviel Jahren hast du 700 Euro Mehrpreis wieder raus?

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Ich weiß ja nicht, nach 10 Jahren hätte ich eine ersparnis von 1.809,39 € bei einem Kw Preis von 0,31 und PV Strom und die PV erweiterung auf 37kwp habe ich jetzt nicht eingerechnet.

Jetz könnte man natürlich auch kwh preise von 1 € rechnen, das halte ich aber nicht für Realistisch und wenn, schaffe ich mir einen Akku an, bei 37kwp wird auch im Winter schon was rauskommen.

Was ist denn das günstigste SCOP 5 gerät was du kennst ?
Die die ich kenne fangen bei 1200€ an.

SCOP 5 zu 4,3 sind 16% Unterschied. Also z.B. die bessere braucht elektrische 1000kWh wo die schlechtere 1160kWh im Jahr benötigt.
Das sind dann aber schon 5000kWh an Wärmeleistung
Bei 540€ Preisdifferenz und 160kWh beim Strom und einem Strompreis von 50ct. -> 80€ im Jahr oder 81 Monate bis zur Amortisation
der teureren durch den geringeren Stromverbrauch.
Bei niedrigerem Strompreis, Stichwort Wärmepumpenstrom, und oder geringerem Stromverbrauch dauert es natürlich noch deutlich länger bis zum finanziellen Wendepunkt. Bei uns soll WP-Strom mit EEG 23ct/kWh kosten. Wenn die EEG da auch entfällt? sind es noch 20ct.. Dann würden aus 81 mal eben 202 Monate oder fast 17 Jahre. Ja, ist eine statische Betrachtung aber Vorhersagen der Zukunft sind unsicher soweit sie die Zukunft betreffen.
Nach 17 Jahre könnte sowohl die gute als auch die weniger gute Klima bereits die Füße gestreckt haben und durch ein Nachfolgemodell ersetzt worden sein.

Aus CO²-Sicht ist die bessere natürlich die bessere Wahl. Aber selbst die schlechte ist nicht so schlecht wie der Gasbrenner.

Moin,

hier mal die Antworten:


Kunde: Mein Gasverbrauch ist 22.000kwh davon 6000kwh für Warmwasser.
Ich denke aber auch das die Gasheizung von 1992 10% Wärmeverlust hat.
Ich schätze das 90Watt pro m2 gebraucht werden, in Zukunft wird das noch verbessert mittels Kellerdeckendämmung und Fenster mit Dreifachverglasung

Klimafachmann: Sollte Ihre Berechnung richtig sein das wäre Ihre WP viel zu klein. Bitte hier eine saubere Berechnung durchführen oder durchführen lassen.

Er hat auch Recht, da 90W / m² auf 220m² eben 19.800kW Heizlast wären. Bei ca 2300-2500 Vollasstunden wäre der Verbrauch etwa 50 tkWh... und nicht 16 tkWh.

Frage: Sind die 220m² alle beheizt auf 20-22°C oder ist die Hälfte der Räume gar nicht beheizt und hatten immer so 15°C?


Ich glaube du wirfst da gedanklich was durcheinander: Deine Heizkörper können bei bestimmten Vorlauftemp / Rücklauftemp ein bestimmte Leistung bereitstellen. Das ist aber erstmal vollkommen unabhängig von deinem Haus. Dein Haus hat eine Heizlast (ich gehe von 6-7kW nur heizen aus -> 31W/m²). Das müssen deine Heizkörper insgesamt bringen, wenn es richtig kalt wird. Nun hat aber jeder Raum eine eigene Heizlast und im Idealfall deckt der Heizkörper in dem Raum diese Heizlast ab. Man kann hier in erster Näherung mit die einzelnen Räume mit den 31W/m² x die Fläche annehmen, aber das stimmt nur bedingt, da es von verschiedenen Faktoren inkl der Ausrichtung der Fenster abhängt. Wenn der Aufbau der Wand / Decken etc bekannt ist, dann kann man jeden Raum ausrechen. Geht z.B. mit Tools wie www.ubakus.de.

Nun kann man sich die Heizkörper anschauen und für jeden Raum die niedrigst machbare VLT errechnen (z.B. mit der xls Tabelle oder unter dem Link den mal dazu gepostet habe). Meist gibt es ein bis zwei Räume die die notwendige Vorlauftemp. bestimmen: z.B. Bad braucht 45°C, der Rest 40°C. Dann würde man im Bad ansetzten und dort z.B den Heizkörper tauschen, oder evtl auch dämmen.

