Haus BJ 1980 (80m² / Allgäu): Heizen mit Split-Klima bei -25°C – Modellwahl (Nordic) & DIY vs. Förderung

Habe ich auch, ist angenehm für die „Gemütlichkeit“. Ich würde den aber nur dafür sehen - weil zumindest ich den nicht gerne laufen lasse wenn niemand im Haus ist und außerdem auch die Pelletspreise stark variieren und es zusätzliche Arbeit ist, wenn der immer laufen muss.

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Wir haben auch einen Pelletskamin. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ich schauen immer auf die Kosten. Also entweder Klimasplit oder Pelletskamin laufen lassen. Mit Präferenz für die Klimasplit, wegen dem ökologischen Aspekten.

Ich habe dynamischen Strompreis und auch die Aussentemperatur beeinflussen was es kostet. Letzte Heizperiode gingen glaube so ca 15 Säcke Pellets weg. Rest Klimasplit.

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Danke, schaue ich mir nochmal genauer an. Dann müsste ich den Artikel hier im Forum über eurovent nochmal korrigieren.

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Nein, den COP unter Standard Heating Eurovent. Nicht SCOP. SCOP hätte die RXM35A ja 5.1, bzw die ASEH12KH ja 5.3. Da ist der Unterschied noch nicht so groß.

Ist IMHO so wie wenn man EER bei Klimaanlagen auflistet - ohne extra Zusatz. Das ist dann der Standard EER - aber eben nicht der Seasonal EER. Zumindest nach meinem Verständnis.

Und wenn die ASEH12KH nur 1/3 Aufpreis zu einer RXMA35A/FTXM35A kostet würde ich bei großem Fokus auf heizen bei sehr kühlen Temperaturen die sofort nehmen. Die hat einfach deutlich mehr Leistung beim heizen. Max Heizleistung sind ja 8.4kw. Da kommen die Perfera 35 mit 5.8kw max bei weitem nicht dran. Und die Probleme bei Fujitsu mit abtauen waren bei -25° im finnischen Forum gemeldet - da ist die Perfera eh kaum mehr zu gebrauchen. Pi mal Daumen hat die einfach 1/3 mehr Heizleistung bei selber nomineller Leistung. MEL RZ/RW spielen in ähnlicher Liga was Effizienz und heizen angeht - die sind aber entweder nicht mehr erhältlich, oder deutlich teurer.

Ich wäre sehr vorsichtig, eine Anlage nur anhand von Eurovent-Daten zu empfehlen. Es wäre nicht die erste Anlage, die super auf dem Prüfstand punktet, aber im realen Betrieb eine Menge Probleme mitbringt. Da kann die reale Effizienz dann auch deutlich schlechter sein, weil die Anlage z.B. oft wie wahnsinnig aufdreht und in schlechten COP-Bereichen läuft.

Ich würde das maximal als Hinweis sehen, sich sich so eine Anlage mal im realen Betrieb anzuschauen. Es gehört eben noch viel mehr dazu, um eine Anlage wirklich empfehlen zu können.

Das können manchmal auch ganz banale dumme Dinge sein. Erinnere mich an einen Fujitsu-Nutzer, der daran verzweifelte, dass die Anlage bei Lüfterstufe 1 zu wenig pustet, damit der Raum warm wird, auf Lüfterstufe 2 aber schon wieder deutlich zu laut war, einfach weil der Sprung von 1 auf 2 zu groß war. Das sind die Details, auf die es auch ankommt und die erst in der praktischen Nutzung so richtig auffallen.

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So ist es. Ich hatte damals die Panasonic Etherea auch nach Datenblatt und Eurovent gekauft.
Das war die allererste Anlage bevor ich dann zum Glück die Foren nochmal weiter studiert hatte.
Rückblickend bin ich heilfroh, dass ich das Ding daraufhin in den sporadisch genutzten Hobbyraum verbannt habe und in keinem Wohnraum habe.
Man würde mit dem Ding freilich am Rad drehen obwohl auf dem Papier alles super ist.

