Großspeicher

Wie oben schon geschrieben, die handeln kaum am day ahead.
Hauptsächlich Regelleistung (fcr, afrr, mfrr) und intraday.
Beim intraday geht es eher darum, wie stark sich der day ahead verschätzt hat.
Regelleistung ist nochmal etwas anderes

Ok, danke. Gerade für Regelleistung sind die Preise wohl besser als die 5 Cent Delta, schätze ich rein aus dem Bauch heraus. Damit rechnet es sich dann auch langfristiger. Denn wenn jetzt alle Großspeicheranbieter nur auf das Delta vom day ahead gingen, wäre das dann ja bald weg, wenn da viele dran verdienen wollen würden.

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Was ist denn kWhS für eine Einheit?

kWhS = kWh Speichervermögen
Sorry, meine Erfindung.

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Es sollte 100€ MWh heißen und er hätte realistisch mit 400€ rechnen können.

Leute, vielen Dank, ihr seid großartig.
Mittlerweile, nachdem ich so ziemlich alles von ihm widerlegt habe, ist seine Aussage, dass das nur ein Beispiel war um 1 TWh zu speichern und niemals die Rede davon war eine realistische Dunkelflaute darzustellen.
Das kennt man ja von denen nicht anders.

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Die battery-charts bieten hier auch einen Revenue Index an, der schätzt das ab. 360GW sind mittlerweile bei den ÜNB angemeldet.

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Ich habe bei battery Charts bis Februar 2028 nur einen Zuwachs von 4,1 GW gesehen. Bin ich da richtig?
Battery Charts -

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Sind die Kosten für Speicher nicht "EGAL"?! Alufelgen und vieles andere sind auch nicht "wirtschaftlich"
Je weniger wir abhängig von Rohstoffen sind, die verbrannt werden, umso besser.
Module sind so günstig geworden. Wenn wirklich "alle" Dächer "voll" wären, und es mehr Speicher auf Quartierebene gibt? Die Dächer müssten natürlich bei Bedarf "abgeregelt" werden. Strom, Wasser, wohnen, ÖPNV sind Grundbedürfnisse und sollten ohne Aktiengewinne funktionieren

Grundversorgung....

Wenn es der Staat bzw. das Volk finanziert.
Dann ist vermutlich der Rentabilitäts Gedanke dahin und es kost das doppelte. Dafür haben wieder ein paar einen SicherennRuheplatz.

Sonst wirst keinen Investor dafür finden.

https://www.youtube.com/watch?v=RswoE8gdBiY

geplant: 8500 MWh
Eisen-Luft-Batterie
dürfte wohl der größte weltweit werden
20 €/kWh

Alter Falter. Zu dem Preis würd ich mir 200kWh hinstellen.... damit wäre dann auch mein Einspeiselimit ade... Wobei, da würden schon knapp 50kWh reichen.

Leistungslimit 1/100C, Wirkungsgrad 50%

Die Du dann mit max. 2kW laden/entladen kannst. Rauskommen tut dann nur die Hälfte von dem was man reinschiebt. Als Langzeitspeicher auch eher semi weil ziemlich hohe Selbstentladung. Also leider wohl eher nix als Heimspeicher.

4KW würde mir reichen. Hälfte weg ist ok. Ich kauf für 30 und verkauf für 10. Solange das nicht für 20 kaufen und 10 verkaufen ist, ist das ok.

Die Größenordnung stimmt. Nehmen wir eine Dunkelflaute von ca 3 Wochen bei 60GW Leistung, dann brauchen wir 60 x 20Tage x 24h = ca 30TWh Energie. Das sind 30 Mia kWh Speicher je 100€, also 3 Bio€. Jeder Bürger müsste dann ca 400kWh auf Vorrat speichern für die wenigen Tage Dunkelflaute im Jahr. Das ist theoretisch machbar, aber zu teuer und wenig sinnvoll. Daher ist auch die Power2x Strategie im BMWI entwickelt worden für eine Energiespeicherung mittels Wasserstoff oder Methan im vorhandenen Gasnetz, Biogas wäre auch eine Lösung. Dazu muss man genug Gaskraftwerke vorhalten, die dann die erforderliche Leistung von 60GW liefern können. Das ist bereits in der Umsetzung. Ein Gaskraftwerk mit 1 GW kostet keine Mia€.