Innerhalb einer Heizperiode kann man das auch praktisch mit dem thermischen Abgleich machen.
Also wenn ich sagen wir einen bedarf an 15.000kwh hätte dann brauche ich keine 15Kw WP Richtig ?
Sondern 10kW Wärmpumpe könnte reichen, warum höre ich dann so oft die aussage, die anlage sei viel zu klein ?
Vollkommen richtig. Bei einem EFH geht man für das Heizen von ca 2300 bis 2500 Volllaststunden aus. Dh. die 15.000kWh werden in diesen Stunden erbracht. Also 15.000 kWh / 2300h = 6,5kW. Aus wird ein Wärmeerzeuger gebraucht der 6,5kW schafft. Dies ist eine erst Näherung, bei einer Berechung kann auch 5,5kW oder 7kW rauskommen, aber 10kW ist sehr sehr unwahrscheinlich. Wichitg ist nur, dass plötzlich nicht zusätzliche Flächen beheizt werden, welche bei dem Verbrauch nicht berücksichtigt worden sind, sprich die Nutzung bleibt gleich.
Kunde; Anbei ein paar zahlen zu unseren Heizkörpern , für die Rippenheizkörper war es schwieriger die Werte zu finden.
Ich denke in Zukunft sollte wir versuchen die Rippenheizkörper durch Flächenheizkörper zu ersetzen um mit der Vorlauftemperatur noch runter zu gehen in der Berechnung habe ich 55/45/20° C genommen.

Klimafachmann: Das Wäre ein Falscher Wert für Wärmepumpen. Sie müssen hier mit Niedertemperaturheizkörper die Berechnung durchführen!
55/45/20 ist eben eine standard Heizleistung nach DIN. Es wäre sehr ungewöhnlich diese in einer Plannung für eine WP anzunehmen. Er sieht eben damit, dass es faktisch keine belastbare Aussage zur Vorlauftemp. gibt und 55°C ist für eine LWWP nicht zu empfehlen. Der JAZ Rechner ist bei LWWP etwas ungenau, aber gut um verschieden LWWP zu vergleichen. Ich müsste z.B. eine 5,5 beim Heizen schaffen... es sind aber "nur" 5,1. Ich gehe mal nicht auf alle Details daz ein, aber 45°C bei NAT sollten es schon sein.
Das Haus braucht 240kWh Heizleistung, dazu 5kWh BW -> 245kWh Energiebedarf in 24h.
Die WP läuft wg. Zwangsabschaltung nur 20h und muss die 245kWh an Wärmemenge trotzdem bringen.
245kWh / 20h -> 12,25kW Leistung bei Außentemperatur X.
Ist wie gesagt nur ein Beispiel, reale Zahlen sind bestimmt anders.
Genau Richtig. So rechne ich z.B. das WW eine (die WP kann ca, 1,5h nicht heizen) und wird bei -10°C bestimmt alle 2 Stunden abtauen, also für 8 min nicht heizen können: weiter 1,5h die abgezogen werden müssen. Wenn es ein WP Tartif mit Sperrzeiten (was sich im EFH meist wegen 2. Zählergebühr etc nicht lohnt) ist, dann muss die Zeit auch abgezogen werden.

Grüße
Frage: Sind die 220m² alle beheizt auf 20-22°C oder ist die Hälfte der Räume gar nicht beheizt und hatten immer so 15°C?
Nicht ganz, von den 220 m2 sind 48m2(Dachgeschoss Flur,Bad und Wohnzimmer) nicht beheizt, aber denoch meistens bei 14 Grad, wegen der Wärme der Räume unten.
Vollkommen richtig. Bei einem EFH geht man für das Heizen von ca 2300 bis 2500 Volllaststunden aus. Dh. die 15.000kWh werden in diesen Stunden erbracht. Also 15.000 kWh / 2300h = 6,5kW. Aus wird ein Wärmeerzeuger gebraucht der 6,5kW schafft.
Das heißt wenn ich ganz negativ Rechne mit einer Heizlast von 20.000kw / 2300 = 8,6kwh
Also brauche ich selbst bei 20.000 kw heizlast nur eine WP mit 8,7kw und wäre mit 10 Kw überdimensioniert richtig ?
Nun kann man sich die Heizkörper anschauen und für jeden Raum die niedrigst machbare VLT errechnen (z.B. mit der xls Tabelle oder unter dem Link den mal dazu gepostet habe). Meist gibt es ein bis zwei Räume die die notwendige Vorlauftemp. bestimmen: z.B. Bad braucht 45°C, der Rest 40°C. Dann würde man im Bad ansetzten und dort z.B den Heizkörper tauschen, oder evtl auch dämmen.
Oder die Heizkörper zwangsbelüften mit Gehäuselüfter, wäre das Kostengünstigste oder?