Ich bin relativ strikt nach Heizlastberechnung für die NAT bei uns gegangen.
Und hab dann geschaut welche Anlage das erfüllt.
In den meisten Räumen sind es daraufhin normale Perfera-Single-Splits geworden.
In einem Raum ist es ne Nepura geworden weil der die Heizlast auch entsprechend benötigt.
(2 Sararas sind auch noch im Haus verteilt weil die teilweise etwas zwischen Perfera und Nepura nochmal liegen können. Eine davon hätte aber problemlos auch ne normale Perfera zum halben Preis sein können).

Ich würde immer nach NAT gehen. Für den Worst-Case, dass mal ein Tag doch urplötzlich mal 10°C kälter ist (nicht so wahrscheinlich) geht die Welt ja auch nicht unter.
Die Anlagen heizen ja trotzdem und ein bisschen thermische Masse hat so ein Gebäude ja auch.
Da ist es bei weitem nicht so, dass man da sofort bei 15°C statt 21°C drinnen sitzt.

Wichtig ist halt, dass die Heizlastberechnung möglichst genau ist. (und dann gern nochmal 10-15% Puffer drauf gerechnet)
Die normalen Perferas haben halt keine Wannenheizung.
Da spielt dann nicht nur die Eisbildung durch Abtauen eine Rolle sondern vielleicht auch der Aufstellort. Wenn da immer der Schnee gegen weht oder ähnliches ist das auch nochmal eine ganz andere Nummer als wenn die Anlage geschützt steht.

Ob es am Standort bei dir zwingend eine Wannenheizung braucht ist vermutlich schwer mit absoluter Gewissheit zu sagen. Entweder man baut direkt eine ein.
Oder falls die Anlagen zugänglich stehen man riskiert es ohne und muss im Notfall im ersten Winter mal 4-5x ne Gieskanne warmes Wasser drüber gießen und rüstet dann im Winter drauf doch eine nach.

Ohne Wannenheizung ist es schon so, dass sich in der Wanne irgendwann Eis bildet.
Wann es so viel ist, dass es hochwächst oder Ablauflöcher zufrieren ist vermutlich schwer zu sagen.

Anlagen die wirklich schlecht abtauen sind die ältere Generation an Multi-Split-Perferas.
Da stand ich diesen Winter 2-3x mit der Gießkanne dran.
Die Single sind da besser.

Ich wohne aber hier jetzt halt auch im Norden, das ist unterm Strich dann schon anderes Wetter als bei dir. Auch wenn wir hier letzten Winter schon ne eher untypisch lange Kaltphase hatten weil wir nördlich der lange anhaltenden Warm/Kaltgrenze waren.
Da hatte es aber alles hingehauen.
Bei mehr als 4 Wochen wirklich Dauerfrost könnte ich mir aber vorstellen, dass es ggf. doch ne Wannenheizung brauchen könnte.

Ich hab jetzt die letzten 20 Beiträge nicht mehr alle gelesen, vielleicht hat ja schon wer was aus eigener Erfahrung bei einem vergleichbaren Wohnort berichten können?

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@leon596 Super Beitrag, danke :+1:

Ich bin mir da gar nicht sicher, ich denke eher: Das reicht "dicke"...

Ich war (und bin) bei mir auch immer wieder überrascht, was die Anlagen eigentlich leisten können. Immerhin ersetzt man ja i.d.R. Heizkörper - die dann aber fast immer deutlich weniger leisten können als so ein Split Innengerät es kann. Also bei mir ist das gar kein Vergleich. So lange es nicht zuuu kalt war, konnte ich sogar das OG vom EG aus mitheizen mit der einzelnen 3,5 kW Perfera. Beim kühlen ähnlich, da kann ich auch das EG mit der einzelnen 3.5 kW Perfera im OG mitheizen.

Und ich spreche jetzt aber jeweils von bedarfsweise heizen / kühlen.

Wenn man die Geräte durchlaufen lässt (und die Bausubstanz somit weit weniger Leistung benötigt) geht das natürlich noch besser.

Genau DAS ist meiner Ansicht nach am Ende das wichtigste überhaupt. Mit Abstand! Papier ist 1. geduldig und 2. nützen die besten technischen Daten nichts - wenn das Ding dann in der Praxis nervt...

