Ich (Laie) bin auf der Suche nach der preisgünstigesten Lösung einen Stromspeicher einzubinden mit folgenden Eckwerten:
~ 3kW Batteriewechselrichter AC gekoppelt
>=12 kWh Speicher
korrekte deutsche KfW konforme Rechnung
Mein bisheriger Laienfavorit:
Batteriewechselrichter: Solis RAI-3K-48ES-5G für ~540 € inkl. 3 Phasenstromzähler
Akku: Felicity Solar lpbf48250 12,5 kWh für 2199€ (oder 2149 € eBay)
Damit könnte ich inkl. Elektrikeranschluß unter 3000 € bleiben für die Gesamtlösung. Ein williger Elektriker ist vorhanden.
Nach vielen Recherchen weiss ich natürlich das diese Lösung am unteren Preis und Qualitätslevel liegt. Ich denke aber das eine bessere Lösung mit z. B. Victron Multiplus II etc. sich für mich nicht wirklich lohnt.
Über Meinungen ob das so funktionieren würde und auch gerne Alternativvorschläge die im Preisrahmen bleiben würde ich mich freuen.
Schade das von meinen 4 Links 3 entfernt wurden ohne das ich verstehe warum.
@auric Beim Wechselrichter habe ich da gar nicht so viel Bedenken.
Beim Speicher schon eher. Da gibt es Berichte und auch Youtube Videos das die angegebene Kapazität geschummelt ist.
Was in meinem Fall aber auch ok ist. Wenn der Akku statt 12,5 kWh real nur 10 kWh haben sollte lohnt sich das dank der Förderung trotzdem.
Ich habe jedenfalls keine Akku mit >= 12 kWh mit vergleichbarem Preis gefunden. Deswegen ja auch der Thread hier. Wenn da Jemand was passendes weiss dann nur zu!
Nun ist fast ein Jahr vergangen, alle Komponenten für die 25 (32) kWp Anlage sind gekauft, und die Hälfte der PV-Module ist bereits auf dem Dach installiert. Strom wird auch schon fleißig produziert.
Der nächste Schritt der Anlage ist der vor einem Jahr geplante AC-gekoppelte Batteriewechselrichter und Speicher.
Gibt es inzwischen Alternativen zum RAI-3K-48ES-5G, die man in Betracht ziehen sollte? Der Preis ist inzwischen auf unter 500 € gesunken, und einen 15 kWh Akku bekommt man auch schon für unter 2000 €.
Der AC Batteriewechselrichter hat ja mit der PV Anlage erstmal nichts zu tun. Die PV Anlage hängt an 12 x 2,25 kW Modulwechselrichtern HMT-2250-6T. Und die gibt es halt nicht als Hybrid.
Ich habe eine Situation mit sehr viel Bäumen rund ums Haus und wandernden Schatten. PV-Sol hat einen Anlagennutzunggrad von unter 70% prognostiziert /p>
Und da ich trotz der vielen Schatten wirklich alles vollmachen will vertraue ich da der Steuerung von 2 Modulen pro MPPT mehr als einem oder zwei konventionellen WR.
Dazu kommt das ich die Einzelauswertung der PV-Module geil finde. Im Endausbau kann ich bei 72 Modulen geau hinsehen und vporrausichtlich erkennen das ein Großteil die Sonne sehr selten sieht Hier sieht mal das Westdach um 15:15 Uhr gestern bei strahlendem Sonnenschein. Gut zu sehen ist das diverse Module voll oder teilweise im Schatten sind. Und das ändert sich wie gesagt über den Tag auch wild hin und her.
Warum sollte ich denn beim laden hetzen? Wenn genug Leistung da ist im Sommer ist auch genug Zeit den Akku "langsam" zu laden, wenn nicht genug Leistung da ist im Winter es eh egal /p>
Und beim Entladen reichen mir die 3 KW auch locker für 99% der Zeit. Ich hab ja auch noch zwei E-Autos die ich dann lade wenns passt.
Welche Spitzen sollen das denn sein? Herd auf Boost und alle vier platten an? Wir kochen eher selten und meist wenig aufwenig. Das Warmmachen der Raviolidose im einzelnen Kochtopf wird schon mit 3 KW klappen.