So Zwangsbelüftungsteile habe ich bei Kaufland auf der Seite gesehen.
Sind nicht gerade günstig, kann man aber bestimmt mit etwas Geschick auch selbst zusammenbauen.Das waren 230V Lüfter
in einer "Schienen"-konstruktion, die mit Magneten von unten an die Heizkörper geklemmt wurden.
Ob da auch nen Thermostat drin war, weiß ich nicht mehr. Heizkörperlüfter

Allerdings gibt es neue Heizkörper für ähnlich viel Kohle, wenn man von den verlinkten drei bis fünf für ein Wohnzimmer braucht.

Nachtrag:
Lt. 3, 2, 1, meins ist da ein Thermostat bei.

Das Thema ist ja echt komplex.
Eigendlich bräuchte man dafür ja fast ein Studium dafür.
Kein wunder das die meisten Gas Wasser Leute keine Ahnung haben, wer hat den zeit so viele Schulungen zu machen :D

Bin gerade am Überlegen ob ich nicht einfach eine BWWP Installiere und den Rest des Hauses Stück für Stück mit Splitklimageräte zuklastere, da kann ich zumindest einen großen Teil selber machen.
Kriege zum beispiel ein Mitsubishi Electric mit 3,5kw (SCOP 4,3)für 660€ mit 3m Kälteleitung kabel etc.
6x660€ = 3960€
BWWP = 2800 + 500€ einbau = 3300

Gesamt= 7260€

Fragen über Fragen.... :crazy:
Es lohnt sich vielleicht, ein oder zwei sehr effiziente Geräte zu kaufen, die dann die Haupt-Wärmelieferanten sind. Und nur wenn sich im Kernwinter die Wärme nicht mehr schnell/gut genug verteilt, dann schaltet man die anderen (deutlich kleineren und günstigeren) Geräte zu, um die abgelegeneren Räume entsprechend zu erwärmen. Damit fährt man wahrscheinlich finanziell am besten.
Frage: Sind die 220m² alle beheizt auf 20-22°C oder ist die Hälfte der Räume gar nicht beheizt und hatten immer so 15°C?

Nicht ganz, von den 220 m2 sind 48m2(Dachgeschoss Flur,Bad und Wohnzimmer) nicht beheizt, aber denoch meistens bei 14 Grad, wegen der Wärme der Räume unten.

Vollkommen richtig. Bei einem EFH geht man für das Heizen von ca 2300 bis 2500 Volllaststunden aus. Dh. die 15.000kWh werden in diesen Stunden erbracht. Also 15.000 kWh / 2300h = 6,5kW. Aus wird ein Wärmeerzeuger gebraucht der 6,5kW schafft.

Das heißt wenn ich ganz negativ Rechne mit einer Heizlast von 20.000kw / 2300 = 8,6kwh
Also brauche ich selbst bei 20.000 kw heizlast nur eine WP mit 8,7kw und wäre mit 10 Kw überdimensioniert richtig ?
Moin,

Kommt hin... Wobei die Räume ja bereits etwas Wärme aus den anderen Räumen bekommen haben... Denke mal 8,6kW mit WW ist realistisch (ohne Sperrzeiten). Mit den Fenstern und der Kellerdecke bist aber sicher und 8kW. Beim Betrieb einer WP würde man die Heizkörper in diesen Räumen aber leicht mitlaufen lassen, so das hier z.B. 15°C sind. Ansonsten kommt die Wärme aus den angrenzenden Räumen -> höhere VLT notwendig.
Oder die Heizkörper zwangsbelüften mit Gehäuselüfter, wäre das Kostengünstigste oder?
Das geht recht gut und ist günstiger als die aktiven Radiatoren. Die liegen so um die 1000€...

Am Besten geht es aber mit den Typ 33 HZK, da hier perfekt 120mm Gehäuselüfter drunter passen... Bei Rippenheizkörpern habe ich keine Erfahrung.

