Gut genug geplant? 16S mit Cornex PF173-314A, JK BMS PB2A16S20P und Multiplus II 5000

Hallo

Ich habe hier so mitgelesen und habe eine Frage:
Ist ein eine Lösung wie die folgende, nicht sicherere Lösung als das Ganze Pack aus Einzelteilen zusammen zu stellen?

**LiFePO4 Bausatz 16 kWh 48 V / 51,2 V mit EVE MB31 V3 **
Von LiFePO4.shop

Ich habe ein ähnliches Projekt geplant um den Überschuss und die Negativen Strompreisen vorzubeugen. Darunter Schwerlast Räder und eine Platte daran mit einem Multiplus 5000 GX als Teil mobile Lösung.

Meine Frage bin ich auf dem Holzweg oder könnte das passen.

Liebe Grüsse Dani

Dieser Shop verkauft nur Schrott. Das kann wirklich jeder selbst besser lösen.
Bitte kaufe dort nichts sondern beschäftige dich noch ein bisschen mit dem Thema. Du kannst das alles viel besser und günstiger kaufen.

Danke für Die Info

Hallo hast Du mir ein paar Tipps

Ich habe keine schlechte Erfahrungen mit Daly gemacht aber die Erfahrungenn habe ich nur aus drei Projekten..
300Ah 12V Thundersky. LFP mit 350A Daly
16V mit nmc50A Daly
25.6V mit nmc 100A Daly

Eve Zellen sind mir unbekannt aber habe nix schlechtes gehört. der Lade und Entladen Strom Strom ist eher gering aber ich sehe ca eine 0.16C Ladung vor.

So Long eine gute Nacht noch

Die EVE Zellen sind super, aber die kann man auch günstig kaufen.

Daly kann man nehmen, ein JK BMS kann für 10€ Aufpreis um Welten mehr.

Dieser Quatsch, den der Shop als "Gehäuse" verkauft ist keines. Zwei kleine Holzplatten und 4 Gewindestangen findest du in der Wühlkiste jedes Baumarkts.

Da braucht es schon wenig mehr.
Findest du vieles hier im Forum.

Ich bin gerade in der Vorbereitung eine Bauanleitung für verschiedene Gehäuse dem Forum zugänglich zu machen, brauche aber noch ein paar Tage.

So weit ich das gesehen habe, hat noch niemand etwas konkretes zur Kompression geschrieben.

Da die beiden Reihen aus je 8 Zellen verschieden lang sein können, sind zwei durchgehende Druckplatten möglicherweise problematisch.

M10 ist deutlich mehr als benötigt, aber egal. Du verwendest 6 Stück, 2 in der Mitte. Für eine gleichmäßige Verteilung müßten je Reihe innen so viele verwendet werden wie außen, also 4 innen, 8 insgesamt. Die Gewindestangen halten das aber aus, wenn die inneren doppelt belastet werden. Damit die inneren doppelt belastet werden, muß Du entsprechend Federn verbauen.

Die Federn: Tellerfedern sind problematisch, geringer Federweg und degressive Federkennlinie. Degressive Federkennlinie bedeutet, die Kraftänderung je Wegänderung nimmt mit der Verformung ab. Ganz kritisch wird es, wenn man die Tellerfeder flachdrückt oder fast flach. Die Kraftänderung je Wegänderung kann negativ werden, das muß man vermeiden. Noch mal kritischer ist es bei Stapeln, da können einzelne Federn umschnappen und die anderen sich entspannen (auch wenn man immer die gleiche Anzahl verwendet). Um genügend Federweg zu bekommen, muß man Tellerfedern aber stapeln, und zwar immer abwechselnd herum, eine solche Reihenschaltung wird weicher. Stapelt man Tellerfedern in der selben Orientierung, bleibt der Federweg gleich und der Stapel wird härter. Du müßtest, wie schon festgestellt, beide Arten von Stapeln kombinieren. Ein allgemeines Problem von Tellerfederstapeln ist die innere Reibung, die bewirkt eine Hysterese in der Federkennlinie. Ob das relevante Größen annimmt, kann ich dir aber nicht sagen.

Nun zeigt sich ein weiteres Problem. Die beiden inneren Stapel müßten für die doppelte Kraft entweder doppelt so stark gespannt werden (also um mehr als den doppelten Weg). Oder die Stapel müßten für die doppelte Härte halb so hoch sein. In beiden Fällen bekommt man ein Problem mit dem Federweg. Umgehen könnte man das mit zwei mal zwei parallelen Stapeln innen. Das wird aber konstruktiv schwierig, da baut man besser innen doch vier Gewindestangen ein.

