Große Sorgen bezüglich der Energiewende

Das dürfte kaum umzusetzen sein.

Die Lastflüsse kannst du ja erst berechnen, wenn du weißt, wer jetzt einspeist und wer nicht. Und das ist ja das Ergebnis der Börse.

Für mich ist die primäre Lösung die Aufteilung der Preiszone zusammen mit gezieltem Netzausbau und mehr Windkraft im Süden.

Mag sein, dass das ein nicht triviales Optimierungsproblem ist, wenn sowohl für den Strom als auch für den Transport geboten werden muß und es ggf. ne zweite Iteration braucht, wo der Händler bzw. sein Rechner sagen kann, ist mir zu teuer mit dem Transport, ich steige aus, aber wer mit anderen Gütern handelt, muß auch für die Transportlogistik bezahlen (auch wenn ich da so meine Zweifel habe, nachdem mein in Österreich (zusammen)gebauter Fronius WR, aus Bremen in Karlsruhe bestellt per Spedition aus Spanien kam ...). Und der Handel findet ja meines Wissens auch mit einem Tag Vorlauf statt und wird in 15 min Fenstern getaktet. Vielleicht reicht ja auch ne Kostenpauschale, abhängig von der Zahl der km auf einem bestimmten Spannungsniveau, um den übelsten Wildwuchs zu verhindern.

Alle privaten haushalte zusammen machen nur 25 prozent des stromes aus, der durch das netz fliesst. Egal was man an massnahmen macht, um die privaten haushalte dazu zu bringen, dass strom vermehrt dann verbraucht wird, wenn viel strom vorhanden ist, das wird sich gesamt nicht entscheident auswirken. Im grunde geht es wieder mal darum, dass wir das ganze bezahlen.

Oh @alter Hase, was Du schreibst, ist bestmmt alles völlig richtig, aber:
es ist mir zu defätistisch... :wink:
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir in der einen oder anderen Angelegenheit doch nochmal zum "Solzialstaat" werden und zur sozialen Marktwirtschaft zurück kommen können.

Nicht solange lebenswichtige Resourcen von geldgierigen Konzernen kontrolliert werden. Das fängt bei den Stadtwerken an.

ja, genau - wie die Milchmädchen... :wink:

In D nur für das Fahrzeug und den Fahrer, die Autobahn zahlen alle - und die Maut wieder der Verbraucher, also auch alle... Da kann man viel drüber nachdenken... :wink:

Am Ende zahlt es immer der Verbraucher, wer denn auch sonst (Fahrer, Abschreibung des Fahrzeugs etc, Maut), aber entscheidend ist halt, daß es möglichst weitgehend über den Preis bezahlt wird und nicht über Steuern, die hintenrum dann die Ware finanzieren oder Schäden, die durch die Produktion erzeugt werden und letztlich auch wieder von der Allgemeinheit zu zahlen sind. Wenn es Sinn macht, einen WR erst nach Spanien zu schippern und ihn dann nach Deutschland zum Endkunden zu schicken, weil er in Spanien offenbar billiger verkauft wird als bei uns, dann ist der Transport offenbar zu billig, wenn man solchen Unsinn vermeiden will. Gleiches bei der Strombörse, wenn die Allgemeinheit für den Transport des Stroms und die Redispatch Kosten aufkommt und das kein Kostenpunkt für den Händler ist.