Ganz grundsätzlich kann ich deinen Gedanken nachvollziehen, nur muss man das dann in der Praxis "echt mögen"...

Denn was passiert?

  • Sehr (sehr) warmer Flur - der eigentlich problemlos kühl (nicht eiskalt) sein kann
  • Um so wärmer, je wärmer es in den angrenzenden Räumen haben will
  • Jegliche "Regelbarkeit" ist quasi ausgeschlossen - dauerhaft alle Türen offen ein Muss

Letztlich kauft man quasi eine besonders teure Anlage um einen Raum zu heizen, der eigentlich gar nicht aktiv beheizt werden müsste... Immerhin ist er von beheizten Räumen umgeben und man hält sich da ja auch nicht auf - geht nur kurz durch.

Klingt ja auch erstmal gut. Aber man produziert damit dann halt zwangsläufig einen "Wärmeüberschuss" in einem Raum der gar nicht warm sein soll - wird aber dort wo man es wirklich warm haben will ggfs. zu wenig Wärme abbekommen.

Ich würde nicht sagen "Gegenstimmen" - denn ich habe selber ja eine ähnliche Lösung eingebaut. Einzelnes 3.5kW Gerät im OG, direkt über der letzten Treppe. Gegenüber einem SZ - kann da direkt reinblasen. Bad direkt 90° daneben. Weitere SZ auch 90° andere Seite. Da ist halt alles weit zusammen, ganz kleiner Flur. Auf die Art läuft das auch ganz gut. Aber man muss sich darüber klar sein, dass man nicht "von jetzt auf gleich" einen Raum heizen oder kühlen kann wenn die Tür geschlossen war - das dauert dann schon eine Weile. Das geht nur bei dem Raum, wo das Gerät direkt reinblasen kann.

Toll ist aus meiner Sicht, dass man auf die Art das Innengerät nicht im SZ hat und es somit bzgl. Geräusche angenehmer ist aus meiner Sicht. Insbesondere beim Abtauen im Winter - da kann man schon mal aufwachen!

Aber dennoch habe ich jetzt noch weitere Geräte bestellt für die anderen Räume, bin aber noch unschlüssig ob ich sie nicht doch abbestellen soll :roll_eyes:

Was ich damit sagen will:

Rein bezogen auf die Leistung reicht bald mal ein Gerät aus, das bedeutet aber nicht, dass es in der Praxis angenehm ist!

Es geht ja um die Luftverteilung, die Geräuschentwicklung, die Steuerbarkeit und Regelung... Das Alles kann dann praktisch sehr viel wichtiger sein, wie irgendwelche technischen Daten.

In meinem Fall könnte ich völlig problemlos mit den vorhanden Anlagen alle heizen und kühlen - LOCKER. Aber es ist eben eine Komfortsache, wenn man das auch bei geschlossenen Türen machen kann und insbesondere auch kurzfristig wenn die Türen geschlossen waren.

Genau. Wobei "etwas wärmer" dann bald so warm sein kann, dass es sogar unangenehm wird im Flur. Aber ok, selbe Logik wie wenn es dort kalt ist: Man geht nur durch.

Genau da hätte ich persönlich das größte Problem. Man hat dann eine hochwertige (vermutlich leise?) Anlage im Flur - wo es quasi egal ist. Gleichzeitig aber billige (vermutlich deutlich lautere?) Geräte genau dort wo die eigentlich wirklich leise sein sollten - in SZ und WZ. Ich kenne die Samsung nicht, aber würde mich halt nicht wundern. Die Samsung sind mit "ab 22" und die zb. Perfera mit "ab19" db angegeben. Klingt nach wenig Unterschied, kann aber praktisch denke ich einiges ausmachen - kenne sie aber eben nicht. (Überhaupt kenne ich aus der Praxis näher nur die Perfera die ich eingebaut habe...)

Ich persönlich würde deshalb ganz besonders da - wo es wichtig ist - hochwertige Anlagen verbauen. Die müssen aber gleichzeitig keine "Höchstleistungen" in der möglichen Heizleistung vollbringen - insbesondere dann nicht, wenn die eh durchgehend laufen.