Mit Schraubenfedern kann man all die Probleme umgehen, wenn man innen welche mit doppelter Federkonstante verwendet dann auch mit 6 Gewindestangen. Anders als bei sondemann-federn behauptet ist die Stapelbarkeit von Tellerfedern kein Vorteil, die muß man genau so führen wie Stapel von Schraubenfedern.

Die Nachgiebigkeit der Lagen zwischen den Zellen ist für die Federn egal, sie vergrößern aber den Federweg etwas. Die Federkennlinie der Lagen ist sicherlich progressiv.

@peletiah Weisst Du, warum die Kompression überhaupt notwendig ist?

Die Kompression wird nur gemacht, um Mikro-Gasblasen aus der Zelle rauszupressen. Diese Blasen sind produktionstechnisch bedingt. Wenn die Zellen einigermaßen korrekt verpresst sind, werden die Blasen durch das Zyklisieren aus dem Material herausmassiert und steigen nach oben. Wenn die erstmal raus sind, ist eine Kompression nicht mehr notwendig.

Für eine korrekte Verspannung reichen auch M4 Gewindestangen (eine M5 8.8 Schaube hat eine Vorspannkraft von 6,8kN bei 4,5Nm Anzugsmoment).
Gemini kennt anscheinend nicht den Unterschied zwischen N und kN...

Ich würde DIr ganz dringend dazu raten, es erstmal langsam angehen zu lassen. Anstatt alles perfekt planen zu wollen, mach es step by step. Und lass Dir ruhig ein halbes Jahr, um Dich dort einzuarbeiten.

Bring es erstmal stabil zum laufen. Statt einem Cerbo nimmst Du erstmal nur einen Rasperry Pi mit dem Venus OS. Spiele mit den Einstellungen rum. Lerne, wie das Victron System tickt.
Dann kannst in Ruhe überlegen, wie es weitergeht.
Z.B. was ein Smartshunt überhaupt bringt.
Zum Schluss, wenn alles für Dich gut läuft, machst Du den Aufbau hübsch.

Aber vor allen Dingen: Informiere Dich über den Zyklus-Wirkungsgrad des Systems!

Den Fehler habe ich nämlich gemacht. Seit dem ich weiß, welche Verluste das Zeug bei niedrigen Leistungen hat, finde ich das Victron-Akku-Zeug nicht mehr ganz so toll....

1 „Gefällt mir“

So lange man einphasig bleibt, ist es noch erträglich. Vor allem wenn der Akku größer wird.

Um Welten effizienter ist Studer. Dafür muß man aber eine Vorkriegssoftware ertragen und bei den Neupreisen lieber nach guten Gebrauchten suchen.

1 „Gefällt mir“

Die sind bei mir in der Nähe mal schauen. Was sie so haben.Im Geschäft setzten wir Insel Wechselrichter von Studer unter härtester. Bedingungen ein. :person_facepalming:Bin gar nicht auf die Idee gekommen.

Ich bin gerade in der Vorbereitung eine Bauanleitung für verschiedene Gehäuse dem Forum zugänglich zu machen, brauche aber noch ein paar Tage.

Dann warte ich gerne drauf! Das Verspannen ist schon etwas anders als bei den Thundersky die sind.statisch verspannt. Ohne Federweg.

Liebe Grüsse Dani

Für weit weniger Geld bekommst du bei nkon ein fertiges ESS ohne basteln mit Seplos BMS..

Du hast dir schon viel Gedanken gemacht Bravo. Ganz ehrlich ich würde auf den Victron verzichten, ich meine alle Komponenten.

Du hast Akku ohne Ende und betreibst einen schwachbrüstigen 1 Phasenwechselrichter, das passt nicht zusammen.

Meine Empfehlung, schau dich mal bei den Deye Hybrid Wechselrichtern um. Das sind wirklich Eierlegendewollmilchsäue und dabei so robust wie man es kaum glauben mag. Und können alles egal ob mit zusätzlichen Mikrowechselrichtern aus Altbestand, Generatoren, Batterieladen aus Solar, Netz, Generator, mit BMS Ansteuerung, ohne BMS Ansteuerung, Inselbetrieb, über Home Assistant Auslese und steuerbar und noch vieles mehr.

Check mal die 10 oder 12 kw Variante.

Wie du siehst bin ich von dem Teil begeistert und ich spreche aus mittlerweile mehr als 3 Jahren Erfahrung mit dem Teil.

Reine Empfehlung aus privater Überzeugung.

LG

Bernd

Man braucht auch keinen Federweg, bei Gewindestangen leicht verschrauben, Muttern gut Handfest und das war’s. So wird eine Ausdehnung verhindert und mehr muss es nicht können.

Zumindest machen wir das in der Automobilindustrie so der Druckanker ist statisch genauso wie der Zuganker.