Am Ende bekommst du Typ33 HZK schon für um die 200€ das Stück. Beispiel:

https://www.heizungsdiscount24.de/heizkoerper/hd24-ventilheizkoerper-heizkoerper-typ-33-500x1200-mm-h-x-l-profilheizkoerper.html -> der schaft bei VLT 45°C / RLT 38°C noch 810W -> ca 20m² Raum bei dir. (überschlagmässig)

https://www.heizungsdiscount24.de/heizkoerper/hd24-ventilheizkoerper-heizkoerper-typ-33-900x1200-mm-h-x-l-profilheizkoerper.html -> der schaft bei VLT 45°C / RLT 38°C noch 1217W. -> ca 32m² Raum bei dir (überschlagmässig)

Mit 4 120mm Lüftern machen die locker nochmal 15% mehr.

Habe Eingangs ja schon geschrieben, dass du auch mit einer guten Spliklima starten kannst. Diese dann eher zentral und zur Unterstützung der Gastherme. Das wird schonmal einiges sparen. Dann kannst du immer noch in Ruhe Richtung WP planen. Wenn du feststellst, dass der Split zu frieden bist, dann evtl alles mit Split.

Grüße

Ok habe ich verstanden.

Überdimensionieren der WP ist immer schlecht und unterdimensionieren ist ok und dies könnte man mit Split Geräten plus zusätzlich Sanierungsmaßnahmen noch abfangen.

Überall wo geht Typ 33 Heizkörper verbauen die sind, wenn ich es selbst mache gar nicht mal so teuer und 120mm Lüfter Drunter und ich kann mit der Vorlauftemperatur noch weiter runter. :thumbup:

Sollte die Wasserdurchlaufgeschwindigkeit schneller oder eher geringer sein bei einer Wärmepumpe ?
Wenn der Durchfluss zu groß ist, hat das Wasser ja keine Zeit die Wärme an den Raum abzugeben oder ?
Wir wollten lieber einen 352L Trinkwassertank, würde das noch mit der 8,6kw WP reichen oder doch lieber 10kw ?
Hat man bei diesen Wasserbehältern probleme mit Kalk ? Wir haben ziemlich hartes Wasser 19 °dH

Moin

bzgl. der HZK und Auslegung WP alles richtig. Ein kleiner Zusatz: wenn z.B. die 8kW und 10kW baugleich sind und somit die gleiche untere Modulationsgrenze haben, kann man auch die 10kW nehmen...

Volumenstrom:


Hier bist du auf dem Holzweg... Etwas vereinfacht: die Heizleistung der HZK, FBH etc hängen nur von der mittleren Heizwassertemp. ab. Also VLT + RLT / 2. Wenn diese gleich ist, dann hat de HZK auch die gleiche Wärmeleistung. Also:

VLT: 50°C und RLT: 30°C = 45/35 = 41/39. Alle habe eine mittlere Temp von 40°C und der HZK hat dieselbe Wärmeleistung.

Der Unterschied ist hier der Volumenstrom (Beipielhaft für 1000W):

50°C /30°C = 43l/h
45/35= 86l/h
41/39 = 431l/h

Die Formel ist: Q = c * m *dt -> Q = Leistung | c = spez. Wärmekapazität von Wasser = 1,16 kWh /(K x kg) -> 1kg = 1l |dT = Spreizung also VTL - RLT

Da für eine WP niedrige VLT gut sind, muss also der Volumenstrom hoch. Leider kommt es da zu zwei Problemen:

1. Ein Verdopplung des Volumenstrom führt zu dem 4 fachen Verbrauch der Umwälzpumpe
2. Irgendwann Rauschen die Heizkörper

Als sinnvolle Auslegungegröße kann man 5K Spreizung annehmen, damit also bei 8kW dann 1379 l/h. Da liegt meist das Optimum aus Verbrauch der Umwälzpumpe und Effizenzsteigerung der WP. Bei HZK kann man auch mal 3K Spreizng in einem Raum haben, wenn es nicht rauscht...

Für die WP ist die VLT entscheidend, da sie die Kondensationtemp. und damit den Kondensationdruck des Kältemittels.

Trinkwasserspeicher:
Wenn hier warmes Trinkwasser bevorratet wird, muss man die Hygiene im Auge haben. Wenn sichergestellt ist, dass der Speicher 1x am Tag vollständig durchgespült wird, dann sind WW Temp. von unter 60°C machbar, ansonsten mind 60°C. Für die WP ist also ein großer Speicher gut (geringer Speichertemp machbar), für die Hygine ein eher kleiner (Durchspülung sichergestellt). Die richtige Größe hängt also von den Verbauchseigenschaften ab... Am Ende verbraucht ihr eine bestimmte Menge Energie und diese muss gespeichert werden. Je größer der Wasserinhalt je geringer kann die Temp. im Speicher sein. Dazu muss man auch noch wissen, dass Kalk ab 60°C ausfällt und es sinnvoll ist nur eine WW Takt am Tag zu fahren: früher Nachmittag -> Luft am wärmsten, PV Leistung meist auf max., keiner kocht mehr...