Sinnvoll wäre erstmal auf jedes Haus PV statt (!) Dachziegel, bringt je Haus ca 15 bis 30 kWp, dazu passende Speicher ca 16 bis 32 kWh, eAuto, Wallbox und Wärmepumpe. Damit wäre man von März bis Oktober weitgehend autark, würde die Netze entlasten. 600 TWh sind auf allen D Dächern laut ISE zu schürfen zzgl 400 TWh an Fassaden. Das ist etwa der erwartete Stromverbrauch in D (ohne Industrieenergie). Dazu noch die WKA, dann haben wir genug Energie, um auch die Power2x Speicher zu füllen.

Das ist locker zu schaffen. Da habe ich vollstes Vertrauen in das deutsche Engineering.

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Ich bin zwar technisch nicht so bewandert, aber da ich Dachdecker bin, kann ich dir sagen, dass nicht jedes Dach für PV geeignet ist. Zudem ist es saumäßig teuer. Und wer sich ein neues Dach leisten kann, kann sich danach meistens nichts anderes mehr leisten.
Da wäre es sinnvoller Parkplätze von Supermärkten zu überdachen mit PV und regional mehrere mittelgroße Speicher beherbergen.
Und 15 KWp ist schon sehr viel für ein Hausdach. Ich würde bei mir 16 Elemente drauf bekommen und auf der Nordseite nochmal 16, die aber wesentlich weniger bringen würden.
Das würde sich bei mir auch nur lohnen, weil ich keinen Dachdecker benötige, um die Anlage zu montieren.

Hallo Florian,
ich habe seit 12 Jahren nach einer Dachsanierung ein Dach nur mit PV auf beiden Seiten ONO und WSW, ohne Dachziegel darunter. Ich bin total zufrieden damit. Es sind 100 Braas Indax Module je 190Wp, also zusammen 19kWp, 14% Effizienz, Ertrag 16MWh/Jahr. Heute wären es auf der Fläche ca 28kWp mit 21% Effizienz, 24MWh Ertrag.

Die Module gibt es noch wenig, sind aber die Zukunft. Ich bin überzeugt, dass man diese so wie Dachziegel konfektionieren und aufbringen kann und sie dann kaum teurer sind als Dachziegel, sich gegenüber diesen dann sogar amortisieren.
Es ist ein doppeltes Funktionsdach: Wetterschutz und Energieerzeugung in einem, einfach sinnvoll.

Leider wird in D immer zuerst nach Argumenten gesucht, warum etwas nicht gehen soll, statt nach sinnvolleren und besseren Lösungen.
Und es gibt langjährige Geschäftsmodelle.
Warum soll man ein doppeltes Geschäftsmodell, Dachziegel und PV-Module durch nur eines ersetzen, PV-Module und dabei die Energie für das Brennen der Ziegel sparen. Da gibt es Widerstände.
Ich habe mit Mitarbeitern einer chinesischen Fabrik gesprochen, sie sehen es als machbar an in Großserie: Standardmodule mit speziellen überlappenden Rahmenprofilen und spezielle Ergänzungen für Ecken und Kanten.
Also: warum machen es nicht wir in Deutschland???

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..und hier sind Fotos von meinem PV-Dach ohne Dachziegel darunter.


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Nein das stimmt nicht, die Annahme, dass man die Dunkelflaute vollständig mit Akkus überbrückt ist komplett falsch.
In allen vorgesehen Plänen sind Gaskraftwerke und Biogas das Mittel der Wahl für die Dunkelflaute und das macht auch am meisten Sinn. Akkus verkürzen die Dauer für deren Nutzung und erhöhen den Nutzungsgrad von EE, nicht mehr und nicht weniger.
Zudem sind die (je nach Größe) für spezielle Netzprobleme sinnvoll.
Das ist ehrlich gesagt, genau die Art von Desinformation die peinliche Blackout Influencer usw. verbreiten.

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Der große H2O Speicher Malta hier in Ö liefert gerade 1% des Jahresverbrauchs.
Also rechnerisch knapp 4 Tage, nur läuft er dafür das ganze Jahr.
Haupt Höhendifferenz 1100 m
6,2 Mio m³

Das wäre ein schöner Batterie Haufen.