Die niederländischen Victron Multiplus II sind gut erprobt, und können auch Notbetrieb. Wenn der kleine 3000 ausreicht, gibt es den zu einem attraktiven Preis, das sah letztes Jahr noch ganz anders aus.
@drescher-2 Mit Verschattungsproblemen hat er doch nicht viele Optionen. Möglichst viele MPPT einsetzen, Optimierer verbauen oder Einbußen akzeptieren.
Ich kann keine zwei Lösungen parallel fahren. Wie soll ich also "beweisen" das meine Variante mit MWRs und 1 MPPT pro 2 PV-Module (leider hat der HMT-2250-6T keine 6 MPPTs) effizienter ist als ein normaler WR?
Ich hatte es als Laie immer so verstanden das ein "normaler" WR eine geringe Anzahl an PV-Modulen mit Schatten in einem String ausgleichen/überspringen kann. Wenn aber eine größere Anzahl der PV-Module im Schatten liegt kann der WR weder aus den besonnten noch aus den beschatten Moduln das jeweilige Maximum herausholen.
Wenn ich also in meiner Realisierung in der Auswertung sehe das auf meinem Dach Module volle Leistung bringen und alle anderen Leistungsabstufen bei Verschattung auch möglich sind dann hätte ich vermutet das wäre ein Hinweis daraus das meine Lösung ganz gut funktioniert. Ist dem nicht so?
spätestens beim zweitkauf deines china wr weil beim ersten irgendetwas nicht funktioniert wie es soll wirst du sagen, hätte ich doch gleich was ordentliches gekauft.
@igor-karbunkel Ein verschattetes Modul in einem String führt zu Leistungseinbußen des gesamten String, das hast Du genau richtig verstanden. Sieh Dir mal ein Datenblatt eines Moduls an. Da gibt es "STC" und "NOCT" was StandardTestCondition (1000W/m²) und NormalOperatingCellTemperature (800W/m²) bedeutet. Da kannst Du sehen, dass ein Modul unter STC sowohl eine höhere Modulspannung wie auch einen höheren Strom erzeugt.
Da in einem String alle Module in Reihe geschaltet sind addieren sich alle Spannungen einfach auf und zwei oder fünf Volt weniger an einem Modul haben kaum Auswirkung. Wenn aber ein Modul nur einen geringeren Strom liefern kann, also quasi "hochohmiger" ist als die anderen, dann beschränkt dieses Modul auch den Stromfluss der restlichen Module. Optimierer beseitigen dieses Problem indem sie die "hochohmigen" Module einfach umgehen und so die Stromflussbeschränkung aufheben. Wenn über den Tag verteilt alle Module mal verschattet werden, dann bräuchtest Du an jedem Modul einen Optimierer.
Eine Alternative zu dem 2250 mit "nur" drei MPPT wäre der 2000-4T gewesen. Der ist zwar einphasig, hat aber für vier Module vier MPPT. Bei 36 Modulen hättest Du neun Gruppen bilden können und je drei auf eine Phasen legen können.
Die beiden Module an jeweils einem Tracker des HTM-2250 sind praktisch parallel an einem Eingang mit 23 A angeschlossen. Idealer geht es nicht. Diese beiden Module kannst Du auch Ost-West ausrichten und es kommt trotzdem die nahezu volle Leistung bei beiden Modulen rein. Dazu braucht es keinen extra Tracker für jedes Modul.
Der Vorteil gegenüber einem Tracker an jedem Modul ist, dass die beiden unterschiedlich ausgerichteten Module sich die 23 A nicht zu gleichen Teilen 11,5 A aufteilen müssen, sondern es gilt der Gesamtstrom von 23 A für beide Module zusammen. Wie gesagt, bei unterschiedlichen Ausrichtungen, sonst spielt es ja keine Rolle.
Ok, bei Deinen 72-Zellern spielt es eh keine Rolle, dazu ist der Strom zu niedrig, bei 54-Zellern dagegen schon.
Also alles richtig gemacht, was ja Dein Monitoring auch bestätigt.