Ich persönlich würde immer eine FriWa Station nehmen, da ich dort in meinen z.B. 500l Speicher warmes Heizungswasser bevorrate und das WW erst bei Bedarf gemischt wird. So kann ich mit Speichtemp von unter 48°C arbeiten: kein Kalk, keine Hygineproblem, besser Effizenz der WP, eine Ladung am Tag.

Ein Alternative dazu ist ein Hyginespeicher. Hier wird auch Heizungswasser als Speichermedium genutzt, und im Wärmetauscher ist dann das Trinkwasser. So werden meist nur 30l Trinkwasser erwärmt vorgehalten. Größe ab 500L. z.B den hier: https://www.selfio.de/heizung/speicher/hygienespeicher/juratherm-hygiene-schichtenkombispeicher-eh-550

Habt ihr eine Zirkulation?

Grüße

Wenn hier warmes Trinkwasser bevorratet wird, muss man die Hygiene im Auge haben. Wenn sichergestellt ist, dass der Speicher 1x am Tag vollständig durchgespült wird,
Ich würde die Temperatur des Trinkwasser auf 45 Grad stellen, somit wird ja automatisch mehr warmes Wasser verbraucht und sorge damit gleichzeit dafür das einmal am Tag vollständig durchgespült wird
Ich persönlich würde immer eine FriWa Station nehmen
Ja interessantes Konzept die FrWa Station, scheitert bei uns am Platzmangel, der Keller ist nicht sehr hoch und einen 500 Liter behälter kriegen wir höchstwahrscheinlich nicht rein.
Desweiteren hat man bei einer FrWa Station ja ein noch größeres Kalkproblem an dem Wärmetauscher, habe ich zumindest gehört.
Habt ihr eine Zirkulation?
Ja bei uns gibt es zwei warmasserleitungen für Trinkwasser für das Gesamte Haus eine Zulauf und irgendwie eine Rücklauf, ganz merkwürdig es könnte auch sein, das die eine Leitung für EG und die Andere für OG ist, die Pumpe ist wohl in diesem Wasserbehälter integriert, die Grundofos Pumpe pumpt ja nur das Heizungswasser in den Trinkwasserbehälter um es zu erhitzen, glaube ich zumindest.
Das Wasser ist aber fast immer sofort warm, würde sagen wir haben eine zirkulation.

Fast sofort warmes Wasser und zwei Pumpen = Zirkulationspumpe funktioniert wie sie soll. :smiley:

Fast sofort warmes Wasser und zwei Pumpen = Zirkulationspumpe funktioniert wie sie soll. :D
Und verbraucht unmengen an Energie, da die bei uns 24h Läuft. :crazy:

Schaltuhr oder ne Impulssteuerung einbauen?
Nachts ist Zirkulation Unfug, außer Du bist ne Eule.
Wenn ihr feste Abwesenheitszeiten habt, dann tut es ne Schaltuhr mit Programmen für Arbeitszeit und Wochenende.
Impulsgesteuert, teilweise lernfähig, heißt, einmal kurz WW aufgedreht, die Steuerung erkennt den Bedarf und schaltet die Pumpe ein.
Nach kurzer Zeit steht WW zur Verfügung wie bisher. Muss man sich halt dran gewöhnen.

Wenn eine WP kommt, werde ich denke ich keine Zirkulation einbauen, problem gelößt. :lol:

Ich würde die Temperatur des Trinkwasser auf 45 Grad stellen, somit wird ja automatisch mehr warmes Wasser verbraucht und sorge damit gleichzeit dafür das einmal am Tag vollständig durchgespült wird
Moin,