Ich finde ein "mehrere Geräte Konzept" deshalb immer besser, weil man damit dann nicht nur die benötigte Leistung "insgesamt" erzeugen kann - sondern sie gezielt dort einbringen WO man sie benötigt und vor Allem auch den Vorteil hat, dass zb. 2x Innengerät die selbe Heizleistung leiser erzeugen können - wie ein einzelnes. Dann kann ggfs. schon ein großer Vorteil sein. Aber eben auch weil die dann i.d.R. nie zeitgleich abtauen etc.

Ich bin mir aber sicher, dass dieses "Heizung in Raum den man eigentlich nicht Heizen will" Komzept gut funktionieren kann - aber hauptsächlich dann - wenn man wirklich sehr hohe Innentemperaturen "fährt".

Der Vorteil der Split Anlagen ist halt, die laufen vollautomatisch. Einschalten, Temperatur einstellen, fertig. Wie im Auto. Aber eben nur dann, wenn man auch dort Innengeräte einbaut - wo man sich aufhält.

Letztlich hängt das also auch sehr viel davon ab wie man später damit umgehen will und welche "Heizgewohnheiten" man hat etc.

Wird hatl schwer klappen wenn die nur in Osteuropa und Skandinavien verkauft wird. In den skandinavischen Foren sind die wenigen Meinungen zur KH Serie recht gut. Wenn es nur 5-6 Lüfterstufen gibt ist es halt immer etwas schwer den optimalen zu finden.

Midea Portasplit und weitere Midea Klima haben 1-100% in 1% Schritten - aber deswegen ist die keineswegs gut. Midea hat auch den Reinungsmodus für den Wärmetauscher innen - den haben sonst wenige Klimaanlagen (wars Panasonic oder LG die den auch haben?). Klar wäre gut wenn das alle bieten würden - aber selbst dann kann natürlich 0% zu schnell sein oder 100% zuwenig - selbst wenn die Abstufung dazwischen perfekt ist. Dazu spart man bei Midea Module wie Faikout - und bekommt dazu noch viel mehr Sensoren lokal geliefert, was sonst bei keiner Konkurrenz an Daten für Steuerung vorhanden ist.

Jede Marke wird gewissen Vorteile bieten, selbst wenn es nur der Preis ist, oder das Händlernetzwerkt oder was auch immer.

Meine Erfahrungen sind da anders. Habe die Anlage im Flur mit Bedarfsteuerung begrenzt, daher läuft der Lüfter auf Stufe 4 durch. Wir haben normalerweise 22 Grad als Solltemperatur im Flur. Damit bekommen wir bis +4°C AT das ganze Haus gut temperiert. Es ist also eher der Luftstrom als die "Übertemperatur". Dafür braucht man aber eine leistungsfähige Maschine, weil man die halt auf weniger als die halbe Leistung begrenzen muss.

Wir haben auch seit letztem Jahr in der Wohn-Küche eine Komfort-Anlage. Eine billige Klimasplit. Die läuft abends, oder wenn halt jemand zuhause ist. (Wochenende...)

Zu dem Thema "Heizstrategien". Man kann auch eine "modifiziere" bedarfsorientierte Heizmethode fahren. Z.b. im Flur "nur" 18 Grad Solltemperatur und dann am Nachmittag im Wohnzimmer die Temperatur kurz auf 22 Grad hochziehen und dann bis zum nächsten Tag auschalten und abkühlen lassen (auch PV abhängig). Also eine abendliche "Komfort-Anhebung" der Temperatur.

Sind super viele Strategien denkbar und wie ich bereits weiter oben geschrieben habe, ist das bei uns von der Saison und der Aussentemperatur abhängig.

Die 40er Daikin Nordic hat 2.200 Euro von einer Firma montiert gekostet. Durch das grosse Innengerät und die Bedarfsteuerung fährt die mit niedriger Auswurftemperatur und hohem Luftdurchsatz.

Ich verstehe auch, dass Du mit der Perfera FTXM35A / RXM35A9 eher mit hoher Solltemperatur arbeiten musst, wenn Du angrenzende Räume heizen willst und dann "sehr (sehr) warmen Flur" erwarten würdest. Das liegt an der geringeren Leistung und dem kleinen Wärmetauscher im Innengerät. Der Anlage bleibt gar nichts anderes übrig mit hoher Auswurftemperatur zu arbeiten.

