Die Montagelöcher sind bei 1575 oder so, aber immer noch besser als 1900mm.
Die Blöcke, auf denen die Füße verschraubt werden sollen, dürfen nicht verrutschen. Auf dem Foto sind die gut eingebettet. Falls man das nicht sicherstellen kann, sollte man die Füße verbinden. Dafür reicht ein Aluminium-Winkelprofil 20x20x2 aus. Die bekommt man mit 2 Meter Länge online noch günstig versendet, falls man keinen Händler in der Nähe hat.
Die meisten Aluminiumprofile auf dem Markt sind aus Aluminium Al Mg Si 0,5 F22 bzw. EN-AW 6060-T66. Das hat gute mechanische Eigenschaften, solange man es nicht schweißt oder anderweitig erhitzt. Reinaluminium (99,5%) sollte man nicht nehmen, das ist zu weich.
Glück hat bei dem das noch so ist. Die Wertstoffhöfe in meiner Gegend geben absolut gar nichts mehr raus, auch nichts was denen kein Geld bringt, von Metall ganz zu schweigen. Der Schrotthändler ruft Gebrauchwahrenpreise auf. Nichtmal mit dem 10fachen Schrottwert ist der zufrieden, dann soll er es eben verschrotten.
Danke. Trotz Optik und diverser Gründe hab ich mich nun doch entschieden in Landscape-Ausrichtung zu montieren. Entscheidender Faktor: Die Module werden Südausrichtung haben. Süd-Westlich gibt es aber ein Hausdach, das zu gewissen Jahres und Tageszeiten Schatten wirft. Auch wenn ich Module mit Halbzellentechnolgie habe, ist es besser 1 von 2 Modulen voll oder länger vollständig ohne Schatten zu haben als 2 Module länger mit Schatten.
Ok, in dem Fall kannst Du auch wieder die Position der Montagelöcher nutzen, egal ob Du Klemmen oder Schrauben verwendest.
Kommen die Module nebeneinander, hintereinander oder "übereinander"? Mit hintereinander meine ich, beide Module sind auf dem selben Niveau montiert, wie auf dem Foto von MalteS. Mit übereinander meine ich, die Module bilden eine Ebene. Wenn übereinander, dann bilden die Ständer des oberen Moduls ein Viereck was instabil ist.
Muß bzgl. Schattenwurf des ersten Moduls auf das 2te noch austüfteln wie groß der Abstand sein muß. Umso größer der Abstand umso mehr hängt das vordere Modul im Schattenwurf des Hausdaches.
Als Halter kommen recht üblichliche (billige 25€) Aluwinkelsets zum Einsatz mit vorhandenen Gewegplatten als Beschwerung:
Also bildet jeweils der Ständer, das Modul und das Dach zusammen ein Dreieck, das ist stabil. Beziehungsweise sind die Ständer in deinem jetzigen Bild selbst schon Dreiecke. Dann gutes Gelingen.
Bin in der Windzone 2 und der Aufstellort und unter Berücksichtigung der Module bei 15° liege ich ca bei 60kg Ballastierung je Modul. Das bekomme ich mit den vorhandenen Gewegplatten hin.
Wobei man aufpassen muß. Die Beispielrechnungen die ich gesehen habe, berechnen immer die Stirnfläche im Wind, also wie sehr der Wind in Windrichtung schiebt. Der Staudruck, wenn der Wind von hinten gegen die Unterseite weht, wird regelmäßig vergessen. Der Druck wirkt aber auf die (gesamte) Unterseite der Module. Wenn die Module also nicht an etwas festgeschraubt sind, was ebenfalls eine Fläche hat auf die der Druck nach untern wirken kann, dann werden die Module angehoben oder zumindest entlastet.