das geht... Wichtig ist eben, dass der WT Fläche des Speichers möglichst groß ist... 3m² und mehr ist gut. Achte beim Einbau auf Thermosiphons, sonst entlädt sich der Speicher wieder in den Heizkreis... Wird von HB gerne "vergessen".
Ja interessantes Konzept die FrWa Station, scheitert bei uns am Platzmangel, der Keller ist nicht sehr hoch und einen 500 Liter behälter kriegen wir höchstwahrscheinlich nicht rein.
Desweiteren hat man bei einer FrWa Station ja ein noch größeres Kalkproblem an dem Wärmetauscher, habe ich zumindest gehört.
Kalk ist nur dann ein Problem, wenn das Heizungswasser über 60°C hat... bei 45-50°C fällt kein Kalk aus...
Wenn eine WP kommt, werde ich denke ich keine Zirkulation einbauen, problem gelößt. :lol:
Das habe ich gemacht... und die kritischen Räume mit einem elektronsichen DLE ausgestattet.. Der kann mit warmen Wasser umgehen und heizt auf 43°C, wenn das WW über 43°C, dann macht der nichts... Der läuft meist beim Duschen am Anfang für 40-60 Sekunden mit 9kW im Schnitt... also nicht wirklich viel... Vorteil ist auch, dass wenn es mal einen hohen WW Bedarf gibt (Freunde übernachten etc), dann wird so die Spitze abgedeckt...

Das Problem mit dem Rückbau der Zirkulation ist, dass du auch die Leitungen an den Entnahmestellen abklemmen musst, dass ist meist nicht machbar...

Grüße
das geht... Wichtig ist eben, dass der WT Fläche des Speichers möglichst groß ist... 3m² und mehr ist gut. Achte beim Einbau auf Thermosiphons, sonst entlädt sich der Speicher wieder in den Heizkreis... Wird von HB gerne "vergessen".
Ok ich werde mich damit beschäftigen und darauf bestehen das die eingebaut werden.
Das habe ich gemacht... und die kritischen Räume mit einem elektronsichen DLE ausgestattet.. Der kann mit warmen Wasser umgehen und heizt auf 43°C, wenn das WW über 43°C, dann macht der nichts... Der läuft meist beim Duschen am Anfang für 40-60 Sekunden mit 9kW im Schnitt... also nicht wirklich viel... Vorteil ist auch, dass wenn es mal einen hohen WW Bedarf gibt (Freunde übernachten etc), dann wird so die Spitze abgedeckt...
Auch ne gute lösung.
Das Problem mit dem Rückbau der Zirkulation ist, dass du auch die Leitungen an den Entnahmestellen abklemmen musst, dass ist meist nicht machbar...
Es würde ja reichen wenn ich eine Zirkulation einbaue, die aber jeden tag nur 5 Minuten arbeitet, damit das Wasser nicht ständig in den Leitungen steht.

Die Zirkulation dient dem Komfort und hat wenig bis nix mit der Hygiene i.S. Legionellen zu tun.
Da helfen höhere WW-Temperaturen, mit dem Problem Kalk, oder ein passend dimensionierter WW-Speicher,
der eben möglichst üppig "gespült" wird, also quasi einmal pro Tag oder vlt. alle zwei Tage komplett mit Frischwasser beladen wird.
Die Biester breiten sich ja aus, wenn warmes Wasser längere Zeit steht.

Die Zirkulation dient dem Komfort und hat wenig bis nix mit der Hygiene i.S. Legionellen zu tun.
Da helfen höhere WW-Temperaturen, mit dem Problem Kalk, oder ein passend dimensionierter WW-Speicher,
der eben möglichst üppig "gespült" wird, also quasi einmal pro Tag oder vlt. alle zwei Tage komplett mit Frischwasser beladen wird.
Die Biester breiten sich ja aus, wenn warmes Wasser längere Zeit steht.
Moin,

eine teilweise abgeklemmte Zirkultion oder eine die nicht ausreichend durchspült wird, hat sehr schnell was mit Hygiene zu tun... Man könnte auch einen Bypass/Rückschlagventil setzen, so dass wenn die Pumpe aus ist, WW auch durch die Zirkulationsleitung geht...

Grüße

ich habe mir vor 2 Wochen nun auch ein Splitgerät einbauen lassen.
Es ist ein Mitsubishi MSZ AP35VGK.
Also Kühlen tut es schon mal wie der Teufel, dafür wurde es aber nicht installiert.
Mein Kältetechniker der mir das Installiert hat, meinte nur... heizen tut es noch viel besser als kühlen.
Na da bin ich ja mal gespannt.
Gekostet hat mich das alles, 1100€.

Nebenbei für alle die es interessiert und Eigenbauer sind.
Laut meinem Kältetechniker sind mittlerweile ALLE Innengeräte vor gefüllt, bis 5 Meter Leitung.
Es muss nur die Inneneinheit vakuumiert werden, das war alles ziemlich easy.
Ihr braucht nur ein Bördelwerkzeug.
Von dem Plug&Playsystem ist er nicht so ein Freund, die sind nie so dicht wie gebördelte Leitungen.