Welchen Jahres Wärmebedarf hat das Haus denn? Ist die alte Gasrechnung noch vorhanden?

Ich kenne mich damit nicht wirklich aus, aber ich denke du vermischt hier ev. 2 Sachen?

Um - rein über Türöffnungen - andere Räume effektiv mitheizen zu können, musst man ja zwangsläufig mit der "natürlichen Konvektion" arbeiten?

Also der Tatsache, dass warme Luft nach oben steigt und somit dann die kühlere nach unten. In meinen Gedanken (und ev. ist das völlig falsch?) läuft das dann so:

Die Luft im Montageraum des Innengerät erwärmt sich immer weiter, bis dann der "Warmluftsee" unter der Decke entsprechend tiefer kommt und die warme Luft über die Türöffnungen auch die weiteren Räume erreicht.

Aber das würde dann ja andeuten, dass die warme Luft quasi direkt in die Räume transportiert wird?

Das ist bei mir tatsächlich beim direkt gegenüber liegenden SZ der Fall und war so geplant, aber in dem Beispiel hier ja völlig ausgeschlossen.

Ich glaube auch, es wäre hier für das "Ergebnis" relativ egal, ob dann eine größere Anlage mit geringerer Leistung oder eine kleinere mit großer Leistung läuft. Die größere wäre dann aber ggfs. leiser (ev. - nicht garantiert)

Welche Temperatur erwartest Du in solch einem Warmluftsee, bei 22 Grad Solltemperatur?

Das funktioniert bei uns tatsächlich sehr gut. Es entsteht ein Konvektionsstrom im gesamten Haus.

Ich habe berechnet, wie viel Heizleistung man durch eine Türöffnung bei einem angenommenen Delta T bekommt. Dies ist natürlich abhängig von dem Luftdurchsatz. Den kenne ich aber nicht. Werde mir aber zum Winter hin ein Messgerät kaufen.

Ich werde dann die Messwerte, insbesondere den Luftdurchsatz durch die jeweiligen Türöffnungen nachreichen und das mal präsentieren.

Das ist schon spannend und ich kann auch irgendwie verstehen, wenn man sich das nicht einfach so vorstellen kann.

Die Heizleistung kann ja

Q ≈ 0.335 x V x ΔT

Wenn ich also 3kW Heizleistung im Haus benötige und die 40er Daikin auf Lüfterstufe 4 arbeitet, dann reichen 35° C Auswurftemperatur.

Wie gesagt, ich kenne nur den Luftdurchsatz des Innengeräts. Ich werde den Luftstrom in den Türöffnungen messen, wenn die Aussentemperatur in Richtung 4°C geht.

Ich gehe derzeit von einer Teilung der Luftströme 50:50 der Türöffnungen aus, oder aber eher 2/3 zu 1/3. Ich habe das Gefühl, die kalte Luft hauptsächlich im unteren Bereich strömt.

Wie gesagt: ich werde das alles messen. Weil nur so kommen wir weiter.

Hallo

Der Nachteil einer Multisplit zum Heizen ist der Installationsaufwand und die Zugluft. Das mag nicht jeder.

Du hast doch ein Heizsystem der alten Gasheizung. Warum hängst du nicht neben den alten Gaskessel das Innengerät einer Panasonic Aquarea Split LWWP. Das ist preislich kein Unterschied zu drei LLWP und es muss nur eine Kältemittelleitung verlegt werden. Auch damit hast du nur ein Aussengerät.

Sollte mitder Wärmepumpe und den alten Heizkörpern ein Raum nicht warm genug werden, kann dort ein neuer, schöner Heizkörper mit einer höheren Wärmeleistung installiert werden.

Bei mir war die WP beim Selbsteinbau in vier Wochen betriebsbereit. Der Einbau war nicht schwieriger als der einer Split Klimaanlage.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

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Was hat die Frage Multisplit oder Singlesplit mit Installationsaufwand oder Zugluft zu tun?