Mit wievielen Ladezyklen rechnet man in der Automobilindustrie? Bei der vom Hersteller empfohlenen Kraft geht es um die Lebensdauer der Zellen.

Woher die Info?
Die Datenblätter sagen jedenfalls klar was anderes:

1 „Gefällt mir“

Hallo Bernd

Sieht schon gut aus, aber der ist aber in der Schweiz fast viermal teurer als der Multiplus 2 5k GX

Vielleicht finde ich den Richtigen Typ nich,t hast Du eine Empfehlung an besten mit Typen Nummer.

Danke im Voraus.

Hier werden Sie geholfen:
[https://www.youtube.com/watch?v=2I-QdZFQqP8]
Ab Minute 1 und ab Minute 40.
Da wird man dann auch darüber aufgeklärt, was der Unterschied zwischen "300kgf clamp" und "swelling force" ist.
Auch sonst steckt im dem Filmchen sehr viel knowhow drin. Es gibt auch eine Fortsetzung (in den Kommentaren angepinnt).

Oh, hab mal gegoogelt erstaunlich Eure Preise!

Hier ein Link zu einem deutschen Händler.

Ich hab meinen zum Beispiel bei Panda Solar gekauft der ist 600km von mir weg, also auch nichts anderes als wenn du in Deutschland einkaufst.

Beim Preisvergleich aber auch die Funktionen vergleichen, beim Deye brauchst du keine Zusatzgeräte mehr egal ob Haus versorgen Batterie laden Solarstrom ins Haus, ins Netz in die Batterie oder Kommunikation.

Da ich nicht weiß ob der Link hier rausgeschmissen wird habe ich in nochmal ohne https eingefügt. Ist aber nur ein Anbieter von vielen.

Du hast hier 3 Phasen die nicht irgendwie aufsummiert eine Nulleinspeisung errechnen sondern der Deye realisiert ds für jede Phase.

Das Grid setup für die Schweiz hat er auch gespeichert bei mir VDE4105 bei Dir EN 50549_1_SWITZERLAND. Hab ich grad bei mir nachgeschaut

://solarscouts.de/Deye-SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2-Hybridwechselrichter-Dreiphasig?URL_PARAM_1=?idealo=1&curr=EUR

Hier noch mit korrigiertem Link. Das ist wirklich sehenswert. Edit: sehe gerade dass das oben schon mal verlinkt war.

Zum Thema Wechselrichter:

Ich betreibe ein Victron System und habe meinem Nachbarn gerade einen Deye eingebaut. Frage: was willst du damit versorgen und wie wird der Akku geladen? Was ist mit PV?. Beachte bitte das du typischerweise aus 16kwh Akkus nur max 7kw Leistung entnehmen darfst. 10 oder 12kw WR Leistung kannst du dann nicht nutzen. (Solltest du die brauchen)

Danke Bernd,

Ich schaue es mir gerne an und der Link passt.
Vielleicht gibt es dann mal einen Ausflug in den grossen Kanton.:wink:

Liebe Grüsse Dani

Hallo Mathis,

Ich bin nur ein Highjacker, der Orginal Beitrag ist nicht von mir. Das Projekt geht in die gleiche Richtung vorallem Material mässig. Meine Zielsetzung ist sicher nicht gleiche.

Mein Projekt ist Eigenverbrauch erhöhen.
Ich wohne in einem MFH mit 10 Eigentümer in der Arbeiter Klasse. Trotzdem konnte ich sie überzeugen das wir gemeinsam eine 50 kWp und parallel dazu noch eine WP in ein über dreissigjährigea Haus einbauen. Also werde ich bis in 4 Jahren nix mehr Bewegen können.(dann ist es Amortisiert). Ich wollte aber meinen Eigenverbrauch erhöhen und kam auf einen Nacht-Verbrauch von 8kWh an 200Tagen im Jahr. Darum die Idee mit einem 10kWh-16kWh. Der Strom ist sekundär, ursprüngliche wollte ich einfach ca 600W Einspeisen und damit 90% des Verbrauchs gedeckt wird. Geladen wird dagegen in einer kürzeren Zeit so das Mittagspeak geschluckt wird. (In der Schweiz haben wir nicht nur lausige Einspeisen Vergütung 4-6 Cents sondern wir werden bei Peak mit neg.Strompreisen bestraft.) Langer Rede kurzer Sinn. mit 2kW laden wäre genug. Die zuviel Eingespiesenen Watts chenke ich den Nachbarn.

Liebe Grüsse Dani

Ok. Ich verstehe es aber nicht.

Das eine: PV, WP ist doch eine Gemeinschaftslösung. Der Akku ist für dich. Wie geht das zusammen? Oder habt ihr nur einen gemeinsamen Zähler?

Planst du bei neg. Einspeisevergütung in deinen Akku zu laden?