Das Bogenmaß von 15° ist 0,2617, der Sinus 0,25. Der Wind schiebt also mit 25% von dem, wie er schieben würde, wenn das Modul senkrecht steht. Der Druck ist ungefähr der gleiche. Der Druck wirkt aber auf die gesamte Fläche unabhängig von ihrer Orientierung (er kann nicht durch das Dach ausweichen). Der Cosinus von 0,2617 ist 0,966, das Modul wird also mit 96,6% der Windlast angehoben. Das sind alles strömungstechnisch vereinfachte Rechnungen.
Man muß erst mal genug Ballast verwenden, um den Auftrieb auszugleichen, dann ist das Modul bei Rückenwind schwerelos. Und dann muß man noch so viel Ballast hinzufügen, damit der Wind das Modul nicht waagerecht verschiebt. 30kg je Quadratmeter ist wenig.
Das Schließen der rückseitigen Öffnung schafft Abhilfe, wenn man nicht so viel Ballast verwenden will. Seitenwind ist relativ unkritisch.
Das wiederum nachdem ich sie bei leichtem Schneefall aufs Dach gehievt habe nicht.
40x60x8cm massive Gewegplatte liegt etwa bei 45kg. 4 Stück davon je Modul und gut ist.
Ich hab genommen was noch an Platten übrig war (0€).
Hat mich jetzt selbst nochmal genau interessiert, da ich alleine 45kg über Kopf aufs Vordach und dann auf der Leiter aufs Flachdach schon echt heftig empfinde.....auch wenn es sich so angefühlt hat.
Aktuell finde ich nur diese Mopeds (sehen extrem gleich aus):
Vielleicht hab ich mich auch vermessen (60x30cm) und die Dinger wiegen 32,4kg, was vielleicht eher hinkommt. Wären dann 129,6kg je Modul.
Die Dinger kosten beim Bauhaus 5€ je Stück also kann man durchaus nehmen.
ich habe mich hier mal angemeldet, um den ein oder anderen nützlichen Hinweis zu meinem BKW Projekt zu erhalten.
Wir haben auf unseren offenen Dachbalkon (U-förmig, 3 seitig Fenster) nicht übermäßig Platz, weshalb ich mich entschlossen habe, ein Modul am Balkongeländer quer aufzuhängen und das andere vor unserer Fensterfront aufzuständern. Für das Aufständern habe ich mir die Halterung, die auch @dieter_p oben schon als Foto eingestellt hat besorgt.
Um jetzt aber senkrechter zu kommen, habe ich diese verlängert und komme so auf einen Winkel von etwa 70°. Dadurch geht nicht so viel Grundfläche verloren. Leider kann ich in der Mietswohnung auch schlecht etwas an die Kunststofffenster anbohren, so dass es relativ selbstständig stehen sollte. Dazu habe ich mir die Betonplatten 50x50x5 cm mit 28kg Gewicht besorgt. Dann müssen in jeweils einer Platte der vordere und hintere Winkel/Stütze angeschraubt werden. In den je 2x 8mm Bohrungen sollten ursprünglich Dübel mit Wienerschrauben das Ganze halten. Besser wäre aber vielleicht doch das komplette Durchschrauben mit je 2x M6 Sechskantschrauben plus Mutter. Nicht das es die Dübel zieht oder die Platten noch reißen.
Von hinten kann ja kein Wind kommen, nur seitlich besteht die Möglichkeit, dass er drunter geht. Und natürlich von vorn, es sollte eben auch nicht ans Fenster kippen. Ich würde die 3 Gehwegplatten noch über eine Alu-Schiene im hinteren Bereich verbinden und dann steht ja noch die Solarbank darauf, quasi unter den Solarpanel. Die Platten sollen dann lose auch den Balkonboden mit “Grüner Wiese”-Belag liegen.
Was meint ihr, hält das und könnte es so funktionieren? Berechnet habe ich natürlich nichts…
Zwei Fotos dazu werde ich gleich noch hochladen, hoffentlich funktioniert das. Ich hoffe das passt hier rein.